AT212131B - Verfahren zur Einstellung bzw. Wiederherstellung der Arbeitsspannung von ganz oder teilweise aus Kunststoffdrähten hergestellten Sieben - Google Patents
Verfahren zur Einstellung bzw. Wiederherstellung der Arbeitsspannung von ganz oder teilweise aus Kunststoffdrähten hergestellten SiebenInfo
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Description
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Verfahren zur Einstellung bzw. Wiederherstellung der Arbeitsspannung von ganz oder teilweise aus Kunststoffdrähten hergestellten Sieben
Für die Herstellung von Sieben, insbesondere den Lang- oder Rundsieben für die Papier-bzw. Cellulosefabrikation wurden fast ausnahmslos Metalldrähte, u. zw. vor allem Bronzedrähte verwendet.
Diese Siebe konnten für den einwandfreien Betrieb ohne weiteres gespannt gehalten werden, u. zw. z. B. dadurch, dass bei Langsieben eine nachstellbare Spannvorrichtung verwendet wurde, während bei den Rundsieben das Sieb mit der erforderlichen Vorspannung aufgezogen wurde.
Bei Sieben, die ganz oder teilweise ausKW1ststoffdrähten bestehen, ergibt sich nun eine grosse Schwierigkeit dadurch, dass auch bei durchReckung verfestigten Drähten während des Betriebes eine Längung eintritt, die durch die bei Langsieben vorgesehene Spannvorrichtung nicht mehr bewältigbar ist, oder bei Rundsieben zu einem Lockerwerden des Siebes auf der Trommel Anlass gibt.
Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren zur Einstellung bzw. Wiederherstellung der Arbeitsspannung bei Sieben der vorgenannten Art, wobei sie von der Erkenntnis ausgeht, dass man den zu seiner Verfestigung entsprechend gereckten Kunststoffdraht durch nachträgliche Wärmebehandlung fixieren ("thermofixieren") kann und dass bei dieser Thermofixierung ein entsprechendes Schrumpfen eintritt.
Die Erfindung selbst besteht demnach darin, dass bei den genannten Sieben das vorzugsweise durch entsprechende Reckung verfestigte Kunststoffmaterial nach dem Montieren des Siebes in der Maschine mit einer über der normalen Betriebstemperatur bzw. über der Temperatur des Siebgutes (Stoffes) liegenden Temperatur behandelt und die dabei auftretende Schrumpfung zur Einstellung der erforderlichen Siebspannung (Arbeitsspannung) herangezogen wird.
Auf diese Weise hat man es in der Hand, z. B. bei Langsieben die im Betrieb auftretenden Dehnungen (Längungen) in solchen Grenzen zu halten, dass sie mit den normalen, an den Papiermaschinen vorhandenen Nachspannvorrichtungen beherrschbar sind. Bei Rundsieben ist dadurch die Möglichkeit gege- ben, die Siebbahn auf die Trommel aufzuschrumpfen, u. zw. mit solcher Spannung, dass auch nach längerem Betrieb kein Lockern eintreten kann.
Bei Langsieben ergibt sich durch Ausnutzung der Schrumpferscheinung ausserdem der Vorteil, dass das Sieb verhältnismässig locker in die Maschine eingezogen werden kann, da durch die nachträgliche Wär- mebehandlung dann die erforderliche Betriebsspannung des Siebes erzielt wird. Dadurch'wird nicht nur
EMI1.1
Manipulationpiermaschinensieben vorgeschlagen worden, jedoch handelt es sich dort lediglich darum, einen Ausgleich für die im Betrieb meist auftretende Längung der Mittelzone zu schaffen, u. zw. durch absichtliche Längung der Siebkanten und darauffolgende Thermofixierung dieser Längung.
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Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Einstellung bzw. Wiederherstellung der Arbeitsspannung von ganz oder teilweise aus Kunststoffdrähten hergestellten Sieben, insbesondere Lang- oder Rundsieben für die Papier- bzw. Cellu- losefabrikation, dadurch gekennzeichnet, dass sein vorzugsweise durch entsprechende Reckung verfestigtes <Desc/Clms Page number 2> Kunststoffmaterial nach dem Montieren des Siebes in der Maschine mit einer über der normalen Betriebstemperatur bzw. über der Temperatur des Siebgutes (Stoffes) liegenden Temperatur behandelt und die dabei auftretende Schrumpfung zur Herstellung der erforderlichen Siebspannung herangezogen wird.
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| AT212131B true AT212131B (de) | 1960-11-25 |
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1959
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