AT211738B - - Google Patents

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AT211738B
AT211738B AT668258A AT668258A AT211738B AT 211738 B AT211738 B AT 211738B AT 668258 A AT668258 A AT 668258A AT 668258 A AT668258 A AT 668258A AT 211738 B AT211738 B AT 211738B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
silo
channel
closure according
edge
diameter
Prior art date
Application number
AT668258A
Other languages
English (en)
Inventor
Seeger Fritz
Original Assignee
Seeger Fritz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Seeger Fritz filed Critical Seeger Fritz
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Publication of AT211738B publication Critical patent/AT211738B/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/14Containers specially adapted for storing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verschluss für   Gärfutter- oder   Gemüsesilos 
 EMI1.1 
 
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist die Rinne im Querschnitt rechteckig und an dem oberen Stirnrand des Silos angeordnet.
Der Durchmesser des Schlauches kann dabei zwischen 1/4 und 1 Zoll vorzugsweise zwischen
1/2 und   3/4 Zoll   liegen. 



   Vorzugsweise divergieren die inneren Seiten- wände der Rinne leicht gegen den Rinnenboden, so dass die obere Breite der Rinne etwa dem Durch- messer des nicht aufgepumpten Schlauches ent- spricht, während die Breite des Bodens um etwa
2-6 mm, vorzugsweise um 3 mm, grösser ist. 



   Gemäss einer ersten bevorzugten   Ausführung-   form ist die Rinne aus Kunststoffprofilstäben gebogen oder zusammengesetzt. 



   Gemäss einer andern Ausführungsform wird die Rinne beim Betonieren des Silos im oberen
Stirnrand desselben ausgeschalt und mit einem
Glättungsanstrich versehen. 



   Zweckmässigerweise wird eine plane oder haubenförmige Folie verwendet, deren Rand etwa in der Form des Randes des Silos zuge- schnitten ist, deren Durchmesser oder Breite jedoch   1, 2-3mal,   vorzugsweise an 11/2mal so gross ist wie der Durchmesser des Silos. 



   Weiterhin wird zweckmässigerweise eine an sich bekannte,   lichtundurchlässige   Polyvinyl- chloridfolie in einer Stärke von 0, 2-2 mm verwendet. 



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. 



   Es zeigen : Fig.   l   schaubildlich eine teilweise geschnittene Ansicht des Silos, Fig. 2 einen vergrösserten Schnitt des oberen Stirnrandes der Silowand, Fig. 3 einen vergrösserten Detailschnitt. 



   Der Verschluss gemäss der Erfindung eignet sich für Silos beliebiger Grösse und beliebiger Querschnittsform. In Fig. 1 ist ein kreisrunder Silo 1 dargestellt, dessen Wände mit 2 bezeichnet sind. Die obere offene Stirnseite des Silos wird gemäss der Erfindung mittels einer biegsamen Folie 3 abgedeckt, deren Ränder 4 etwas über die Silowand abstehen, damit die Mauern 2 des Silos gegen Verwitterung geschützt werden. 



  Der Rand 4 der Folie 3 ist dabei etwa in der Form des Silorandes zugeschnitten. Der Durchmesser der Folie 3 ist jedoch bedeutend grösser, wie der Durchmesser des Silos 1, so dass, wie in Fig. 1 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   dargestellt, die Folie 3 in den Innenraum des Silos durchhängt. 



  Die Folie 3 wird gemäss der Erfindung auf dem Silorand mittels eines elastischen weichen Schlauches 5 befestigt, welcher zusammen mit dem Rand 4 der Folie 3 in eine Rinne 7 eingedrückt wird. Wenn der Schlauch 5 aufgepumpt wird, presst er den Rand 4 der Folie 3an die Seitenwände der Rinne 7, so dass der Folienrand fest eingespannt und der Silo luftdicht verschlossen wird. Der Schlauch 5 ist dabei im Querschnitt kreisrund oder, wie beispieslweise in Fig. 2 dargestellt, oval. Sein Durchmesser entspricht im wesentlichen der oberen Breite der Rinne 7, so dass er leicht in diese Rinne eingedrückt werden kann. 



  Die Form der Rinne ist aus Fig. 2 ersichtlich, welche einen Schnitt durch den oberen Stirnrand eines Silos 1 zeigt, der nachträglich mit dem Verschluss gemäss der Erfindung versehen wurde. 



  Gemäss dieser Ausführungsform wird die Rinne von einer im Querschnitt etwa U-förmigen Profilleiste 6 gebildet, die beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann und aus einzelnen um den gesamten Rand des Silos herumgelegten Stücken zusammengesetzt ist. Wenn die Profilleiste 6 aus einem Material mit einer gewissen Eigenelastizität, z. B. aus Polyäthylen besteht, kann sie auch einstückig unter leichter Biegung auf den Rand des Silos aufgesetzt werden. Die freien Enden werden mit einer Fassung miteinander verbunden oder verschweisst. Das Profilstück 6 hat einen Fuss 8, welcher beispielsweise mittels Nägeln 9 unter Zwischenlage einer luftdicht abdichtenden Isolierschicht 10 an dem Silorand befestigt ist. 



  Wie die Praxis zeigte, ist der gemäss der Erfindung erzielte luftdichte Abschluss so vollkommen, dass die Kunststoffolie 3 nach dem Abdecken des Silos durch die Gärgase haubenförmig aufgeblasen wird. Damit vermieden wird, dass die Folie 3 dabei beschädigt wird oder infolge des Druckes aus der Rinne 7 herausgezogen wird, sind gemäss der Erfindung in der Silowand Rohrstücke 11 und 12 (Fig. 2 und Fig. 3) vorgesehen, die an einem Ende mittels einer Schraube 13 bzw. 16 verschlossen sind. 



  Die Rohrstücke 11 und 12 weisen eine seitliche Bohrung 15 bzw. 17 auf, über welche ein elastisches Schlauchstück 14 bzw. 18 geschoben ist. 



  Das Rohrstück 11 mündet dabei bei 19 frei in : das Siloinnere, während das Rohrstück 12 bei 20 nach aussen frei mündet. Durch das Rohr 11 können also die Gärgase beim Überschreiten eines bestimmten Innendruckes entweichen, während durch das Rohr 12 von aussen her den Gärprozess hemmende Gase, z. B. Stickstoff, Kohlendioxyd od. dgl., chemisch oder biologisch wirkende Dämpfe oder Nebel in das Siloinnere eingeblasen werden können. 



  Der Verschluss gemäss der Erfindung hat dabei den besonderen Vorteil, dass der Gasfüllungsgrad und der Gasdruck in einfacher Weise daran zu erkennen ist, inwieweit sich die Folie 3   über den Silo hinausstülpt oder in den Silo hinein- hängt. Es ist, wie die Erfindung zeigt, nicht not- wendig, dass auf einen bestimmten Feuchtig- keitsgehalt des Gärfutters 22 oder auf eine be- stimmte Zusammensetzung desselben irgend- welche Rücksicht genommen wird. Weiterhin ist es auch nicht notwendig, dass das Gärfutter in mühsamer Weise wie bisher in den Silo einge- stampft wird. Der im Gärfutter befindliche
Sauerstoff ist praktisch nach 4-5 Stunden durch die anfangs einsetzende Gärung voll- ständig verbraucht. Eine Entwicklung von schäd- lichen Bakterien, Schimmelpilzen od. dgl. ist ausgeschlossen.

   Das Gärfutter 22 setzt sich im Verlauf von einigen Tagen selbständig in dem Silo ab, wobei die Folie 3 jeweils der Ober- fläche des Gärfutters 22 folgt. Es kann jederzeit eine neue Charge Gärfutter in den Silo in einfa- cher Weise eingebracht werden, indem man die Luft aus dem Schlauch, beispielsweise durch
Aufschrauben eines Ventils   21,   das in Form eines Fahrradventiles gehalten sein kann, ent- weichen lässt und den Schlauch 5 samt dem Rand 4 der Folie 3 aus der Rinne 7 herauszieht. Wenn die neue Charge Gärfutter eingebracht ist, wird der Schlauch 5 wieder in die Rinne 7 eingedrückt und über das Ventil 21, beispielsweise mittels einer Fahrradpumpe, aufgepumpt. 



   Die Silos 1 können auch bei dem Verschluss gemäss der Erfindung weit über ihr normales
Fassungsvermögen gefüllt werden. Die Folie 3 schliesst dabei die über den Silorand hinaus- ragende Gärfutterkuppe ab und hält diese zu- sammen. Bei grossem Futteranfall kann auch ein Haltegestell aus Stangen oder Latten ver- wendet werden, das auf den oberen Silorand : aufgesteckt wird oder in Ösen oder Klammern an der inneren Silowand eingesteckt wird. Das
Haltegestell ist auf der Zeichnung nicht besonders dargestellt, da es die verschiedenartigste Form haben kann und aus einfachsten Hilfsmitteln gebildet werden kann. Die Folie 3 wird dann über dieses Haltegestell gezogen. Auf diese Weise kann der Silo 1 bis auf das Doppelte seines normalen Fassungsvermögens mit Gärfutter beladen werden. 



   An Stelle des Gärfutters 22 können in das Silo auch Bodenfrüchte oder z. B. Gurken oder Rüben eingebracht werden. Diese Früchte können dann je nach ihren spezifischen Eigenarten über das Rohr 12 unter eine z. B. leicht desinfizierend J wirkende oder die Keimbildung hemmende Gasatmosphäre gesetzt werden. Vor allem kann durch den Verschluss gemäss der Erfindung jedwelcher Luftsauerstoff von den Früchten ferngehalten werden, so dass deren Nährwert 1 und Vitamingehalt voll erhalten bleibt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verschluss für Gärfutter- oder Gemüsesilos, bestehend aus einer luftundurchlässigen Verschlussfolie, die grösser ist als die Querschnittsfläche des Silos und aus einem elastischen 1 Schlauch, dessen Länge etwa der Umfangs- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 schnitt rechteckig ist und an dem oberen Stirnrand des Silos angeordnet ist.
    3. Verschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Schlauches (5) zwischen 1/4 und 1 Zoll, vorzugsweise zwischen 1/2 und 3/4 Zoll liegt.
    4. Verschluss nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Seitenwände der Rinne (7) gegen den Rinnenboden leicht divergieren, so dass die obere Breite der Rinne etwa dem Durchmesser des nicht aufgepumpten Schlauches entspricht, während die Breite des Bodens um etwa 2-6 mm, vorzugsweise um 3 mm, grösser ist.
    5. Verschluss nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne aus Kunststoffprofilstäben gebogen oder zusammengesetzt ist.
    6. Verschluss nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (7) beim Betonieren des Silos im oberen Stirnrand desselben ausgeschalt und mit einem Glättungsanstrich versehen ist.
    7. Verschluss nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine plane oder haubenförmige Folie (3) verwendet wird, deren Rand etwa in der Form des Randes des Silos zugeschnitten ist, deren Durchmesser oder Breiten jedoch 1, 2-3mal, vorzugsweise 11/2maul so gross sind wie der Durchmesser des Silos.
    8. Verschluss nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine an sich bekannte lichtundurchlässige Polyvinylchloridfolie in einer Stärke von 0, 2 bis 2 mm verwendet wird.
AT668258A 1958-06-19 1958-09-24 AT211738B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE211738T 1958-06-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT211738B true AT211738B (de) 1960-10-25

Family

ID=29591876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT668258A AT211738B (de) 1958-06-19 1958-09-24

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT211738B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3828501A (en) * 1973-09-10 1974-08-13 Johns Manville Apparatus comprising a hold-down device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3828501A (en) * 1973-09-10 1974-08-13 Johns Manville Apparatus comprising a hold-down device

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