AT211637B - Rührwerk zum Behandeln von Körnerfrüchten - Google Patents

Rührwerk zum Behandeln von Körnerfrüchten

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AT211637B
AT211637B AT199359A AT199359A AT211637B AT 211637 B AT211637 B AT 211637B AT 199359 A AT199359 A AT 199359A AT 199359 A AT199359 A AT 199359A AT 211637 B AT211637 B AT 211637B
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Miag Vertriebs Gmbh
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  Rührwerk zum Behandeln von Körnerfrüchten 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rührwerk zum Behandeln von Körnerfrüchten mit mindestens einem Behandlungsmedium, z. B. Dampf. 



   In den verschiedensten Zweigen der Technik müssen mehr oder weniger feinkörnige Massengüter mit   flüssigen.   gasförmigen oder auch festen Medien in Rührwerke behandelt werden, zu dem Zweck, eine chemische Behandlung vorzunehmen, z. B. Kalzinieren, oder eine physikalische Behandlung vorzuneh- men, z. B. Befeuchten, Erwärmen od. dgl. Als Beispiel zur Erläuterung der Erfindung diene die Behand- lung von Getreide mit Dampf vor der Vermahlung. 



   Da sehr verschiedene Getreidearten zu vermahlen sind, ist es wünschenswert, eine den jeweils vor- liegenden Getreidesorten angepasste Dampfbehandlung durchzuführen. Die Dampfmenge zu regulieren ist, abgesehen von der teuren Einrichtung, nicht der richtige Weg, weil die Dampfmenge je in der Zeit- einheit durchgesetzter Kornmenge etwa konstant bleiben muss, um die gewünschten Effekte zu erzielen ; ausserdem wäre man bei dieser Art der Regelung vermutlich nicht imstande, das Bedienungspersonal so anzuweisen, dass es fehlerlos die Regelung vornimmt.

   Eine weitere Möglichkeit zur Beeinflussung der
Behandlung wäre die   Veränderung der Rührwerks-Drehzahl ; dies würde aber zunächst auch   kostspielige, elektrische oder mechanische Antriebe erfordern und im übrigen nur in sehr engen und in bezug auf die
Behandlung unzureichenden Grenzen durchgeführt werden können, weil die Rührwerksdrehzahl nach oben durch unerwünschte Fliehkraftwirkungen und nach unten durch unzureichende Vermischung begrenzt ist. 



   Gemäss der Erfindung kann man aber zu einer brauchbaren Einrichtung kommen, wenn man die Behandlungslänge verändert,   d. h.   dass man mindestens zwei Guteinlässe vorsieht, die in Förderrichtung hintereinander liegen. Gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung werden Einlässe für ein Behandlungsmedium vorgesehen, die den Guteinlässen in an sich bekannter Weise zugeordnet, vornehmlich nachgeordnet sind. 



   Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles im folgenden näher beschrieben, das in der Zeichnung in Form eines schematischen Längsschnittes der Vorrichtung dargestellt ist. 



   Das Rührwerk besteht aus einem mit einem Heizmantel 3 versehenen Trog 2, in dem eine Rührwerksschnecke 1 umläuft, und ist an den Getreidevorbereiter 4 angeschlossen. Der Trog ist mit drei Guteinlaufen 5 versehen, die etwa gleiche Abstände 6 voneinander haben, so dass man in dem Rührwerk Behandungsdauern im Verhältnis 1 : 2 : 3 durchführen kann. Neben den Guteinläufen 5 sind   Einrichtun -   gen 7, 8 zur Zuführung von Behandlungsmedien angeordnet. In Frage kommt als Behandlungsmedium vornehmlich Dampf, um eine Stufe der Getreidekonditionierung vornehmen zu können. Die Dampfeinlässe können in Förderrichtung gesehen nebeneinander und/oder hintereinander angeordnet sein, um möglichst unterschiedliche Behandlungen vornehmen zu können. Dasselbe bezieht sich auf die weiterhin vorgesehenen Einlässe 8 für ein weiteres Behandlungsmedium, z. B. Wasser. 



   Das Rührwerk nach der Erfindung kann für sich allein oder in Verbindung mit andern Einrichtungen verwendet werden, um alle im Verlauf der Verarbeitung von Körnerfrüchten anfallenden Behandlungen des Getreides mit verschiedenen Medien, z. B. auch Wasser zur Benetzung, je nach Erfordernis vornehmen zu können. 



   Ausserdem können in dem Rührwerk auch Mahlprodukte, mineralische Griesse, Stäube   od. dgl.   behandelt werden für Zwecke der chemischen und physikalischen Beeinflussung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Rührwerk zum Behandeln von Körnerfrüchte mit mindestens einem Behandlungsmedium, z. B.
    Dampf, gekennzeichnet durch mindestens zwei in Förderrichtung hintereinander liegende Guteinlässe (5).
    2. Rührwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einlässe (7, 8) für ein Behandlungsmedium, die den Guteinlässen in an sich bekannter Weise zugeordnet, vornehmlich nachgeordnet sind. EMI2.1
AT199359A 1958-03-15 1959-03-13 Rührwerk zum Behandeln von Körnerfrüchten AT211637B (de)

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