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Einrichtung für das Ausziehen und Einschieben von in einem Schreibtisch, Registraturkasten od. dgl. übereinander angeordneten
Schubladen
Gegenstand des Stammpatentes Nr. 203662 ist eine Einrichtung für das Ausziehen und Einschieben von Schubladen, bei welcher Fördermittel vorgesehen sind, welche sich in dem Schreibtisch in Auszugsrichtung der Schubladen erstrecken und ein an der Seite der Schubladen angeordnetes, quer über mindestens zwei Schubladen verlaufendes Mitnehmerorgan bewegen, welches gegen an den Schubladen angebrachte Mitnehmer zur Anlage kommen kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Anordnung und Ausbildung der Fördermittel zum Ein- und Ausschieben der Schubladen.
Gemäss der Erfindung ist für jede Schublade je ein unabhängig von den Fördermitteln der andern Schubladen arbeitendes Fördermittel vorgesehen und jedes Fördermittel kann wahlweise in Antriebsverbindung mit einem Motor gebracht werden. Hiedurch wird es möglich, bei einer grösseren Anzahl von in einem Schreibtisch angeordneten Schubladen jede Schublade in Ein- oder Ausschubrichtung zu betätigen, u. zw. unabhängig davon, welche der übrigen Schubladen aus-oder eingefahren sind und ohne dass es notwendig wäre, Fördermittel erst in eine bestimmte Ausgangs. lage zurückzuführen.
Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Fördermittel am Boden jeder. Schublade in der Längsmittelebene derselben angeordnet. Die Fördermittel können hiebei z. B. aus einer am Boden der Schublade angeordneten Zahnstange und einem in die Zahnstange eingreifenden Ritzel bestehen, welches über eine Kupplung mit dem Antriebsmotor kuppelbar ist. Statt dessen können die Fördermittel auch aus einer unter jeder Schublade angeordneten über zwei Kettenräder geführten endlosen Kette bestehen, welche an dem hinteren Teil der Schublade befestigt ist, wobei eines der Kettenräder jeweils über eine Kupplung mit dem Antriebsmotor wahlweise kuppelbar ist.
Diese Antriebsverbindung in der Mittellinie der Schubladen gewährleistet eine verkantungsfreie Führung und verhindert ein Verklemmen, welches bei seitlich angeordneten Fördermitteln beim Beschleunigen und Verzögern auftreten kann.
Um die einzelne Schublade möglichst augenblicklich stillsetzen zu können und einen Nachlauf derselben nach Loslassen der Betätigungstaste zu vermeiden, kann jede Schublade mit einer Bremsvorrichtung ausgestattet sein. Diese Bremsvorrichtung ist zweckmässigerweise mit den beweglichen Organen der Einzelkupplungen derart verbunden, dass bei Erregung der Kupplung die Bremse unwirksam wird und umgekehrt.
Die Einzelkupplungen können als Wechselkupplungen ausgebildet sein und zur Bewegungsumkehr kann ein Umkehrgetriebe vorgesehen sein.
Diese vorstehend beschriebene Ausbildung ermöglicht die Herstellung einer beliebigen Antriebsverbindung zwischen einem einzigen Motor und jeder beliebigen Schublade.
Um bei der Rückführung der Schubladen ein hartes Aufprallen zu verhindern, sind gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung elastische Anschläge vorgesehen, welche den Stoss auffangen und eine
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Rückführung der Schublade in ihre Grundstellung bewirken. Zu diesem Zweck kann z. B. ein pneuma - tisches Dämpfungsglied für jede Schublade vorgesehen sein.
Um Unfälle zu verhindern, die dadurch entstehen können, dass die Finger beim automatischen Einschieben der Schubladen eingeklemmt werden, ist gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, die Frontplatten der Schubladen elastisch ausweichend derart anzuordnen, dass der Finger ohne die Gefahr der Verletzung an der Schubladenfrontplatte belassen werden kann. Zu diesem Zweck kön- nen die Schubladenfronten aus biegsamem elastischem Material bestehen. Statt dessen kann die Frontplat- te auch unter Zwischenschaltung einer Feder kippbar an dem Schubladenkörper angebracht sein.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung.
In der Zeichnung zeigen : Fig. l eine perspektivische Teilansicht eines Schreibtisches mit einem
Zahnstangenantrieb für die Schubladen, Fig. 2 ein Umkehrgetriebe, Fig. 3 einen Schubladenantrieb mit Kupplungs- und Bremseinrichtung, Fig. 4 eine aufgebrochene Seitenansicht eines Schreibtisches mit Kettenantrieb für die als Ritzel ausgebildeten Fördermittel, Fig. 5 ein schematisches Schaltbild, Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Schubladenschrankes mit als Kettenantrieb ausgebildeten Fördermitteln, Fig. 7 eine besondere Ausgestaltung der vorderen Schubladenplatte.
Fig. l zeigt in perspektivischer Ansicht den linken Teil eines Schreibtisches mit Untersatz 601 und in der Tischplatte angeordnete Wahltasten 602/603 für Vorwärts-und Rückwärtsausschub der Schubladen.
Rechts daneben sind kleine Ausschnitte 604 in der Tischplatte angeordnet, die der Sichtbarmachung der unterhalb von ihnen vorgesehenen optischen Mittel dienen. Oberhalb der Wähltasten sind Ausschnitte 605 zur optischen Unterscheidung der Vor- und Riickwärtswähltasten vorgesehen.
Ein Motor 606 treibt über eine Welle 607 und ein Kettenrad 608 eine Kette 609 an, die überein Kettenrad 610 eine Welle 611 mit Antriebszahnrad 612 in Umdrehung versetzt. Das Antriebszahnrad 612 greift in eine an der Unterseite einer Schublade 613 befestigte Zahnstange 614 ein.
Fig. 2 zeigt ein Umkehrgetriebe, mit welchem die stets gleichbleibende Drehrichtung des Motors 606 in die entgegengesetzte Drehrichtung, die für das Rickschieben der Schublade erforderlich ist, wahlweise umgekehrt werden kann. Auf der Motorantriebswelle 615 sind zwei Zahnräder 616 und 617 befestigt.
Das Zahnrad 617 befindet sich im ständigen Eingriff mit einem Zahnrad 618, das lose drehbar auf der Welle 607 angeordnet ist. An dem Zahnrad 618 ist eine Kupplungshälfte 619 befestigt. Auf der Welle 607 ist ein mit dieser drehfest verbundener Kupplungsschieber angeordnet, der zwei Kupplungshälften 623 und 625 aufweist und mit Hilfe einer einen Schleifring 624 tragenden Schaltgabel 621 verschiebbar ist. Die Gabel wird mit Hilfe einer Feder 622 in ihre linke Kupplungsstellung gezogen, in welcher die Kupplungshälften 619 und 623 ineinandergreifen, wodurch die Bewegung des Rades 618 auf die Welle 607 übertragen wird. Bei dieser Einstellung der Kupplung wird die Schublade ausgeschoben.
Für die Rückwärts- oder Einschubbewegung der Schubladen ist im Umkehrgetriebe ein auf einer besonderen Welle 629 sitzendes Umkehrrad 628 vorgesehen, das in das Rad 616 eingreift, sowie in ein auf der Welle 607 frei drehbares Rad 627. An diesem ist ebenfalls eine Kupplungshälfte 626 befestigt.
Mit Hilfe eines Kupplungsmagneten 620, der beim Niederdrücken einer der drei Rückwäristasten 603 erregt wird, wird die Schaltgabel 621 entgegen der Wirkung der Feder 622 in ihre rechte Stellung bewegt, so dass die Kupplungshälften 625 und 626 ineinandergreifen und die Bewegung des Rades 627 auf die Welle 607 übertragen wird, wodurch der gewünschten Schublade eine Rückwärts-oder Einschubbewegung erteilt wird.
Fig. 3 zeigt den Schubladenantrieb. Das von der Antriebskette 609 mitgenommene Kettenrad 610 ist fest mit einer Kupplungsscheibe 630 verbunden, die zum Zwecke des Einkuppelns Löcher 631 aufweist. Das Rad 610 und die Kupplungsscheibe 630 sind gemeinsam auf der Welle 611 frei drehbar. Wird
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632 erregt, so werden mittels einer Kupplungsgabel 633 über ein Gabelgelenk 634 und einen Schleifring 635 Bolzen 637 einer Kupplungshälfte 636 in die Löcher 631 der Kupplungsscheibe 630 eingeführt und dadurch die mit der Kupplungshälfte 636 drehfest verbundene Welle 611 mitgenommen. Je nach der durch die Vorwärts- oder Rückwärtstaste gewählten Umdrehungsrichtung des Kettenrades 610 findet ein Ausschub oder ein Einschub der Schublade statt.
Wird die Taste freigegeben und damit die Erregung des Magneten 632 beendet, so zieht eine Feder 638 die Kupplungsgabel 633 in ihre Grundstellung zurück und entkuppelt damit.
Gleichzeitig mit dem seitlichen Verschieben des Kupplungselementes 631 werden beim Entkuppeln Bremsbacken 645 durch Bremshebel 640, die auf einer Hülse 641 gelenkig angeordnet sind, gegen eine Bremstrommel 639 gedrückt und damit die Welle 611 und die betätigte Schublade augenblicklich still-
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gesetzt. Die Hülse 641 ist über einen Feststellarm 642 drehfest mit einem Gehäuse 643 verbunden. Bei Erregung des Kupplungsmagneten 632 werden die Hebel 640 durch Federn 644 nach innen angezogen und damit die Bremsbacken 645 von der Trommel 639 gelöst.
Fig. 3 zeigt gleichzeitig die Führungselemente für die Schublade 613, nämlich eine Gehäuseschiene 646 mit einem Auszugschlitten 647.
Fig. 4 zeigt wie durch die Antriebskette 609 mittels weiterer Ketten 648 und 649 auch die andern Schubladen angetrieben werden können. Dafür sind, fest verbunden mit dem Kettenrad 610, ein weiteres Kettenrad 649' (Fig. 3) und für die übrigen Schubladen lose auf den zugehörigen Wellen sitzende Kettenräder 650, 651 und 652 vorgesehen.
Zur Verhinderung eines Rückstosses der bis zur Endstellung einzuschiebenden Schubladen sind Puffer 653 angeordnet, bestehend aus einem Zylinder, in welchem sich ein Kolben 654 hin-und herbewegen kann. Der Zylinder ist bis auf eine kleine, durch eine Regulierschraube 655 einstellbare Öffnung geschlossen. Die Regulierung findet in der Weise statt, dass so viel Luft aus dem Zylinder entweichen kann, wie bei dem Einschieben der Schublade in die Endstellung erforderlich ist, um einen Rückstoss zu vermeiden. Wird die Schublade ausgeschoben, so wird der Kolben mittels einer schwachen Feder 656 wieder nach vorn geführt, wobei wieder Luft in den Zylinder gesaugt wird. Kugelschnäpper 657 halten die Schublade in der exakten Endstellung fest.
Fig. 5 zeigt das Schaltschema. In der Grundstellung der Schubladen sind am hinteren Gehäuseende angeordnete Schalter 658a, 658b, 658c geöffnet und weitere am vorderen Gehäuseende vorgesehene Schalter 659a, 659b. 659c geschlossen. Wird in dieser eingeschobenen Stellung der Schubladen eine der zum Ausschub dienenden Wähltasten 602 gedrückt, so werden die zugehörigen Kontakte U, V geschlossen und hiedurch der Stromkreis zum Motor sowie zum entsprechenden Schubladenkupplungsmagneten 632 geschlossen. Die Kupplungshälften 619 und 623, die die Ausschubdrehrichtung der Welle 607 bestimmen, sind in diesem Falle durch die Feder 622 miteinander gekuppelt. Sobald die Schublade die Endstellung freigibt, schliesst sich der entsprechende Schalter 658.
Erreicht die Schublade ihre volle Ausschubstellung, so öffnet sich der entsprechende Schalter 659 und unterbricht damit den Strom zum Motor 606 und dem entsprechenden Schubladenkupplungsmagneten 632. Die Schublade kommt damit zum Stillstand.
Wird nun die entsprechende Rücktaste 603 zur Rückführung dieser Schublade eingedrückt, wodurch die zugehörigen Kontakte x. y, z geschlossen werden, so wird nicht nur der Stromkreis zum Motor 606 und zum Schubladenkupplungsmagneten 632 wieder geschlossen, sondern der Kupplungsmagnet 620 erregt und damit die Kupplung 625/626 eingekuppelt (gleichzeitig die Kupplung 619/623 ausgekuppelt) undwie oben beschrieben-dieDrehrichtung der Welle 607 umgekehrt, so dass nunmehr die Schublade wieder eingeschoben wird.
Im Augenblick des Beginns der Einschubbewegung schliesst sich wieder der entsprechende Schalter 659.
Beim Erreichen der Endstellung der Schublade öffnet sich der entsprechende Kontaktschalter 658.
Wie aus dem Schaltschema ersichtlich, können in jedem Zeitpunkt und ungeachtet der jeweiligen Stellung irgendeiner andern Schublade die übrigen Schubladen völlig unabhängig voneinander ausgeschoben oder zurückgeschoben werden, ohne dass diese Bewegungsvorgänge sich gegenseitig stören. Somit ist es möglich, eine Schublade in eine bestimmte Stellung auszuschieben und sie in dieser Stellung zu belassen und dennoch irgendeine andere Schublade unabhängig davon zu betätigen.
Die Endschalter 658 und 659 weisen Ruhekontakte auf und sind als Anschlagschalter ausgebildet. Sie werden von einem am hinteren Ende der Schublade angebrachten Arm od. dgl. betätigt.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind stromführende Schienen 660a, 660b, 660c vorgesehen, an denen, in Längsrichtung beliebig einstellbar, Druckschalter 6. 61 mit Ruhekontakten angeordnet sind. Diese Druckschalter werden in gegenseitigen Abständen angeordnet, die der inneren Aufteilung der Schublade in verschiedene Fächer (bzw. Gruppen der darin befindlichen Karteien) entsprechen. Jede Schublade besitzt eine Schalterbetätigungsschiene 663, welche die Kontakte jedes Schalters geöffnet hält, solange sie gegen den Schalterknopf drückt. In jedem von der Schiene freigegebenen Schalter schliessen sich die Kontakte und führen damit je einem elektrischen Lämpchen Strom zu, das sich unter dem zugehörigen Ausschnitt 604 (Fig. 1) in der Tischplatte befindet.
Je weiter die Schublade vorgeschoben wird und je mehr Fächer somit in das Sicht- und Greiffeld des Sachbearbeiters rücken, desto mehr Lämpchen leuchten auf. Damit ist es möglich, die Schubladen von der Tastatur aus genau zu steuern und den zu bearbeitenden Schubladenabschnitt in den Griffbereich zu bringen. Der Strom für die Lämpchen wird über einen Transformator zugeführt.
Zwei weitere elektrische Lämpchen sind unterhalb der Schreibtischausschnitte 605 angeordnet und dienen der Kennzeichnung der davorliegenden Vorwärts-bzw. Rückwärtstasten 602/603. Beispielsweise
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kann das eine Lämpchen grün leuchten, hingegen das andere nur dann rot aufleuchten, wenn. eine der Rückwärtstasten betätigt wird. Hiefür sind drei besondere Schalter vorgesehen, die gleichzeitig mit den bereits oben beschriebenen Anschlagschaltern 658a, 658b, 658c und ebenso wie diese betätigt werden.
Fig. 3 zeigt die Führung der Schublade in Verbindung mit dem Schlitten 647. Der Schlitten trägt an
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sind auf dem unteren Teil der Gehäuseschiene 646 angeordnet. Die Kettenübertragungsräder 670 greifen oben in Schubladenketten 673 ein, die unterhalb von seitlich an den Schubladen angeordneten Winkelschienen 672 befestigt sind. Durch die Kettenräder 670 und die Ketten 671 und 673 ist eine zwangsläufige Führung zwischen Schlitten und Schublade gesichert. Hiebei bewegt sich der Schlitten jeweils um die Hälfte der Strecke, um die sich die Schublade bewegt.
Fig. 6 zeigt die Anwendung der vorliegenden Erfindung an einem andern Beispiel, nämlich einem Schubladenschrank, wie er z. B. für Registratur- und Karteizwecke an sich bekannt ist.
Aus den Bezugsziffern ist die Anordnung des Motors, des Getriebes für den Vorwärts- und Rückwärtsgang und der zugehörigen Kupplung sowie der Einzelantriebe mit ihren zugehörigen Kupplungen und Bremsvorrichtungen klar ersichtlich, so dass es einer Wiederholung der bereits vorstehend beim Ausführungsbeispiel eines Schreibtisches gegebenen Beschreibung nicht mehr bedarf. Die Zeichnung zeigt in perspektivischer Darstellung Teile des Schrankes ausgebrochen, um dadurch einen Einblick in die mechanische Vorrichtung zu gewähren.
Abweichend ist lediglich, dass an Stelle einer Zahnstange unterhalb der Schubladenböden eine endlose Kette 690 vorgesehen ist, die von einem auf einer Welle 611 befestigten Kettenrad 691 angetrieben wird. Diese endlose Kette wird umgelenkt um ein auf einer Achse 693 sitzendes Kettenrad 692. Die endlose Kette 690 ist am rückliegenden Ende der Schublade, z. B. an einem dort angeordneten Winkel 694, befestigt.
Diese Antriebsweise mittels einer umgelenkten Kette od. dgl. ermöglicht eine örtlich beliebige Anordnung der Schubladenkupplungs- und Bremsvorrichtungen und der sonstigen zugehörigen Teile. Im vorliegenden Beispiel sind diese Teile hinter den Schubladen angeordnet. Sie können selbstverständlich auch insgesamt oberhalb der obersten Schublade oder unterhalb der untersten Schublade angeordnet sein, wobei durch entsprechende weitere Kettenverbindungen der Antrieb der einzelnen Schubladen mittels der für jede Schublade vorgesehenen endlosen Kette erfolgen kann.
In der gleichen Weise kann diese hier gezeigte Ausführung auch bei dem vorbeschriebenen Schreibtisch zur Anwendung kommen, d. h. die Kupplungs- und Bremsvorrichtungen und sonstigen Teile können anstatt an der Vorderseite der Gehäuse auch rückwärts, wo sie nicht beim Sitzen stören können, vorgesehen werden.
Es können auch mit ein-und demselben Motor mehrere nebeneinanderstehende oder auchhintereinander angeordnete Schubladen-Schränke angetrieben werden.
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Schubladenkörper 613 angebracht. Gewindestifte 676 des Schubladengriffes 677 greifen durch die Frontplatte 674 und eine am vorderen Teil des Schubladenkörpers 613 vorgesehene Verstärkung 678 hindurch, tragen die Feder 675 und haltern das rückwärtige Federende mit Hilfe einer Deckschraube 679 und einer Mutter 680.
Durch diese elastische Anordnung der Schubladenfront werden Verletzungen verhindert, wenn Personen aus Unachtsamkeit beim Einschieben der Schubladen, z. B. mit ihren Händen. zwischen Schub- ladenfront und Schreibtischkörper gelangen. Ausserdem wird eine Beschädigung der Einrichtung verhin - deri. fallsirgendwelche Gegenstände zwischen Frontplatte und Schreibtischkörper gelangen. Es kann auch zu diesem Zweck die ganze Schubladenfront aus elastischem Material angefertigt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung für das Ausziehen und Einschieben von in einem Schreibtisch, Registraturkasten od. dgl. übereinander angeordneten Schubladen nach Patent Nr. 203662, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Schublade je ein unabhängig von den Fördermitteln der andern Schubladen arbeitendes Fördermittel (612,614 bzw. 690) vorgesehen ist und dass jedes Fördermittel wahlweise in Antriebsverbindung mit einem Motor (606) gebracht werden kann.