DE587247C - Lautstaerkeregelvorrichtung fuer Tonwiedergabegeraete - Google Patents

Lautstaerkeregelvorrichtung fuer Tonwiedergabegeraete

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DE587247C
DE587247C DEB151253D DEB0151253D DE587247C DE 587247 C DE587247 C DE 587247C DE B151253 D DEB151253 D DE B151253D DE B0151253 D DEB0151253 D DE B0151253D DE 587247 C DE587247 C DE 587247C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control

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  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

Bei Lautstärkeregeleinrichtungen für Tonwiedergabegeräte ist es sehr vorteilhaft, nach Belieben auf die Teile der Steuerung sowohl unmittelbar als auch von fern einwirken zu können, um die Lautstärke der Lautsprecher von einem Zuhörer einstellen lassen zu können, der sich im Zuhörerraum selbst befindet, ohne daß dabei die Steuerung dieser Lautstärke im Bedarfsfalle dem Vorführer entzogen wäre. Eine einfache Lösung dieser Aufgabe kann gemäß der Erfindung dadurch erreicht werden, daß der unmittelbar von Hand zu verstellende Teil über eine Gleitkupplung mit dem Getriebe eines Motors verbunden ist, der aus der Ferne, z. B.
vom Zuhörerraum aus, steuerbar ist. Hierfür ist an Hand der Figuren ein Beispiel angegeben, auf das sich die Erfindung nicht beschränkt.
In der Fig. 1 ist eine Welle 1 mit einem Handgriff 2 dargestellt, der für den Vorführer im Vorführungsraum griff gerecht liegt. Dieser kann also den Schleifkontaktträger 3 einstellen, wodurch er die Lautstärke des Lautsprechers mittels eines Spannungsteilers 4 oder irgendeiner äquivalenten Einrichtung einstellen kann. Was den im Zuhörerraum untergebrachten Zuhörer betrifft, so kann dieser aus der Entfernung auf diesen Spannungsteiler mit Hilfe eines in der Figur nicht dargestellten Umschalters einwirken, welcher nach Belieben einen Motor 5 in beiden Richtungen umlaufen lassen oder anhalten kann.
Dieser Motor steht auf irgendeine Weise mit der Welle 1 durch ein geeignetes Übertragungsmittel in Verbindung, so z. B. durch ein Schnekkengetriebe 6.
Mit einer derartigen Lautstärkeregelvorrichtung kann der Vorführer in seinem Vorführungsraum in jedem Augenblick die Regelung der Lautstärke aufnehmen, auch dann, wenn der Motor 5 in Bewegung ist.
Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß zwischen dem Schneckentrieb 6 und der Welle 1 eine Gleitkupplung 7 bekannter Art eingefügt, die so eingestellt ist, daß sie den Schleifkontaktträger 3 mitnehmen kann, während sie einer unmittelbaren Einwirkung auf den Handgriffe nachgeben kann. Das Vorhandensein dieser Gleitkupplung ist übrigens auch deswegen notwendig, weil bei der beschriebenen Anordnung die Drehung der Welle 1 bestimmte Endstelhingen nicht überschreiten darf, wenn sie aus der Entfernung von dem Zuhörer eingestellt wird. Diese Endstellungen können dagegen vom Vorführer durch unmittelbare Einwirkung auf den Handgriff 2 überschritten werden. In ausgeführten Anlagen besitzt eine Tonfilmeinrichtung gewöhnlich zwei Tonwiedergabegeräte, die abwechselnd arbeiten. Um nun jede falsche Betätigung zu vermeiden, pflegt man den Übergang von dem einen Wiedergabegerät auf das andere durch einen beweglichen Umschalter zu bewirken, der -durch denselben Handgriff 2 an-
getrieben wird wie der Schleifkontaktträger 3 des Spannungsteilers 4, welcher die Lautstärke zu regehi gestattet. (Die Glieder des Umschalters, dessen Ausbildung übrigens gleichgültig ist, sind in den Figuren mit Rücksicht auf die Übersichtlichkeit nicht dargestellt). Mit anderen Worten, wenn der Vorführer auf den Handgriff 2 einwirkt und dabei eine bestimmte Endstellung des Schleifkontaktträgers 3 überschreitet, die einem vollständigen Ausschalten entspräche, wird das eine oder andere der beiden Tonwiedergabegeräte eingeschaltet, und zwar mit fortschreitend zunehmender Lautstärke entsprechend der Drehung des Handgriffes 2 in^der einen oder anderen Richtung.. Nun ist es aber klar, daß der Zuhörer im Zuhörerraum den Übergang von einem Gerät auf das andere nicht zu beeinflussen braucht, sondern daß sein Einfluß auf die Regelung der Lautstärke für die
ao jeweils in Betrieb befindliche Vorrichtung beschränkt werden muß. Auch ist es erwünscht, daß diese Einstellung durch dieselbe Steuerung erreicht wird, unabhängig davon, welches Wie-' dergabegerät arbeitet. Um die Aufgabe in dieser Form zu lösen, besteht eine Ausführung z. B. darin, die Welle 1, welche gleichzeitig den Umschalter und den Spannungsteiler steuert, mit einer Sperrklinke 8 zu versehen, die gegen einen Anschlag 9 anschlägt, wenn dieser sich in seiner unteren Stellung befindet. Wenn diese beiden Teile zusammenstoßen, befinden sich der Umschalter und Spannungsteiler zur Regelung der Lautstärke, welche beide durch die Welle ι gesteuert werden, in der Lage der vollständigen Ausschaltung der Vorrichtung, Je nachdem nun, ob der Vorführer das eine oder andere Wiedergabegerät in Betrieb setzen will, dreht er das Handrad 2 in dem einen oder anderen Sinn von der Ruhestellung aus gesehen und kann, wenn er den Anschlag 9 in der Pfeilrichtung anhebt, immer nach Belieben von einem Wiedergabegerät auf das andere übergehen. Dieser Übergang ist dagegen unter dem Antrieb der Welle 1 durch den Motor 5 unmöglich, wenn sich der Anschlag 9 in seiner unteren (der gezeichneten) Stellung befindet.
Der Zuhörer im Zuhörerraum kann also nicht diesen Übergang bewirken, er kann aus der Entfernung nur die Lautstärke des von dem Vorführer eingeschalteten Gerätes regehi, während dieser jederzeit diese Regelung beeinflussen und von einem Wiedergabegerät auf das andere übergehen kann.
Damit trotz dieses Überganges der Zuhörer im Zuhörerraum immer dieselben Handgriffe auszuführen hat, um ein bestimmtes Ergebnis (Verstärkung oder Abschwächung) zu erzielen, wirkt der Handgriff 2 außerdem noch auf einen HilfsUmschalter, der aus dem Schaltarm 10 und den Schleifringen 11 in der Fig. 1 dargestellt ist. Die Wirkungsweise dieses Hüfsum- schalters wird an Hand der Fig. 2 und 3 verständlich, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile bezeichnen. Der Motor 5 (beispielsweise ein Hauptschlußmotor) wird von einer Stromquelle 12 gespeist, und seine Bewegung kann von dem Zuhörer im Zuhörerraum mit Hilfe eines Umschalters und Unterbrechers 13 beeinflußt werden, der auf einem Schaltbrett oder Pult 14 im Bereich dieses Zuhörers angeordnet sein kann. Entsprechend dem Vorhergehenden ist die ganze Bewegung des Hilfsumschalters 10, 11, die von dem Handrad 2 eingestellt werden kann, in zwei Bereiche zu beiden Seiten einer Stellung O-X eingeteilt, die der Ausschaltstellung der Vorrichtung entspricht. Daher wird, wie man auf den Schaltbildern der Fig. 2 und 3 verfolgen kann, dadurch, daß der Hilfsumschalter 10, 11 mit dem Umschalter 13 in Reihe liegt, durch dieselbe äußerste Stellung dieses letzteren für den Motor 5 eine verschiedene Drehrichtung bewirkt, je nachdem, ob der Schaltarm 10 links oder rechts von der AusschaltstellungO-^T liegt. Daraus geht hervor, daß der Zuhörer im Zuhörerraum zur Erzielung einer bestimmten Änderung der Lautstärke immer dieselben Handgriffe mit dem Unterbrecher und Umschalter 13 auszuführen hat. Wenn er diese Einstellung zur Zufriedenheit vorgenommen hat, braucht er diesen Umschalter und Unterbrecher go 13 nur in seine Mittellage zu bringen, um den Speisestromkreis des Motors 5 zu unterbrechen und diesen anzuhalten.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 muß der Vorführer den Anschlag 9 anheben, wenn er von einem Wiedergabegerät auf das andere übergehen will. Diese Notwendigkeit kann eine gewisse Behinderung in der Bedienung bedeuten, da dieser Übergang im allgemeinen mit einer großen Schnelligkeit vorgenommen werden muß. Um diesen Mangel zu beheben, kann man eine Sperrung anordnen, welche sich selbsttätig löst, wenn der Vorführer auf den Handgriff 2 einwirkt.
Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen in einem Beispiel, auf das sich die Erfindung nicht beschränkt, eine besonders einfache und stabile Ausführung dieser Art. Der Handgriff 2 ist hier lose drehbar und längsverschiebbar auf die Welle 1 aufgesetzt und besitzt bei 15 eine Nut oder Rinne in U-Form, in die ein Stift 16 eingreift, der in die Welle ι eingesetzt ist. Eine Feder 17 ist derart über dem Handgriff 2 angeordnet, daß der Handgriff, sich selbst überlassen, die in den Figuren gezeichnete Stellung einnimmt, also dem Stift 16 gegenüber die tiefste Mittelstellung. Der Anschlag 9 ist fest, während die Sperrklinke 8 in der Richtung des Halbmessers auf dem Schaltarm 10 gleiten kann, der mit der Welle ι fest verbunden ist. Handgriff 2 und Sperrklinke 8 stehen über einen Arm 19 mit einem Stift 18 untereinander in Eingriff,
derart, daß von der Stellung des Handgriffes 2 gegenüber der Welle ι die Stellung der Sperrklinke 8 gegenüber dem Anschlag g abhängt. Der gezeichneten Ruhestellung (Mittelstellung) des Handgriffes 2 entspricht die gezeichnete Mittelstellung der Sperrklinke 8. In dieser Stellung sperrt der Anschlag g den Durchgang der Sperrklinke 8. Dies ist z. B. der Fall, wenn die Welle ι unter der Wirkung des Motors 5 über das Getriebe 6 und die Gleitkupplung 7 bewegt wird. Wenn dagegen der Vorführer die Welle ι durch den Handgriff 2 dreht, gleichviel in welchem Sinne, so reicht der Widerstand gegen die Verdrehung der Welle 1 infolge der verschiedenen Reibungsstellen aus, um den Stift 16 entgegen der Wirkung des gefederten Handgriffes festzuhalten, bis das eine oder andere Ende der Rinne 15 sich gegen den Stift anlegt und die Welle 1 mitnimmt. So wird erst ein TeE der Bewegung des Handgriffes 2 nur auf die Sperrklinke 8 übertragen, die so dem Anschlag 9 immer dann ausweicht, wenn die Welle 1 von Hand durch den Vorführer gedreht wird. Dieser braucht also nur den Handgriff 2 zu drehen, um jede gewünschte Bewegung zu erzielen, genau wie bei einer Vorrichtung, welche kerne Fernsteuerung besitzt. Wird dagegen die Welle ι über die Gleitkupplung 7 angetrieben, so führt der Handgriff 2 gegenüber der Welle 1 keine Bewegung aus. Also bleibt auch die Sperrklinke 8 in ihrer Mittelstellung, in der sie gegenüber dem Anschlag 9 wirksam ist. Bei Fernsteuerung ist also ein Übergang von dem einen auf das andere Tonwiedergabegerät nicht möglich.
Die verschiedenen oben beschriebenen Vorrichtungen können zahlreichen Änderungen unterliegen, die alle mit unter die Erfindung

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    fallen, besonders kann die Ausführung der verschiedenen mechanischen und elektrischen Teile der Vorrichtung je nach dem Bedarfsfall sehr verschiedenartig sein. So kann besonders die Winkelverstellung des Handgriffes 2 gegenüber der Welle 1, welche, wie oben beschrieben, zur Aufhebung der Sperrung benutzt wird, lediglich dazu benutzt werden, einen Schalter zu schließen, welcher die Sperrung auf elektromagnetischem Wege beeinflußt.
    Die Aufhebung der Sperrung kann desgleichen durch eine leichte Längs verschiebung des Hand- g0 griffes 2 längs der Welle 1 bewirkt werden. Der Handgriff 2 kann durch eine Kurbel ersetzt werden, an deren Griff ein Knopf befestigt ist, der diese Sperrung aufhebt usw.
    i. Lautstärkeregelvorrichtung für Tonwiedergabegeräte, dadurch gekennzeichnet, daß der unmittelbar von Hand zu verstellende Teil (1, 2) über eine Gleitkupplung (7) mit dem Getriebe (6) eines Motors (5) verbunden ist, der aus der Ferne, z. B. vom Zuhörerraum aus,, steuerbar ist.
    , 2. Lautstärkeregel- und Überblendungsvorrichtung für zwei Tonwiedergabegeräte 6g nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in der Umschaltstellung [0-X) für den bewegten Teil (1) wirksamen Anschlag (9), der bei Umschaltung von Hand selbsttätig außer Wirkung gesetzt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Umschalter (10, 11), der beim Übergang der Tonwiedergabe von dem einen auf das andere Gerät den Drehsinn des aus der Ferne steuerbaren Motors (5) umkehrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB151253D 1931-01-10 1931-07-25 Lautstaerkeregelvorrichtung fuer Tonwiedergabegeraete Expired DE587247C (de)

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