AT211090B - Vorrichtung zum Pflücken von Mais - Google Patents

Vorrichtung zum Pflücken von Mais

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AT211090B
AT211090B AT199259A AT199259A AT211090B AT 211090 B AT211090 B AT 211090B AT 199259 A AT199259 A AT 199259A AT 199259 A AT199259 A AT 199259A AT 211090 B AT211090 B AT 211090B
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AT
Austria
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picking device
maize
corn
roller
picking
Prior art date
Application number
AT199259A
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English (en)
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Daimler Benz Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D45/00Harvesting of standing crops
    • A01D45/02Harvesting of standing crops of maize, i.e. kernel harvesting
    • A01D45/021Cornheaders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description


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  Vorrichtung zum Pflücken von Mais 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Pflücken von Mais, die im wesentlichen aus einem mit einem Sammelbehälter, z. B. einer Ladepritsche, und vorzugsweise mit gegenüber dem Fahr- zeugrahmen abgefederten Radachsen versehenen Kraftfahrzeug und aus einem von dem Kraftfahrzeug an bzw. über der Vorderfront mittels Lenker in der Höhe einstellbar getragenen und angetriebenen Maispflückgerät mit zwischen Leitblechen parallel zueinander angeordneten und gegensinnig umlaufenden Rollen zum Pflücken der Maiskolben und Entfernen der Hüllblätter um die Maiskolben, mit Förderketten mit
Mitnehmern über diesen Rollen und mit einer Fördervorrichtung   für die   Maiskolben besteht. 



   Die Erfindung bezweckt eine günstige Anlenkung eines   Maispflückgerätes   an einem Kraftfahrzeug derart, dass im Gegensatz zu einem bekannten Maispflückgerät, bei dem die Pflückvorrichtung an einem besonders ausgebildeten Kraftfahrzeug um eine Querachse schwenkbar angeordnet ist und bei dem sich demnach der Winkel der Pflückrollen zu den Maisstengeln je nach Pflückhöhe sehr ändert, keine wesentliche Änderung dieses Winkels eintritt. Ausserdem bezweckt die Erfindung einen betriebssicheren Antrieb des Gerätes und eine vorteilhafte Ausbildung des Gerätes selbst, so dass die aus dem Kraftfahrzeug und Maispflückgerät bestehende Einheit vorteilhaft verwendbar ist.

   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass das Maispflückgerät als Einheit auf der vom Fahrersitz des Kraftfahrzeuges abgewandten Seite mittels Lenker am Kraftfahrzeug befestigt ist, von welchem ein Doppellenkerpaar einerseits vor der Vorderachse des Fahrzeuges an diesem und anderseits an dem Maispflückgerät vorzugsweise in der Nähe von dessen Schwerpunkt und ein weiterer, vorzugsweise in der Länge einstellbarer Lenker einerseits hinter der Vorderachse des Fahrzeuges an diesem und anderseits etwa am rückwärtigen Ende des Maispflückgerätes schwenkbar angelenkt ist. 



   In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens können die Lenker des Doppellenkerpaares an der Anlenkstelle am Maispflückgerät untereinander durch eine feststehende, mit einem abragenden Hebel versehene Welle verbunden sein, das Maispflückgerät kann auf dieser Welle drehbar gelagert sein und an dem abragenden Hebel kann die Kolbenstange eines vorzugsweise beidseitig beaufschlagten Kolbens angreifen, der in einem am Maispflückgerät in der Nähe von dessen Anlenkung an dem Doppellenkerpaar schwenkbar angeordneten Druckmittelzylinder gleitend geführt ist. Dadurch werden die beim Ausheben des Maispflückgerätes entstehenden Kräfte auf dem kürzesten Wege aufgefangen. 



   Der Antrieb des Maispflückgerätes kann vorteilhaft von einer an der Fahrzeugfront vorgesehenen Zapfwelle über ein in der Achse durch die Anlenkstelle des Doppellenkerpaares am Kraftfahrzeug liegendes Zwischengetriebe und von dort aus durch einen   Hülltrieb,     z. B.   einem Riemen oder eine Kette, zu dem zwischen den Anlenkstellen der Lenker am Maispflückgerät gelegenen Getriebe für die Rollen und die Fördervorrichtung erfolgen. Um stets eine annähernd konstante Länge des Antriebes zu erreichen, kann in der Achse durch   dieAnlenkstelle des   Doppellenkerpaares am Maispflückgerät eine Umlenkscheibe oder eine Zwischenscheibe für einen Keilriemen oder ein Kettenrad für eine Rollenkette angeordnet sein.

   In der Nähe der   Umlenk- oder   Zwischenscheibe bzw. des Kettenrades kann am Maispflückgerät ferner eine Spannrolle angeordnet sein, die zugleich als Umleitrolle für das lose Trumm des Hülltriebes dient. 



   Nach einem weiteren wichtigen Merkmal der Erfindung kann die Fördervorrichtung für die Maiskolben am Maispflückgerät in geradliniger   Verlängerung   der Rollen angeordnet sein. Dadurch wird jede Umlenkung, die Verstopfungen bringt, im Arbeitsablauf vermieden. 

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 über eine Rollenkette 32 und einen Kegelradtrieb 33. Die Mittelachse des Abtriebskegelrades des Kegelradtriebes 33 liegt in der Schwenkachse 21 des Doppellenkerpaares. In dieser Schwenkachse liegt zugleich die Antriebsscheibe 34 für den Keilriemen 35. Das eine Ende des Keilriemens ist über die auf der Welle 19 drehbar angeordnete Umlenkscheibe 36 zur Antriebsscheibe 37 am Getriebe 14 geführt.

   Das zurücklaufende Ende des Keilriemens läuft über die Spannrolle 38, deren Drehachse am Maispflückgerät in der Nähe der Umlenkscheibe 36 liegt. 



   Aus der Zeichnung ist ohne weiteres ersichtlich, dass sich die Länge des Keilriemens 35 beim Betrieb des Maispflückgerätes bzw. bei dessen Bewegung um die Achse 21 und um den Punkt 22, wenig ändert. 



   Im Leitblech 8 ist der Durchbruch 39 angeordnet, der durch transparenten Kunststoff abgedeckt ist. 



  Auf diese Weise ist es möglich, vom Fahrersitz aus den Pflückvorgang zu beobachten. Zum gleichen Zweck ist seitlich an der Fördervorrichtung 13 der Durchbruch 40 durch transparenten Kunststoff abgedeckt. 



   Fig. 5 zeigt zwischen den Leitblechen 8, 9 die gegensinnig umlaufenden Rollen 10, 11. Über diesen Rollen laufen in deren Achsrichtung die mit Mitnehmern 41 versehenen Förderketten 12. Am Ende jeder Rolle ist ein umlaufender Ring 42 fest angeordnet. Die Höhe jedes Ringes entspricht etwa dem Spalt von Rolle zu Rolle. Der Ring auf der einen Rolle liegt in axialer Richtung dicht hinter dem Ring auf der andern Rolle. Durch die Anordnung der Ringe 42 wird gewährleistet, dass trotz einer geradlinigen durchlaufenden Bearbeitungsrichtung jeder Stengel und jedes Blatt von den Maiskolben mit Sicherheit abgequetscht und vom Übergang auf die Fördervorrichtung 13 abgehalten wird. 



   Wie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 zeigt, kann der Antrieb des Getriebes 14 des Maispflückgerätes 2 von der Zapfwelle 31 aus über einen Kegelradtrieb 33 auf die Antriebsscheibe   34, von   dort auf die 
 EMI3.1 
 einem weiteförmige Hilfsrahmen 43, der vor das Kraftfahrzeug gestellt wird. Nach dem Absenken des Maispflückgerätes auf den Hilfsrahmen können durch eine Bedienungsperson die leicht zugänglichen Anlenkungen der Lenker am Kraftfahrzeug gelöst werden, so dass das Kraftfahrzeug für sich ohne Maispflückgerät verwendbar ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Pflücken von Mais. im wesentlichen bestehend aus einem mit einem Sammelbehälter, z. B. einer Ladepritsche, und vorzugsweise mit gegenüber dem Fahrzeugrahmen abgefederten Radachsen versehenen Kraftfahrzeug und aus einem von dem Kraftfahrzeug an bzw.

   über der Vorderfront mittels Lenker in der Höhe einstellbar getragenen und angetriebenen Maispflückgerät mit zwischen Leitblechen parallel zueinander angeordneten und gegensinnig umlaufenden Rollen zum Pflücken der Maiskolben und Entfernen der   Hüllblätter   um die Maiskolben, mit Förderketten mit Mitnehmern über diesen Rollen und mit einer   Fördervorrichtung   für die Maiskolben, dadurch gekennzeichnet, dass das Maispflückgerät (2) als Einheit auf der vom Fahrersitz des Kraftfahrzeuges abgewandten Seite mittels Lenker (15,   16)   am Kraftfahrzeug befestigt ist, von welchen ein Doppellenkerpaar (15) einerseits vor der Vorderachse des Fahrzeuges an diesem und anderseits an dem Maispflückgerät vorzugsweise in der Nähe von dessen Schwerpunkt und ein weiterer, vorzugsweise in der Länge einstellbarer Lenker (16)

   einerseits hinter der Vorderachse des Fahrzeuges an diesem und anderseits etwa am rückwärtigen Ende des Maispflückgerätes schwenkbar angelenkt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenker des Doppellenkerpaares (15) an der Anlenkstelle am Maispflückgerät untereinander durch eine feststehende, mit einem jbra - genden Hebel (30) versehene Welle (19) verbunden sind, das Maispflückgerät auf dieser Welle drehbar gelagert ist und an dem abragenden Hebel die Kolbenstange eines vorzugsweise beidseitig beaufschlagbaren Kolbens angreift, der in einem am Maispflückgerät in der Nähe von dessen Anlenkung an dem Doppellenkerpaar schwenkbar angeordneten Druckmittelzylinder (26) gleitend geführt ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Mais- pflückgerätes von einer an der Fahrzeugfront vorgesehenen Zapfwelle (31) über ein in der Achse (21) durch die Anlenkstelle des Doppellenkerpaares (15) am Kraftfahrzeug liegendes Zwischengetriebe und von dort aus durch einen Hülltrieb (35), z. B. einen Riemen oder eine Kette, über eine zu dem zwischen den An- EMI3.2 <Desc/Clms Page number 4>
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Achse (19) durch die Anlenkstelle des Doppe11enkerpaares (15) am Maispflückgerät eine Umlenkscheibe (36) oder eine Zwischenscheibe für einen Keilriemen oder ein Kettenrad für eine Rollenkette angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Umlenkoder Zwischenscheibe bzw. des Kettenrades am Maispflückgerät eine Spannrolle (38) angeordnet ist, die zugleich als Umleitrolle für das lose Trumm des Hülltriebes dient.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (13) für die Maiskolben am Maispflückgerät in geradliniger Verlängerung der Rollen (10, 11) angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende jeder Rolle ein mit dieser umlaufender Ring (42) angeordnet ist, dessen radiale Höhe etwa dem Spalt zwischen den beidenRollen entspricht, wobei derRing auf der einen Rolle in axialer Richtung dicht hinter dem. Ring der andern Rolle liegt.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Fahrer des Kraftfahrzeuges zugewandte Leitblech (8) und die Fördervorrichtung (13) auf der gleichen Seite Durchbrü- ehe (39, 40) aufweisen, die mit durchsichtigem Kunststoff oder perforierten Einsätzen abgedeckt sind.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum An- und Abbauen des Maispflückgerätes am Kraftfahrzeug ein im wesentlichen trapezförmiger Hilfsrahmen (43) vorgesehen ist, auf den das Maispflückgerät beim Abbau aufsetzbar ist.
AT199259A 1958-03-15 1959-03-13 Vorrichtung zum Pflücken von Mais AT211090B (de)

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