AT210330B - Beschickungsvorrichtung für Maschinen zur Haar- oder Faserverarbeitung - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Maschinen zur Haar- oder Faserverarbeitung

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AT210330B
AT210330B AT52459A AT52459A AT210330B AT 210330 B AT210330 B AT 210330B AT 52459 A AT52459 A AT 52459A AT 52459 A AT52459 A AT 52459A AT 210330 B AT210330 B AT 210330B
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fibers
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AT52459A
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Ernst Dr Fehrer
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Fehrer Ernst
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Beschickungsvorrichtung für Maschinen zur Haar- oder
Faserverarbeitung 
Bei Maschinen zur Haar-oder Faserverarbeitung, beispielsweise bei   Spinn-und Krausmaschinen, werden     bereits Beschickungsvorrichtungen verwendei. die   im wesentlichen aus einem Materialspeicher mit einem För- 
 EMI1.1 
 artige Beschickungsvorrichtungen haben den Vorteil, dass sie die Verarbeitungsmaschine mit weitgehender Gleichmässigkeit kontinuierlich mit Material beliefern, während der Einwurf in den Speicher nur in grösseren   Zeitabständen   und ohne besondere Sorgfalt zu erfolgen braucht. Das bisher von Hand aus in den Speicher eingeworfene Material muss aber   selbstverständlich von vornherein gut gemischtund aufgelockert sein, für   welchen Zweck gesonderte Maschinen verwendet werden.

   Die   gleichmässige   Belieferung der Verarbeitungsmaschine istbei den bekannten Beschickungsvorrichtungen jedoch nur dann gewährleistet, wenn die Breite des Speichers   und des Entnahmeförderers eine bestimmte   Grenze nicht überschreitet. Hatder Speicher bzw. der Förderer quer zur Förderrichtung aber grössere Abmessungen, ergeben sich Ungleichmässigkeiten, weil innerhalb der Beschikkungsvorrichtung keine Materialverteilung quer zur Förderrichtung erfolgt. Dem könnte nur dadurch entgegengewirkt   werden,     dass der Bedienungsmann beim Einwurf   in den Speicher für eine gute Querverteilung des Materials sorgt, womit die Bedienung jedoch wesentlich umständlicher und langwieriger wird.

   Bei besonders breiten Beschickungsvorrichtungen würde selbst ein sorgfältiger   händischer Einwurf nichtausreichen, um   nachfolgend 
 EMI1.2 
 mit zusätzlichen Einrichtungen zur Vergleichmässigung der Breite   nach, den sogenannten Taflern, ausgerü-   stet sein. 



   Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieses Nachteiles und die Schaffung einer Beschickungsvorrichtung, bei der für eine gleichmässige Materialabgabe über die ganze Breite gesorgt ist und zugleich in einem Arbeitsgang eine Mischung und Auflockerung des Materials erfolgt. 



   Die Erfindung geht von einer   BeschickungsvorrichtungmiteinemMaterialspeicher,   einem Förderer zur laufenden Weitergabe des Materials und einer Entnahmeeinrichtung für kleine Mengen aus und besteht darin, dass vor dem eine grosse Breite aufweisenden Materialspeicher ein unmittelbar in diesen auswerfendes   Misch- bzw.   Auflockerungsaggregat angeordnet ist, das in an sich bekannter Weise aus einer rotierenden Schlagarmwelle und einem sie umschliessenden Gehluse mit einer sich zweckmässig über die ganze wirksame Wellenlänge erstreckenden   Einlassvorrichtung   und einer der Speicherbreite entsprechend langen, zeitweise öffnenden Auswurfklappe besteht, wobei die Schlagarmwelle quer zur Richtung der Materialentnahme aus dem Speicher liegt. Ein derartiges Misch-bzw.

   Auflockerungsaggregat hat die Eigenschaft, dass das der Schlagarmwelle in radialer Richtung über ihre ganze Lange zugeführte Material nicht nur gut durchmischt und aufgelockert, sondern auch in   axialer Richtung gleichmässig verteilt wird,   so dass das durch die Klappe ebenfalls in radialer Richtung wieder ausgeworfene Material über die ganze Wellenlänge vergleichmässigt ist. Entspricht nun die Klappenlage der Speicherbreite, so wird in den Speicher jeweils eine über seine ganze Breite gleichmässige Materialmenge eingebracht, und es bedarf dann keiner weiteren Breitenverteilung, um die gewünschte Gleichmässigkeit   der Belieferung   der Verarbeitungsmaschine zu erzielen.

   Selbstverständlich hat die erfindungsgemässe   Beschickungsvorrichtung   auch den Vorteil, dass das Material in einem Arbeitsvorgang gemischt und aufgelockert wird, so dass sich die bisher für diesen Zweck gesondert   vorgesehenenMaschinen erübrigen   und der Gesamtmaschinenbedarf eingeschränkt wird. 



   Die Zeichnung zeigt   ein Ausfühmngsbeispiel   der erfindungsgemässen Beschickungsvorrichtung schema- 

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 tisch im Vertikalschnitt. 



   Mit 1 ist ein Materialspeicher bezeichnet, der von zwei Seitenwänden   2. und einer rostar1igge-   schlitzten Wand 3 begrenzt   wiJ : d   und dessen Boden ein Umlaufförderband 4 bildet.   Ve : da geschlitzten   Speicherwand 3 ist eine Welle 5 gelagert, die eine Vielzahl von nebeneinander   angeordnete ! !, bei ihrer   Rotation durch die Schlitze der Wand 3 greifenden und an   ihremEnde mit widerhakenartigen Zähnchen   ver- 
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 Material wird auf ein weiteres Förderband 7 abgeworfen, das zur Verarbeitungsmaschine führt. 



   Vor dem Speicher   1 ist   ein   Misch-bzw. Auflockerungsaggregat vorgesehen.   Es besteht aus einem Einlassförderband 8, einem   Einlasswalzenpaar 9,   einem Gehäuse 10 und einer darin rotierenden Schlag-   armwelle   11, wobei sich das   Einlassförderband   8 und das Einlasswelzenpear 9 über die ganze wirksame Länge der Schlagarmwelle 11 erstrecken, deren Länge wiederum der Breite des Speichers 1 entspricht. Das Gehäuse 10 besitzt eine Auswurfklappe 12 von etwa gleicher Länge, die sich zeitweise (in   bestimm-   ten Zeitabständen) öffnet. Das zur Belieferung der (nicht dargestellten) Verarbeitungsmaschine bestimmte 
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 aufgelegt, gelangt in das Gehäuse 10, wo es von den Schlagarmen der Welle 11 erfasst, durchwirbelt, gemischt und aufgelockert wird.

   Nach einiger Zeit öffnet sich die Klappe 12, und das Material wird in voller Länge der Schlagarmwelle durch Fliehkraftwirkung in radialer Richtung auf das den Boden des Speichers 1 bildende Förderband 4 ausgeworfen. Der weitere Vorgang entspricht der Arbeitsweise der bekannten Beschickungsvorrichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Beschickungsvorrichtung für Maschinen zurHaar-oder Faserverarbeitung,bestehend aus einem Mate- EMI2.3 für kleine Mengen, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem eine grosse Breite aufweisenden Materialspeicher (1) ein unmittelbar in diesen auswerfendes Misch-bzw. Auflockerungsaggregat angeordnet ist, das in an sich bekannter Weise aus einer rotierenden Schlagarmwelle (11) und einem sie umschliessenden Gehäuse (10) mit einer sich zweckmässig über die ganze wirksame Wellenlänge erstreckenden Einlassvorrichtung (8, 9) und einer der Speicherbreite entsprechend langen, zeitweise öffnenden Auswurfklappe(12) besteht, wobei die Schlagarmwelle quer zur Richtung der Materialentnahme aus dem Speicher liegt.
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