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Auf vertikaler Säule fahrender Vergrösserungsapparat mit automatischer Scharfeinstellung
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es von besonderer Bedeutung, dass hiebei die spezielle Anfertigung einer Führung (Säule usw.) für den die Relativbewegung ausführenden Teil (Lampengehäuse) vollkommen eingespart wird, wodurch auch der Ausleger selbst auf eine ganz einfache Form gebracht werden kann. Diese Verbesserung, bei wesentlicher Vereinfachung und Verbilligung der Ausführung. wird erreicht, indem der Angriffspunkt der Feder auf den nach hinten gebogenen Arm eines Verbindungsstückes verlegt wird, welches einerseits am Winkelhebel und anderseits auf einer in den Ausleger hereinragenden Nase des Lampengehäuses angelenkt ist.
Es wird hiemit eine horizontal, in Richtung der Säule wirkende Kraft gewonnen, die das Lampengehäuse an den als Führung fungierenden Vorderkanten des von Blechplatten gebildeten Auslegers hält, an denen es gleitend oder rollend auf-und abbeweglich ist, während die nach unten auf den Winkelhebel wirkende Federkraft die Abtastrolle an die Steuerkurve drückt und somit auch den auf einer U-Säule fahrenden Aus-
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leger an der Säule spielfrei hält.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein Aufriss des Apparates im Schnitt, Fig. 2 ein Grundriss des- selben.
Der Ausleger 1 wird von zwei gestanzten Blechplatten 2 gebildet ; an denen die Achsen 3 für die hin- ten an der Säule 4 laufenden Rollen 5 und die Achse 6 für den aus zwei gestanzten Holmen 7 bestehenden
Winkelhebel 8 befestigt sind. Nach vorne wird der Ausleger von einem Stirnblech 9 abgeschlossen, das so wie das Deckblechl0 und unten der Objektivträger 11 beidseitig aufgebogen zwischen die Auslegerplatten gebracht und mit diesen verschraubt oder vernietet ist. Das Lampengehäuse 12 ist mit Rollen 13 versehen und benützt die Vorderkanten des Auslegers als Laufbahn. Eine Nase 14 welche am Lampengehäuse be- festigt ist, ragt durch ein Langloch 15 in den Ausleger.
Auf dieser Nase 14 einerseits und dem Winkelhe- bel 8 anderseits ist ein, einen Winkelhebel bildendes verbindungsstück 16 angelenkt welches nach hin- ten gegen die Säule hin abgebogen ist. Durch die Verlegung des Federangriffspunktes 17 auf den nach hinten ragenden Arm 18 des Verbindungsstückes und die Anordnung des Gelenkes 22 zwischen dem Verbin- dungsstück 16'und dem Winkelhebel 8 ungefähr lotrecht unter dem Lager 23 des ersteren wird eine hori- zontale Kraftkomponente gewonnen, die das Lampengehäuse an den als Führung fungierenden Stirnkanten des Auslegers kraftschlüssig spielfrei hält, ohne dass hiebei die nach unten wirkende Federkraft, welche den Kraftschluss des Lampengehäuses mit dem Winkelhebel, den Andruck der Abtastrolle 19 an die Steuerkurve 20 sowie den Schluss des Auslegers an der Säule bewirkt,
durch die Bewegung der Rolle 19 entlang der Steuerkurve 20 wesentlich verändert wird (von kleinen Reibungsverlusten abgesehen).
PATENTANSPRÜCHE :
1. Auf vertikaler Säule fahrender Vergrösserungsapparat mit automatischer Scharfeinstellung, bei dem der Ausleger an der Säule durch zwei an der Rückseite der Säule laufende Rollenpaare und die an der, auf der Vorderseite der Säule angeordneten Steuerkurve laufende, unter Federdruck stehende Abtastrolle geführt.
ist und bei dem sich das Lampengehäuse relativ zum Objektiv auf Rollen längs einer vertikalen Führung am Ausleger verschieben kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastrolle (19) auf einem Winkelhebel (8) angeordnet ist, der am Ausleger (1) in der Nähe der Säule (4) gelagert ist, wobei der die Abtastrolle tragende Hebelarm annähernd vertikal und der andere auf daseinzustellende Lampengehäuse (12) wirkende annähernd horizontal liegt und am vertikalen Arm eines zweiten, am Lampengehäuse gelagerten Winkelhebels (16) angelenkt ist, dessen zweiter Arm (18) unter der Wirkung einer, am Objektivträger (11) befestigten Zugfeder (21) steht, derart,
dass sämtliche gegeneinander bewegliche Teile des Systems durch die Wirkung der einzigen Zugfeder kraftschlüssig spielfrei gehalten werden.