AT209923B - Kippbarer Tiegel oder Konverter - Google Patents

Kippbarer Tiegel oder Konverter

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AT209923B
AT209923B AT637458A AT637458A AT209923B AT 209923 B AT209923 B AT 209923B AT 637458 A AT637458 A AT 637458A AT 637458 A AT637458 A AT 637458A AT 209923 B AT209923 B AT 209923B
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AT
Austria
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crucible
support ring
converter
parts
flanges
Prior art date
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AT637458A
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English (en)
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Johann Dipl Ing Dr Tech Moerth
Peter Dipl Ing Puxkandl
Original Assignee
Voest Ag
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Description


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  Kippbarer Tiegel oder Konverter 
Kippbare Tiegel oder Konverter zum Frischen von Roheisen bestehen aus einem mit einer feuerfesten
Auskleidung versehenen zylindrischen oder birnenförmigen   Gefäss,   wobei der Bodenteil mit dem Mantel- teil in einem Stück zusammenhängen oder abnehmbar sein kann. Um den Mantel eines solchen Tiegels ist etwa in   Hbhe   des Schwerpunktes des gefüllten Tiegels ein Tragring gelegt, der mit zwei Drehzapfen starr verbunden ist. Der Tiegel muss mittels an den Drehzapfen angreifender elektrischer oder hydrauli- scher Antriebe aus annähernd senkrechter Blasestellung bis zur Entleerung In den Kopfstand gekippt und wieder aufgerichtet werden können.

   Zu diesem Zweck ist der Tiegel im Tragring mittels einer Anzahl um den Umfang des Tiegelmantels angeordneter   winkeleisenförmiger   Träger, sogenannter Pratzen, ge- lagert, die zweckmässig paarweise vorgesehen sind, wobei die von der Tiegelwand abstehenden Flan- schen der Pratzen sowohl von oben als auch von unten an dem Tragring aufliegen. 



   Bei grösseren Tiegeln erreichen die Tragringe Abmessungen, die die Bearbeitung oder den Transport in einem Stuck nicht mehr gestatten. Man hat daher solche Ringe in zwei oder mehrere segmentförmige
Teile geteilt, die mit Flanschen und Passschrauben an den Fusspunkten verbunden wurden. Dabei ergab sich der Nachteil, dass die   Teilungs- und Verbindungsstellen   des Ringes in den Bereich starker mechanischer Beanspruchungen (Biege- und Torsionsmomente) zu liegen kamen, aus welchem Grunde die Schraubverbindungen empfindlich waren und Überdimensioniert werden mussten. 



   Die Ringe wurden in Form eines C- oder E-Profiles hergestellt. Bei grossen Tiegeln wurden Tragringe dieser Bauart besonders schwer. Ausserdem entstanden, vor allem wegen der Verbindung mit Passschrauben, hohe Bearbeitungskosten. Die   Passschrauben   waren nicht auswechselbar, da dies die bekannte Art der Konstruktion nicht zuliess. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und besteht darin, dass   der Tragring aus vier paarweise gleichen Teilen besteht, wobei die Veibindungsebenen der Teile in einem Winkel von etwa 30 bis 40 , insbesondere 35. zur Tragzapfenebene des Tiegels, an den Stellen der ge-   ringsten Ringbeanspruchung, liegen. 



   Der erfindungsgemässe Winkelbereich definiert die Zone, bei der die Summe aller Momente (Biegeund Torsionsmomente) ein Minimum aufweist. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die   Tragdngtel1e   in   Hohlkastenform hergestellt.   



  Dies ergibt bei kleinem Gewicht eine grosse   Verdtehsteif1gkeit.   



   Die Verbindung der Tragringteile kann vorzugsweise mittels an den Enden   derTragtingteUe angeccd-   neter Flanschen erfolgen, wobei man Schrauben ohne   Passteil   und über Kreuz eingelegte Keile als Verbindungsmittel verwenden kann. Auf diese Weise ergibt sich eine hohe Festigkeit in jeder Richtung. Der Bearbeitungsaufwand ist wesentlich herabgesetzt und die Schrauben sind leicht auswechselbar. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand näher erläutert. Fig. 1 zeigt schematisch einen Grundriss des Tiegels mit um den Mantel gelegtem Tragring ; Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Endes eines   Tragringteiles,   In den Fig. 3 und 4, die Schnitte entlang der Linien A-A bzw. B-B der Fig. 2 wiedergeben, ist die Verbindung der   aneinanderstossenden Trsgringteile. erläutert.   
 EMI1.1 
 stehende Tragring angeordnet. Die einzelnen Tragringteile sind in Hohlkastenform hergestellt. Sie haben etwa die Form eines Rechteckrohres mit dem Innenraum 3 (Fig. 2). Die   Tragringtei1e   besitzen an jedem 

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 Ende einen Flansch 4, der jeweils an einen gleichen Flansch des folgenden Ringteiles zu liegen kommt. 



  Die Flanschen besitzen vier kreuzweise angeordnete Keilnuten 5. Die Verbindung der   aneinanderstossen-   den Flanschen erfolgt mittels über Kreuz in die Nuten eingelegter Keile 6 und mittels Schrauben 7 ohne Passteil, die die Flansche zusammenhalten. Die beiden Verbindungsebenen der Teile   1,   la mit den Teilen 2,2a liegen im Winkel   ec   zur Ebene der Tragzapfen   8.   Im dargestellten Beispiel hat dieser Winkel eine Grösse von 350, so dass die Verbindungsstellen im Bereich geringster Beanspruchung liegen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Kippbarer Tiegel oder Konverter   zum Frischen von Roheisen mit einem um den Mantel des Tiegels gelegten geteilten Tragring, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring aus. vier paarweise gleichen Teilen besteht, wobei die   Verbindungsebenen'det Teile in einem Winkel von etwa   30 bis   400,   insbesondere   35 ,   zur Tragzapfenebene des Tiegels, an den Stellen der geringsten Ringbeanspmchung, liegen.

Claims (1)

  1. 2. Tiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragringteile in Hoblkastenform hergestellt sind.
    3. Tiegel nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragringteile an ihren Enden Flanschen aufweisen, die mit Schrauben ohne Passteil und mit über Kreuz eingelegten Keilen verbunden sind.
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