AT209727B - Vorrichtung zum Erzielen des Gleichlaufes der beim selbsttätigen Schalten von Stufengetrieben zu kuppelnden Elemente, wie Wellen, Räder u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Erzielen des Gleichlaufes der beim selbsttätigen Schalten von Stufengetrieben zu kuppelnden Elemente, wie Wellen, Räder u. dgl.

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AT209727B
AT209727B AT344958A AT344958A AT209727B AT 209727 B AT209727 B AT 209727B AT 344958 A AT344958 A AT 344958A AT 344958 A AT344958 A AT 344958A AT 209727 B AT209727 B AT 209727B
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   Vorrichtung zum Erzielen des Gleichlaufes der beim selbsttätigen Schalten von Stufengetrieben zu kuppelnden
Elemente, wie Wellen, Räder u. dgl. 



    Beim Schalten von Geschwindigkeitsstufen bei Übersetzungsgetrieben werden bei Handbedienung Kupplungen oder Zahnräder von Gleichlaufkupplungen verwendet. Bei Getrieben für grosse Leistungen, wo das Schalten nicht mehr von Hand bewerkstelligt werden kann, ist dieses Verfahren nicht mehr zulässig. i Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Erzielen des Gleichlaufes der beim selbsttätigen Schalten von Stufengetrieben zu kuppelnden Elemente (Wellen, Rader u. dgl.) unter Verwendung je eines mit der treibenden bzw. getriebenen. Welle umlaufenden Tachodynamos.

   Erfindungsgemäss ist in der Vorrichtung jeder Geschwindigkeitsstufe einRelais zugeordnet,dessen Erregerwickulung zwei Spannungsteiler überbrückt, von denen jeder an ein Tachodynamo angeschlossen ist, welche Spannungsteiler so ein- ; gestellt sind, dass deren Brückenrelais beim Gleichlauf der zu kuppelnden Wellen bzw. Zahnräder stromlos werden und übex ihre Ruhekontakte eine aus Differentialkolben bestehende, beispielsweise pneumatische Setrovorrichtung für das Einkuppeln der dem Relais zugeordneten Geschwindigkeitsstufe einschalten. 



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, in der Fig. 1 schematisch das Getriebe und Fig. 2 ein Schaltbild zeigt. i Die angetriebene Welle I treibt über Kegelzahnräder 4, 5 ein Tachodynamo D, an,Zwischen der treibenden Welle II und der angetriebenen Welle I sind Zahnräder 6, 7, 8 und 9 bestimmter Übersetzungsverhältnisse vorhanden. Das erforderliche Übersetzungsverhältnis wird durch die Kupplung 10 eingeschaltet, welche durch eine pneumatische Vooic : hmng betätigt wird, die aus einem Zylinder 11 besteht, dessen Kolben über die Kolbenstange direkt die Kupplung 10 einschaltet. Die Treibwelle II treibt über Kegelzahnräder 12, 13 ein Tachodynamo D an. 



  Die Tachodynamomaschinen D und D2 speisen Spannungsteiler 14, 15, 16, 17 (Fig. 2), an deren bewegliche Abnehmer Spulen von Synchronisierrelais R1, R2 angeschlossen sind. Diese Relais R bzw. R fallen nach Spannungsausgleich der Spannungsteiler 14,16 bzw. 15, 17 ab und lassen mittels ihrer Rshss- kontakte elektromagnetische Ventile ansprechen, weiche die Druckluftzufuhr in den Zylinder 11 steuern, i der das Schalten der Kupplung 10 steuert. 



  Falls nun das Übersetzungsverhältnis l : l eingeschaltet werden soll, wird das Relais R in Tätigkeit sein, welches in der Mitte der Spannungsteiler 14, 16 angeschlossen ist. Bei Schalten eines gewissen   
 EMI1.1 
 te Zylinder verschiedenen Durchmessers, von denen der Zylinder von kleinerem Durchmesser länger und der Kupplung 10 näher ist. Die Kolbenstange des kleineren Zylinders ist direkt mit der Kupplung 10 verbunden. Zwischen beiden Kolben der beiden Zylinder befindet sich ein Distanzstück, welches eine gegenseitige Verschiebung beider Kolben ermöglicht und während eines gewissen Teiles des Hubes auch eine gleichzeitige zwangsweise gemeinsame Verschiebung beider Kolben verursacht.

   Falls die Übersetzung 8, 9 eingeschaltet werden soll, wird Druckluft in den Servomotor 11 über das Ventil 3 eingelassen und beide 

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Kolben werden in ihre linke Endlage verdrängt. Bei Einschaltung der Übersetzung 6,7 wird das Ventil 2 geöffnete und die einströmende Druckluft verursacht die Umstellung beider Kolben in ihre Endlage, des   grösseren   Kolbens in die linke, des kleineren Kolbens in die rechte Endlage, unter gleichzeitiger Schal- tung der Kupplung 10. Soll die Kupplung 10 in der neutralen Lage verbleiben, werden die Ventile 1 und 3   geöffnet,   der grosse Kolben wird in die rechte Endlage verdrängt, der kleine Kolben reiht sich in seiner
Mittellage an den grossen Kolben an.

   Die vorliegende Schaltung ist für zwei Geschwindigkeitsstufen vor- gesehen, es ist jedoch möglich, sie für eine beliebige Zahl von Stufen anzupassen. Es sind dann so viel
Gleichrelais und Spannungsteiler erforderlich, als Geschwindigkeitsstufen vorhanden sind. 



   Die   erfindungsgemasse   Schaltvorrichtung ermöglicht eine einfache Schaltung der Geschwindig-   I keitsstufen   bei Übersetzungsgetrieben von Fahrzeugen grosser Leistung mit einer Fernsteuerung vom
Führerstand aus und eine Automatisation der Schaltung, so dass der Antriebsmotor mit günstiger Drehzahl bei Vollast arbeiten kann und dabei einen guten Wirkungsgrad aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Erzielen des Gleichlaufes der beim selbsttätigen Schalten von Stufengetrieben zu kuppelnden Elemente (Wellen, Räder u. dgl.) unter Verwendung je eines mit der treibenden bzw. getriebe- nen Welle umlaufenden Tachodynamos,dadurch gekennzeichnet,dass jeder Geschwindigkeitsstufe (I, II...) ein Relais (R, R,....) zugeordnet ist, dessen Erregerwicklung zwei Spannungsteiler (14-16, 15-17...) EMI2.1 ben (11) bestehende, beispielsweise pneumatische Setvovorrichtung für das Einkuppeln der dem Relais zugeordneten Geschwindigkeitsstufe einschalten.
AT344958A 1957-05-22 1958-05-14 Vorrichtung zum Erzielen des Gleichlaufes der beim selbsttätigen Schalten von Stufengetrieben zu kuppelnden Elemente, wie Wellen, Räder u. dgl. AT209727B (de)

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