AT208915B - Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages beispielsweise Pflasterplatten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages beispielsweise Pflasterplatten

Info

Publication number
AT208915B
AT208915B AT547358A AT547358A AT208915B AT 208915 B AT208915 B AT 208915B AT 547358 A AT547358 A AT 547358A AT 547358 A AT547358 A AT 547358A AT 208915 B AT208915 B AT 208915B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
stone
production
stones
paving slabs
paving
Prior art date
Application number
AT547358A
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Ploetner
Original Assignee
Joachim Ploetner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joachim Ploetner filed Critical Joachim Ploetner
Priority to AT547358A priority Critical patent/AT208915B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT208915B publication Critical patent/AT208915B/de

Links

Landscapes

  • Road Paving Structures (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages beispielsweise 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages, beispielsweise Pfla- sterplatten, die auf einer Unterlage angeordnet sind. 



   Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, eine grosse Anzahl von Pflastersteinen gleichzeitig zur Bildung eines Strassenbelages verlegen zu können. Zu diesem Zweck sollen fabrikmässig grosse Unterlagen mit darauf angeordneten Pflasterplatten hergestellt, zu der Baustelle transportiert und dort verlegt und vergossen werden. 



   Bekannt ist es, in einer Form Steine einzulegen und dann die Steine mit Mörtelmasse zu vergiessen. 



  Dabei wird vorgeschlagen, grössere Mengen kleinerer Steine von verhältnismässig geringer Stärke in senkrechter Richtung etwas elastisch im Mörtel abzustützen. 



   Ferner wird vorgeschlagen, zur Herstellung des Steinbelages zunächst ein Zementbett zu verlegen, auf dem eine Sandschicht aufgebracht ist. Auf diesem Sandbett werden Platten von Baustahlgewebe oder Teerpapier aufgelegt, auf dem wiederum die Ziegelsteine verlegt werden. Durch die Papierunterlage soll eine glattere Oberfläche bei der Verlegung der Ziegelsteine erreicht werden. 



   Schliesslich ist es bekannt, eine Belagplatte aus Steinholzplatten herzustellen, wobei die Belagplatten an der Rückseite mit Vertiefungen versehen sind, damit die Platten im Zementmörtel verlegt werden können. 



   Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass die Belagplatten, beispielsweise Pflasterbetonstein, in einer Vielzahl, vorzugsweise im Verband vor der Herstellung der Pflasterung auf einer biegsamen Unterlage,   z. B.   eine Folie aus Metall, Kunststoff, Gewebe   od. dg1.,   aufgebracht und mit dieser fest durch Druck, gegebenenfalls unter Anwendung von Klebemitteln, verbunden werden, wodurch   zusammenhän-   gende mit Fugen versehene Plattenschichten auf der Folie gebildet werden, welche später auf der Baustelle auf dem Untergrund entsprechend der Wölbung angepasst in grösseren Einheiten nebeneinander verlegt werden, worauf erst nach der Verlegung der Plattenfolien ein elastischer Fugenverguss zwischen den Platten vorgenommen wird. 



   Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der besonderen Durchführung des Verfahrens, insbesondere, dass die Belagplatten während ihrer Herstellung aus Betonmasse in einer Rüttelpresse mit der biegsamen Unterlage beim Pressen fest verbunden werden. 



   Endlich ist die besondere Ausbildung des Steinbelages neu und fortschrittlich. 



   Das Verfahren lässt sich in verschiedener Weise ausführen. In der Zeichnung sind beispielsweise schematisch einige Ausführungsbeispiele gezeigt, u. zw. zeigt   Fig. 1   im Querschnitt und Fig. 2 im Grundriss erfindungsgemäss verlegte Pflasterplatten. Fig. 3 veranschaulicht eine Ausführungsform der   erfindungsgemäss   zu verwendenden Belagplatten. Die Fig. 4 und 5 zeigen Belagplatten in Verbindung mit verschiedenen Ausführungsformen biegsamer Unterlagen. 



   In   Fig. 1   ist im Querschnitt und in Fig. 2 im Grundriss dargestellt, dass unterhalb einer nicht gezeichneten, an sich bekannten Rüttelpresse eine starre Tafel a eingebracht wird, auf der die nachgiebige Unterlage b beispielsweise Folie aus Metall, Kunststoff, Gewebe beispielsweise Baustahlgewebe   od. dgl.   aufgelegt wird. Auf der Tafel a wird dann der Formrahmen c der Rüttelpresse aufgesetzt. Der Formrahmen   [st   entsprechend der gewünschten Herstellungsform der Belagplatten mit Unterteilungsstegen d versehen, so dass einzelne Fächer e entstehen, in denen die Steine hergestellt werden.

   In bekannter Weise wird nun zunächst eine Füllung der Fächer e mit Steinmassen f insbesondere Beton vorgenommen, wobei gegebe- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 nenfalls auch die Steine mit einer Eisenarmierung ausgerüstet werden können, die dann in die Fächer e eingelegt werden. 



   Zur Füllung der Fächer e mit   Steinmassen     fwird in bekannter   Weise ein verschiebbarer, mit   Füll-   trichter versehener Kasten angewandt, der über die gleichzeitig in Rüttelbewegung versetzte Form gefahren wird. Nach der Füllung werden in bekannter Weise mittels an der Rüttelpresse angeordneten Pressstempeln g, die in der Zeichnung in   Fig. 1 strich punktiert   andeutungsweise dargestellt sind, die   Steinmas-   
 EMI2.1 
 angedeutet ist, unter hohem Druck zusammengepresst und dadurch eine Verbindung mit der Folie b bewirkt. Gegebenenfalls können hiezu auch noch besondere Klebemittel Verwendung finden, falls die Anfeuchtungsmittel der Betonmassen nicht genügen, um diese feste Verbindung mit der Folie b zu erreichen. 



   Dadurch werden, wie in Fig. 3 dargestellt, mittels der elastischen Unterlage b zusammenhängende, zwischen den Steinen f Fugen h aufweisende elastische Plattenschichten gebildet, die nach fabrikmässiger Herstellung auf der Baustelle mit der elastischen Unterlage b auf dem Strassenuntergrund in   grösseren Ein-   heiten nebeneinander verlegt werden, worauf nach der Verlegung der Plattenfolien die Fugen h zwischen den Steinplatten f mit einem elastischen Verguss versehen werden. 



   Jeweilig nach Herstellung einer elastischen Plattenschicht wie in Fig. 3 dargestellt, nachdem diese mit der starren Unterlage a aus der   Rüttelmaschine   herausgeschoben wird, wird die fertige Plattenschicht abgenommen und gestapelt, bis sie dann zur Baustelle befördert wird. 



   In Fig. 2 ist dargestellt, dass beispielsweise rechteckige Tafeln a Verwendung finden. 



   In   Fig. J   ist ferner gezeigt, dass die die Fugen zwischen den Steinen bildenden Stege d der Formen c der Rüttelpresse nicht bis zu der Oberfläche der elastischen Unterlage b ragen und dass die Steine somit nach ihrer Herstellung durch eine dünne Steinschicht oberhalb der elastischen Unterlage b verbunden sind. 



   Wie in Fig. 4 im Querschnitt schematisch gezeigt, ist die elastische Unterlage b vorzugsweise durch ein durchlässiges Gewebe gebildet,   d. h.   dass das Gewebe beispielsweise gelocht ausgebildet ist. Die Betonmasse dringen dann während der Herstellung und Abbindung der Steine in der Rüttelpresse und auch infolge der Rüttelbewegung der Tafel a in die Löcher der Gewebeunterlage ein, so dass die   Steinmassen   mit dem Gewebe verzapft werden. Dadurch findet eine besonders günstige Verbindung zwischen Steinen und elastischer Folie statt. 



   In Fig. 5 ist veranschaulicht, dass die elastische Unterlage b an ihrer Oberfläche mit vorstehenden Aufrauhungen in Form von Ansätzen i, beispielsweise Rippen, Warzen od. dgl., versehen ist und dass dadurch die Folie    bl   in dem Untergrund k, beispielsweise Sand, Teersand, Bitumen od. dgl., beim Verlegen der elastischen Plattenschichten verankert wird.-
In Fig. 6 ist beispielsweise eine Tafel a im Grundriss gezeigt, auf die, teilweise abgebrochen, die elastische Unterlage b aufgelegt ist, auf der nach ihrer Herstellung die Steine 1 fest verankert sind.

   Es ist hiebei gezeigt, dass als Steine auf der elastischen Unterlage b so wie beispielsweise in der deutschen Patentschrift   Nr. 960359 gezeigt, Formsteine verwendung   finden, dessen mittlere Teile versetzt zueinander   stumpfwinklige Endstücke aufweisen, wobei diese Steine dann im Verband verlegt sind. Dadurch wird   die Herstellung einer gebundenen Fahrbahndecke   ermöglicht. Die Elastizität   der einzelnen Pflastersteinreihen wird durch die elastische Unterlage b erhöht. An den Seitenkanten sind zur Randbegrenzung der Fahrbahndecke dabei   gleichmässig   gezackte Formsteine m und entsprechende Füllsteine n vorgesehen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages, beispielsweise Pflasterplatten, die auf einer Unterlage angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Belagplatten (f), beispielsweise Pflasterbetonsteile in einer Vielzahl vorzugsweise im Verband vor der Herstellung der Pflasterung auf einer biegsamen Unterlage (b), beispielsweise Folie aus Metall, Kunststoff, Gewebe od. dgl., aufgebracht und mit dieser fest durch Druck. gegebenenfalls unter Anwendung von Klebemitteln, verbunden werden, wodurch zusammenlängende mit Fugen (h) versehene Plattenschichten auf der Folie gebildet werden, welche später auf der Baustelle auf dem Untergrund entsprechend der Wölbung angepasst in grösseren Einheiten nebeneinander verlegt werden, worauf erst nach der Verlegung der Plattenfolien ein elastischer Fugenverguss zwischen len Platten vorgenommen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages, beispielsweise Pflasterplatten nach Anspruch l, dalurch gekennzeichnet, dass die Belagplatten (f) während ihrer Herstellung aus Betonmassen in einer Rüt- : elpresse mit der biegsamen Unterlage (b) beim Pressen fest verbunden werden. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages, beispielsweise Pflasterplatten nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Unterlage (b) als durchlässige Gewebe, beispielsweise gelocht ausgebildet ist und die Steinmassen während der Herstellung der Steine (f) in der Rüttelpresse in diesem Gewebe verzapft werden.
    4. Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages, beispielsweise Pflasterplatten nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Fugen zwischen den Steinen bildenden Stege (d) der Formen EMI3.1
AT547358A 1958-08-04 1958-08-04 Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages beispielsweise Pflasterplatten AT208915B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT547358A AT208915B (de) 1958-08-04 1958-08-04 Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages beispielsweise Pflasterplatten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT547358A AT208915B (de) 1958-08-04 1958-08-04 Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages beispielsweise Pflasterplatten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT208915B true AT208915B (de) 1960-05-10

Family

ID=3576177

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT547358A AT208915B (de) 1958-08-04 1958-08-04 Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages beispielsweise Pflasterplatten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT208915B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3042078A1 (de) Zementplatte, sowie verfahren und vorrichtung zu deren herstellung
DE3932951A1 (de) Fliesentafel, sowie verfahren zu deren herstellung
EP0640030B1 (de) Verfahren zum herstellen eines leichtbauteiles in platten- oder quaderform
DE3123636A1 (de) Bauplatte
DE2611372C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines aufgeständerten Fußbodens
DE2714016C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer Zweischichtenplatte
AT208915B (de) Verfahren zur Herstellung eines Steinbelages beispielsweise Pflasterplatten
AT219641B (de) Verfahren zur Herstellung hoch belastbarer Straßendecken von Kraftfahrzeug-Schnellverkehrsstraßen
DE655809C (de) Betonstrassendecke mit Trennstreifen aus Pappe, Jute, Fiber o. dgl.
EP0170218A2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerkelementes, nach diesem Verfahren hergestelltes Mauerwerkselement und Trägerplatte hierzu
EP0032778A2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Deckschicht für Betondächer, und Deckschicht
DE2124227C2 (de) Verfahren zum Aufbringen von Kunststoff-Ankernoppen auf die Rückseite von großflächigen Auskleidungsplatten aus Kunststoff
DE3310227C2 (de) Verfahren und zur Herstellung eines Fassadenelementes aus Beton mit strukturierter Sichtbetonoberfläche
DE4002601C2 (de) Vorgefertigtes, transportierbares, selbsttragendes Bauelement, wie Platte, Wand oder Formteil
DE2604227A1 (de) Gehplatte sowie vorrichtung und verfahren zu ihrer herstellung
AT61504B (de) Verfahren zur Herstellung von Falzplatten aus Faserstoff und einem hydraulischen Bindemittel und Einrichtung zu deren Verlegung.
DE102005053104B4 (de) Bauplatte
DE2345594A1 (de) Fliesenbelag
DE1659938A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Fussboeden oder sonstigen Belagschichten
AT369470B (de) Verfahren zum herstellen eines mauerwerkes
DE2132342A1 (de) Wandverkleidungselement
DE967807C (de) Aus mehreren Fliesen oder sonstigen Belagplatten gebildete Tafel
DE1509973C3 (de) Biegsame, vorgefertigte Belagtafel aus Fliesen
DE102004027928A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer mehrschichtigen Platte aus Beton
DE2355981C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Kassettenplatten aus kunstharzgebundenen Zuschlagstoffen