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Zündholzschneidmaschine.
Vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an der in der amerikanischen Patentschrift Nr. 709266 beschriebenen Zündholzschneidmaschine. Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich im wesentlichen von dieser Maschine dadurch, dass an Stelle der vielen kurzen Messer, die alle gleichzeitig auf je einen Furnierstreifen einwirken, ein einziges Messer in Anwendung ist, das quer zu sämtlichen Furnierstreifen bewegt wird und von deren Enden die Hölzchen nacheinander abtrennt, und dass die mit der Messerplatte verbundene Stützplatte, welche zum Festhalten der abgetrennten Hölzchen zwischen den Führungsstäben dient, aus einer undurchbrochenen Platte besteht. Es hat sich ergeben, dass die gemäss der genannten Patentschrift gebaute Maschine nicht genau arbeitet, da es schwierig ist, all die kleinen Teile zum richtigen Zusammenspielen zu bringen und instand zu halten.
Diese Übelstände sollen nun durch die den Gegenstand der Erfindung bildenden Neuerungen behoben werden.
Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen den Erfindungsgegenstand, und zwar ist Fig. 1 eine Endansicht der Maschine, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 1, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Schneidvorrichtung und Fig. 4 eine Draufsicht auf das Messer und die Stützplatte.
Die seitlichen Ständer 10 bilden mit den Seitenteilen 12 das Maschinengestell. In in den Ständern 10 vorgesehenen Lagern läuft die Welle 13, welche vermittelst einer der Riemenscheiben 1811 angetrieben wird und unter Vermittlung einer beliebigen, in der Zeichnung nicht dargestellten Übersetzung die Welle 17 treibt, welche die Maschine ihrer
Länge nach durchsetzt und mit ihren Enden in der Konsole 17s liegt. An dem äussersten
Ende der Welle 17 sitzt eine Kurbelscheibe 18, deren Lenker 19 die drehende Bewegung der Scheibe in eine schwingende Bewegung des Armes 20 umsetzt ; letzterer ist an einer
Scheibe 21 verstellbar, so dass das Spiel seines Endes abgeändert werden kann.
Die Scheibe 21 sitzt an dem Ende einer in dem Ständer 25 gelagerten Welle, die am anderen Ende einen ähnlich stellbar angeordneten Hebel 27 trägt, der mittels des Gliedes 28 an dem Messer- blatt 29 angreift, das mit der Stützplatte 30 fest verbunden und im Rahmen 35 geführt ist. Das Messerblatt erhält also quer zur Maschine eine hin und her gehende Bewegung, wobei es durch eine Öffnung im Seitenständer 12 geht. Der Tisch 32 dient den dünnen
Holzstreifen zur Unterlage und die Reibe von Führungsplatten 3280 trennt diese Holzstreifen,
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seite des Tisches. 32 befestigte Querstange trägt die Führungsstäbe 33, welche sich lotrecht nach oben erstrecken und einen rechenförmigen Rost bilden, dessen Zwischenräume 34 die
Holzstreifen aufnehmen.
Das Messerblatt 29 geht zwischen diesen Führungsstäben 33 und den Führungsplatten 82 & durch, während sich die Stützplatte 30 hinter diesen Führung- stäben 33 bewegt und von einem Rahmen 35 geführt wird, der eine Öffnung 36 hat, um das Herausnehmen der Hölzchen zu erleichtern, wenn dies nötig sein sollte. Eine Rippe 31 der Stützplatte 30 läuft in einem Schlitz im unteren Teil des Rahmens 35. Der Rahmen 35 wird an den seitlichen Ständern 12 durch die Arme 37 festgehalten.
Wenn das MesserI blatt in seiner hintersten Lage ist. können die Holzstreifen zwischen die Führungsstäbe 33 frei vorgeschoben werden : wenn dann das Messerblatt quer zur Maschine und begleitet von der Stützplatte 3û bewegt wird, werden die Enden der Streifen in Hölzchen ge-
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schnitten, deren jedes eine von den Führungsstäbe 33, dem Messerblatt 29 und der Stützplatte 30 gebildete Kammer einnimmt. In diesen Kammern führen die Kammzinken 38, welche am Kammsteg 39 mittels einer Platte 40 befestigt sind, eine auf und ab gehende Bewegung aus. Die Platte 40 ist zur Aufnahme der Zinken mit Ausnehmungen ausgestattet und wird durch die Bolzen 41 niedergepresst. Der Kammsteg wird durch die Verbindungstangen 42 zu jeder Seite der Maschine betätigt.
Jede Verbindungsstange trägt eine Rolle 43 (Fig. 1), die in der Nut einer Unrundscheibe 44 läuft. Die Nuten der Unrundscheiben bewirken, dass der Kammsteg mit seinen Zinken bei Vollendung der Vorwärtsbewegung des Messers herabgezogen wird, wodurch die in den Kammern eingeschlossenen Hölzchen aus den Kammern in den Rahmen 67 gedrückt-werden. Dieser zeigt Querstangen 68, welche an ihren einander zugekehrten Seiten Einkerbungen 69 haben können ; er gleitet auf Schienen 70, die von den Trägern 71 gehalten werden, welche die Maschine der Quere nach durchsetzen.
Die Konsole 17 & am Vorderende der Maschine ist mit den seitlichen Ständern 10 verbunden, trägt die Welle 17 und die Blöcke 45, die einem Gleitstücke 46 als Führung dienen. Das Gleitstück 46 ist mit einer Rolle 47 versehen, die in einer Nut 18a der Scheibe 18 an der Innenseite der letzteren läuft. Die Drehung der Scheibe erteilt also, indem sie die Vorrichtung zur Bewegung des Messers betätigt, auch dem Gleitstück 46 eine absatzweise hin und her gehende Bewegung, die durch das Gelenk 48 dem Arme 49 mitgeteilt wird, der geschlitzt sein kann, so dass sein Ausschlag geregelt werden kann. Der mit dem Arm 49 aus einem Stück bestehende zweite Arm 51 dieses auf der Welle 50 lose sitzenden Hebels ist mit einem Haken 52 versehen, der in ein Sperrad 53 greift, das auf die Welle 50 aufgekeilt ist und eine absatzweise Bewegung der letzteren bewirkt.
Durch Kegelräder wird die Bewegung der Welle 50 auf die Querwellen 57 übertragen.
Unter den Lagern 58 der Wellen 57 sind die Lager 63 für die Welle 72 gleitbar mit Bezug auf die Lager 58 angebracht ; die Lager 63 sind durch den Schlitz 64 und die Schraube 66 verstellbar ; wenn richtig eingestellt ist, werden sie durch Anziehen der
Bolzen 65 und 66 in der richtigen Lage festgehalten. Die Wellen 57 und 72 sind mit
Zahnrädern 59, 61 versehen, welche ihre gleichzeitige Drehung sichern. Die Räder 60,62 umgreifen mittels ausgenommener Teile 60", 6211 die Stangen 68 des die Hölzchen festhaltenden Rahmens, so dass durch absatzweise Drehung dieser Räder ein absatzweises Vor- schieben des Rahmens bewirkt wird. Das Zurückziehen der Platte 30 gestattet den Austritt der Hölzchen aus den Kammern. Die Welle 50 betätigt eine Reihe von Trieben, die auf den Wellen 78 und 79 der Vorschiebrollen 80 und 81 sitzen.
Diese Rollen liegen an den oberen und unteren Kanten der Holzstreifen an, um sie vorwärts zu schieben ; sie bestehen vorteilhaft aus Kautschuk oder ähnlichem elastischen Material, welches Unebenheiten der
Kanten der Holzstreifen aufzunehmen vermag. Die Wellen 78 und 79 können in Lager- büchsen 82 gelagert sein. die in den Bahnen 83 gleiten und mittels der Schrauben 84 eingestellt werden, die e b schwenkbare Platte 85 durchsetzen, welche durch die Flügel- schraube 86 niedergehalten wird.