AT207585B - Photoelektrischer Belichtungsmesser - Google Patents

Photoelektrischer Belichtungsmesser

Info

Publication number
AT207585B
AT207585B AT624758A AT624758A AT207585B AT 207585 B AT207585 B AT 207585B AT 624758 A AT624758 A AT 624758A AT 624758 A AT624758 A AT 624758A AT 207585 B AT207585 B AT 207585B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pointer
clamping
meter according
tracking
moving coil
Prior art date
Application number
AT624758A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Agfa Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Ag filed Critical Agfa Ag
Priority to AT624758A priority Critical patent/AT207585B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT207585B publication Critical patent/AT207585B/de

Links

Landscapes

  • Details Of Measuring Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Photoelektrischer Belichtungsmesser 
Die Erfindung betrifft einen photoelektri- schen Belichtungsmesser mit selbsttätiger Be- lichtungswertanzeige. Derartige Belichtungsmesser zeichnen sich dadurch aus, dass nach
Betätigung einer Bedienungstaste die Messung ohne zeitraubendes und Fingerfertigkeit ver- langendes Nachstellen bzw. Einstellen von
Zeigern oder Skalen selbsttätig erfolgt und sofort sämtliche der gemessenen Helligkeit entsprechenden Lichtwerte bzw. Blenden- und Verschlusszeitwerte angezeigt werden. 



   Die bekannten   Be'ichtungsmesser   dieser Art weisen ein verzahntes Abtastorgan auf. Da die Messinstrumente jedoch in dem für diese Geräte geforderten Messbereich keine lineare Charakteristik aufweisen, besteht bei diesen Geräten die Notwendigkeit, die Linearisierung der Abtastbewegung durch entsprechende Ausgestaltung der Verzahnungen des Abtastorganes durchzuführen. Die Verwendung von Ausgleichssteuerkurven ist bei   Handbe : ichtungs-   messern mit Nachstellzeigern, deren Nachführung eine dem Nachführweg etwa proportionale Verstellung von Einstellern erfordert, an sich bekannt. Darüberhinaus sind Klemmvorrichtungen für Drehspulenzeiger bei Belichtungsregelvorrichtungen, die in Kameras eingebaut sind und auf den Blendenoder Verschlusszeiteinsteller wirken, bereits vorgeschlagen. 



   Hiebei ergeben sich kurvenförmige Verzahnungen, deren Zähne darüber hinaus in den einzelnen Bereichen unterschiedlich ausgestaltet werden müssen. Abgesehen von dem grossen Aufwand bei der Herstellung derartiger Abtastorgane ergibt sich zusätzlich der Nachteil, dass die Verzahnungen insbesondere in dem Messbereich der kleinsten Lichtwerte mit sehr kleinen Zähnen ausgeführt werden müssen, da die Ausschläge des abzutastenden Zeigers nur sehr gering sind. Infolgedessen ist in diesem Bereich eine Messung von Bruchteilen eines Lichtwertes nicht mehr möglich. 



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die Belichtungswerte auf einer Anzeigescheibe aufgetragen sind, die über eine an sich bekannte Kurven- führung mit einem durch Betätigung einer Auslöshandhabe an den Drehspulenzeiger heranführbaren Nachführzeiger gekuppelt ist und der Nachführzeiger mit einem mittels einer ebenfalls an sich bekannten Klemmvorrichtung feststellbaren Drehspulenzeiger zusammenwirkt. 



   Vorzugsweise ist die Scheibe mit einem mittels einer äusseren Handhabe aufzieh- und auslösbaren Federwerk verbunden. Zweckmässig ist fest auf der Welle der Anzeigescheibe ein Ritzel angeordnet, in das bei der Aufzugsbewegung des Federwerks eine Verzahnung einer mit der Handhabe gekuppelten Betätigungsstange eingreift. Dabei ist der Hub der Betätigungsstange länger als deren Verzahnung bemessen. Das Federwerk umfasst eine am Nachführzeiger angreifende Spiralfeder, deren eines Ende an einer gehäusefesten Platine angeschlossen ist. 



   Weiterhin liegen vorzugsweise der Drehpunkt des Nachführzeigers und der Drehpunkt des Drehspulenzeigers auf einer gemeinsamen Achse, gegenüber der die Achse der Anzeigescheibe versetzt angeordnet ist. Der Nachführzeiger kann vorteilhaft mit einem abgewinkelten Arm versehen sein, an dem ein in die schlitzförmig ausgebildete Kurvenführung der Anzeigescheibe eingreifender Stift angeordnet ist. 



   Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist an der Handhabe eine nach Beendigung der Aufzugsbewegung mit einem Steuernocken der Klemmvorrichtung in Verbindung kommende Anschlagfläche vorgesehen. Die Klemmvorrichtung umfasst vorzugsweise eine feste und eine bewegliche Klemmbacke, die einen Spalt für den Drehspulenzeiger bilden. 



  Der Steuernacken der Klemmvorrichtung ist dabei   zweckmässig   mit einem Schieber verbunden, an dem mit Ansätzen der beweglichen Klemmbacke zusammenwirkende Steuerkurven vorgesehen sind, die die Klemmbacke entgegen der Wirkung von Klemmfedern in Ruhestellung in abgehobener Lage halten. 



  Vorzugsweise steht der Schieber unter der Wirkung einer Rückholfeder, deren Federkraft stärker als die Summe der Kräfte der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Klemmfedern bemessen ist. 



   Weiterhin kann erfindungsgemäss der Drehspulenzeiger elastisch verformbar ausgebildet sein. Die Klemmbacken sind dann so angeordnet, dass sie das abzutastende Ende des Drehspulenzeigers in der Klemmstellung in den Schwenkbereich eines am Nachführzeiger angeordneten Anschlaglappens führen. 



   Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist eine der Klemmbacken mit einer Verzahnung versehen, die so bemessen ist, dass nach Klemmung die Zahnflanken zweier benachbarter Zähne zusammen mit der zweiten Klemmbacke einen Raum bilden, an dessen Wänden der vorzugsweise einen runden Querschnitt aufweisende Belichtungsmesserzeiger anliegt. 



   Der erfindungsgemässe Belichtungsmesser mit selbsttätiger Belichtungswertanzeige bietet-neben einer Fertigungsvereinfachung den Vorteil, dass auch im Bereich der kleinen Lichtwerte eine grosse Messgenauigkeit erreicht wird, die eine Ermittlung von Bruchteilen eines Lichtwertes gestattet, insbesondere da die Verzahnung gleichmässig sehr fein abgestuft werden kann. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den Belichtungsmesser in einer Ansicht von oben, Fig. 2 den Belichtungsmesser in einer der Fig. 1 entsprechenden Wiedergabe, jedoch teilweise aufgebrochen, Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie   727-777   in Fig. 2 und Fig. 4 eine Einzelheit in grösserem Massstab. 



   In den Figuren sind der Gehäuseunterteil mit   1,   der Gehäuseoberteil mit 2, die Photozelle mit 3 und die Wabenlinse mit 4 bezeichnet. 



   Am Gehäuseunterteil 1 ist ein Messinstrument   5,   das eine Drehspule 6 umfasst, fest angeschlossen. Auf die Drehspule 6 ist ein Drehspulenzeiger 7 aufgesetzt, dessen freies Ende   8   unter Bildung eines elastisch verformbaren, federnden Bogens senkrecht zur Drehebene abgewinkelt ist. 



   Am Gehäuseunterteil 1 sind ferner zwei Platinen 9 und 10 angeschlossen, die die Lagerstellen einer Achse 11 eines Nachführzeigers 12 bilden. Die Achse 11 ist dabei senkrecht über der Drehachse der Drehspule 6 angeordnet. Am Nachführzeiger 12 ist das eine Ende einer Spiralfeder 13 befestigt, deren anderes Ende an der Platine 10 angeschlossen ist. Der Nachführzeiger 12 weist weiterhin einen abgewinkelten Arm 14 auf, an dem ein parallel zur Achse 11 angeordneter Stift 15 angebracht ist. 



  Mit dem Gehäuseoberteil 2 ist fest ein zur Gewichtserleichterung mit Aussparungen versehener Trägerring   : M verbunden,   in dessen Mitte ein hülsenförmiger Lagerzapfen 17 an- geordnet ist. In einer Innenbohrung des Lagerzapfens 17 ist drehbar eine Achse 18 einer Anzeigescheibe 19 gelagert. Zur Lagerung der Achse 18 dient weiterhin ein Arm 22, der fest mit dem Trägerring 16 verbunden ist. 



  Auf die Achse 18 ist ferner ein Ritzel 21 verdrehungsfrei aufgesetzt. In die Anzeigescheibe 19 ist eine schlitzförmig ausgebildete Kurvenführung 20 eingeschnitten, in die der Stift 15 des Nachführzeigers 12 eingreift, Die Kurvenführung 20 dient zur Umwandlung der von Lichtwert zu Lichtwert verschieden grossen Bewegungen des Drehspulenzeigers 7 und damit des Nachführzeigers 12 in gleichmässige Bewegungen der Anzeigescheibe 19.
Auf den Aussenumfang des Lagerzapfens 17 ist drehbar eine Hülse 23 gelagert. Fest mit der Hülse 23 ist eine Hilfsanzeigescheibe 24 verbunden. über der Hilfsanzeigescheibe 24 befindet sich eine Einstellscheibe 25, die fest in einem äusseren Gehäusering 26 sitzt, der seinerseits mit dem Gehäuseoberteil 2 verbunden ist.

   Die Scheiben   19,   24,25 sind nach aussen durch eine durchsichtige Scheibe 27, die ebenfalls fest im Gehäuse angeordnet ist und auf deren Aussenfläche der ver, breiterte Endflansch 28 der Hülse 23 aufliegt, nach aussen abgedeckt. Die Anordnung ist dabei so gewählt, dass der Endflansch 28 mit der Hilfsanzeigescheibe 24 gegenüber der im Gehäuse fest angeordneten Einstellscheibe 25 sowie der Glasscheibe 27 verdrehbar ist. 



  Dabei weist der verbreiterte Endflansch 28 eine Riefelung zur Erleichterung der Handhabung auf. 



   Wie insbesondere Fig. 1 erkennen lässt, sind auf der Anzeigescheibe 19 eine Skala 29 mit Lichtwerten und eine Skala 30 mit Verschlusszeitwerten aufgetragen. Die von aussen gesehen über der Anzeigescheibe 19 liegende Hilfsanzeigescheibe 24 ist mit zwei Ausschnitten 31, 32 versehen, die Teile der Skalen 29,30 freigeben. 



   Auf der Hilfsanzeigescheibe 24 sind ferner entlang des Ausschnittes 32 eine Skala 33   mit Blendenwerten und gegenüber der Skala   29 eine Marke 36 angeordnet. Ferner trägt die Hilfsanzeigescheibe zwei Skalen 34,35 mit Filmempfindlichkeitswerten. über der Scheibe 24 befindet sich die Einstellscheibe 25 mit Ausschnitten 37, 38, 39 und 40, die die vorerwähnten Skalen 29,30, 33 sowie 34,35 ganz oder teilweise freigeben. Zur Einstellung der Filmempfindlichkeitswerte sind ferner auf der Einstellscheibe 25 zwei Marken   41,   42 vorgesehen, die mit den Skalen 34 bzw. 35 zusammenwirken. 



   In der einen Seitenwand des Belichtungsmessergehäuses ist um eine gehäusefeste Achse 43 drehbar eine als Hebel 44 augebildete Auslösehandhabe gelagert. Die Auslösehandhabe ist über eine Stift-Schlitz-Ver- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 bindung 45,46 mit einer Betätigungsstange 47 gekuppelt. Die Betätigungsstange 47 ist in gehäusefesten Lagerungen   48,   49 geführt und teilweise mit einer Verzahnung 50 versehen, die mit dem Ritzel 21 der Anzeigescheibe 19 kämmen kann. 



     Weiterhin : ist am Auslösehebel   44 eine Anschlagfläche 51 vorgesehen, die mit einem Steuernocken 52 eines Schiebers 53 zusammenwirken kann. Der Schieber 53 steht unter der Wirkung einer Rückholfeder 54 und ist in Aussparungen von Stützarmen 56 einer gehäusefest angeordneten Klemmbacke 55 geführt. Auf den Stützarmen 56 liegt eine bewegliche Klemmbacke 57 auf, die mittels Stift-Schlitz-Führungen 60, 61 gegenüber der festen Klemmbacke 55 geführt ist und unter der Wirkung von Klemmfedern   58,   59 steht. 



  Zur Verstellung der beweglichen Klemmbacke 57 dienen abgeschrägte Kanten 62 am Schieber 53, die mit Stiften 63 der beweglichen Klemmbacke 57 zusammenwirken. Die Klemmbacken 55,57 lassen in der Ruhestellung-wie in Fig. 2 dargestellt-einen Spalt zwischen sich frei, in dem das   abge-   winkelte Ende 8 des Drehspulenzeigers 7 frei wandern kann. 



   Zur Klemmung des Drehspulenzeigers 7 ist die Klemmbacke 55 mit einer Verzahnung 64 versehen, während die Klemmbacke 57 eine gleichmässig gerundete Klemmkante aufweist. Die Verzahnung 64 ist nun so ausgebildet, dass-wie Fig. 4 zeigt-je zwei einander gegenüberliegende Zahnflanken 65, 66 zusammen mit der Klemmkante der Klemmbacke 57 einen Raum bilden, der so bemessen ist, dass er gerade das einen runden Querschnitt aufweisende abgewinkelte Ende 8 des Drehspulenzeigers 7 aufnehmen kann. 



   Die Verzahnung 64 der festen Klemmbacke 55 ist dabei so weit ausserhalb des Einstellweges des abgewinkelten Endes 8 des Drehspulenzeigers 7 angeordnet, dass das Ende 8 beim Klemmen in der Längsrichtung des Zeigers 7 ausgelenkt wird und in den Bereich eines über der Verzahnung 64 geführten abgewinkelten Anschlages 67 des Nachführzeigers 12 gelangt. 



   In Ruhestellung befinden sich die beweglichen Teile in der in Fig. 1 und 2 wieder-) gegebenen Stellung. Soll eine Lichtmessung durchgeführt werden, so wird die Auslösehandhabe 44 in Richtung des Pfeiles x gedrückt. Dadurch wird die Betätigungsstange 47 in der gleichen Richtung verschoben und nimmt über die Verzahnung 50 das Ritzel 21 mit. Dabei wird die   Anzeigescheibe ? 9   und über die Kurvenführung 20 und den Stift   ? 5 der   Nachführzeiger 12 in Richtung des Pfeiles y so weit mitgenommen, bis der Nachführzeiger 12 am rechten Ende des zwischen den Klemmbacken 55,57 gebildeten 
Schlitzes steht. Durch die Verstellung des
Nachführzeigers 12 ist die an diesen an- greifende Spiralfeder 13 gespannt worden. 



   Während der vorbeschriebenen Bewegung des Nachführzeigers 12 und der Anzeigescheibe 19 ist die Auslösehandhabe 44 so weit verschwenkt worden, dass ihre Anschlagfläche 51 zur Anlage an dem Steuernocken 52 kommt und diesen zusammen mit dem Schieber 53 beim weiteren Eindrücken des Auslösehebels 44 in Richtung des Pfeiles x verschiebt. Bei dieser Verschiebung geben die abgeschrägten Kanten 62 des Schiebers 53 die Stifte 63 der beweglichen Klemmbacke 57 frei, die nunmehr unter der Wirkung der Klemmfedern 58, 59 gegen die feststehende Klemmbacke 55 geführt wird und dabei das obere Ende 8 des Drehspulenzeigers 7 einklemmt. Während dieser Klemmbewegung ist die Betätigungsstange 47 so weit verschoben worden, dass die Verzahnung 50 ausser Eingriff mit dem Ritzel 21 kommt.

   Unter der Wirkung der gespannten Spiralfeder 13 können nun der Nachführzeiger 12 und die mit ihm gekuppelte Anzeigescheibe 19 entgegen der Aufzugsrichtung so weit ablaufen, bis der Nachführzeiger 12 an dem festgeklemmten Ende 8 des Drehspulenzeigers 7 zur Anlage kommt. 



   Der so ermittelte Lichtwert kann nunmehr mittels der Marke 36 auf der Skala 29 abgelesen werden. Gleichzeitig liefern die einander zugeordneten Skalen 30,33 der Anzeigescheibe 19 und der Hilfsanzeigescheibe 24 die diesem Lichtwert zugehörigen ZeitBlenden-Paarungen. 



   Das Messergebnis bleibt so lange erhalten, wie die Auslösehandhabe 44 in der eingedrückten Stellung gehalten wird. Nach Freigabe der Auslösehandhabe 44 und öffnung der Klemmbacken 55, 57 geht der Nachführzeiger 12 unter der Wirkung der Spiralfeder 13 in die in Fig. 2 dargestellte Ruhelage zurück. Der Drehspulenzeiger 7 kann nunmehr wiederum frei in dem Spalt zwischen den Klemmbacken spielen. Die Öffnung der Klemmbacken erfolgt über die am Schieber 53 angreifende Rückholfeder 54, die so bemessen ist, dass ihre Kraft die Summe der ihr entgegenwirkenden Kräfte der Klemmfedern   58,   59 übersteigt. 



   Zur Veränderung der eingestellten Filmempfindlichkeit wird die Hilfsanzeigescheibe 24 über die von aussen zugängliche Hülse 23 mit dem verbreiterten Endflansch 28 so lange verdreht, bis der gewünschte Wert der Filmempfindlichkeit auf eine der Marken 41 oder 42 eingestellt ist. Bei dieser Bewegung wird die Hilfsanzeigescheibe 24 gegenüber dem festen Gehäuse   1,   2 bzw. der Einstellscheibe 25 verdreht und dadurch die Lage der Marke 36 bzw. der Skala 33 verändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Photoelektrischer Belichtungsmesser mit selbsttätiger Belichtungswert-Anzeige, dadurch gekennzeichnet, dass die Bel : chtungswerte auf einer Anzeigescheibe (19) aufgetragen sind, die über eine an sich bekannte Kurvenführung (20) mit einem durch Betätigung einer Auslösehandhabe (44) an den Drehspulenzeiger (7) heranführbaren Nachführ- EMI4.1 57, 53) feststellbaren Drehspulenzeiger (7) zusammenwirkt.
    2. Beiichtungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigescheibe (19) mit einem mittels einer äusseren Aus- lösehandhabe (44) aufzieh- und auslösbaren Federwerk verbunden ist.
    3. Belichtungsmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass fest auf der Achse EMI4.2 wegung des Federwerkes eine Verzahnung (50) einer mit der Auslösehandhabe (44) gekuppelten Betätigungsstange (47) eingreift.
    4. Belichtungsmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub der Betätigungsstange (47) länger als die Verzahnung (50) bemessen ist.
    5. Belichtungsmesser nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federwerk eine am Nachführzeiger (12) angreifende Spiralfeder (13) umfasst, deren eines Ende an einer gehäusefesten Platine (10) angeschlossen ist.
    6. Belichtungsmesser nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt des Nachführzeigers (12) und der Drehpunkt des Drehspulenzeigers (7) auf einer gemeinsamen Achse liegen, gegenüber der die Achse (18) der Anzeigescheibe (19) versetzt angeordnet ist.
    . 7. Belichtungsmesser nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Nachführzeiger (12) einen abgewinkelten Arm (14) aufweist, an dem ein in die schlitzförmig ausgebildete Kurvenführung (20) der Anzeigescheibe (19) eingreifender Stift (15) angeordnet ist.
    8. Be ; ichtungsmesser nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Auslösehandhabe (44) eine bei Beendigung der Aufzugsbe- wegung mit einem Steuernocken (52) der Klemmvorrichtung (55, 57, 53) in Verbindung kommende Anschlagfläche (51) vorgesehen ist. 9. Be :
    ichtungsmesser nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung eine feste und eine bewegliche Klemmbacke (55, 57) umfasst und der Steuernocken (52) der Klemmvorrichtung mit einem Schieber (53) verbunden ist, an dem mit Ansätzen (63) der beweglichen Klemmbacke (57) zusammenwirkende Steuerkanten (62) vorgesehen sind, die die bewegliche Klemmbacke (57) ent- EMI4.3 tes für den Drehspulenzeiger (7) in abgehobener Lage halten.
    10. Belichtungsmesser nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (53) unter der Wirkung einer Rückholfeder C steht, deren Federkraft stärker als die Summe der Kräfte der Klemmfedern (58, 59) bemessen ist.
    11. Be : ichtungsmesser nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehspu : enzeiger (7) elastisch verformbar ausgebildet ist und die Klemmbacken (55, 57) so angeordnet sind, EMI4.4 spuenzeigers in der Klemmstellung in den Schwenkbereich eines am Nachführzeiger (12) . angeordneten Anschlaglappens (67) führen.
    12. Be : ichtung : messer nach mindestens ei- nem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Klemmbacken (55) mit einer Verzahnung (61) versehen ist, die so bemessen ist, dass nach Klemmung die Zahnflanken (65, 66) zweier benachbarter Zähne zusammen mit der zweiten Klemm- backe (57) einen Raum bilden, an dessen Wänden der vorzugsweise einen runden Quer- schnitt aufweisende Belichtungsmesserzeiger (7, S) anliegt.
AT624758A 1958-09-06 1958-09-06 Photoelektrischer Belichtungsmesser AT207585B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT624758A AT207585B (de) 1958-09-06 1958-09-06 Photoelektrischer Belichtungsmesser

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT624758A AT207585B (de) 1958-09-06 1958-09-06 Photoelektrischer Belichtungsmesser

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT207585B true AT207585B (de) 1960-02-10

Family

ID=3584362

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT624758A AT207585B (de) 1958-09-06 1958-09-06 Photoelektrischer Belichtungsmesser

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT207585B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1202125B (de) Anordnung zur Betaetigung einer Filmempfindlichkeitseinstelleinrichtung an Kameras
AT207585B (de) Photoelektrischer Belichtungsmesser
DE1790625U (de) Fotoelektrischer belichtungsmesser.
DE721230C (de) Photographische Kamera mit elektrischem Belichtungsmesser
CH213267A (de) Photographische oder kinematographische Kamera mit gekuppeltem photoelektrischem Belichtungsmesser.
AT223013B (de) Photographische Kamera mit einer Belichtungsregelvorrichtung
DE1300009B (de) Photographische Kamera mit einer selbsttaetig arbeitenden Belichtungssteuereinrichtung
DE1422652C (de) Kamera mit einer selbsttätigen Behchtungssteuervomchtung
AT232848B (de) Photographische Kamera
AT206740B (de) Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung
AT221939B (de) Justieranordnung für eine photographische Kamera mit einer Belichtungsregelvorrichtung
AT201885B (de) Photoelektrischer Belichtungsmesser mit Nachstellzeiger
DE1129297B (de) Vorrichtung zur stufenlosen Veraenderung des UEbersetzungsverhaeltnisses zwischen dem Mess- oder Tastglied und der Anzeigevorrichtung von Messgeraeten, insbesondere Fuehlhebelgeraeten
DE257692C (de)
DE1168756B (de) Kamera mit einer Belichtungsregelvorrichtung
DE1132430B (de) Kamera mit gekuppeltem Belichtungsmesser
DE558329C (de) Anordnung zum Kompensieren von elastischen Nachwirkungen bei Messinstrumenten, insbesondere Aneroidbarometern
AT211659B (de) Meß- oder Regelvorrichtung, insbesondere für Kameras
DE1915394U (de) Kamera mit einer belichtungssteuervorrichtung.
AT212694B (de) Belichtungsmeßvorrichtung, insbesondere für photographische Kameras
DE1097259B (de) Kamera mit einer Belichtungsregelvorrichtung
DE2461219C3 (de) Personenwaage
AT230725B (de) Vorrichtung zur justierbaren Lagerung einer Achse
DE1097810B (de) Photographischer Objektivverschluss mit eingebautem elektrischem Belichtungsregler
DE1104726B (de) Belichtungsmesser fuer photographische oder kinematographische Zwecke