AT211659B - Meß- oder Regelvorrichtung, insbesondere für Kameras - Google Patents

Meß- oder Regelvorrichtung, insbesondere für Kameras

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AT211659B AT827358A AT827358A AT211659B AT 211659 B AT211659 B AT 211659B AT 827358 A AT827358 A AT 827358A AT 827358 A AT827358 A AT 827358A AT 211659 B AT211659 B AT 211659B
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Description


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    Mess-oder Regelvorrichtung,   insbesondere für Kameras 
Die Erfindung betrifft eine   Mess- oder   Regelvorrichtung, insbesondere für Kameras mit selbsttätiger
Belichtungsregelung, die einen Steuerzeiger umfasst, der zwischen einer fest angeordneten ein Auflager für den federnden Zeiger bildenden Klemmfläche und einer verstellbar gelagerten Klemmbacke zumindest einen Teil einer Rotationsfläche beschreibt. i Es ist das Ziel der Erfindung, eine derartige   Mess- oder   Regelvorrichtung zu schaffen, die einerseits einen einfachen Aufbau aufweist, so dass sie mit geringem Aufwand herstellbar ist, und anderseits eine stufenlose genaue Messung oder Regelung unter weitgehender Entlastung der Achse des   abzutastenden Zei-   gers ermöglicht. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die verstellbare Klemmbacke eine kontinuierlich durchlaufende Klemmfläche aufweist, die in der Bewegungsrichtung des abzutastenden Zeigers gegenüber der festen Klemmfläche derart geneigt ist, dass in der Klemmstellung mindestens eine der beiden Be-   rührungsnormalen   der Klemmflächen mit dem Zeiger um weniger als der Grenzwinkel der Haftreibung gegenüber der Verstellrichtung der beweglichen Klemmfläche geneigt ist, wobei die verstellbar ausge- bildete Klemmfläche als Teil einer sowohl die   Abtast- als   auch die Regel- bzw. Anzeigebewegung über- tragenden Betätigungsstange ausgebildet ist. Vorzugsweise beschreibt der Zeiger dabei eine Kegelmantel- fläche.

   Der abzutastende Teil des Zeigers kann gerade oder in vorzugsweise einer Ebene gekrümmt, ins- besondere in Form einer logarithmischen Spirale, ausgebildet sein. 



   Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Träger der Klemmflächen scherenartig gegeneinander verstellbar. Die Projektionen der einander benachbarten Kanten der Träger auf die Drehebene des Galvano- meters können Gerade, Kreisbögen oder vorteilhaft eine logarithmische Spirale darstellen. 



   Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung verlaufen die auf die Drehebene projizierten Ge- raden der die Klemmflächen begrenzenden benachbarten Kanten seitlich der Achse des Zeigers. Stellen die die Klemmflächen begrenzenden Kanten Kreisbögen dar, so sind vorteilhaft deren auf die Drehebene   Fir, Djizierte   Mittelpunkte exzentrisch zur Achse des Zeigers angeordnet ; stellt die Kante eine logarith- mische Spirale dar, so liegt zweckmässig deren Pol auf der Achse des Zeigers. 



   Vorzugsweise sind bei der Verwendung von Zeigern   mitrundem   Durchmesser die Klemmflächen so ausgebildet, dass die Zeiger entlang linienförmiger Bereiche zur Anlage kommen, während bei der Ver- wendung von Zeigern mit mehreckigen, insbesondere viereckigem Querschnitt die Klemmflächen derart ausgebildet sind, dass die Zeiger auf flächenförmigen Bereichen anliegen. Vorteilhaft ist die bewegliche
Klemmfläche parallel zur Achse des Zeigers verschiebbar gelagert. 



   Nach einer weiteren Ausgestaltung besteht die eine Klemmfläche aus zwei Teilflächen, die einen
Zwischenraum zur Aufnahme der andern Klemmfläche bilden. Zur Berücksichtigung der Filmempfindlich- keit können die Klemmflächen in Richtung der Abtastbewegung gegeneinander verstellbar, gegeneinander verdrehbar oder in Richtung ihrer Begrenzungskanten verschiebbar ausgebildet sein. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist neben dem Vorteil eines einfachen Aufbaues infolge der weitestgehenden Vermeidung bewegter Kraftübertragungsteile auch eine sehr geringe Störempfindlichkeit auf. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben. Es zeigen Fig. l die er- findungsgemäss wesentlichen Teile einer Kamera in einer Vorderansicht mit teilweise aufgebrochener Front-   platte, Fig. Zeinen Schnitt entlang der LinieII-U   in   Fig. l, Fig. 3   ein zweites Ausführungsbeispiel in einer der 

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Fig. 1 entsprechenden verkleinerten Darstellung, Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel in einer Ansicht von oben, Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4, Fig. 6 ein viertes Ausführungsbeispiel in einer der Fig. 3 entsprechenden Darstellung, Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie   VII-VII   in Fig. 6,
Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel, ebenfalls in einer der Fig.

   3 entsprechenden Darstellung und   i Fig.   9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 8. 



   In den Figuren sind übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Dabei sind die
Kamerawandung mit 10, das Objektiv mit 11 und ein konzentrisch zum Objektiv gelagerter Einsteller für den Verschluss und die Blende mit 12 bezeichnet. Am Einsteller 12 ist ein Arm 13 angeschlossen, der mittels einer Stift-Schlitzverbindung 14,15 mit den weiteren Teilen der Regelvorrichtung verbunden ist. 



  Diese umfasst eine Betätigungsstange 16, deren oberes Ende in einen Gewindestutzen 17 eines hülsenför-   migen Bedienungsknopfes 18 eingeschraubt ist. Der Bedienungsknopf 18 ist   in Längsrichtung der Betätigungs- stange 16 verschiebbar gelagert. Am Gewindestutzen 17 liegt das eine Ende einer Rückholfeder 19 an, die in einer hülsenförmigen Ausnehmung 20 der Kamerawandung 10 geführt ist und sich gegen deren unteren, ringförmig ausgebildeten Boden 21 abstützt. Der Boden 21 weist eine ringförmige, als Lager für die Betätigungsstange 16 dienende Ausnehmung 29 auf, die einen Stift 30 trägt. Dieser ragt in eine Längsnut 31 der Betätigungsstange 16. Über das untere Ende der Betätigungsstange 16 ist ein rohrförmiger Ansatz 22 geschoben, dessen Innendurchmesser dem Aussendurchmesser der Betätigungsstange 16 entspricht.

   Der rohrförmige Ansatz 22 geht in ein ebenfalls rohrförmig ausgebildetes Zwischenstück 23 über, an dem ein
Träger 24 für eine bewegliche Klemmfläche 25 angeschlossen ist. Der Durchmesser des rohrformigen
Zwischenstückes 23 ist grösser als der Durchmesser des Ansatzes 22 bemessen. Am Übergang zwischen dem
Ansatz 22 und dem Zwischenstück 23 ist ein Bund 26 ausgebildet, der unter der Wirkung einer Feder 28 an einer auf das untere Ende der Betätigungsstange 16 aufgesetzten Platte 27 anliegt. Die Feder 28 ist innerhalb des Zwischenstückes angeordnet und liegt mit ihrem einen Ende an der Platte 27 und mit ihrem andern Ende am Träger 24 an. Am Ansatz 22 ist dabei ein mit dem Schlitz 15 zusammenwirkender Stift
14 angeschlossen. 



   Der Träger 24 der beweglichen Klemmfläche 25 ist topfförmig ausgebildet. Unterhalb des Trägers 24 ist in einem kamerafesten Gehäuse 32 ein Galvanometer mit einer Drehspule 33 angeordnet. Das Galvano- meter bildet zusammen mit einer im Oberteil der Kamera angeordneten Photozelle 35 und den Verbin- dungsleitungen 36,37 den Belichtungsmesser. Auf die am einen Ende in einem federbelasteten Spitzen- lager 38 geführte Achse 39 der Drehspule 33 ist ein federnd ausgebildeter Zeiger 40 aufgesetzt. Der Zei- ger spielt über zwei Teilflächen 41,42, die die feste   Klemmfläche   darstellen. Die Flächen 41,42 bilden die oberen Begrenzungsflächen zweier gehäusefester Stege 43,44 und sind   äquidistant zur Rotationsfläche   des Zeigers 40, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine Kegelmantelfläche beschreibt, ange- ordnet.

   Die Projektionen der Begrenzungskanten der Teilflächen 41,42 auf die strichpunktiert angedeutete und mit 45 bezeichnete Drehebene der Drehspule 33 bilden Kreisbögen mit einem gemeinsamen Mittel- punkt, der exzentrisch zur Achse 39 der Drehspule 33 liegt. Der Zeiger 40 ist dabei unter einem Winkel von 45  gegenüber der Drehebene 45 bzw. der senkrecht dazu stehenden Achse 39 geneigt. Somit bilden die Teilflächen 41, 42 Ausschnitte aus einer Kegelmantelfläche, deren Höhen gegenüber der Drehebene
45 sich stetig verändern.

   Die Mittelpunkte der Projektionen der kreisringförmigen Begrenzungskanten lie- gen auf einer Geraden, die durch die Längsachse der Betätigungsstange 16 verläuft und auf der ebenfalls die Mittelpunkte der Kreisbögen darstellenden Projektionen der Begrenzungskanten der beweglichen   Klemmfläche   25 bzw. des Trägers 24 auf die Drehebene 45 angeordnet sind. Die   Klemmfläche   25 kann daher bei einer Verschiebung der Betätigungsstange 16 mit dem Träger 24 in eine ringförmige Aussparung
46 zwischen den Stegen 43,44 einfahren. Dabei ist die Klemmfläche 25 entsprechend der Neigung der festen Klemmfläche 41,42 bzw. des vom Zeiger 40 beschriebenen Kegelmantels abgeschrägt.

   Die Lage der die Teilflächen 41,42 bildenden Ausschnitte ist dabei unter Berücksichtigung des Öffnungswinkels der   Kegelmantelfläche   so   gewählt,   dass die von der beweglichen Klemmfläche 25 beim Abtasten übertragene
Kraft innerhalb des Reibungskegels der Haftreibung, der von der Oberflächenbeschaffenheit der jeweils verwendeten Werkstoffe abhängt, liegt. 



   An dem rohrförmigen Ansatz 22 ist ferner fest ein Tragarm 47 angeschlossen, der mit einer Skala 48, auf die Lichtwerte aufgetragen sind, in Verbindung steht. Die Skala 48 ist dabei unmittelbar hinter einem
Fenster 49 mit einer Ablesemarke 50 in der Kamerawandung 10 geführt. 



   Die Vorrichtung arbeitet wie folgt :
Bei Eindrücken des Bedienungsknopfes 18 wird die Betätigungsstange 16 mit dem Ansatz 22 und dem
Träger 24 in Richtung des Pfeiles x so weit verstellt, bis die bewegliche Klemmfläche 25 auf den Zeiger
40 aufläuft und diesen gegen die Teilflächen 41, 42 der festen Klemmfläche drückt. Da Haftreibung be- 

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 steht, kann der Zeiger 40 nicht seitlich ausweichen. Durch diese Bewegung sind die Betätigungsstange 16 und damit einerseits über die Stift-Schlitzverbindung 14, 15 und den Arm 13 der Einsteller   12   und ander- seits über den Tragarm 47 die Skala 48 in eine dem gemessenen Lichtwert entsprechende Lage überführt worden.

   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind dadurch sowohl eine diesem Lichtwert entsprechende   i Verstellung   der Blende und des Verschlusses als auch eine Verschiebung der   Skala 48 gegenüber   der Marke
50 durchgeführt worden, so dass zusätzlich zur selbsttätigen Einstellung der ermittelte Lichtwert abgelesen werden kann. 



   Beim weiteren Durchdrücken des Bedienungsknopfes 18   werden unter Zusammendrückung der   Feder 28 die Betätigungsstange 16 gegenüber dem Träger 24 verschoben. Hiedurch besteht einerseits die Möglichkeit, einen konstanten Hub für den Bedienungsknopf 18 zu erreichen   und darüber hinaus   mittels der noch weiter verschiebbaren Betätigungsstange 16 einen   Verschlussausloser   zu betätigen. Anderseits wird durch die Anordnung einer Feder zwischen dem Bedienungsknopf 18 und dem Träger 24 die auf den Zeiger 40 übertragene Abtastkraft begrenzt, so dass Beschädigung des Zeigers wirksam vermieden wird.

   Diese Bewe- gung hat jedoch keinen Einfluss auf die Einstellung bzw. die Anzeige des gemessenen Lichtwertes, da sowohl der Einsteller 12 als auch die Skala 48 an dem nach Anlage am Zeiger 40 nicht mehr verstellten
Träger 24 über das Zwischenstück 23 und den rohrförmigen Ansatz 22 fest angeschlossen sind. 



   Zur Berücksichtigung der Veränderung   uerFilmempfindlichkeit beim Einlegen   eines andern Filmes in die Kamera wird der Bedienungsknopf 18 mit dem Gewindestutzen 17 verdreht. Diese Bewegung wird mittels der Gewindeverbindung zwischen der   Betätigungsstange 16 und dem. Stutzen 17   auf   die Betätigungs-   stange 16 übertragen. Da diese infolge der Anordnung des mit der Längsnut 31 zusammenwirkenden Stif- tes 30 gegen Verdrehung gesichert ist, verschiebt sich somit die Betätigungsstange 16 in Richtung des
Pfeiles x.

   Zur Einstellung ist dabei auf der an der Kameraaussenseite befindlichen Fläche des Gewinde- stutzens eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Marke vorgesehen, die mit der auf der Kamerawandung
10 konzentrisch zum   Bedienungsknopf 18 aufgetragenen Filmempfindlichkeitsskala   zusammenwirken kann. 



  Durch die Verdrehung des Bedienungsknopfes 18 wird somit eine Höhenverstellung des Trägers 24 der be- weglichen Klemmfläche 25 gegenüber der festen Klemmfläche 41,42 erreicht. 



   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 stimmt weitgehend mit der ersten Ausführungsform überein. Le- diglich ist der Träger 24 unmittelbar auf eine Betätigungsstange 51 aufgesetzt, die verdrehbar gelagert ist. Über das untere Ende der Betätigungsstange 51 ist ein Schneckenrad 52 geschoben, das zwischen zwei
Lagern 53,54 verdrehbar, jedoch gegen axiale Verschiebung gesichert, angeordnet ist. In die Nabe des
Schneckenrades 52 ist ein radialer Stift 55 eingesetzt. der in einem Längsschlitz 56 der Bedienungsstange
51 eingreift. Das Schneckenrad 52 steht mit einer Schneckenwelle 57 in Eingriff, auf deren einem Ende ein auf der Zeichnung nicht dargestellter, an der Aussenfläche der Kamerawandung 10 gelagerter Ein- stellknopf aufgesetzt ist. Über die Betätigungsstange 51 ist ferner eine Buchse 58 geschoben, an der der
Stift 14 fest angeschlossen ist.

   Die Buchse 58 ist gegenüber der Betätigungsstange 51 frei verdrehbar, je- doch gegen Verschiebung in Achsrichtung mittels zweier Stellringe 59, 60 gesichert. Abweichend von der
Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 2 ist die bewegliche Klemmfläche 61 nicht parallel zur Dreh- ebene 45 angeordnet, sondern als Schraubenlinie ausgebildet. Die Betätigungsstange 51 ist weiterhin ge-   genüber   dem Bedienungsknopf 18 mittels einer Feder 62 abgestützt. Die Feder 62 ist dabei stärker als die
Rückholfeder 19 bemessen. 



   Beim Eindrücken des Bedienungsknopfes 18 wird zunächst dieser zusammen mit der Betätigungsstange
51 entgegen der Wirkung der Feder 19 so weit verschoben, bis die bewegliche Klemmfläche 61 durch den sich an der festen   Klemmfläche     41, 42 abstützenden Zeiger   40 festgelegt wird. Bei dieser Einstellbewegung wird die Buchse 58 mitgenommen. Beim weiteren Eindrücken des Knopfes 18 kann keine Verschiebung der Betätigungsstange 51 mehr erfolgen, sondern es wird lediglich unter Zusammendrückung der Feder 62 der Bedienungsknopf 18 gegenüber der Betätigungsstange 51 verstellt. Das Schneckenrad 52 mit dem Stift
55 behindert die Verschiebung der Betätigungsstange 51 nicht, da der Stift 55 bei Längsverschiebung der
Betätigungsstange 51 frei in deren Schlitz 56 geführt wird. 



   Nach Freigabe des Betätigungsknopfes 18 geht dieser zusammen mit der Betätigungsstange 51 unter der Wirkung der Federn 19 und 62 in die in Fig. 3 gezeigte Lage zurück. 



   Zur Einstellung der Filmempfindlichkeit wird die Schneckenwelle 57 mittels der äusseren Betätigungs- handhabe um das erforderliche, an einer mit einer Marke der Betätigungshandhabe zusammenwirkenden
Skala ablesbare Mass verstellt. Diese Verstellung hat eine Verdrehung des Schneckenrades 52 um die
Längsachse der Betätigungsstange 51 zur Folge. Diese Verstellung wird über den Stift 55 und die seitlichen
Begrenzungen des Schlitzes 56 auf die Betätigungsstange 51 und damit den fest mit ihr verbundenen Trä- ger 24 sowie die Klemmfläche 61 übertragen. Die frei verdrehbar auf der Betätigungsstange 51 gelagerte
Buchse 58 folgt dieser Verstellbewegung nicht. 

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   Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist das Galvanometer mit der Drehspule 33 in einem
Gehäuse 63 untergebracht, dessen ebene Oberfläche an einer Seite über den Bereich des Galvanometers hinaus vergrössert und als feste Klemmfläche 64 ausgebildet ist. In die Klemmfläche   ss4   ist ein gerad- liniger Schlitz 65 eingeschnitten. Über der Klemmfläche 64 spielt ein Zeiger 66, der bei Rotation eine   Kreisfläche   beschreibt und in seiner Rotationsebene entsprechend der Form einer logarithmischen Spirale gekrümmt ist. Die Krümmung ist dabei so ausgebildet, dass der Pol der logarithmischen Spirale auf der
Achse 39 der Drehspule 33 liegt.

   Oberhalb des Schlitzes 65 ist an einer Betätigungsstange 67 ein Träger
68 mit einer gegenüber der Drehebene des Zeigers 66   geneigten beweglichen Klemmfläche   69 angeordnet. 



   Der Träger 68 weist einen stegartigen, an einer Seite durch die bewegliche Klemmfläche 69 begrenzten
Ansatz 70 auf, dessen Lage und Breite so bemessen ist, dass er in den Schlitz 65 der festen Klemmfläche
64 eingeschoben werden kann. Die Neigung der. Klemmfläche 69 ist dabei so gewählt, dass die beim An- drücken wirksame Kraft wiederum innerhalb des Reibungskegels der Haftreibung liegt. 



   Die Betätigungsstange 67 ist mit einer Verzahnung 71 versehen, die in eine Gegenverzahnung 72 an dem Einsteller 12 eingreift. Der Einsteller 12 ist mit einem Ansatz 73 versehen, der durch die vordere
Kamerawandung 10 hindurchragt und einen konzentrisch zum Objektiv 11 angeordneten Anzeigering 74 trägt. Auf diesen Anzeigering ist eine Skala 75 mit Lichtwerten aufgetragen, die mit einer Marke 76 auf einem kamerafesten Tubus 77 zusammenwirkt. Der Anzeigering 74 kann auch mit Handhaben bzw. einer
Rändelung versehen sein, so dass eine Einstellung der Belichtungswerte von Hand möglich ist. 



   Auf das obere Ende der Betätigungsstange 67 ist wiederum ein hülsenförmiger Bedienungsknopf 18 auf- gesetzt, in dessen Innenraum die Feder 62 angeordnet ist. Am Träger 68 greift ferner eine am Kamera- gehäuse angeschlossene Rückholfeder 78 an. An der Unterseite des Gehäuses 63 sind Stifte 79 angeordnet, die einen in die Unterseite der Kamerawandung 10 eingeschnittenen Schlitz 80 durchsetzen. Die freien
Enden der Stifte 79 weisen Köpfe 81 auf, deren Durchmesser grösser als die Breite des Schlitzes 80 be- messen ist, so dass das Gehäuse 63 gegen Abheben gesichert an der Kamerawandung 10 geführt ist. Die
Richtung des Schlitzes 80 stimmt dabei mit der Richtung des Schlitzes 65 in der festen Klemmfläche 64 überein.

   Zur Verschiebung des Gehäuses 63 ist starr an diesem eine Zahnstange 82 angeschlossen, in die ein Ritzel 83 eingreift, das starr mit einem an der Kameraaussenseite angeordneten Stellrad 84 verbunden ist. Am Stellrad 84 ist eine in der Zeichnung nicht dargestellte Einstellmarke angebracht, die gegen- über einer auf der Aussenseite der Kamerawandung 10 aufgetragenen, ebenfalls nicht dargestellten Skala mit Filmempfindlichkeitswerten einstellbar ist. 



   Zur Durchführung einer Messung bzw. Belichtungswerteinstellung wird wiederum der Bedienungsknopf i8 eingedrückt. Hiebei wird die Bedienungsstange 67 in Richtung des Pfeiles x geführt und nimmt dabei über die Verzahnungen 71,72 den Einsteller 12 mit. Die Verstellung des Einstellers 12 dauert so lange an, bis die Klemmfläche 69 am Zeiger 66 zur Anlage kommt und dabei diesen gegen die feste Klemmfläche
64 drückt. 



   Ein unerwünschtes'Ausweichen des Zeigers 66 aus seiner dem gemessenen Lichtwert entsprechenden Lage bei der Abtastung ist wiederum dadurch vermieden, dass die Reibungskraft innerhalb des Reibungskegels der Haftreibung liegt. Durch die Krümmung des Zeigers 66 entsprechend der Form einer logarithmischen Spirale werden darüber hinaus konstante Verhältnisse für den Angriff der von der bewegten Klemmfläche 69 über den Zeiger auf die feste Klemmfläche 64 übertragenen Andruckkraft bei sämtlichen möglichen Lagen des Zeigers erreicht. Zur Veränderung der eingestellten Filmempfindlichkeit wird das Stellrad 84 so lange gedreht, bis die an diesem angebrachte Marke auf den entsprechenden Wert der Filmempfindlichkeitsskala zeigt. Die Bewegung wird über das Ritzel 83 auf die Zahnstange 82 übertragen. 



  Dadurch wird das mittels der Stifte 79 in dem Schlitz 80 geführte Gehäuse geradlinig in Richtung des Schlitzes 65 verschoben. 



   Die Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 betrifft eine Anordnung, bei der im wesentlichen die Klemmflächen gegenüber dem Beispiel gemäss Fig. 1 und 2 gegeneinander vertauscht sind. Hiebei ist an der Kamerawandung 10 wiederum ein Gehäuse 85 befestigt, das das Galvanometer mit der Drehspule 33 aufnimmt. Auf die Achse 39 der Drehspule ist ein Zeiger 86 aufgesetzt, der in einer zur Drehebene 45 der Drehspule 33 senkrechten Ebene'doppelt abgekröpft ist. Das abgekröpfte Ende 87 des Zeigers 86 ist über einer festen Klemmfläche 88 geführt, die die ebene, zur Drehebene 45 parallele Oberfläche eines Steges 89 bildet. Der Steg 89 ist so ausgebildet, dass die Projektion einer seiner Längskanten auf die Drehebene 45 eine logarithmische Spirale ergibt, durch deren Pol die Achse 39 geht. Die Projektion der   andern.

   Längskante   ist als   äquidistante   zu der logarithmischen Spirale ausgebildet. Oberhalb der festen Klemmfläche 88, über der das Ende 87 des Zeigers 86 spielt, ist eine aus zwei Teilflächen 90, 91 bestehende bewegliche Klemmfläche angeordnet, deren einander zugewandte Kanten entsprechend den 

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Längskanten der festen Klemmfläche ausgebildet sind. Die   Klemmflächen     90 ; 91   sind dabei an einem ge- meinsamen Träger 92 angebracht, der an einer Betätigungsstange 93 angeschlossen und derart gegenüber der festen Klemmfläche 88 geneigt ist, dass die Richtung der bei der Klemmung des Endes 87 des Zeigers
86 übertragenen Kraft innerhalb des Reibungskegels der Haftreibung liegt.

   Die Betätigungsstange 93 ist i ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel über eine Stift-Schlitzverbindung 14, 15 mit einem konzen-   trisch zum Kameraobjektiv 11 gelagerten Einsteller   12 verbunden und mittels eines Bedienungsknopfes 18 betätigbar. 



   Die Betätigungsstange 93 ist derart oberhalb der festen Klemmfläche 88 verschiebbar und gegen Ver- drehung gesichert gelagert, dass die Klemmflächen 90,91 beim Vorschub in Richtung des Pfeiles x den Steg 89 mit der Klemmfläche 88 beiderseits übergreifen können. Die Berücksichtigung der Filmempfind-   lichkeit   könnte bei dieser Ausführungsform beispielsweise mittels der in Fig. 1 gezeigten Anordnung er- folgen. 



   Zur Bedienung der Einrichtung wird durch Druck auf denBedienungsknopf 18 die Betätigungsstange 93 mit dem Träger 92 der beweglichen Klemmflächen 90, 91 so lange in Richtung des Pfeiles x verschoben, bis   i die Klemmflächen   90,91 das Ende 87 des Zeigers 86 gegen die feste Klemmfläche 88 drücken. Die Ge- staltung einer der Begrenzungskanten der Klemmflächen als logarithmische Spirale, deren Pol auf einer durch die Drehachse 39 des Zeigers 86 verlaufenden Geraden liegen, sichert wiederum weitestgehend konstante Verhältnisse hinsichtlich der Übertragung der Andruckkraft. Darüber hinaus wird erreicht, dass gleichen Drehwinkeln des Zeigers 86 gleiche Verstellwege der Betätigungsstange 93 zugeordnet sind. 



   Die Fig. 8 und 9 zeigen eine weitere Ausführungsmöglichkeit. In Übereinstimmung mit den bisheri- gen Beispielen ist an der Kamerawandung 10 ein Gehäuse 94 befestigt, das das Galvanometer mit der
Drehspule 33 aufnimmt. Auf die Achse 39 ist ein Zeiger 95 aufgesetzt, dessen der Achse 39 benachbarter
Teil 96 in einer zur Drehebene 45 parallelen Ebene verläuft, während der abzutastende Teil 97 recht- winklig zum Teil 96 abgekröpft und in einer zur Drehebene 45 senkrechten Ebene S-förmig gebogen ist. 



   Der Zeiger 95 spielt über einer festen Klemmfläche 98, die eine Äquidistante zu der vorn Zeiger be- schriebenen Rotationsfläche bildet. In die feste Klemmfläche 98 ist ein geradliniger Schlitz 99 einge- schnitten, dessen verlängerte Längsachse seitlich an der Achse 39 vorbeiführt. Oberhalb des Schlitzes 99 ist ein Träger 102 mit einer beweglichen Klemmfläche 100 an einer verdrehungsfrei gelagerten Betäti- gungsstange 101 angeordnet. Die Betätigungsstange 101 ist wiederum über den Stift 14 und den in den
Arm 13 eingeschnittenen Schlitz 15 mit dem Einsteller 12   verbunden. Die Klemmfläche   100 ist eben aus- gebildet und sowohl gegenüber der Drehebene 45 als auch gegenüber der festen Klemmfläche 98 geneigt. 



   Die Abmessungen der beweglichen Klemmfläche 100 ist dabei so gewählt, dass sie in den Schlitz 99 der festen Klemmfläche 98 eingeschoben werden kann. Zur Einstellung der Filmempfindlichkeit könnte eben- so wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 das Gehäuse 94 verschiebbar gelagert sein, wobei dann der Schlitz 99 entsprechend verlängert werden müsste. 



   Zur Messung wird wiederum in bekannter Weise die Betätigungsstange 101 in Richtung des Pfeiles x so lange verschoben, bis die bewegliche Klemmfläche 100 am Ende 97 des Zeigers 95 zur Anlage kommt. 



   Hiedurch wird eine entsprechende Verstellung des Einstellers 12 hervorgerufen. 



   Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann beispiels- weise auch bei Belichtungsmessern Verwendung finden. In diesem Falle ist die Betätigungsstange ledig- lich mit einer Bedienungshandhabe 18 und einer oder mehreren Belichtungswertskalen verbunden. 



   Darüber hinaus ist die Verwendung der erfindungsgemässen Regelvorrichtung nicht auf solche Geräte beschränkt, bei denen die Regelung in Abhängigkeit von der mittels einer Photozelle gemessenen Hellig- keit erfolgt. Beispielsweise kann das Galvanometer auch mit einem an sich bekannten Thermoelement verbunden sein und zur Überwachung bzw. Regelung von Temperaturen dienen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Mess - oder Regelvorrichtung, insbesondere für Kameras mit selbsttätiger Belichtungsregelung, die einen Steuerzeiger umfasst, der zwischen einer fest angeordneten ein Auflager für den federnden Zeiger bildenden Klemmfläche und einer verstellbar gelagerten Klemmbacke zumindest einen Teil einer Rota- tionsfläche beschreibt, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbare Klemmbacke (24 ; 70 ; 92 ; 102) eine kontinuierlich durchlaufende Klemmfläche (25 ; 61 ; 69 ; 90 ; 100) aufweist, die in der Bewegungsrichtung des abzutastenden Zeigers (40 ; 48 ; 66 ; 87 ; 97 ; 95) gegenüber der festen Klemmfläche (41 ; 42 ; 64 ; 88 ; 9 8) derart ge- neigt ist, dass in der Klemmstellung mindestens eine der beiden Berührungsnormalen der Klemmflächen mit dem Zeiger (40 ;
    48 ; 66 ; 87 ; 97 ; 95) um weniger als dei Grenzwinkel der Haftreibung gegenüber der Ver- <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 <Desc/Clms Page number 7> ; 61 ; 69 ; 90 ; 100)Stift (55) eines konzentrisch zur Stange gelagerten Schneckenrades (52) eingreift, das mittels einer Schneckenwelle (57) verdrehbar ist, die eine Betätigungshandhabe zur Einstellung der Filmempfindlichkeit aufweist (Fig. 3).
    19. Mess- oder Regelvorrichtung mindestens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfläche (64), in die ein geradlinig begrenzter Schlitz (65) eingeschnitten ist, und der Träger (68) der Klemmfläche (69), der in den Schlitz (65) einschiebbar ist, gegeneinander in Längsrichtung des Schlitzes (65) verschiebbar angeordnet sind (Fig. 4 und 5).
    20. Mess- oder Regelvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger (66) mit dem Galvanometer (33) und die feste Klemmfläche (64) gemeinsam verschiebbar gelagert sind und zur Verschiebung eine Zahnstange (82) vorgesehen ist, in die ein mit einer Handhabe (84) starr verbun- denes gerätefest gelagertes Antriebsritzel (83) eingreift (Fig. 5).
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