DE828940C - Vorrichtung zum Einstellen von Geraeten - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen von Geraeten

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DE828940C
DE828940C DEP54934A DEP0054934A DE828940C DE 828940 C DE828940 C DE 828940C DE P54934 A DEP54934 A DE P54934A DE P0054934 A DEP0054934 A DE P0054934A DE 828940 C DE828940 C DE 828940C
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ZEISS OPTON OPTISCHE WERKE
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/06Driving or adjusting arrangements; combined with other driving or adjusting arrangements, e.g. of gain control
    • H03J1/14Special arrangements for fine and coarse tuning
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G23/00Means for ensuring the correct positioning of parts of control mechanisms, e.g. for taking-up play
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G2700/00Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
    • G05G2700/02Means for regulating or adjusting control mechanisms, e.g. devices for automatic adjustment

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Description

  • Vorrichtung zum Einstellen von Geräten Die Erfindung bezieht .sich auf eine Vorrichtung zur Einstellung von Geräten mit einem Grob- und einem Feinbereich. Sie kann überall da Anwendung finden, Nco es darauf ankommt sich einem bestimmten Einstellwert zunächst rasch durch eine Grobeinstellung zu nähern und erst in der Nähe dieses Einstellwertes auf .den Feinbereich überzugehen. Diese Aufgabe Liegt z. @B. bei optischen Instrumenten, etwa bei Mikroskopen, geodätischen Instrumenten usw., aber auch allgemein im Gerätebau vor, wo eine Regelung, eine Skaleneinstellung, eine Zentrierung usw. vorgenommen werden soll. Auch in der Elektrotechnik, z. B. der Rundfunktechnik, ist die Erfindung von Bedeutung.
  • Erfindungsgemäß ist bei einer solchen Einstellvorrichtung nur eine im Grob- und Feinbereich in gleicher Weise zu betätigende Handhabe vorgesehen, und durch eine Kupplung wird der Feintrieb dem Grobtrieb mechanisch derart vorgeschaltet, daß bei jeder Änderung der Verstellrichtung der Handhabe zunächst der @Feineinstellbereich durchlaufen und erst anschließend selbsttätig auf den Grobeinstellbereich umgeschaltet wird.
  • Die Erfindung ist sowohl bei Verstellvorrichtungen mit Drehhandhaben als auch bei solchen mit verschiebbaren Handhaben anwendbar. Sie hüt in jedem Falle den Vorteil, daß der Benutzer des Geräts nicht darauf zu achten braucht, ob er den Fein- oder den Grobtrieb betätigen muß. Es ist für beide Triebe nur eine einzige Handhabe vorhanden, durch deren Verstellung der Feintrieb in Tätigkeit tritt, wenn die gewünschte Einstellung fast erreicht ist. In der Praxis verstellt also der Benutzer durch Betätigung der Handhabe zunächst den Grobtrieb so lange, bis er glaubt die gewünschte Einstellung erreicht zu haben. Unwillkürlich wird er dabei die richtige Einstellung überschreiten, so daß er die Handhabe zurückdrehen wird. Dadurch tritt aber von selbst der Feintrieb in Tätigkeit und bleibt in Tätigkeit, solange die Verstellung innerhalb eines gewissen, den gesuchten Wert enthaltenden Verstellbereichs bleibt.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung sind in :11>b. i bis b der Zeichnung sechs verschiedene Ausführungsbeispiele zum Teil schematisch ,dargestellt.
  • Abb. i zeigt schematisch die :Anwendung der Erfindung auf ein Schubgetriebe. Der Gehäuseteil, in den das Getriebe eingebaut ist, ist mit i bezeichnet. An der Stange 2 greift die Verstellkraft an, an der Stange 3 kann diese Kraft abgenommen und z. B. zur Verstellung eines Fernrohres, eines Okulars oder einer Skala verwendet werden. Die Stange 2 ist in Richtung des eingezeichneten Doppelpfeiles verschiebbar. Sie kann z. 13., wie dargestellt, mit einer Handhabe versehen sein. Die beiden Stangen 2 und 3 sind an einem Hebel 9 befestigt, .der finit seinem Drehpunkt 4 auf ,dem Kupplungselenient 5 gelagert ist. Dieses Element ,ist in einer Führung des Gehäuses i ebenfalls in Richtung des Doppelpfeiles verschiebbar :gelagert, und zwar liegt es am Gehäuse mit Reibung an. Zu diesem Zweck sind zwei Reibungsbuchsen vorgesehen, in denen eine Feder 7 Reibungsmaterial 6, z. B. Leder, gegen die Gehäusewandung i preßt. Um den Reibungsdruck einstellen zu können, ist an jeder Buchse eine Stellschraube 8 vorgesehen. Die Arme, mit denen die beiden Stangen 2 und 3 am Hebel g angreifen, s ,i nd verschieden lang, so daß einem bestimmten Verstellweg der Stange 2 über den Hebel ein kleinerer Verstelliweg der Stange 3 entspricht; durch entsprechende Bemessung .der beiden Arme kann das gewünschte Übersetzungsverhältnis festgelegt werden. Auf,diese Weise wird eine Feineinstellung ermöglicht.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Wenn der Stab 2 ganz eingeschoben ist, so daß der Hebel 9 in der gestrichelt gezeichneten Lage g" sich im Anschlag am Kupplungsteil 5 befindet, wird ein weiterer Druck auf 2 eine Verschiebung des ganzen Kupplungsgliedes 5 gegen die Reibungskraft 6 zur Folge haben. Der Stab 3 wird dann jeweils um die gleiche Strecke wie der Stab 2 verschoben; man hat also eine Grobverstellung im Verhältnis i : i. Ist durch diese :Grobverstellung der gewünschte Einstellwert überschritten, so :wird der Benutzer unwillkürlich die Verstellung rückwärts vornehmen. Dadurch schaltet sich aber automatisch der :Feintrieb ein, Lindem der Hebel g aus der Lage g' nach der voll ausgezeichneten Mittellage und gegebenenfalls weiter iin die Lage g' wandert. Während dieses Verstellbereichs entspricht der Verstellung von 2 wieder nur ein kleinerer Verstellweg von 3. Erst wenn der Hebel 9 die Lage g' erreicht hat und dort am Kupplungselement 5 anschlägt, setzt der Grobtrieb wieder ein, indem jetzt das Kupplungsglied gegen die Reibung von 6 wieder verstellt wird. Solange die Verstellung nur in kleineren Werten, die durch die Endlagen g' und g" des Hebels 9 begrenzt sind, um den gesuchten 1?instellwert pendelt, ist also nur der Feintrieb in Tätigkeit, der l;rolitrieb wird erst wieder eingeschaltet, wenn dieser Verstellbereich überschritten wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach. Abb. 2 soll die Drehbewegung einer Handhabe 2o zur Verstellung einer Skala o. d-1. in eine Schubbewegung des Kolbens 13 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles umgesetzt werden. Die Achse 3, die auf der einen Seite die Handhabe 2o und auf der anderen Seite den Kolben 13 trägt, ist im (;eliäuseteil drehbar und verschiebbar gelagert. Sie trägt das Kupplungselement 5. Die :Achse ist bei 3' mit einem Gewinde versehen und damit durch -das Kupplungsstück 5 hindurchschraubbar. Die Kupplung besitzt im übrigen einen Anschlag 14, der finit dem am Gehäuse befindlichen Anschlag 12 z.usammenxvirkt. Solange diese beiden Anschläge nicht wirksam sind, dreht sich das Kupplungsstück 5 bei Drehung der Handhabe 20 zusainnien mit dieser infolge einer Reibungskraft, die durch den Reibungsstopfen 6 erzeugt wird. Zur Einstellung dieser Reibungskraft ist wieder eine Stiftschraube 8 vorgesehen. Mit seiner Fläche io liegt das Kupplungsstück 5 an einem weiteren, am Gehäuse befestigten Anschlag 16 an. Die Führung:fläclie io ist schräg, und zwar kann die Schräge durch Verspannung des einen Teils des eingeschlitzten Kupplungsstückes 5 mittels der Spannschraube i i geändert werden. Eine am Kolben 13 und ain Gehäuse i angreifende Feder 15 erteilt der Spindel 3 mit dem Kupplungsstück 5 und der Handhabe 20 immer eine solche Verschiebung, daß die Fläche io am Anschlag 16 anliegt. Die Grobverstellung findet immer dann statt, wenn der Anschlag 12 mit dem Anschlag 14 im Eingriff steht. Dann liegt das Kupplungsstück 5 fest, und die Spindel 3 wird bei Drehen von 2o durch das Kupplungsstück hindurchgeschraubt, so daß sich eine Längsbewegung des Kolbens 13 in Richtung des Pfeiles ergibt. Bei Änderung der Drehrichtung von 2o entfernt sich jedoch der Anschlag 14 vom Anschlag 12, da ,die Reibung des Stopfens 6 bewirkt, daß das Kupplungsstück sich jetzt mit der Achse 3 niitdreht. Infolge der schrägen Fläche ro jedoch wird der Achse 3 aber auch jetzt bei Drehen der Handhabe 2o durch die Feder 15 ein Vorschub in der einen oder der anderen Richtung erteilt, dessen Größe lediglich von der Schräge der Fläche io abhängig ist. Durch entsprechende Wahl dieser Schrii",e kann man das Übersetzungsverliältuis dieser Feinverstellung beliebig wählen. Auch in dieseln Falle wird der Feinbereich so lange durchlaufen, -,vie der Anschlag 12 außer Eingriff finit dem Stift 14 ist. Das entspricht praktisch einer Drehung der Handhabe 20 um 36o°.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 wird durch die drehbare Handhabe 20 über eine auf der Achse 25 sitzende Schnecke iä ein Drehsektor ig, der beispielsweise zum Richten eines Fernrohres oder aber zur .Verstellung einer Skala dienen kann, verstellt. Die Achse 25 ist in dem Gehäuseteil i gelagert. Sie ist außerdem durch das Kupplungsglied 5 hindurchgeführt, (las auf ihr mit Reibung drehbar ist. Zur l:itistellung ,der Reibungskraft dient wieder die Reibungsbuchse 6 mit der Einstellschraube B. Der Anschlag, mit dem das Kupplungselement mit dein Gehäuse i in Eingriff kommt, ist mit 12, 14 bezeichnet. Die schräge Fläche io des I,Ztippltingseleinents liegt an dein am Gehäuse i ange<irdneten Stift 16 an. Eine Feder 15, die in einer mit (lein 1ä ndelknopf 20 fest verbundenen Buchse =o' angeordnet ist, verschiebt die Achse 25 zusamni(#il mit dein Kupplungsglied 5 so, daß die Fläche to iininer gegeit den Stift 16 gedrückt wird. Damit (las lZul)I)lungselemelit dabei nicht verschoben wird, ist es durch einen mit der .Achse 25 versl>lillteten Bttlld 17 gesichert.
  • Während der Grobverstellung liegt der Anschlag i-; wieder am Stift 12 an, und zwar betätigt der IJrellknopf 2o dann- unmittelbar die Schnecke 18, die ihrerseits den Sektor 1g verstellt. Bei Wechsel der Verstellrichtung .des Drelikliopfes 2o kommt der Stift 14 außer Eingriff mit dein Stift 12 und infolge der Reibungskupplung 6 dreht sich jetzt (las Kupplungsglied 5 zusammen mit der Achse 25. Dabei ergibt sich wegen der schrägen Anlagefläche to eitle zusätzliche Axialverschiebung.der Schnecke i8 durch den Druck der Feder 15, welche dem Verschul> der Schnecke entgegenwirkt, und damit ein langsameres Verstellen des Sektors 1g bewirkt: Die Feder stützt sich gegen den Gehäuseteil i ab und wirkt auf einen finit der Achse 25 fest verl)tlll(leileil Hohlhund 20'.
  • llei der Ausführungsform nach Abb. 4 wird durch Betätigen des Drehknopfes 20 über die Achse 25 und (las schriig verzahnte Rad 23 ein Zahnrad oller eine Zahnstange 2,4 verstellt, die ihrerseits wieder die gewünschte Verstellbewegung im Gerät durchführt. Die Achse 25 ist im Gehäuseteil i gelagert; eine Feder 26 zwischen dein Gehäuse i und (lein Zahnrad 23 bewirkt, daß der Knopf 20 mit seinem unteren Flansch immer am Gehäuse i mit lZeibung anliegt. Auch die Feder 2.6 stellt selbst eine l@eibung dar. Die Achse 25 und der Drehknopf 20 tragen je einen Stift 22, 21, die miteinander in Eingriff kommen können. Im übrigen ist die =\chse 25 bei 25' mittels eines Verstellgewindes mit dein Drehknopf 20 verbunden.
  • Während der Grobverstellung ist derAnschlag 22 mit dein Anschlag 21 ins Eingriff, und das Zahnrad 23 dreht sich mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit wie der Knopf 20. Bei Umkehr der Verstellrichtung entfernt sich der Anschlag 21 vom Anschlag 22, und die Drehung der Achse hört wegen der Reibung der Feder 26 sofort auf. Dadurch tritt aller (las Schraubengewinde bei 25' in Tätigkeit, (las eine Verschiebung der Achse 25 und des schräg verzahnten Rades 23 in der Richtung des dargestellten Pfeiles bewirkt. Wegen der Schrägverzahnung ruft diese Verschiebung eine Verstellung der Zahnstange 24 in kleinem Ausmaß hervor. iAuch hier ist diese Feinverstellung nur so lange in Tätigkeit, als die Stifte 21 und 22 nicht miteinander im Eingriff sind.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 5 wird wieder die Drehbewegung einer walzenförmigen Handhabe 3o in die Schubbewegung einer Stange 31 umgewandelt. Der zur Lagerung dienende Gehäuseteil ist niit i bezeichnet; auf diesem ist drehbar die 11 andliabe 3o angebracht, welche innen mit einem Gewinde versehen ist, an dem sich das Kupplungsglied 5 entlangschrauben kann. Zur Erzielung der für die Kupplung notwendigen Reibung ist wieder eine Reibungsbuchse 6 mit Stellschraube 8 vorgesehen. .Das Kupplungsglied besitzt eine schräge Fläche io, gegen das die Stange 31 mit einem Bund durch die Feder 32 gepreßt iwird. Ein Anschlagstift 34 am Kupplungsteil 5 kommt bei Drehung finit der Kante 33 des Gehäuseteils i in Eingriff. In Abb. 6 ist ein Schnitt durch die Anordnung nach Abb. 5 längs der Linie A-A .dargestellt. Wie daraus hervorgeht, hat der Gehäuseteil eine Ausfräsung, so daß das Kupplungsglied 5 mit dem Stift 34 eine Drehbewegung um etwa 18o' ausführen kann. Die Grobverstellung findet bei dieser Anordnung immer dann statt, wenn der Stift 34 an einer der Kanten 33 anliegt. Dann kann sich das Kupplungsglied nicht drehen und wird bei Betätigen der Handhabe 30 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles an ider Handhabe entlangbewegt. Wird die Drehbewegung von 30 geändert, dann entfernt sich der Anschlag wieder von der Kante 33, und das iKupplungselement 5 dreht sich infolge der Reibung von 6 zusammen mit der Handhabe. Dadurch iwird die schräge Fläche io wirksam, so daß die Stange 31 je nach der Schräge der Fläche um minimale Beträge verstellt wird.
  • Abb. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Drehung einer Handhabe 2o auf eine koaxial idazu angeordnete Achse 25 übertragen wird. Abb. 8 zeigt einen Schnitt durch die Handhabe nach der Linie B-13 in Abb. 7. 'Diese Achse 25 ist wieder in dem am Gerätegehäuse befestigten Teil i drehbar gelagert. Auf dem Gehäuseteil i ist eineKupplungsscheibe 35 gelagert, die ebenfalls um die Achse 25 drehbar ist. Zwischen der Scheibe und dem Gehäuseteil 1 besteht bei 35' eine ,Reibungskraft. Die Scheibe 35 trägt einen Stift 36, der als Drehpunkt für einen Hebel 37 dient. An dem langen Arm dieses I4ebels bei 37' greift ein mit dem Drehknopf 20 fest verbundener Stift 38 an, während am andern kurzen Hebelarm bei 37" ein weiterer Hebel 39 angreift. Dieser Hebel ist durch die Schraube 25' fest mit der Achse 25 verbunden und mit dieser drehbar.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist die folgende: Bei Drehung des Knopfes 2o, der oben mit einer Kappe 2o' abgedeckt ist, verschiebt, z. B. im Uhrzeigersinn, die Stiftschraube 38 den um 36 drehbaren Hebel 37 so lange, bis dieser Hebel an der inneren Wandung des Knopfes 2o anschlägt. In dieser Lage wird also,die Kraft des Stiftes 38 über den Hebel 37 unmittelbar auf den Stift 36 einwirken, und bei weiterer Drehung .der Handhabe dreht sich dieser Stift gegen die zwischen dem Gehäuse i und der Platte 35 wirkende Reibungskraft mit und überträgt diese Drehbewegung über den jetzt ebenfalls festliegenden Hebel 39 auf die Achse 25 im Übersetzungsverhältnis i : i. Während dieser Grobverstellung entspricht also einer Umdrehung des Drehknopfes 2o auch eine Umdrehung der Achse 25. Wird die Drehrichtung des Knopfes 2o geändert, dann verursacht :der Stift 38 zunächst nur eine Drehung des Hebels 37 um seine Achse 36, und der kürzere Hebelarm verstellt über den zweiten Hebel 39 die Achse 25 um entsprechende Beträge. Diese Feinverstellung bleibt so lange wirksam, bis der Hebel 37 -wieder so weit ausgeschwenkt ist, daß er an der Innenwandung des Drehknopfes 2o anschlägt. Dann tritt wieder :die Grobverstellung ein, bei der auch der Stift 36 gegen die Reibung 35' der Platte 35 mitgenommen wird, so daß eine starre Verbindung zwischen dem Knopf 20 und der Achse 25 hergestellt ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Einstellung von Geräten mit einem Grob- und einem Feinbereich, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einstellung nur eine, im Grob- und im Feinbereich in gleicher Weise betätigte Handhabe vorgesehen und der Feintrieb dem Grobtrieb mechanisch derart vorgeschaltet ist, daß bei jeder Änderung der Verstellrichtung der Handhabe zunächst der Feineinstellbereich durchlaufen und erst anschließend selbsttätig auf den @Grobeinstellbereich umgeschaltet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein Reibungselement enthält, welches den Trieb des einen Bereichs stillsetzt, solange der andere Bereich durchlaufen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibungselement den Grobtrieb bei Durchlaufen des Feinbereichs festhält. 4. Vorrichtung näch Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Feinbereich in beiden Verstellrichtungen durch einen Anschlag begrenzt ist, bei dessen Wirksamwerden die den Grobtrieb festhaltende Reibung überwunden wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Handhabe mit dem zu verstellenden Glied durch eineHebelübersetzung gekuppelt ist, an dessen längerem Arm die Handhabe und an dessen kürzerem Arm das zu verstellende Element angreift, und daß der Hebel selbst mit seinem Drehpunkt auf einem Kupplungsglied gelagert ist, Welches in der Endstellung des Hebeltriebs bei weiterer Betätigung der Handhabe entgegen einer Reibungskraft in der Verstellrichtung unmittelbar bewegt wird. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein die Grobverstellung bewirkendes und in einer Führung in der Verstellrichtung mit Reibung verschiebbares Kupplungsglied, auf welchem der die Feinverstellung bewirkende Hebel mit seinem Drehpunkt befestigt ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der die Drehbewegung einer Handhabe auf eine koaxial angeordnete Welle übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied als eine konzentrisch zur Welle angeordnete, mit Reibung auf der Grundplatte drehbare Scheibe ausgebildet ist, die exzentrisch zur Welle die Drehachse für den Hebel des Feingetriebes trägt, und daß der kürzere Arm der Hebelübersetzung die zu verstellende Welle über einen zweiten, mit dieser Welle fest verbundenen und um deren iAchse drehbaren Hebel antreibt, während die Hebelübersetzung ihrerseits an ihrem längeren Arm von der Handhabe aus mittels eines Anschlags angetrieben wird. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Grobverstellung durch die Dreh- oder Schraubbewegung einer Spindel, die Feinverstellung dagegen durch eine von einer schrägen Führungsfläche abgeleitete Längsverschiebung ,der Spindel bewirkt wird. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8 in der Ausführung als Schraubgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel durch ein mit Reibung auf die Spindel aufgepaßtes und mit einem Anschlag versehenes Kupplungsglied hindurchgeschraubt wird, welches seinerseits mit einer schrägen Führungsfläche an das Gehäuse durch eine Feder angedrückt wird und im freien Zustande dadurch bei Drehen der Handhabe die Längsverschiebung der Spindel bewirkt. io. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein im Innern der Handhabe angeordnetes Kupplungselement, das sich durch Drehen der Handhabe an dieser bei oder Grobverstellung entlangschraubt und ferner für die Feinverstellung eine schräge Führungsfläche trägt, an der das zu verschiebende Element anliegt. i i. Vorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Kupplungselement im Feinbereich bis zu einem Anschlag zusammen mit der Handhabe dreht, nach Wirksamwerden des Anschlags dagegen die Grobverstellung in Form einer gegenseitigen Verschraubung von Handhabe und Kupplungselement unter Überwindung einer Reibungskraft einsetzt. 12. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der die Handhabe über eine auf ihrer Achse sitzende Schnecke ein Schneckenrad antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Grobverstellung durch 'Drehen der Handhabe zusammen mit der Schnecke hervorgerufen wird, während für die Feinverstellung dieser Drehbewegung eine zusätzliche gegenläufige Verschiebung der Schnecke in Richtung der Schneckenachse überlagert wird. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse der Handhabe ein durch Reibung mit .dieser gekuppeltes und mit einem Anschlag versehenes Kupplungselement angeordnet ist, das sich mit einer schrägen Führungsfläche gegen ein @am Gehäuse fest angeordnetes Teil abstützt und bei Mitnahme des Kupplungsstückes die gegenläufige Verschiebung der Schnecke bewirkt. 1.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Feder, die das Kupplungselement mit seiner Führungsfläche gegen die Stützfläche drückt. 15. Vorrichtung nach Anspruch r, bei der die Verstellbewegung über ein schräg verzahntes Rad übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Reibung laufende ,Achse des Zahnrades mit der auf dieser drehbar angeordneten Handhabe einmal über einen dieGrobverstellung hervorrufenden Stiftanschlag, und außerdem durch ein die Feinverstellung bewirkendes Schraubgewinde gekuppelt ist, :durch das bei Drehen der Handhabe bei nicht wirksamem Stiftanschlag allein eine Verschiebung des Zahnrades in Richtung seiner Achse erfolgt.
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