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Handbetätigter elektrischer Schalter
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tung das Flügelrad der Waschmaschine anzutreiben. Der Schalter enthält ein längliches, wasserdichtes Spritzgussgehäuse 10 aus Isoliermaterial, in dessen Mitte sich ein drehbares Kontaktglied 11 mit quadratischer Welle 12 befindet, deren Enden durch abgedichtete Lager in den Stirnwandungen 13,14 des Gehäuses hindurchragen. Das Kontaktglied trägt eine Anzahl Nocken 15-20, u. zw. je eine für jedes Kontaktpaar, von denen bei der dargestellten Ausführung sechs vorhanden sind.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist jede Nocke im Wesen zylindrisch, hat jedoch eine oder mehrere Abflachungen 21 und steuert eine federnde Kontaktlamelle 22, welche mit einem feststehenden Kontakt 23 so zusammenarbeitet, dass normal die Kontaktlamelle ausser Berührung mit dem feststehenden Kontakt ist, jedoch zufolge ihrer eigenen Elastizität mit dem Gegenkontakt zur Berührung kommt, sobald eine Abflachung zum Anliegen an die Kontaktlamelle gebracht wird.
Das Kontaktglied hat eine mittlere Null- oder Ausschaltstellung, bei welcher sämtliche Kontakte offen sind, ferner zwei Schaltstellungen zu beiden Seiten der Nullstellung. Diese Schaltstellungen sollen als "Wringstellung". bzw. "Waschstssllung" bezeichnet werden können. Zwei der Nocken, nämlich 15 und 20, haben zwei Abflachungen für das Schliessen der zugehörigen Kontakte in beiden Schaltstellungen, während zwei Nocken 17 und 19 nur in der "Waschstellung" zum Schliessen kommen und die restlichen zwei Nocken 16 und 18 nur in der"Wringstellung"ein Schliessen bewerkstelligen. Die Rückseite des Gehäuses ist durch eine (nicht dargestellte) Deckplatte abgeschlossen.
An einem Ende, ausserhalb des wasserdichten Gehäuses trägt das Kontaktglied einen über die Gehäusevorderseite vorragenden Arm 25, der zur händischen Bewegung des Kontaktgliedes in eine der beiden Schaltstellungen dient. In diesen Stellungen ist, wie oben beschrieben, das Kontaktglied 11, 12 verriegelt und kann mit Hilfe des Armes 25 nicht in die Null-oder Ausschaltstellung bewegt werden. Die Bewegung in die Ausschaltstellung erfolgt durch Betätigung des Ausschaltdruckknopfes.
Am entgegengesetzten Ende und ebenfalls ausserhalb des wasserdichten Gehäuses trägt das Kontaktglied einen Betätigungsquadranten 27, welcher mit dem hier länglich und gebogen ausgebildeten Ausschaltdruckknopf 30 zusammenarbeitet. Dieser sitzt auf dem Ende der quadratischen Welle 12 auf und trägt einen die Welle umgreifenden U-förmigen Bügel 32. Dieser Bügel 32 ist mit einem zu seiner Führung dienenden, schwingbaren Arm 33 verbunden. Der Arm 33 ist mit einer Torsionsfeder 34 ausgestattet, die bestrebt ist, den Druckknopf 30 nach vorne zu drücken. Der U-förmige Bügel 32 trägt einen Sperrzapfen 35. (Fig. 6), der parallel zur Achse des Kontaktgliedes vorragt und auf der bogenförmigen Oberfläche des Quadranten 27 gleitet.
Letzterer ist mit einem Paar Schultern 36 ausgestattet, die so angeordnet sind, dass bei Drehung des Kontaktgliedes in eine der beiden Schaltstellungen der Sperrzapfen 35 unter der Wirkung der Feder 34 in Kontakt mit einer der. Schultern schnellt und das Kontaktglied in der Schaltstellung (s. Fig. 5) verriegelt.
Wie besonders deutlich aus Fig. 6 ersichtlich ist, besteht der Betätigungsquadrant 27 aus einem Stück mit einem Sattel 38, welcher ein Paar nach aussen gebogener Ohren 40 aufweist. Die Enden 37 der Arme des Bügels 32 sind in eine Ebene parallel zur Achse des Kontaktgliedes gebogen, um die Befestigung am Knopf zu-erleichtern und um zu erzielen, dass sie an den Seiten des Sattels 38 oder an den Ohren 40 desselben anliegen und bestrebt sind, das Kontaktglied gegen die Nullstellung zu drehen, sobald auf den Knopf 31 gedrückt wird.
Quer unter dem Sattel 38 verläuft eine federnde Lamelle 41 und drückt auf die Ohren 40, so dass das Bestreben besteht, das Kontaktglied gegen die Nullstellung zu schnellen.
Die Wirkungsweise des Ausschaltknopfes besteht also darin, dass beim Zurückdrücken desselben zuerst der Verriegelungszapfen 35 die Schulter 36 des Quadranten verlässt, worauf das Kontaktglied unter der Wirkung der Federlamelle 41 in die Null- oder Ausschaltstellung schnappt. Die Feder 41 ist so kräftig gebaut, dass sie das Kontaktglied aus jeder beliebigen Stellung in die Nullstellung zurückführt, natürlich vorausgesetzt, dass der Verriegelungszapfen 35 freigegeben ist.
Wie leicht einzusehen ist, wird, wenn die Bedienungsperson den Schalter nur über einen Teilweg zu einer der Schaltstellungen bewegt, also der Verriegelungszapfen 35 noch an der Schulter 36 eingerastet hat, die Feder das Kontaktglied augenblicklich in die Nullstellung zurückbewegen, sobald der Arbeiter den Schalter loslässt.
Sollte beim Ausschalten aus irgend einem Grunde die Feder 41 versagen, die Ausschaltbewegung einzuleiten, greift bei fortgesetztem Niederdrücken des Knopfes 30 einer der Endteile 37 des U-förmigen Bügels 32 an einer der Seitenflächen des Sattels 38 oder an einem der Ohren 40 an, und es wird das Kontaktglied gegen die Nullstellung gedreht, wobei das letzte Stadium dieser Bewegung doch wieder unter der Wirkung der nunmehr mit einem grösseren Hebelarm angreifenden Federlamelle 41 erfolgt. Auf diese Weise ist also zumindest der letzte Teil der Bewegung eine Schnappbewegung.