AT206953B - Gebührenmelder für Telephongebühren - Google Patents

Gebührenmelder für Telephongebühren

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AT206953B
AT206953B AT477457A AT477457A AT206953B AT 206953 B AT206953 B AT 206953B AT 477457 A AT477457 A AT 477457A AT 477457 A AT477457 A AT 477457A AT 206953 B AT206953 B AT 206953B
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AT
Austria
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axis
indicator according
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charge
armature
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Application number
AT477457A
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English (en)
Inventor
Paul Luescher
Original Assignee
Sodeco Compteurs De Geneve
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Description


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    Gebühremnelder   für Telephongebühren 
Die Erfindung verwirklicht einen Wunsch, der seit langem bei vielen   Fernsprechteilnehmern   besteht :   ein/nzeigegerät für Telephongebuhr n   von einfacher Konstruktion und niedrigem Preis, das mit einem Tischfernsprecher verbunden werden kann. Gegenwärtig haben nämlich die Fernsprechteilnehmer tatsächlich keine Möglichkeit, die   G--bührcn   ihrer Gespräch, noch die verrechneten   Leträge,   die   sie'Von de.   



  Telephonverwaltung am Ende jeder Abrechnungsperiode erhalten, zu überprüfen. 



   Die Erfindung betrifft einen   Telephongebührenmelder,   der sowohl den Gebührenbetrag jedes einzelnen Gesprächs als auch die Summe dieser Beträge anzeigt ; sein Gehäuse lässt sich ohne Schwierigkeit derart ausführen, dass es als Untersatz für einen Tischfernsprecher, mit dem der Gebührenmelder verbunden wird, verwendet werden kann. 



   Der   erfindungsgemässe   Gebührenmelder enthält ein Teilzählwerk mit einer Rückstelleinrichtung sowie ein Gesamtzählwerk und ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der beiden Zählwerke zwei getrennte Schaltklinkenanordnungen vorgesehen sind, deren Achsen parallel zu den Zahlenrollenachsen der beiden Zählwerke liegen und mit diesen in der gleichen horizontalen Ebene angeordnet sind. 



   Die beigefügte Zeichnung stellt als Ausführungsbeispiel einen Gebührenmelder entsprechend der Erfindung dar. Es zeigen :   Fig. 1   eine Vorderansicht des Gebührenmelders zusammen mit dem Fernsprecher, dem er als Untersatz dient. Fig. 2 eine schematische, perspektivische Ansicht des Gebührenmelders ohne Gehäuse. Fig. 3 und 4 die Wirkungsweise der Rückstelleinrichtung. 



   Der dargestellte Gebührenmelder enthält einen Elektromagnet 10, dessen Anker 11 gegen die Wirkung einer Rückholfeder 13 und eine vertikale Achse 12 schwenkbar ist. 



   Die Bewegung des Ankers 11 wird über einen Hebelarm 15 auf eine horizontale Achse 14 übertragen ; der Hebelarm 15, der auf der Schaltklinkenachse 14 sitzt, trägt an seinem freien Ende eine Rolle 16, die über eine Feder 17 gegen einen Teil des Ankers gedrückt wird. Auf der Achse 14 sind die beiden Schaltklinken 18a, 18b zweier Übertragungsanordnungen befestigt, die die Gebührenimpulse über die Zahnräder 20a, 20b auf die beiden ersten Zahlenrollen 19a, 19b der beiden Zählwerke A, B weitergeben.

   Der Weg der Rolle 16 ist durch Einstellung der relativen Lage der beiden Schaltklinken 18a, 18b zu dem auf ler Achse 14 befestigten Hebelarm 15 begrenzt, so dass der Hebelarm während der Anzugsbewegung des Ankers, kurz bevor dieser seine Endstellung erreicht, angehalten wird, wodurch eventuell in dieser Lage les Ankers auftretende Schwingungen nicht auf die Achse 14 übertragen werden. 



   Die Zahlenrollen der beiden Zählwerke drehen sich um die gleiche geometrische Achse 21 und wer- 
 EMI1.1 
 
4meiden Zählwerken angezeigten Beträge erscheinen an zwei an der Vorderwand 23a des Gebührenmelder-   gehäuses   23 vorgesehenen Fenstern 22a und 22b   (Fig. 1).   



   Die Rückstelleinrichtung des Teilzählwerks wird über einen um eine Achse 25 schwenkbaren Hebel 24 getätigt ; dieser Hebel ist über eine Ausnehmung am Gehäuse zugänglich und mit einer   Betätigungstaste   versehen. Die Rückstelleinrichtung enthält eine Feder 27, die einerseits mit dem Hebel 24 und anderseits nit einem Zahnsegment 28 verbunden ist, das auf einer Achse 29 sitzt und mit einem ähnlichen auf einer   NeUe   31 angeordneten Segment 30 zusammenarbeitet. Auf dieser letzteren Welle 31 sind die Rückstell- 

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   hämmer 32 angeordnet, wahrend die Fortschaitritzel 33 (Fig. 4) auf einer Wippe 34 sitzen, die bei 35 schwenkbar gelagert ist und einen gabelförmigen Arm 36 aufweist, der im Eingriff mit einem Stift 37 einer mit einem Segment 28 verbundenen Kurbel 38 steht.

   Die Wippe 34 unterliegt der Wirkung einer Feder 39, durch die die Schaltritzel 33 in Eingriff mit den Zahlenrollen gehalten werden. 



  Der Gebührenmelder arbeitet auf folgende Weise : Sobald eine Impulsserie am Elektromagnet 10 ankommt, beginnt der Anker 11 zu schwingen und seine Bewegung überträgt sich auf die beiden Schaltklinken. jede Ziffer der Zahlenrollen 19 nimmt ihre Stellung in zwei Schritten ein : der erste entspricht der Ankerbewegung entgegen der Wirkung der Feder 13, bei welcher die Zahlenrollen durch den unteren Teil der Schaltklinken um eine halbe Ziffer weiterbewegt werden. Der zweite entspricht der Rückwärtsbewe- ) gung der Schaltklinken infolge der Einwirkung der Feder 13, bei der die oberen Teile der Schaltklinken die Bewegung der Zahlenrollen übernehmen. 



  Die Rückstellung de ;, Teilzählwerkes geschieht gemäss Fig. 3 folgendermassen : Sobald der Fernsprechteilnehmer auf die Taste des Hebels 24 drückt, bewegt sich dieser gegen die Wirkung der Feder 27 im Sinne des Pfeils f. Wahrend des ersten Teils dieser Bewegung bleibt das Segment 28 in Ruhe, weil diese i Feder, die von Anfang an gespannt ist und deren Spannung während dieses ersten Teils der Bewegung des Rückstellhebels noch weiter zunimmt, das Segment in einem Drehsinn verschieben will, der durch einen nicht gezeichneten Anschlag gesperrt ist. 



  Erreicht der Befestigungspunkt 41 der Feder 27 eine Ebene, die durch die Achse 29 und den Befestigungspunkt 42 bestimmt ist, so hat die Feder 27 ihre grösste Spannung und die Anordnung befindet sich in einem labilen Zustand. Wird der Rückstellhebel über die Lage, die er zu diesem Zeitpunkt einnimmt, hinausbewegt, so. entspannt sich die Feder 27 ruckartig und dreht die Segmente 28 und 30 jeweils in dem durch die Pfeile f und f angezeigten Drehsinn. Die Schwenkung des Segments 28 bewirkt eine Schwenkung der Wippe 34 entgegen der Wirkung der Feder 39 und damit ein Ausrücken der Schaltritzel 33, während gleichzeitig die Schwenkung des Segments 30 die Rückstellhämmer 32 an die Rückstellherzen herani führt und die Nullstellung des Zählwerks verursacht. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Gebührenmelder für Telephongebühren, mit einem eine Rückstelleinrichtung aufweisenden Teilzählwerk und einem Gesamtzählwerk, die beide durch ein einziges Steuerorgan betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der beiden Zählwerke (A, B) zwei getrennte Schaltklinkenanordnungen (18. 20) vorgesehen sind, deren Achsen (14) parallel zu den Zahlenrollenachsen (21) der beiden Zählwerke liegen und mit diesen in der gleichen horizontalen Ebene angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Gebührenmelder nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltklinken (18a, 18b) der beiden Schaltklinkenanordnungen auf einer gemeinsamen Achse (14) sitzen.
    3. Gebührenmelder nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zählwerke nebeneinander auf der gleichen geometrischen Achse (21) angeordnet sind.
    4. Gebührenmelder nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit einem Elektromagneten als Steuerorgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (12) des Ankers des Elektromagneten und die Schwenkachse (14) der Schaltklinken aufeinander senkrecht stehen.
    5. Gebührenmelder nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen auf der Schaltklinkenachse (14) sitzenden Hebelarm (15), der an seinem freien Ende eine Rolle (16) trägt, die sich unter der Wirkung einer Feder (17) gegen einen Teil des Ankers (11) anlegt.
    6. Gebührenmelder nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg der Rolle (16) durch Einstellung der relativen Lage der beiden Schaltklinken (18a, 18b) zu dem auf der Achse (14) befestigten Hebelarm (15) begrenzt ist, so dass der Hebelarm während der Anzugsbewegung des Ankers, kurz bevor dieser seine Endstellung erreicht, angehalten wird, wodurch eventuell in dieser Lage des Ankers auftretende Schwingungen nicht auf die Achse (14) übertragen werden.
    7. Gebührenmelder nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rückstellung des Teilzählwerks zwei Zahnsegmente (28, 30) vorgesehen sind, die gleichzeitig beim Entspannen einer einzigen Feder (27) bewegbar sind.
    8. Gebührenmelder nach Anspruch l, dadurch-gekennzeichnet, dass sein Gehäuse flach ausgebildet ist und als Untersatz für den Fernsprecher dient, mit dem es verbunden ist.
AT477457A 1958-07-21 1957-07-19 Gebührenmelder für Telephongebühren AT206953B (de)

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