AT206819B - Verfahren zur Herstellung von Packungs-Leerbehältern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Packungs-Leerbehältern und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Packungs-Leerbehältern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von in einer Reihe zusammenhängenden, von ebenen Flächen begrenzte geometrische Formen aufweisenden, füllbereiten Packungs-Leerbehältem, die im Bereich ihres'Fü11raumes keinerlei Schnitte aufweisen. Derartige Packungen, die z. B. die Form eines dreiseitigen Prismas, eines Quaders, eines Würfels, einer abgestumpften Pyramide usw. haben können, und aus Papier, Pappe, Zellglas, Metallfolien oder Kunststoffolien bestehen und z. B. für die Verpackung verschiedenartiger Lebens- und Genussmittel, sowie sonstiger Waren in fester, flüssiger oder breiige Form dienen können, sind an sich bekannt.
Es handelt sich dabei meist um mehr oder weniger grosse Einzelpackungen, deren Inhalt wenn er einmal angebrochen ist und nicht innerhalb einer bestimmten Frist aufgebraucht wird, entweder verdirbt oder aber zumindest an Aroma erheblich verliert.
Es sind auch sogenannte Reihenpackungen bekannt, deren Fü11räume entweder durch bleibende Formgebung, z. B. durch Tiefziehen von Metall- oder Kunststoffolien oder durch elastische Formänderungen
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schlussstreifen oder mit Deckstr. eifen, we1che entsprechend den verformten unterenPackungshälften ausgebildet wurden, so dass sich aus den beiden übereinander gelegten Teilen die Fü11räume ergaben.
Andere Reihenpackungen bildete man durch Einschlagen der zu verpackenden Gegenstände, die somit gleichzeitig die Form der Verpackung bestimmten. Ausserdem war es bekannt, die Ausgangsbahnen in reihenweise nebeneinander oder übereinander liegende Fü11räume zu unterteilen, wobei die Endform der Einzelpackungen erst nach der Füllung durch Verschliessen der gefüllten Einzelbeutel mit Hilfe von Quernähten senkrecht zur Längsachse der Reihenpackungen gebildet wurde.
Bei diesen bekannten Reihenpackungen benötigte man als Verpackungsmaterial dehnbare oder elastisch verformbare Folien wie z. B. hochelastische Kunststoffolien, allseitig gekreppte Papiereoderelastische Metallfolien. Diese Materialien sind teuer, und es konnten grössere Behältnisse nur mit komplizierten Maschinen verformt werden, so dass man auch zur Verbilligung der Herstellung die Füllräume in sehr breit gehaltene Ausgangsbahnen in mehreren Reihen nebeneinander einprägte.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung von Reihenpackungen, deren geometrische Packungshohlräume nicht, wie bei den bekannten Ausführungen, durch Prägen, sondern durch Faltung hergestellt werden, und wobei solchen Querschnittsformen der Vorzug gegeben wird, die beim Zusammenfügen oder Übereinanderlegen mehrerer zusammenhängender Einzelpackungen eine Sammelpackung ohne wesentlichen toten Raum ergeben.
Gemäss der Erfindung können nicht dehnbare, jedoch faltbare Materialien, wie Papier, mit oder ohne Imprägnierungen oder Kunststoffbeschichtungen, vor allem Papier mit heisssiegelfähigen Kunststoffeschichtungen, und daneben auch durchsichtige oder undurchsichtige'Kunststoffolien oder Metallfolien, vornehmlich Aluminiumfolien, als Ausgangsmaterial verwendet werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass die Formgebung der Behälter aus einem von der Rolle ablaufenden Streifen Verpackungsmaterial ohne Unterbrechung desselben ausschliess- lich durch Faltung geschieht, indem der jeweils zu einem Behälter benötigte Streifenteil zunächst zu
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einem V (bei dreiseitigen Prismen) bzw. zu einen U (bei Quader-, Würfel- Pyramidenform) unter Belassung schmaler Verbindungsstreifenteile zwischen je zwei V-bzw. U-Formen gefaltet wird.
Alsdann werden die über die zukünftig Behälterbreite hinausragenden Seitenteile aufgerichtet und die hiebei sich bildenden doppellagigen Dreiecksfalten zur Mittelachse der Seitenflächen hin angeklappt und ferner
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terhöhe hinausragen, nach aussen hin rechtwinklig umgelegt. Hiebei bilden sie zusammen mit den Verbindungsstreifenteilen einen in einer horizontalen Ebene liegenden Verschlussrahmen, der nach vollzogener Füllung der Behälter zu deren. Verschliessung mittels eines ebenfalls von der Rolle ablaufenden und sich über die gefüllten Behälter erstreckenden Verschlussstreifens dient.
Durch Ineinanderlegen von beispielsweise zwei Verpackungsreihen mit dreieckförmigem Querschnitt lassen sich Sammelpackungen von rechteckiger oder quadratischer Querschnittsform herstellen. während beispielsweise Reihenpackungen mit rechteckigem oder trapezförmigem Querschnitt durch Übereinanderlegen mit ihren Verschlüsselten Sam- melpackungen ohne wesentliche tote Räume in der doppelten Grösse der Einzelpackungen ergeben.
Weitere Vorteile ergeben sich durch die Verwendbarkeit von nicht dehnbaren, vornehmlich beschichteten Papieren, welche einen Heisssiegelverschluss bei der Herstellung der Reihenpackung ermöglichen und darüber hinaus einen wasserdampfdichten und je nach dem Beschichtungsmaterial einen aromadichten Abschluss gewährleisten. Die geometrische Form der Einzelpackung wirkt als Blickfang sehr ansprechend, und das Vorhandensein ausschliesslich ebener Aussenflächen erweist sich für das Bedrucken äusserst vorteilhaft. Der Materialverbrauch bei Herstellung der gefalteten Reihenverpackungen ist sehr gering und gestattet neben einer vollmechanischenHerstellung eiae FSUuag undVetscbliessung der Reihenverpackung mit an sich billigen Vorrichtungen.
Jede Einzelpackung der Verpackungsreihe karm-beginnend von der klein ; ten Portion bis zu grösseren Portionen - in den gewünschten Raumformen gemäss der Erfindung hergestellt werden, wobei von dieser zum Verkauf zu einer Sammelpackung zusammengestellten Rei1 : enverpackung die Teilmengen als Einzelpackungen durch Abtrennen nacheinander verbraucht werden können.
Abgesehen von der Vereinfachung und Arbeitsersparnis, die sich durch den Fortfall von Wägung und Zählung für den Einzelhandel ergibt, haben die neuartigen durch Faltung hergestellten Reihenpackungen den Vorzug grösserer Hygiene. Frischhaltung und sicheren Schutzes vor Verlusten gegenüber den bisher bekannten Einzelverpackungen oder Warenumschlag in loser Form.
Für die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist es kennzeichnend, dass die Faltung des Verpackungsstreifens zu einem V bzw. zu einem U durch das Zusammenwirken von an sich bekannten endlosen und umlaufenden Patrizen-uud Matrizenbändern geschieht, deren Gurte mit auswechselbaren, um ihre vertikale Mittelebene quer zur Laufrichtung begrenzt kippbaren Formklötzen ausgestattet sind. Dabei können die Formklötze der Patrize aus zwei, durch ein bogenförmiges Stahlfederblatt gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehen, die beim Auftreffen des Federblattes auf den Matrizenboden auseinandergespreizt werden und uen Verpackungsstreifen an die Wandungen de. Matrize drücken.
Weitere Einzelheiten der erfindungsgemässen Vorrichtung sind den Zeichnungen und den nachstehenden Erläuterungen zu diesen Zeichnungen zu entnehmen.
Die erfindungsgemässen Vorrichtungen gestatten neben der Vollmechanisierung der Faltung eine automatische Füllung und einen Verschluss der Verpackung, vornehmlich durch Verwendung eines über sämtliche Einzelpackungen sich erstreckenden Deckstreifens.
Die Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. Fig. 1 eine schematische Darstellung des gesamten Herstellungs-und Verpackungsvorganges. In Fig. 2 ist die Oberansicht einer Ausgangsbahn für die Herstellung von Reihenverpackungen mit rechteckigem Querschnitt und in Fig. 3 sind die Seitenansichten und die Oberansicht der aus dem Ausgangsmaterial nach Fig. 2 hergestellten Einzelpackung einer Packungsreihe gezeigt. Die Fig. 4 stellt die Seitenansicht einer aus dem Material nach Fig. 2 hergestellten Reihenpackung dar. In Fig. 5 ist schematisch die Seitenansicht einer Vorrichtung zur Herstellung einer Reihenverpackung durch Faltung veranschaulicht. Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie x-y in Fig. 5, Fig. 7 ist ein Teilquerschnitt der Vorrichtung nach Fig. 5 in etwas grösserem Massstab.
Die Fig. 8-10 zeigen Einzelheiten der Vorrichtung nach Fig. 5. In Fig. 11 ist
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kungen gezeigt, wobei die Fig. 12 einen Längsschnitt nach der Linie I-I und Fig. 13 einen Querschnitt nach der Linie I--C in Fig. 11 darstellen.
Das Wesen der Erfindung soll an Hand der Prinzipskizze in Fig. 1 näher erläutert werden. wobei zwecks Vereinfachung der Darstellung die Beutelform als Verpac1mngsbeispiel gewählt wird.
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setzt sind und entsprechend gesteuert werden.
Das Anbiegen der Dreieckfelder oder nur eines Dreieckfeldes an die Seitenwände, das sich in der Laufrichtung der Packungsreihe an der hinteren Kante befindet, geschieht mit an den Falzeisen 82 an beiden Seiten oder nur an einer Seite angesetzten Umlenkblechen oder sonstigen Umlenkvorrichtungen, die beim Höchschieben des Falzeisens 82 in das abstehende Dreieckfeld eingreifen und dieses nach der Seitenwand des Packungskörpers zu umlenken. Durch das Andrücken der Schweissbacke 85 beim Einziehen derPackungskörper mit denDreieckfeldern in den Spalt zwischen den Schweissbacken85 und dessen Formkörper 73/75 erfolgt ein festes Anpressen der Dreieckfelder an die PacknÜgsseitenwände.
Wenn-wie oben schon erwähnt-nur das hintere Dreieckfeld umgelegt ist, so wird das vordere Dreieckfeld des Packungskörpers beim Einlaufen in den Spalt nach hinten an diePackungsseitenwand umgebogen und daselbst festgelegt. Die Einlaufkante der Schweissbacken 85 muss am Einlauf gut abgerundet und gegebenenfalls zu dem Formkörper abgeschrägt sein.
Nachdem der Falz- und Schneid vorgang beendet ist, erfolgt bei den vorgefalteten Reihenpackungen das Heisssiegeln in dem zwischen den Formkörpern 73/75 und den beiderseits angesetzten Schweissbacken 85 befindlichen Spalt nach dem leichtenAnpressdruck derSchweissbacken85. Zwei Schrägrollen 86 bördeln die überstehenden Ränder der Reihenpackung um, während das Beschneiden der Kanten dieser Ränder von den rotierenden Messern 87 vorgenommen wird.
Die zur Füllung fertige Reihenpackung 88 verlässt die Maschine, um in nachgeschalteten Maschinen gefüllt und mittels eines durchgehenden Deckstreifens verschlossen zu werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von in einer Reihe zusammenhängenden, von ebenen Flächen begrenzte geometrische Formen (dreiseitiges Prisma, Quader, Würfel, abgestumpfte Pyramide usw.) aufweisen- den, füllbereiten Packungs-Leerbehältern, die im Bereich ihres Füllraums keinerlei Schnitte aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebung der Behälter aus einem von der Rolle (76) ablaufenden Streifen Verpackungsmaterial (54, 77) ohne Unterbrechung desselben ausschliesslich durch Faltung geschieht, indem der jeweils zu einem Behälter benötigte Streifenteil zunächst zu einem V (bei dreiseitigen Prismen) bzw.
zu einem U (bei Quader-, Würfel-, Pyramidenform) (4) unter Belassung schmaler Verbindungsstreifenteile (44) zwischen je zwei V-bzw. U-Formen gefaltet wird, alsdann die über die zukünftig Behälterbreite hinausragenden Seitenteile (46) aufgerichtet und die hiebei sich bildenden dop- pellagigen Dreieckfalten (51) zur Mittelachse der Seitenflächen hin angeklappt und ferner die Seitenflächen (46) einschliesslich der angeklappten Dreiecksfalten, soweit sie über die endgültige Behältelhöhe hinausragen, nach aussen hin rechtwinklig umgelegt werden, wobei sie zusammen mit den Verbindungsstreifenteilen einen in einer horizontalen Ebene liegenden Verschlussrahmen bilden,
der nach vollzogener Füllung der Behälter zu deren Verschliessung mittels eines ebenfalls von der Rolle ablaufenden und sich über die gefüllten Behälter erstreckenden Verschlussstreifens dient.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltung des Verpackungsstreifens (54, 77) zu einem V bzw. zu einem U durch das Zusammenwirken von an sich bekannten endlosen und umlaufenden Patrizen-und Matrizenbändern geschieht, deren Gur- EMI5.1 len (55a, 55b) bestehen, die beim Auftreffen des Federblattes auf den Matrizenboden auseinandergespreizt werden und den Verpackungsstreifen (54,77) an die Wandungen der Matrize (53,75) drücken.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufrichtung der beiderseits über die Formklötze (53, 55, 73, 75) hinausragenden, die Seitenteile der Packungs-Leerbehälter bildenden Streifenteile (46) an sich bekannte umlaufende Federbandstreifen (60) Anwendung finden, die mit keilförmigen Ausschnitten (61) versehen sind, mit deren Hilfe die beim Aufrichten der Seitenteile sich bildenden Dreiecksfalten (51) zur Mitte der Seitenflächen hin geklappt werden.5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur fortlaufenden Faltung der in einer Reihe zusammenhängendenPackungskörper den Füllräumen angepasste, ineinandergreifende Formkörper (73,75) vorgesehen sind und diese beim Ineinanderschieben bei gleichzeitigem Nachziehen der zugeführten Bahn (77)'den Füllraumquerschnitt durch Faltung in der Laufrichtung bilden, sowie weitere Faltvorrichtungen (82) zum Anfalten der übrigen Seitenwandungen nachge- <Desc/Clms Page number 6> schaltet sind.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ineinandergreifenden Formkör- EMI6.1 an endlosen gegenseitig umlaufenden Bändern (73a, 75a) angesetzt sind.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die ineinandergreifenden Formkörper (73,75) um ihre Vertikalachse kippbar an den endlosen Bändern (75a bzw. 73a) angesetzt sind.8. Vorrichtung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung dreieckförmiger Füll raumquerschnitte an einem umlaufenden Band angesetzte Formen mit einem umlaufenden Zahnrad zusammenarbeiten.9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass für längere Füllräume die in die Unterform eingreifenden Formkörper aus zwei durch ein bogenförmige : Stahlfederblatt (57) gelenkig miteinander verbundenen Teilen (55a, 55b) bestehen und das Stah1federblatt (57) beim Auftreffen auf den Matrizenboden bei gleichzeitiger scharfkantiger Faltung die Formkörperhälften spreizt.10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieineinandergreifenden Formkörper (73, 75) auswechselbar an die endlosen Bänder (73a, 75a) angesetzt sind.11. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anfalten der Seitenwände umlaufende Federbandstreifen (58a) vorgesehen sind.12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass zum Umlegen der Dreieckfelder der Einzelpackungen umlaufende Federbandstreifen (60) vorgesehen sind.13. Vorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass zum Anfalten der Seitenwände beiderseits der Formkörper (73, 75) auf-und abbewegbare Falzeisen (82) angesetzt sind.14. Vorrichtung nach Anspruch'13. dadurch gekennzeichnet, dass die Falzeisen (82) mit Vorrichtungen zum Umbiegen der Dreieckfelder der Packungskörper ausgestattet sind.15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5, 11, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass Schneidvorrichtungen (84) vorgesehen sind, mit denen vor dem Anfalten der Seitenwande in den Streifen zwischen den Packungskörpern Einschnitte eingearbeitet werden.16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5, 11, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass den Vorrich- tungen zum Anfalten der Seitenwände Schweissleisten (85) nachgeschaltet sind, 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass über den Seh weissleisten (85) Schrägrollen (86) oder sonstige Umlenkvorrichtungen zum Umbördeln der oberen Ränder der Packungskörper vorgesehen sind.18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass am hinteren Ende der Schweiss-und Druckleisten Schneidvorrichtungen (87) zum Beschneiden der umgebildeten Pachungsränder angesetzt sind.19. Nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 hergestellte Packung, dadurch gekennzeichnet, dass diese durch eine heisssiegelbare Folie od. dgl. abgedeckt ist, die mit dem durch Falung gehildeten Verschlussrahmen heissverklebt oder verschleisst ist.
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| DE206819T | 1956-05-04 |
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| AT113057A AT206819B (de) | 1956-05-04 | 1957-02-19 | Verfahren zur Herstellung von Packungs-Leerbehältern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1180615B (de) * | 1963-11-27 | 1964-10-29 | Mahlkuch Greif Werk Ernst | Vorrichtung zum Umfalten der Raender von Kartonzuschnitten |
-
1957
- 1957-02-19 AT AT113057A patent/AT206819B/de active
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