AT206658B - Schreibendes Meßgerät, wie Fallbügelschreiber, Tintenschreiber od. dgl. - Google Patents

Schreibendes Meßgerät, wie Fallbügelschreiber, Tintenschreiber od. dgl.

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AT206658B
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AT
Austria
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writing
measuring device
frame
roll
take
Prior art date
Application number
AT553755A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Simon
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


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  Schreibendes   Messgerät,   wie   Fallbügelschreiber,  
Tintenschreiber od. dgl. 



   Gegenstand der Erfindang ist ein schreibendes Messgerät, wie Fallbügelschreiber, Tintenschreiber od. dgl., bei dem   Vorrats-undAufwickeIrolle   in einem besonderen Bauteil angeordnet sind, welcher im Gehäuse des Messsystems ausziehbar gelagert ist. Dieses Messgerät ist gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrats- und Aufwickelrolle in dem ausziehbaren Bauteil liegend hintereinander gelagert sind und der Schreibstreifen über einen vor diesen Rollen angeordneten, die Stirnseite des Bauteiles einnehmenden Tisch geführt ist. 



     Soweit Messgeräte   mit Anordnung von Vorrats- und Aufwickelrolle in einem besonderen ausziehbaren Bauteil bekannt sind, sind diese Rollen stehend nebeneinander, u. zw. bei einigen Messgeräten über dem Messsystem angeordnet, so dass die Messgeräte infolge der grösseren Bauhöhe eine erheblich grössere Frontfläche als das Messgerät gemäss der Erfindung benötigen, was insbesondere bei Befestigung auf einer Instrumententafel unerwünscht ist. 



   Die Lagerung der Vorrats- und Aufwickelrolle des Schreibstreifens gemäss der Erfindung bietet die Möglichkeit, das Messgerät in seinen Abmessungen gegenüber den bisher bekannten Messgeräten erheblich zu verkleinern, ohne dass hiedurch das Auswechseln, der den Schreibstreifen tragenden Rollen erschwert wird. 



   Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, Vorrats- und Aufwickelrolle des Schreibstreifens hintereinander in einem Schlitten anzuordnen und dabei den Schreibstreifen waagrecht zu führen. Hiebei ist aber infolge der waagrechten Führung des Schreibstreifens nur ein kurzes Stück des Schriebes sichtbar. Um eine grössere Länge des Schreibstreifens sichtbar zu machen, muss das Schreibstreifenvorschubwerk an seinem vorderen Ende schwenkbar in Einhängelagern des Schlittens gelagert und nach Lösen einer Verriegelungsvorrichtung nach unten ausschwenkbar sein. Das ist gemäss der Erfindung infolge der Verwendung eines stirnseitig vor den Rollen angeordneten Tisches, über den der Schreibstreifen geführt ist, nicht erforderlich. 



   Zur Erläuterung des   erfindungsgemässenMessgerätes   ist   als Ausführungsform ein Fallbügelschreiber   gewählt. Die Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung in dem hier interessierenden Umfang. In dem Gehäuse   1,   dessen eine Seitenwand teilweise entfernt ist, ist das Messgerätechassis mit einem Teil des Messsystems 2 zu erkennen, dessen Fallbügel 3 in bekannter Weise die Aufzeichnung gemäss der Stellung des Zeigers 4 herbeiführt. Der hiefür erforderliche Schreibstreifen 5 befindet sich auf der Vorratsrolle 6. 



  Er wird nach der Aufzeichnung unter Verwendung eines hier nicht gezeigten Ein- oder Mehrfarbenbandes auf die Aufwickelrolle 7 aufgespult. Die Vorratsrolle 6 und die Aufwickelrolle 7 sind in einem in dem Gehäuse 1 des Messsystems schubkastenartig angeordneten Bauteil, nämlich einem Rahmen, dessen hinter den beiden Rollen liegende Wand 8 strichpunktiert dargestellt ist, hintereinander gelagert. Die Bauhöhe des Rahmens 8 ist so bemessen, dass sie das 1, 5-fache des   Rollendurchmsssers   nicht überschreitet. Die Wand 8 ist mit der entsprechenden, hier nicht gezeigten, vor den beiden Rollen liegenden Wand durch Abstandssäulen, von denen die Abstandssäulen 8a und 8b sichtbar sind, verbunden, so dass beide Wände den schon genannten schubkastenartigen Rahmen bilden, dessen Teile auf der rechten Seite der Figur noch einmal im herausgezogenen Zustand gezeigt sind.

   Die Führungsstangen 9 mit den Querstif- 

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 ten 10 dienen zur Begrenzung der Bewegung. Die Vorratsrolle 6 ist von oben in die   schlitzartige Ajsneh.   mung 11 der Wände des Rahmens und die Aufwickelrolle 7 von unten in die schlitzartige Ausnehmung 12 der Rahmenwand eingehängt ; der Schlitz der Ausnehmung 12 ist bajonettartig ausgebildet ; die Lage der Aufwickelrolle 7 wird hierin durch die Feder 13 gesichert. Zwischen der Vorratsrolle 6 und der Aufwickelrolle 7 ist innerhalb der Rahmenwände eine Trennwand 14 vorgesehen, welche sich in ihrem weiteren Verlauf um der Aufwickelrolle 7 im wesentlichen vorgelagerte Antriebswellen 15 und 16 legt.

   Die durch ein nicht gezeigtes klinkengesteuertes Schaltrad gedrehte Welle 15 dient unter Verwendung eines Stirnrades zum Antrieb der Aufwickelrolle 7 und der Antriebswelle 16, welche eine nicht gezeigte zum Schreibstreifentransport dienende Stiftenwalze dreht. In dem oberen Teil ihres weiteren Verlaufes hat die Trennwand 14 durch Abwinkelung die für den hier beschriebenen Fallbügelschreiber als Schlagkante dienende Kante 14a erhalten, auf der der Schreibstreifen 5 beim Andrücken des Farbbandes durch den Zeiger 4 mittels des Fallbügels 3 aufliegt. Der sich anschliessende Teil der Trennwand 14 weist eine pultartige Fläche 14b auf. welche z. B. für die Schreibstreifenauflage bei einem Tintenschreiber geeignet ist.

   Der stirnseitig liegende Teil 14c der Trennwand 14 bildet die   Unterlage (Tisch) für   den Schreibstreifen 5, der von der Vorratsrolle 6 über 14a, 14b und 14c der Aufwickelrolle 7 zur Aufspulung zugeführt wird. Wie aus der Darstellung im eingeschobenen Zustand des Rahmens zu erkennen ist, wird der Schreibstreifen 5 bei dieser Führung durch das im Schnitt dargestellte Blech 17 gegen die Trennwand 14 gedruckt. Das Blech 17 deckt ausserdem das Messsystem gegenüber dem schubkastenartigen Rahmen ab und dient, da es zwischen dessen Wänden liegt, beim Einschieben desselben als Führungsblech in seitlicher Richtung.

   Die betriebsrichtige Lage des Rahmens ist hiebei durch an Nasen der Rahmenwände befestigte Anschlagstifte 18 und diese erfassende Sperrhaken 19 sowie durch die Nase   2 ?   an der Rahmenwand und die Nut 23 in den Platinen des Messgerätechassis gewährleistet. Wird der Rahmen 8 zwecks Herausziehens entriegelt, so sorgt eine hier nicht gezeigte Feder dafür, dass er zwecks besserer Handhabung aus dem Gehäuse etwas herausgedrückt wird. Von dem Rahmen werden ausser den schon genannten Antriebswellen 15 und 16 noch die Wellen 20 und 21 gehalten, von denen die Welle 20 als Achse für einen mehrere umschaltbare Farbbänder aufnehmenden, hier nicht gezeigten Träger und die Welle 21 als Achse für ein den Schreibstreifen an die Stiftenwalze   andrUckendes,   hier ebenfalls nicht gezeigtes Bauelement dient. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schreibendes Messgerät, wie Fallbügelschreiber,   Tintenschreiber od. dgl.,   bei dem Vorrats- und Aufwickelrolle in einem besonderen Bauteil angeordnet sind, welcher im Gehäuse des Messsystems ausziehbar gelagert Ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrats-und Aufwickelrolle'in dem ausziehbaren Bauteil liegend hintereinander gelagert sind und der Schreibstreifen über einen vor diesen Rollen angeordneten, die Stirnseite des Bauteiles einnehmenden Tisch geführt ist.

Claims (1)

  1. 2. Schreibendes Messgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Vorratsrolle und Aufwickelrolle in schlitzartige Ausnehmungen der Wände des Rahmens von entgegengesetzten Seiten, vorzugsweise von oben und unten, eingehängt sind und dass die Aufwickelrolle in der schlitzartigen Ausnehmung der Rahmenwände durch bajonettartige Ausbildung des Schlitzes und Verwendung einer Druckfeder sicher gehalten ist.
    3. Schreibendes Messgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine zunächst zwischen der Vorratsrolle und der Aufwickelrolle innerhalb der Rahmenwände geführte Trennwand in ihrem weiteren Verlauf um der Aufwickelrolle im wesentlichen vorgelagerte, für den Schreibstreifentransport dienende Antriebswellen geführt ist.
    4. Schreibendes Messgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der um in dem Rahmen gelagerte Antriebswellen geführte Teil der Trennwand oberhalb derselben eine durch Abwinkelung entstandene, z. B. bei einem Fallbügelschreiber als Schlagkante dienende Kante, und anschliessend eine schräg liegende, z. B. für einen Tintenschreiber geeignete, pultartige Fläche aufweist sowie stirnseitig die Unterlage (Tisch) für den der Aufwickelrolle zuzuführenden Schreibstreifen bildet.
    5. Schreibendes Messgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein in dem Gehäuse angeordnetes, das Messsystem gegenüber dem Rahmen abdeckendes Blech als zwischen den Rahmenwänden liegendes Führungsblech beim Einbringen des schubkastenartig angeordneten Rahmens dient.
    6. Schreibendes Messgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Blech den Schreibstreifen gegen die Trennwand drückt.
AT553755A 1955-02-25 1955-10-04 Schreibendes Meßgerät, wie Fallbügelschreiber, Tintenschreiber od. dgl. AT206658B (de)

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