AT223386B - Streifenführung für Registriergeräte - Google Patents

Streifenführung für Registriergeräte

Info

Publication number
AT223386B
AT223386B AT959560A AT959560A AT223386B AT 223386 B AT223386 B AT 223386B AT 959560 A AT959560 A AT 959560A AT 959560 A AT959560 A AT 959560A AT 223386 B AT223386 B AT 223386B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
take
bearing
slots
roll
guide
Prior art date
Application number
AT959560A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Witzany
Original Assignee
C P Goerz Electro A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C P Goerz Electro A G filed Critical C P Goerz Electro A G
Priority to AT959560A priority Critical patent/AT223386B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT223386B publication Critical patent/AT223386B/de

Links

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Streifenführung für Registriergeräte 
 EMI1.1 
 riger Bauhöhe, bei denen die Flanschen der Aufwickelrolle den aberwiegenden Teil der Bauhöhe bean- spruchen und der aufzuwickelnde Registrierstreifen über eine, die ganze Frontseite einnehmende aus- schwenkbare tischartige Ebene zu einer dahinter befindlichen, jedoch von vorne bedienbaren Aufwickel- rolle geführt wird. 



   Soweit StreifenfUhrungen für Kleinstschreiber mit den Frontabmessungen der Schalttafelanzeigein- strumente bekannt sind, besonders solche, deren Höhe kleiner als die Breite ist und deren Papierfahrung zur Vergrösserung der sichtbaren   Aufzeichnungsflielie   frontseitig über eine tischartige Auflage zu einer dahinter befindlichen Aufwickelrolle fahrt, müssen diese bei Entnahme eines Teiles des aufgewickelten
Diagrammstreifens von der Aufwickelrolle in Rollenform, mitunter auch bei Einblicknahme in die vor- herliegende aufgewickelte Aufzeichnung, aus dem Gehäuse herausgezogen bzw. herausgenommen wer- den. Dadurch wird die Aufzeichnung unterbrochen, was sich in vielen Fällen sehr nachteilig auswirkt. 



   Es ist auch eine Ausführung bekannt, bei der die Aufwickelrolle in einem schwenkbaren Tischteil gelagert ist, der mit der Aufwickelrolle hochgeklappt wird, wodurch die Herausnahme der   Aufwickelrol-   le bzw. das Nachsehen von bereits aufgewickelten Aufzeichnungen ermöglicht wird. Diese Ausuhrung benötigt entsprechend dem äussersten Schwenkradius der Aufwickelflanschen in eingeschwenktem Zustand einen leeren ungenutzten Raum unterhalb der Aufwickelrolle und ist für Kleinstschreiber mit vorgegebenem Platzbedarf infolge der Verminderung des   Wickelraumes   und der damit verbundenen geringen Aufwickellänge des Registrierstreifens nicht brauchbar, da die Kleinstschreiber in bezug auf die aufwickelbare Registrierstreifenlänge den grösseren Geräten nicht nachstehen sollen. 



   Um alle Nachteile der bekannten Geräte zu vermeiden, wird eine   Streifenfuhrung   der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäss die   Streifenfahrung   nach vorne offene Lagerschlitze zur Aufnahme der Lagerzapfen der Aufwickelrolle aufweist, der ausschwenkbare Tischteil mit einer Führung versehen ist, die beim Schwenken des Tischteiles die Aufwickelwalze im Lagerschlitz bewegt, wobei im herausgeschwenkten Zustand des Tisches die Aufwickelrolle am vorderen Ende der Lagerschlitze liegt und im eingeschwenkten Zustand des Tisches durch die genannte Führung am hinteren Ende der Lagerschlitze festgehalten wird. 



   Durch die erfindungsgemässe Massnahme wird insbesondere bei Kleinstschreibem in bezug auf die aufwickelbare Registrierstreifenlänge eine optimale   Raumnatzung   für die Aufwickelrolle verbunden mit der   grösstmöglichsten   tischartigen Schaufläche des beschriebenen Registrierstreifens bei leichter und bequemer Bedienung der Aufwickelrolle von vorne erzielt, ohne dass bei den verschiedenen notwendigen Manipulationen an der Aufwickelrolle die Registrierung unterbrochen werden muss. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher   als Ausfuhrungs-   beispiel ein Registriergerät mit besonders niedriger Bauhöhe schematisch dargestellt ist. 



   Die Zeichnung zeigt die   Streifenfuhrung   in vollen Linien in der Betriebsstellung bei   eingeschwenk-   tem Tisch 11, in strichpunktierten Linien die Stellung bei ausgeschwenktem Tisch 11'. In dem Gehäuse 5 befinden sich die Skala 4, der Zeiger 3 und das   Aufzeichnungsargan   2 sowie die zur Erläuterung der Er- 
 EMI1.2 
 papier 15 an einer Umlenkwalze 6 vorbei, zu der   Stiftenwalze   7, die von einem nicht gezeichneten Antriebswerk durch Zahnräder angetrieben wird und. den   Papiervotschub   bewirkt.

   Nach Aufzeichnung der Messwerte durch das Aufzeichnungsorgan 2 (in der Zeichnung als   RÖhrchenfeder   angedeutet) wird der Re- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gistrierstreifen über eine tischartige Auflage 11, die als Schwenktisch ausgebildet ist, zu einer hinter dieser befindlichen Aufwickelrolle 9 geführt, die in bekannter Weise ebenfalls von dem Antriebswerk über eine Rutschkupplung angetrieben wird. 



    In den Seitenteilen 17 der Streifenführung befinden sich nach vorne offene Lagerschlitze 14 zur Auf-    nahme der Lagerzapfen 10 der Aufwickelrolle 9. In den Seitenteilen 17 derStreifenführung ist auch der
Schwenktisch 11 mittels seiner Seitenteile 19 im Drehpunkt 16 gelagert und hat in beiden Schwenkendla- gen eine   definierte Stellung. Zweckmässigerweise   ist derSchwenktischll in seiner Normallage durch eine nicht gezeichnete Feder in Richtung des Ausschwenkens belastet und wird durch eine ebenfalls nicht ge- zeichnete Verriegelung in dieser Lage gehalten. Durch Lösen der Verriegelung verschwenkt sich der
Schwenktisch selbsttätig und wird durch die Feder bis zu einem nicht gezeichneten Endlageanschlag ge- schwenkt.

   Dabei wird durch die seitlichen Führungsschlitze 12 die Aufwickelrolle 9 von ihrer im ge- schlossenen Zustand definierten Lagerstelle mitgenommen und gegen die Öffnung des Lagerschlitzes 14 bewegt. Durch den Vorsprung 13 erhält die Aufwickelrolle 9 im Bereich der Lagerschlitzöffnung eine zweite definierte Lagerung. In dieser Stellung ist die Aufwickelrolle 9 vom Antrieb gelöst und sie kann in dieser Lage für die Betrachtung von bereits aufgewickelten Aufzeichnungen benutzt werden, indem der
Papierstreifen 15 beliebig abgewickelt und durch Drehen am Flansch 18 wieder aufgewickelt werden kann.
Die Registrierung wird bei dieser Manipulation in keiner Weise gestört, da die Papierführungsteile 8 ein
Abheben des Registrierpapiers 15 von der Schreibstelle verhindern. 



   Aus der zweiten Lagerstelle   im Bereich derLagerschlitzöffnung   kann auch die Aufwickelrolle 9 leicht erfasst und aus dem Schreibgerät herausgenommen werden. Dabei wird der Widerstand, den der Vorsprung 13 ausübt, beim Herausnehmen der Aufwickelrolle wie bei einer Federrastung überwunden. 



   Das Einführen der Aufwickelrolle 9 erfolgt denkbar einfach. Die Aufwickelrolle wird mit ihren La- gerzapfen 10 in die Führungsschlitze der seitlichen Tischteile 19 eingelegt, die zu diesem Zweck eine erweiterte Öffnung haben. Die Führungsschlitze 12 sind in der ausgeschwenkten Lage etwas geneigt, so dass die eingelegte Aufwickelrolle 9 selbsttätig bis vor den Vorsprung 13 in den Lagerschlitz rollt. Bei
Schliessen des Schwenktisches erfasst nun die Gleitfläche des abgewinkelten und erweiterten Schlitzteiles die Lagerzapfen und schiebt die Aufwickelrolle bis zum Ende des Lagerschlitzes. Der Schwenktisch verriegelt sich nun selbsttätig und hält die Aufwickelrolle in dieser Lagerstelle. Bei Einschwenken des Tisches spannt sich das Registrierpapier automatisch über den Tisch. 



   Durch die parallele Bewegung der Aufwickelrolle in den Lagerschlitzen zum Gehäuse, beim Öffnen des Schwenktisches, wird beste   Raumnutzung   für die Aufwickelrolle bei grösster sichtbarer   Registrierpa-   pierfläche erreicht. 



    PATENT ANSPRÜCHE.    



   1.   Streifenfuhrung   für Registriergeräte, insbesondere für solche mit sehr niedriger Bauhöhe, bei denen die Flanschen der Aufwickelrolle den überwiegenden Teil der Bauhöhe beanspruchen und der aufzuwikkelnde Registrierstreifen über'eine die ganze Frontseite einnehmende   auss. :

   hwenkbare tischartige   Ebene zu einer dahinter befindlichen, jedoch von vorne bedienbaren Aufwickelrolle geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die   Streifenführung   nach vorne offene Lagerschlitze (14) zur Aufnahme der Lagerzapfen (10) der Aufwickelrolle (9) aufweist, und dass der ausschwenkbare Tischteil (11) mit einer Führung (12) versehen ist, die beim Schwenken des Tischteiles (11) die Aufwickelwalze (9) im Lagerschlitz (14) bewegt, wobei im herausgeschwenkten Zustand des Tisches (11) die Aufwickelrolle (9) am vorderen Ende der Lagerschlitze (14) liegt und im eingeschwenkten Zustand des Tisches   (11)   durch die genannte Führung (12) am hinteren Ende der Lagerschlitze (14) festgehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Streifenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen zur Bewegung der Aufwickelwalze (9) als in seitlichen Teilen (19) des Schwenktisches (11) vorgesehene Schlitze (12) ausgebildet sind, die in der eingeschwenkten Lage des Tisches (11) unter einem Winkel zu den Lagerschlitzen (14) stehen und in der ausgeschwenkten Tischstellung in der Verlängerung der Lagerschlitze (14) liegen.
    3. Streifenfahrung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschlitze (12) einen Vorsprung (13) aufweisen, der im ausgeschwenkten Zustand des Tischteiles (11) der Aufwickelrolle (9) eine zweite definierte Lagerung im Bereich des offenen Endes der Lagerschlitzöffnung gibt.
AT959560A 1960-12-22 1960-12-22 Streifenführung für Registriergeräte AT223386B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT959560A AT223386B (de) 1960-12-22 1960-12-22 Streifenführung für Registriergeräte

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT959560A AT223386B (de) 1960-12-22 1960-12-22 Streifenführung für Registriergeräte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT223386B true AT223386B (de) 1962-09-10

Family

ID=3615555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT959560A AT223386B (de) 1960-12-22 1960-12-22 Streifenführung für Registriergeräte

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT223386B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2907765A1 (de) Kamera
DE862060C (de) Aufspul- und Fuehrungsvorrichtung fuer band- oder drahtfoermige Tontraeger
DE2528101A1 (de) Ladevorrichtung fuer spulen von papierband
AT223386B (de) Streifenführung für Registriergeräte
DE1001013B (de) Kassette fuer das Magnettonband von Magnettongeraeten
DE2157919B2 (de) Kassette für ein streifenförmiges Band
DE3244165A1 (de) Magnetbandgeraet
DE598287C (de) Kassette fuer Rollfilmkameras
AT206658B (de) Schreibendes Meßgerät, wie Fallbügelschreiber, Tintenschreiber od. dgl.
DE2224442C3 (de) Magnetbandkassette mit Führungselement
DE932408C (de) Traeger fuer filmartiges lichtempfindliches Aufnahmematerial
DE318924C (de) Feste Rollfilmkamera mit Feineinstellung
DE7609527U1 (de) Filmkamera
DE667429C (de) Kinokassettenkamera
DE661043C (de) Kinofilmkassette
AT16489B (de) Rollfilmkassette.
DE1272573B (de) Registriergeraet
DE1156991B (de) Schreibendes Messgeraet
DE478973C (de) Rollfilmkassette
DE2607073C3 (de)
DE480042C (de) Ab- und Aufwicklungsvorrichtung fuer den Papierstreifen an Selbstschreibern mit Schreibtrommel
DE866599C (de) Rollfilm-Kamera
DE974064C (de) Registriergeraet
DE554883C (de) Vorrichtung zum Beschicken von Schreibmaschinen mit auf je eine Spule gewickeltem Schreib- und Farbpapier
AT254549B (de) Vorrichtung bei Magnetbandgeräten zur selbsttätigen Aufnahme des Bandanfanges eines Bandwickels durch die laufende Aufwickelspule