AT20646B - Flaschenverkapselmaschine. - Google Patents

Flaschenverkapselmaschine.

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AT20646B
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AT
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encapsulated
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Bottle Capping Machine Company
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine, welche Kapseln aus biegsamem Material und ähnlichen Dingen aufbringt. In erster Linie wird mit der Maschine bezweckt, dass der Eingriff der verschiedenen Organe, wenn der Gegenstand, welcher mit einer Kapsel versehen werden soll, in die Maschine gelegt wird, möglichst   gleichmassig   und ohne Stoss vor sich geht. Weiter soll die Zentrifugalkraft derjenigen Teile, welche das Andrücken der Kapsel an die Flaschen besorgen, ebenfalls so geregelt werden, dass jeder Stoss vermieden wird. Ausserdem soll der Gegenstand selbst, welcher in die Maschine 
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 falls der Kapselaufbringer in Beziehung mit dem zu verkapselnden Gegenstand gebracht wird, ihre Geschwindigkeit entsprechend steigern. 



   Die Maschine ist in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in der Ansicht dargestellt. während Fig. 3,4 und 5 Einzelteile zeigen. 



   Auf einem Führungsstück (Fig. 1), welches auf dem Zapfen a sitzt, ist das Kopf- 
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 angenommen und ihre Lagerung durch das Lager b bewirkt, weiches sich auf der Grundplatteb1erhebt. 



     Das Kopfstück   ist drehbar angeordnet, und zwar ist im speziellen ein Elektromotor 
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 rad al   überträgt.   Der Kapselaufbringer, welcher durch das Kopfstück geführt ist, lässt   sich     verschiedenartig ausführen : vorzugsweise soll   er aber so angeordnet sein, dass er mit dem Gegenstand, der zu kapseln ist, durch Zentrifugalkraft infolge der Drehung des Kopfstückes in Beziehung gesetzt wird. 



   In der   gezeichneten Ausführungsform besteht   der   Kapselaufhringer aus   einer Anzahl von Armen, welche kleine Spindeln tragen. Die Arme sind auf dem Kopfstück angeordnet, und zwar derart,   dass   die Spindeln,   weiche   auf ihnen befestigt sind, mit dem zu kapselnden   Gegenstand durch die Zentrifugalkraft,   die infolge der Umdrehung des Kopfstückes auf-   tritt. in Ueziehung gehracht werden. Bei   der gezeichneten Konstruktion geschieht dies dadurch, dass die Arme am Kopfstück drehbar sind und mit Gewichten, die über die Spindeln Übergewicht haben, ausgestattet sind. Bei schneller Drehung gehen die Gewichte infolge der Zentrifugalkraft nach aussen und folglich die Spindeleinrichtung nach innen.

   Bei dem   Ausführungsbeispiet bestehen diese Arme aus   drei Hebeln Cl, die um die   Zapfen r drehbar   sind;   dabei führt ein Arm   der genannten Hebel ein Gewicht C3, ein zeiter führt den Teil C2, auf dem die Spidneleinrichtung C drehbar befestigt ist und ein dritter Arm führt den Zapfen C5, von welchem später die Rede sein wird. 



     Bei dem Ausführungsbeispiel   ist eine Regelungsvorrichtung vorgesehen, welche das Bestreben der   Gewichte, sich nach aussen   zu bewegen und die Spindeln gegen den zu kapselnden Gegenstand zu bringen, regelt, wodurch eine plötzliche Bewegung der Gewichte und Spindeln vermieden wird. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiel ist diese Regeleinrichtung bedingt durch ein nach-   
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 leicht entfernen und durch ein Band   anderer Starke je nach dem Charakter des   zu   kapseinden Gegenstandes ersetzen.   

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   Bei Maschinen dieser Art ist es wichtig, dass der Kapselaufbringer gleichmässig in und ausser Eingriff mit dem zu kapselnden Gegenstand tritt. Die Mittel hiezu können verschieden sein, doch wird die in dem Ausführungsbeispiel dargestellte Konstruktion vorgezogen, bei welcher alle Arme sich bewegen müssen, falls einer bewegt wird. Zu. diesem Zweck ist ein Ring E vorhanden (besonders dargestellt in Fig. 5), welcher mit Nuten e ausgestattet ist und sich an dem Kopfstück A frei drehen kann. Die Arme Cl (siehe aus Fig. 4) tragen die Zapfen C5, welche in die genannten Nuten des Ringes eingreifen. Da der Ring, wie eben erwähnt, am Kopfstück frei drehbar ist, folgt, dass, falls einer der belasteten Arme bewegt wird, das gleiche auch für die anderen eintreten muss. 



   Obwohl sich jeder passende Motor für den Antrieb des Kopfstückes verwenden lässt ; so ist doch eine Konstruktion vorzuziehen, bei welcher die Geschwindigkeit des Motors durch den zu kapselnden Gegenstand geregelt wird, d. h. die Geschwindigkeit des Motors soll zunehmen, wenn der zu kapselnde Gegenstand in die Maschine eingeführt wird, abnehmen. wenn er aus der Maschine entfernt wird. Ein elektrischer Motor eignet sich für die Bedingungen vorzüglich. 



   Die Einrichtungen zur Änderung der Geschwindigkeit lassen sich jedoch mannigfaltig anordnen, so z. B. mag ein Widerstand verwendet werden, indem der Stromkreis so an- 
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 Umgehung des Widerstandes in den Motor eintritt oder aber, d. i. für langsamere Geschwindigkeit, Widerstand und Motor nacheinander durchläuft. 



   In der Zeichnung ist als Widerstand eine Glühlampe M angenommen und der Stromlauf mit den Zuleitungen H,   III   lässt sich leicht verfolgen. Wird die Achse längsweise verschoben, so werden die Kontaktstücke G,   Gl   durch den leitenden Ring f1, welcher auf dem Isolierstück   12   angebracht ist, geschlossen. Die seitliche Bewegung geschieht aber vermöge des Gleitstabes F, welcher in der Achse a gelagert ist und welcher in das   Kopfstuck/, gegen   welches der zu kapselnde Gegenstand gedrückt wird, ausläuft. Eine    Spiralfeder fa hält   das Gleitstück in der gezeichneten Lage, während es sich bei einem Druck in die   Kontaktlage verschiebt.   Die Kontaktschliessung   bewirkt offenbar   einen Kurzschluss der Lampe oder des Widerstandes.

   Läuft der Motor schnell und infolgedessen auch das   Kopfstück,   so wird die Arbeit des   Kapseins verrichtet,   wird der zu kapselnde Gegenstand herausgezogen, so wird wieder der Widerstand eingeschaltet und der Motor läuft langsam, dabei verhütet das nachgiebige endlose Band D Stösse, indem es die Zentrifugalkräfte aufnimmt. 



   Es sei hervorgehoben, dass die Arme, welche den Kappenzuführer und die Gewichte tragen, so angeordnet sind, dass sie sich in einer Ebene senkrecht zur Achse des Kopfstückes bewegen. Dies gibt eine   ausserordentlich   kompakte und wirksame Konstruktion.   derpn Teile leicht zugänglich   sind, was namentlich auch für   den Ring D   gilt, der je nach der Form des zu kapselnden Stückes auszuwechseln ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.     Flaschenverkapselmaschino   für biegsame Metallkapseln, bei der die Verkapselung durch   umlaufende   Drücker geschieht, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegengewichte   ("C),   welche durch Zentrifugalkraft die Drücker (C) gegen die Kapseln und den zu kapselnden Gegenstand pressen, von einem nachgiebigen endlosen Band (D) umschlossen werden, welches den Zentrifugalkräften entgegenwirkende Stosswirkungen verhütet.

Claims (1)

  1. 2. Bei einer Anordnung nach Anspruch 1 die Anordnung eines auf dem Kopfstück (A) der Maschine, welches die Drücker trägt, drehbar befestigten Ringes (E), in dessen Nuten der Zapfen (C5), welcher mit dem Winkelhebel, der Drücker und Gewichte verbindet, starr verbunden ist, eintritt, zu dem Zwecke, durch die Bewegung eines dieser Lebel die Bewegung auch der übrigen zu bedingen.
    3. Bei einer Maschine nach Anspruch 1 eine Einrichtung, dadurch gekennnzeichnet, dass durch Einführung der Flaschen die Motorgeschwindigkeit für die Verrichtung der Arbeit erhöht, bei Entfernung aus der Maschine erniedrigt wird, um nur während der Arbeitszeit die volle Leistung des Motors auszunutzen.
    4. Eine Anordnung nacn Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Einführung der Flaschen ein elektrischer Kontakt geschlossen wird, dessen Schluss eine Er- höhung der Motorgeschwindigkeit bedingt, während bei Entfernung der Flaschen die langsame Geschwindigkeit wieder eintritt.
AT20646D 1904-07-06 1904-07-06 Flaschenverkapselmaschine. AT20646B (de)

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