AT204667B - Verfahren zum Entfernen von Ruß aus wässerigen Suspensionen desselben - Google Patents

Verfahren zum Entfernen von Ruß aus wässerigen Suspensionen desselben

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Description


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  Verfahren zum Entfernen von Russ aus wässerigen
Suspensionen desselben 
 EMI1.1 
 

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135gewünschten festen Aggregate beeinträchtigt, so dass die Anwesenheit solcher Stoffe in der organischen Hilfsflüssigkeit vermieden werden muss. 



   Die verwendete Menge der Hilfsflüssigkeit liegt im Bereich von etwa 0,7 bis etwa 5, vorzugsweise 1 bis 3   Gew.-Teilen Kohlenwasserstoff   auf einen Gew.-Teil des suspendierten Russes. 



   Die Verwendung einer Kohlenwasserstofffraktion mit einem hohen Siedepunkt ermöglicht die Bildung   der Russaggregate aus wasserigen Russ-Suspensionen bei höheren Temperaturen. Dies ist besonders wichtig,    wenn das erfindungsgemässe Verfahren zur Erzeugung von   Russaggregatcn   aus heissen, wässerigen Suspensionen verwendet wird, die durch Waschen   russhaltiger   Gase hoher Temperatur mit Wasser erhalten worden sind. Eine solche Arbeitsweise. wird z. B. zum Reinigen von Gasmischungen, die Wasserstoff und Kohlenmonoxyd enthalten und bei der unvollständigen Verbrennung von Kohlenwasserstoffen mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen erhalten werden, angewendet. 



   Bei der unvollständigen Verbrennung von Kohlenwasserstoffen mit Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen ist die Bildung von Russ im allgemeinen unvermeidbar. Wenn die Gase,   z. B.   zur Erzeugung von   Ammoniak oder Leuchtgas,   weiterverarbeitet werden müssen, muss dieser Russ entfernt werden, und zu diesem Zweck dient vorzugsweise eine Wäsche mit Wasser, wobei das Gas gleichzeitig abgekühlt wird. Die wässerige Russsuspension fällt daher im allgemeinen bei erhöhter Temperatur an, vorzugsweise bei Temperaturen im Bereich von 60 bis 950 C. Die Anwendung flüchtiger Hilfsflüssigkeiten ist bei diesen Temperaturen natürlich nicht möglich, wenn nicht unter erhöhtem Druck gearbeitet wird. Dies würde eine Komplizierung der Einrichtung erfordern.

   Es ist daher ein wesentlicher Vorteil der Erfindung, dass die wässerigen   Russsuspensionen,   die bei einer Temperatur im Bereich von 60 bis 900 C anfallen, unmittelbar mit der organischen Hilfsfliissigkeit in Berührung gebracht werden können, ohne dass die Anwendung von überatmosphärischem Druck oder eine vorausgehende Kühlung erforderlich ist. 



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren muss die wässerige Russsuspension dauernd in starker Bewegung gehalten werden, wenn sie mit der Hilfsflüssigkeit in Berührung gebracht wird. Diese Bewegung wird vorzugsweise durch einen Propellermischer erzeugt. Es ist gefunden worden, dass es bei Durchführung des er-   findungsgemässen   Verfahrens günstig ist, die wässerige Russsuspension derart in Bewegung zu halten, dass in der Oberfläche der Flüssigkeit ein tiefer Strudel entsteht. Die Aggregate aus Russ und Öl bilden sich dann an der Luft/Wasser-Grenzfläche und können leicht durch Dekantieren von der wässerigen Phase getrennt werden. Wenn ein Propellermischer verwendet wird, erzielt man besonders günstige Resultate, wenn der Propeller mit solcher Geschwindigkeit rotiert, dass seine Umfangsgeschwindigkeit mindestens 4 m pro Sekunde beträgt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird nachstehend an Hand von Beispielen noch näher erläutert. 



     Beispiel l : Es   wird eine wässerige Russ-Suspension verwendet, die durch Auswaschen eines Gasgemisches, welches im wesentlichen aus Wasserstoff und Kohlenmonoxyd bestand und durch teilweise Oxydation einer leichten Kohlenwasserstofffraktion erhalten worden war, wobei genügend Wasser vorlag, um einen Gehalt der Russsuspension von etwa 20 g Russ pro Liter zu gewährleisten. 



   In einem Propellermischer wird die wässerige Russsuspension bei einer Temneratnr zwischen 80 und 900 C mit einem direkt destillierten Gasöl mit einem Siedebereich von 204 bis 2320 C und einer Dichte (bei 200   C) von 0, 823   in Berührung gebracht. Die Menge   des verwendeten Gasöls   beträgt etwa 1, 2 bis 1,5 g pro g des Russes. Der Propellermischer wird so schnell rotieren gelassen, dass seine Umfangsgeschwindigkeit 4 m pro Sekunde beträgt, wobei an der Oberfläche der Flüssigkeit ein tiefer Trichter gebildet wird. 



   Es bilden sich feste Aggregate aus Russ und Öl mit einem Durchmesser von 2 bis 4 mm und einem Wassergehalt von 5 bis 8   Gew. %.   Diese Aggregate werden mit Wasser, das von der Hauptmenge des feindispergierten Russes befreit worden war, kontinuierlich aus dem Propellermischer abgezogen und dann von der Wasserphase mit Hilfe eines weitmaschigen Siebes abgetrennt. Die erhaltene wässerige Phase ist im wesentlichen frei von Russ, da der Russgehalt bis zu etwa 0, 001 Gew. % herabgesetzt ist. 



   Ähnliche Ergebnisse werden bei Anwendung eines aromatischen   Ecteleanu-Extraktes   mit einem Siedebereich von 210 bis 2600 C erhalten. 



   Beispiel 2 : Es wird eine wässerige Russsuspension verwendet, die durch Waschen eines durch teilweise Oxyaation eines schweren Heizöls hergestellten Gasgemisches mit Wasser erhalten worden war. 



   Die wässerige Russsuspension, die etwa 20 g Russ pro Liter enthält, wird in einem Propellermischer bei einer Temperatur von 80 bis 90  C mit direkt destilliertem Gasöl mit einem Siedebereich von 204 bis    3320   C in Berührung gebracht. Die Umlaufgeschwindigkeit des Propellers wird so gewählt, dass sich in der Oberfläche der Flüssigkeit ein tiefer Strudel bildet, wozu eine Umfangsgeschwindigkeit von etwa 4 m pro Sekunde ausreicht. Die aus Russ und Öl bestehenden Aggregate mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 2 bis 5 mm und einem Wassergehalt von 5 bis 10 Gew.   %   konnten von der wässerigen Phase-in ähn- 

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 licher Weise wie in. Beispiel 1 beschrieben- leicht abgetrennt werden. Die Menge des verwendeten Gas- öles beträgt 2, 2 bis 3 g pro g Russ. 



   Ähnliche Ergebnisse werden bei Anwendung eines leichten, katalytisch gespaltenen Öles mit einem Siedebereich von 210 bis 300 0 C bei Anwendung in einer Menge von 2,8 bis 3,2 g pro g Russ erzielt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Entfernen von Russ aus wässerigen Suspensionen desselben durch   Inberührungbrin-   gen dieser Suspensionen mit mit Wasser nicht mischbaren Hilfsflüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass man als   Hilfsflussigkeit   eine Kohlenwasserstofffraktion mit einem Siedepunkt oder Siedebereich zwischen 190 und 400  C verwendet und die wässerigen Russsuspensionen mit   dieser Kohlenstoffraktion bei einer   Temperatur zwischen 60 und 950 C   inBerührung   bringt, wobei die wässerige Phase in einem Zustand heftiger Bewegung gehalten wird, worauf man die erhaltenen Russ-Öl-Aggregate von der wässerigen Phase abtrennt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als organische Hilfsflüssigkeitein Gasöl verwendet.
    - 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man 0, 7 Gew.-Teile der Hil & flüssigkeit auf 1 Gew.-Teil des suspendierten Russes verwendet.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 - 3 Gew. -Teile Kohlenwasser- stoff auf 1 Gew.-Teil des suspendierten Russes verwendet.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man beim Inberüh- rungbringen der wässerigen. Russ suspension mit der organischen Hilfsflüssigkeit die Russsuspension durch einen Propellermischer in so heftiger Bewegung erhält, dass ein tiefer Strudel in der Flüssigkeitsoberfläche ent- steht.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsgeschwindigkeit am äusseren Ende des Propellers mindestens 4 m pro Sekunde beträgt.
AT594958A 1957-08-26 1958-08-25 Verfahren zum Entfernen von Ruß aus wässerigen Suspensionen desselben AT204667B (de)

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