AT203805B - Vorrichtung zum Abstellen von Brennkraftmaschinen mit einem Kühlgebläse - Google Patents

Vorrichtung zum Abstellen von Brennkraftmaschinen mit einem Kühlgebläse

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AT203805B
AT203805B AT89758A AT89758A AT203805B AT 203805 B AT203805 B AT 203805B AT 89758 A AT89758 A AT 89758A AT 89758 A AT89758 A AT 89758A AT 203805 B AT203805 B AT 203805B
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AT
Austria
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groove
springs
belt
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axially
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Hans Dipl Ing Dr Techn List
Fritz Ing Freyn
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung    = Abstellen   von Brennkraftmaschinen mit einem Kühlgebläse 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abstellen von Brennkraftmaschinen mit einem durch ein endloses elastisches Antriebsmittel, wie Keilriemen od. dgl., angetriebenen Kühlgebläse, die zur Sicherung der Maschine gegen Schädigungen bei Ausfall des Kühlgebläses dienen. Sie sollen den Motor bei Unterbrechung des Antriebes des Kühlgebläses abstellen. 



   Es wurde schon vorgeschlagen,   die gebräuchliche Riemenspannrolle,   die eines der Trume des Riemens belastet, für diesen Zweck heranzuziehen. Es wurde hiebei der die Spannrolle tragende und von einer Zugfeder belastete Hebel als Winkelhebel ausgebildet ; der freie Hebelarm soll dann bei Schwenkungen der Spannrolle, die über die   betriebsmässigen   hinausgehen, die Regelstange der Einspritzpumpe auf Nullförderung verschieben. 



   Diese bekannte Vorrichtung hat Nachteile, die sich aus der Doppelfunktion-Spannrolle einerseits und Fühlorgan für die Abstellvorrichtung anderseits - ergeben. Die Spannrolle führt nämlich auch im Betrieb grössere Schwenkungen aus, die sich auf die Einspritzpumpe übertragen und sich unangenehm bemerkbar machen. Zur Verhinderung grösserer Schwenkungen der Spannrolle kann diese auch nicht mit allzugrossem Druck auf den Riemen einwirken, weil sonst in der Regel der Umschlingungswinkel der Scheibe des Antriebs verkleinert wird, sofern nämlich-wie dies aus räumlichen Gründen meistens notwendig ist-die Rolle das von ihr belastete Trum nach aussen drückt.

   Bei Verwendung eines Keilriemens von etwas anderer Länge als ursprünglich vorgesehen, oder bei bleibender Dehnung des Keilriemens, besteht zumindest die Schwierigkeit, dass auch   für den   Abstellmechanismus eine entsprechende Neueinstellung erforderlich wird. 



   Um diese Schwierigkeiten zu beheben, wurde bereits vorgeschlagen, bewegliche Rollen zur Auslösung eines Abstellmechanismus vorzusehen, die unter Federdruck in radialer Richtung in die für die Aufnahme der Riemen vorgesehenen Nuten der Riemenscheiben eintreten, sobald sich in diesen kein Riemen mehr befindet. Nachteilig ist bei diesen Einrichtungen vor allem der Platzbedarf am Umfang der Riemenscheibe, da die Tastrollen naturgemäss ausserhalb des vom Antriebsmittel umschlossenen Bereiches angeordnet werden müssen und die zur Führung der Rollen erforderlichen Elemente zusätzlich erheblichen Platz in Anspruch nehmen.

   Weiterhin ergibt sich eine zusätzliche Beanspruchung der Riemen durch die auf deren   Aussenfläche   laufenden Rollen, die insofern ungünstig ist, als die auftretende Beanspruchung dieser Seite des Riemens ungewöhnlich und daher durch den Aufbau des Riemens nicht berücksichtigt ist. 



   Die Erfindung stellt eine Verbesserung der zuletzt beschriebenen Einrichtungen dar ; gegenüber andern bekannten Einrichtungen, bei welchen die Überwachung des Riemenzustandes mittelbar durch die Wirkung des durch den Riemen angetriebenen   Gerätes - bei   einem Kühlgebläse   z.   B. durch den auf einen schwenkbaren Flügel wirkenden Staudruck - erfolgt, ergibt die Erfindung den Vorteil grösserer Sicherheit, die für die durch den Keilriemen unmittelbar gesteuerten Abstelleinrichtungen bezeichnend ist. Hiezu kommt geringer Platzbedarf und einfacher konstruktiver Aufbau und damit ebenfalls grosse Sicherheit der Abstelleinrichtungen. Der ganze Abstellmechanismus verharrt bei ungestörtem Betrieb in Ruhe und spricht nur dann an, wenn Gefahr für den Motor durch den Ausfall des   Kahlgebläses   besteht. 



   Nach der Erfindung weist eine der Scheiben des Riementriebes mindestens einen senkrecht zur Ebene des Riementriebes beweglichen Teil auf, der durch den gespannten Keilriemen in seiner Betriebslage 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Ring 28 eingesetzt, der, wie bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2, durch nicht dargestellte Federn belastet und in axialer Richtung fixiert ist. 



   Durch die beschriebenen Ausbildungsformen ist. die Erfindung nach keiner Richtung hin erschöpft, sondern es sind sowohl   Änderungen   der beschriebenen Einrichtungen hinsichtlich der wirkenden konstruktiven Elemente als auch Veränderungen hinsichtlich der auf den Scheiben beweglichen Teile möglich, ohne dass deshalb der Bereich der Erfindung überschritten würde. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Abstellen von Brennkraftmaschinen mit durch einen Keilriemen angetriebenem Kühlgebläse, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Scheiben des Riementriebes mindestens einen senkrecht zur Ebene des Riementriebes axial verschiebbaren Teil aufweist, der durch den gespannten Keilriemen in seiner Betriebslage gehalten wird, beim Abfallen des Riemens von der Scheibe in die Riemennut der Scheibe eintritt und so den Abstellimpuls gibt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein axial verschiebbarer Ringteil (16) einer Scheibe (17) des Antriebs, der eine seitliche Begrenzung der V-Nut für den Keilriemen (2) bildet, in seiner Betriebslage an einem äusseren Anschlag (20) anliegt, durch Federn (18) gegen den die andere Begrenzung der V-Nut enthaltenden zweiten Teil (17) der Scheibe axial gedrückt wird und ein senkrecht zur Ebene des Antriebs verschiebbarer Stift (3') mit einem Ende (14) in eine Umfangsnut (30) des Ringteiles (16) eingreift und mit dem andern Ende über ein Gestänge (24,25) mit dem Regelhebel der Einspritzpumpe verbunden ist (Fig. 1 - 3).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Ringteil (16) belastenden Federn (18) als Schraubenfedern ausgebildet sind, in axialen Sackbohrungen des Ringteiles (16) angeordnet sind und sich gegen einen Ring (20) abstützen, der am Scheibenteil (17) in Richtung der Federkräfte axial fixiert ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsscheibe (32) mit dem Kühlgebläselaufrad (31) antriebsverbunden ist und der bewegliche, dem Kühlgebläselaufrad zugekehrte Ringteil (33) der Antriebsscheibe über das Gebläserad axial durchsetzende Bolzen (34) an auf der andern Seite durch Federn (36) belasteten, vorzugsweise radial gerichteten zweiarmigen Hebeln (35) angreift und die von den Federn (36) belasteten Enden der zweiarmigen Hebel (35) über einen axial verschiebbaren, mit dem Gebläselaufrad umlaufenden Ring (37) über einen axial verschieblichen Verstellstift (38) auf die Einspritzpumpe einwirken (Fig.
    3). EMI3.1 axiale Bolzen (29) vorgesehen sind, die durch Öffnungen (22) in der Keilriemenscheibe (17') in die Keilnut hineinragen, sich in der Betriebsstellung an dem in der Nut befindlichen Keilriemen (2) abstützen und beim Fehlen desselben durch in axialer Richtung wirkende Federn in die Nut eingeschoben werden, wobei sie über einen mit einer Ringnut (30) versehenen axial verschiebbaren Ring (28), in welchem sie befestigt sind, über ein Gestänge die Einspritzpumpe in Stopstellung bringen (Fig. 4).
AT89758A 1958-02-07 1958-02-07 Vorrichtung zum Abstellen von Brennkraftmaschinen mit einem Kühlgebläse AT203805B (de)

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