AT203784B - Rechenrad - Google Patents
RechenradInfo
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- AT203784B AT203784B AT561154A AT561154A AT203784B AT 203784 B AT203784 B AT 203784B AT 561154 A AT561154 A AT 561154A AT 561154 A AT561154 A AT 561154A AT 203784 B AT203784 B AT 203784B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/14—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
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Description
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Rechenrad
Die Erfindung bezieht sich auf Rechenräder, welche an ihrem Umfange mit federnden Zinken versehen sind. Es sind Rechenräder bekannt, die im wesentlichen aus einer Scheibe und einer Felge bestehen, wobei Scheibe und Felge mit Hilfe haarnadelförmig gebogener Stahldrähte verbunden sind. Diese Stahldrähte sind mit Hilfe von Bolzen in ihrer U-förmigen Krümmung an der Nbe festgehalten und ragen mit ihren Schenkeln durch Löcher der Felge. Nahe ihrem Austritt aus der Felge sind die Schenkel nach einer Richtung hin umgeknickt und bilden mit diesem aus der Felge ragenden Teil die Zinken zur Bearbeitung des Erntegutes. Demnach sind die frei aus der Felge ragenden Zinken um innerhalb der Felge liegende Achsen, die die U-förmig gebogenen Teile der Stahldrähte bilden, schwenkbar.
Gegenüber den bekannten Rechenrädern dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, dass jede seiner Zinken mit seinem Träger gekuppelt ist, welcher um eine Verdrehachse drehbar ist, wobei die Träger in der Drehrichtung des Rades gesehen, nach vorne weisen und die Zinken in der Drehrichtung des Rades gesehen, nach huren weisen.
Diese vorteilhafte Ausbildung der Zinken ermöglicht es, dass eine Zinke im beträchlichen Masse ausweichen kann, wogegen die Zinke sowohl. in normaler ; als auch in ausgewichener Lage an einer für die Rechenwirkung günstigen Stelle bleibt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert.
Die Fig. 1 zeigt in Ansicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. eines speichenlosen Rades, wogegen in der Fig. 2 die Ansicht eines mit Speichen versehenen Rades gemäss der Erfindung dargestellt ist.
Nach Fig. 1 besteht das Rechenrad aus einer eine kreisförmige Scheibe 2 tragenden Nabe 1. In oder parallel zur Ebene der Scheibe 2 ist konzentrisch zur Nabe 1 ein Reifen 3 vorgesehen. Auf der Scheibe 2 angeordnete Bolzen 4 klemmen fast um 1800 U-förmig gebogene Stahldrahtstücke fest. Einfachheitshalber sind nur wenige Drähte in der Figur eingezeichnet. Die Schenkel 5 jedes dieser U-förmig gebogenen Stahldrahtstilcke ersetzen die Speichen des Reifens 3 und jeder Schenkel durchsetzt in einer eigenen Bohrung den Reifen 3.
Am äusseren Umfange des Reifens S ist jeder als Verdrehachse ausgebildete Schenkel 5 mit einem scharfen Knick 6 von etwa 900 von der Radialen weggebogen und anschliessend unter Belassung eines Armes oder Trägers 7 in der entgegengesetzten Richtung wieder um etwa den gleichen Winkel zurückgebogen, wodurch Zinken 8 entstehen. Diese letztgenannte Biegung kann nach einem Kreisbogen 9 vorgenommen werden.
Die Träger 7 ragen in der Drehrichtung des Rades gesehen nach vorne und die Zinken 8 sind in der Drehrichtung nach hinten geneigt. Die Zinken 8 und die Verdrehachse 5 liegen in parallelen Ebenen.
Bei dem in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist mit der Nabe 20 eine kreisförmige Scheibe 21 fest verbunden. Ein Reifen 22 ist starr oder leicht federnd mit Hilfe von eigenen Speichen 24 mit der Scheibe 21 verbunden. Von den bei 28 U-förmig gebogenen, als Verdrehachsen ausgebildeten Schenkeln 26 und 27 der Stahldrahtstücke sind die Schenkel 26 mit Hilfe von am Reifen 22 vorgesehenen Klemmstücken 25 eingespannt, wogegen die andern Schenkel 27 den Reifen in Bohrungen durchsetzen. Am äusseren Umfange des Reifens 22 ist jeder der Schenkel 27 mit scharfem Knick 29 etwa um einen rechten Winkel von der Radialen weggebogen und anschliessend unter Belassen eines Armes oder Trägers 30 mit einem scharfen Knick 31 zur Zinke 32 wieder entgegengesetzt zurückgebogen.
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Die Schenkel 5 bzw. 26,27 bilden Torsionsstäbe, wobei dit ; Torsionssteifigkeit der Schenkel des zweiten Ausführungsbeispieles praktisch einer einseitig eingespannten Welle gleichkommt, deren Länge gleich der Summe der Längen der Schenkel 26,27 ist.
Die Verdrehachse, um welche der Zinkenträger schwenkbar ist, schliesst in der Projektion auf eine durch die Drehachse des Rades gehende Ebene einen Winkel in den Grenzen von 459-9cl mit dieser Drehachse ein.
Diese Massnahme gewährleistet an und für sich eine hinreichende Federung und auch einen hinreichenden Schwenkbereich für die Zinken 8 bzw. 32. Zwecks Verbesserung der erreichten Eigenschaften kann zusätzlich die durch die Schenkel 5 bzw. 26,27 gebildete Schwenkachse der Zinken mit der Drehachse des Rades gekreuzt werden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die freien Enden der Zinken 8 bzw. 32 derart gebogen sein, dass sie senkrecht zum Lot stehen, welches aus einem Punkt des freien Zinkenendes auf die Schwenkachse der Zinken gefällt wird.
Besonders vorteilhaft hat es sich überdies erwiesen, die kürzeste Entfernung zwischen der Schwenkachse, gebildet aus den Schenkeln 5 bzw. 26, 27 und der Drehachse 10 bzw. 23 des Rechenrades und die kürzeste Entfernung zwischen der Verlängerung des Zinkenendes der Zinken 8 bzw. 32 und der Drehachse 10 bzw. 23 des Rades auf die gleiche Seite jener Ebene zu legen, welche die Achse des Rechenrades und das Zinkenende bilden. Die Rechenräder gemäss der vorliegenden Erfindung sind zufolge ihrer Einfachheit besonders leicht und daher auch billig herzustellen. Sie eignen sich sowohl für die bisher üblichen Fahrgestelle mit kurbelförmig ausgebildeten Achsen der Recnenräder, aber besonders vorteilhaft für Rechenvorrichtungen, deren Achszapfen starr mit einem Balken verbunden sind.
Hiebei kann noch dieser Balken von mindestens zwei Laufrädern unterstützt sein, die in bezug auf die Achsen dieser Laufräder der Höhe nach einstellbar sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rechenrad, das an seinem Umfang mit federnden Zinken versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass jede seiner Zinken (8,32) mit seinem Träger (7,30) gekuppelt ist, welcher um eine Verdrehachse (5, 27) drehbar ist, wobei die Träger (7, 30) in der Drehrichtung des Rades gesehen, nach vorn weisen und die Zinken (8,32) in der Drehrichtung des Rades gesehen nach hinten weisen.
Claims (1)
- 2. Rechenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehachse (5,27) des Trägers (7,30) einer Zinke (8,32) die Drehachse (10, 23) des Rechenrades kreuzt.3. Rechenrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehachse (5,27), um welche der Zinkenträger (7,30) schwenkbar ist, in der Projektion auf eine durch die Drehachse des Rades gehende Ebene einen Winkel in den Grenzen von 45 -90 mit dieser Drehachse einschliesst.4. Rechenrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (8,32) und Verdrehachsen (5,27) in parallelen Ebenen liegen.5. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kürzeste Entfernung zwischen der Verdrehachse (5, 27) eines Trägers (7,30) und der Drehachse (10,23) des Rechenrades und die kürzeste Entfernung zwischen der Verlängerung der Zinke (8,32) und der Drehachse (10,23) des Rechenrades auf derselben Seite jener Ebene liegen, welche die Drehachse (10,23) des Rechenrades und ein Punkt der Zinke (8,32) bilden.6. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede seiner Zinken (8,32) und deren Träger (7,30) mit seiner Verdrehachse (5,27) aus einem einheitlichen Federstahlstück bestehen.7. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (8,32) nebst deren Trägern (7,30) in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines Reifens (3,22) gekuppelt sind, in welchem Reifen die Verdrehachsen (5,27) der Träger (7,30) an der Stelle ihres Überganges (6, 29) in die Träger (7,30) gelagert sind.8. Rechenrad nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Reifen (3) in den Aussenenden der Verdrehachsen (5) in an sich bekannter Weise die Zinken (8) nebst Trägern (7) unterstützt, und bezüglich der Rechenraddrehachse (10) zentriert ist, wobei die Verdrehachsen (5) die Speichen des Rechenrades bilden.9. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehachse (27) einer Zinke (32) in an sich bekannter Weise aus einem Torsionsstab bestehl, dessen eines Ende unbeweglich an der Felge des Rechenrades befestigt und dessen anderes Ende an dcr Stelle ihres Überganges (29) in die Träger (30) im Reifen (3) des Rechenrades gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL203784X | 1953-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT203784B true AT203784B (de) | 1959-06-10 |
Family
ID=19778473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT561154A AT203784B (de) | 1953-10-16 | 1954-10-11 | Rechenrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT203784B (de) |
-
1954
- 1954-10-11 AT AT561154A patent/AT203784B/de active
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