AT203556B - Kreuzschienenschalter - Google Patents

Kreuzschienenschalter

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AT203556B
AT203556B AT808453A AT808453A AT203556B AT 203556 B AT203556 B AT 203556B AT 808453 A AT808453 A AT 808453A AT 808453 A AT808453 A AT 808453A AT 203556 B AT203556 B AT 203556B
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Int Standard Electric Corp
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


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  Kreuzschienenschalter 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kreuzschienenschalter, in welchem Stapel von Kontaktgliedern in sich kreuzenden vertikalen und horizontalen Richtungen angeordnet sind, welche durch einen Wählschaft ihrer Reihe einer Richtung gewählt und durch eine Halteschiene ihrer Reihe anderer Richtung betätigt werden. 



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Rahmun vorgesehen ist, innerhalb welchem Wählschäfte und Halteankerschienen mit darauf befestigten Halteschienen zur Auswahl und Betätigung bestimmter Kontaktstapel angeordnet sind und ausserhalb des Rahmens eine Kontaktbank angeordnet ist, wobei an den Wählschäften Wählfinger zur Verstellung von Einstellgliedern zur Betätigung des ausgewählten Kontaktstapels vorgesehen sind. 



   Unter einem Kreuzschienenschalter versteht man im allgemeinen einen Schalter, welcher stets paarweise auftretende Kontaktglieder besitzt, die Kontaktstapel bilden, wobei diese Kontaktglieder in sich kreuzenden Reihen auftreten. Diese Reihen werden hier senkrechte und waagrechte Reihen genannt. Wählstangen (oder Schafte) erstrecken sich längs der horizontalen Reihe, welche die Kontaktstapel wählen, welche darin enthalten sind. Haltestangen (oder Anker) erstrecken sich längs der vertikalen Reihe, welche die gewählten Kontaktstapel betätigen und halten. 



   In einer verbesserten Konstruktion, welche hier beschrieben wird, besteht der Kreuzschienenschalter aus einem rechtwinkeligen Rahmen, welcher die oben angeführten Kontaktstapel in Form einer einheitlichen Kontaktbank, welche aus horizontalen Kontaktstreifen und vertikalen   Krntaktstreifen aufgebaut ist,   trägt, wobei dieselben schichtweise abwechseln und so ein vielschichtiges Gitter bilden. Diese Kontaktstreifen werden durch geklemmte Stapel gehalten und voneinander isoliert bzw. fallen sie mit der fol- 
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 geformt und angeordnet, dass sie die Kontaktglieder des Kontaktstapels und ausserdem die erforderlichen Kontaktvielfache, welche diese Kontaktglieder verbinden, bilden. Damit wird die übliche Verdrahtung zwischen den Stapeln vermieden. Ausserdem reduziert diese Konstruktion die Zahl der zu erzeugenden und zusammensetzbaren Teile.

   Es ist auch dadurch eine Seite der Kontaktbänke vollständig ohne Hindernisse (Verdrahtung) anzuordnen, wodurch eine gute Beaufsichtigung der Justierung der individuellen Kontaktglieder eines Kontaktstapels möglich ist. 



   Weitere Merkmale der Erfindung sind folgende :
1. Das freie Ende jeder biegsamen Kontaktfeder hat T-Form. Dies ermöglicht ein Paar von Kontaktpunkten darauf anzubringen, dessen Kontakte voneinander entfernt sind, wobei jeder Kontaktpunkt auch von der Mitte der Kontaktfeder entfernt ist. Dies hat den Vorteil, dass eine direkte Beobachtung der Kontaktteile von der Oberseite der Schalterbank möglich ist. Weiters besteht der Vorteil, dass durch einen zweiteiligen Spiegel, welcher entlang des Kontaktstapels längs des   Hauptteiles   der Federn herabgeführt wird, diese Kontakte indirekt beobachtet werden können. Diese Konstruktion fördert weiters eine Zwillingskontaktwirkungsweise, da der weite Abstand der Kontaktpunkte sicherstellt, dass das Federglied sich, wenn notwendig, verdreht und so die sichere und doppelte Kontaktgabe ermöglicht. 



   2. Die den Kontaktstapel betätigenden Glieder, welche unter den Stapeln liegen, sind individuell gelagerte Hebel anstatt der bisher verwendeten Federblätter. Diese Konstruktion vermeidet die   zusätzli-   che Federbelastung, welche durch die Betätigungsfedern benötigt wurde. Ferner ist die dimensionsmässige Stabilität vergrössert. 

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   3. Jede vertikale Reihe von Kontaktstapeln ist mit einer gemeinsamen Rückgangbegrenzungsschiene versehen, welche. unterhalb der Betätigungsglieder der Kontaktstapel angeordnet ist. Die Rückgangbegrenzungsschienen sind an zwei Punkten nahe der Enden justierbar, können leicht gehoben oder gesenkt und so nivelliert werden, falls es gewünscht ist, um die Kontaktfedern verschiedener Kontaktstapel der vertikalen Reihe in bezug auf ihre festen Kontaktteile in die gleiche Grundstellung zu bringen. 



   4. Jeder Halteanker (Haltestangen) ist drehbar zwischen der Stirn-und der Rückenschiene des Schal terrahmens montiert. Damit verbundene   Justiermöglichkeiten   erleichtern in grossem Masse die zulässigen Erzeugungstoleranzen und erlauben die folgenden voneinander unabhängigen Justierungen der Halteanker :

   a) Justierung einer Lagerstelle (Lager an der Vorderseite) zur oder weg von der Kontaktbank, um den Anker mit dieser zu nivellieren. b) Justierung der normalen oder Rückgangbegrenzungsstellung des Ankers bis zu einem Punkt, wo alle Wählhebel, welche auf dem Anker geführt sind, zwischen dem Anker und den   Betätigungsgliedern, unter   welchen sie angeordnet sind, fortbeweglich sind mit einem Minimum von Spiel bei Betätigung des Ankers. c) Justierung   derVorwärtsbewegungsbegrenzungsstellung   des Ankers bis zu einem Punkt, wo jederKontaktstapel, welcher bewegt werden soll, in seine geschlossene Stellung gebracht ist, bei einem gewünschen Punkt beim Bewegen des Ankers, so dass die Anwendung des richtigen Kontaktdruckes gesichert ist.

   
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 Kernes des dazugehörigen Elektromagneten in seiner Längsrichtung bewirkt, wobei die Spule feststeht und der Kern einfach in einem Schraubengewinde in Stellung gedreht wird. 



   6. Ein weiteres Merkmal besteht in einer vereinfachten und verbesserten   V-Schlitzzentrierungsan-   ordnung für die Wählschafte. Diese erlaubt eine einfache Konstruktion der Stützteile. Weiters ist eine verbesserte Schaftrückstellfedereinrichtung vorgesehen, welche justierbar ist, um die erforderliche Rückstellkraft zu liefern. 



   7. Ein noch weiteres Merkmal bezieht sich auf eine neue und verbesserte Anordnung, welche speziell die Kontaktstapelwahl in einer Kontaktbank der beschriebenen neuen und verbesserten Type bewirkt. 



   Andere Zwecke und Merkmale der Erfindung werden im Verlauf der Beschreibung angeführt. Die Fig. 1-19 der Zeichnungen zeigen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, während die Fig. 20- 23 eine Modifikation der Konstruktion der Kontaktbank darstellen. 



   Die Fig. 1 ist eine Ansicht von der Oberseite des Schalters der Fig. 1-19. Die Fig. 2 ist eine Vorderansicht des Schalters, wie er als Teil einer Schaltanlage installiert ist. Die Fig. 3 ist eine Ansicht des Schalters von der linken Seite. Die Fig. 4 ist eine geschnittene Ansicht von der rechten Seite, wobei der Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 1 geführt wurde. Die Fig. 5 und 6 sind stückweise Ausschnitte von Teilen des Schalters von oben gesehen. Die Fig. 7 ist eine geschnittene Ansicht von der linken Seite, wobei der Schnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 6 geführt wurde. Die Fig. 8,   9, 10   und 11 sind stückweise Ansichten von der Vorderseite, wobei die Schnitte der Reihe nach längs der Linien 8-8,9-9, 10-10 und 11-11 der Fig. 1 geführt wurden.

   Die Fig. 12, 13 und 14 zeigen zusammen mit den Hilfsansichten der Reihe nach einen   Kopfverschraubungsstreifen,   einen Isolationsstreifen und einen leitenden Vertikalkontaktstreifen, welche in den verschraubten Stapeln des Schalters verwendet werden. Die Fig. 15, 15A und 15B zeigen einen leitenden horizontalen Kontaktstreifen, wie er im Schalter verwendet wird. Die Fig. 16 und 17 zeigen zusammen mit ihren Hilfsansichten einen metallischen Abstandhalter und eine Kontaktfeder, wie sie in den elften und zwölften (Erweiterungs-) Kontaktstapeln jeder vertikalen Reihe des Schalters verwendet werden. Die Fig. 18 zeigt eine schematische Ansicht eines Wählhebels und die mit diesem   zusammer-   arbeitenden   Wähl-und Haltemechanismen.   Die Fig. 19 ist ein schematisches Stromlaufdiagramm des Schalters nach den Fig. 1-18.

   Die Fig. 20 ist eine teilweise Ansicht des Schalters nach Fig. 1-19 von oben, wobei der Schalter die gleiche Kapazität, jedoch eine abgeänderte Konstruktion besitzt. Die Fig. 21 ist eine gleiche Ansicht desselben Schalters, jedoch ohne Erweiterung. Die Fig. 22 ist eine vergrösserte Vorderansicht des Apparates nach Fig. 21. Die Fig. 23 und 24 zeigen die Anschlussenden teilweise vervollständigter leitender Kontaktstreifen für die Verwendung in einem Schalter geänderter Konstruktion. 



   Die Erfindung sei nun an Hand der Figuren näher erläutert :   A.   Die Rahmenanordnung. 



   Unter allgemeiner Bezugnahme auf die Fig. 1 besteht die darin dargestellte rechteckige Rahmenanordnung ars vorderen Schienen und rückwärtigen Schienen 1 und 3, welche an den Enden,   z. B.   durch 

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   Schweissen. fest mit den Enden der U-Schienen2 und 4, durch Zwischenschaltung von Rechts-oder   Linksecken 5 und 6 verbunden sind. 



   Die vordere Schiene 1 ist eine   L-Schiene.   Ihr sich nach innen erstreckender oberer Flansch besitzt mit Gewinden versehene Löcher zur Aufnahme der Schrauben 26, welche die vorderen Enden der kontaktbanktragenden   U -Schienen 25   festhalten. Der andere Flansch der vorderen Schiene besitzt mit Gewinde versehene Löcher und    verlängerte Löcher   zur Aufnahme der justierbaren   Anker-Einstellplattenanord-   nungen 112. 



   Die rückwärtige Schiene 3 ist eine U-Schiene mit sich nach innen erstreckenden oberen und unteren 
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 und der Schrauben 26, welche die rückwärtigen Enden der Trage-U-Schienen 25 fixieren. Der untere Flansch dient als Chassis für die Haltemagnete 80. Zu diesem Zweck besitzt er mit Gewinde versehene Löcher zur Aufnahme der mit Schraubgewinde versehenen Kerne dieser Magnete. Die rückwärtige Schiene 3 dient daher als ein Teil der Rückführung des magnetischen Flusses der Haltemagnete und muss aus geeignetem magnetischem Material bestehen. Der Hauptteil der Schiene 3 trägt die genieteten Ankerstümpfe 109, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. 



   Zwei links gerichtete Ecken 5 und zwei rechts gerichtete Ecken 6 verbinden auf feste Weise die parallelen Schienen 1 und 3 mit den Enden der U-Schienen 2 und 4, z. B. durch Schweissen. Ein Teil jeder dieser Ecken 5 und 6 ist nach inren umgeflanscht zur Befestigung der Schaftträger 18 und 19 (s. Fig. 1). 



   Die Fig. 6 und 7 zeigen einen zwischenliegenden kreuzenden Träger 7, in Form einer   U-Schiene   mit einem- oberen und einem unteren Flansch. Ein genügender Teil der Flansche ist an den Enden weggeschnitten, damit die Enden des Steges gebogen und mittels der Schrauben 8 an der vorderen und rückwärtigen Schiene befestigt werden können. Die Schiene 7 dient zur Versteifung der Rahmenanordnung und zur Anordnung der Wählschaftführungsschiene 13. 



   Die Wählschaftführungsschiene 13 ist ein plattenartiges Glied mit abgewinkelten Flanschenenden, welches geschlitzte Öffnungen besitzt um die Führungsschiene 13 auf dem unteren Flansch des Steges 7 mittels der Schrauben 14 zu befestigen. Der obere Teil der   Wählschaftfuhrungsschiene   13 besitzt genau bemessene und im Abstand angeordnete Ausschnitte zur leichten Aufnahme der   rohrförmigen   Teile 40 der sechs Wählschafte, wie z. B.   Sl-2   zum Zwecke der Unterstützung und der Ausrichtung. 



   B. Die Montierungsrollen. 



   Die Montierungsrollen 10 sind gemäss den Fig.   l   und 2 an den End-U-Schienen 2 und 4 mittels Rollerstümpfen 11 angebracht. Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, wo der Schalter gezeigt wird, wie er in 
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 durch kann der Schalter (teilweise als rollende, teilweise als gleitende Bewegung) in der Art einerSchublade in einen Stahlschrank heraus-. und hineinbewegt werden. 



   C. Die Fussschiene. 



   Ein Paar von Fussschienen 15 sind unterhalb der Rahmenanordnung angebracht. Eine solche Fussschiene 15 ist in den Fig. 2 und 3 gezeigt. Wie dort gezeigt ist, ist die Fussschiene 15 auf der   Rückseite der vor-   
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 Flansch der rückwärtsliegenden parallelen   Montiemng ? schiene   3 dutch die Schrauben 17 befestigt. Die   Fussschienen   dienen als Unterstützungsfüsse während des Zusammenbaues, der Verdrahtung und der Justierung des Schalters. Sie können auch noch dazu verwendet werden, die Rahmenkonstruktion zu versteifen. 



  Weiters dienen sie als   Kabelhalter   (nicht gezeigt). 



   D. Die Schafthalteschienen. 



   Zwei Schafthalteschienen 18 und 19 reichen über die Rahmenkonstruktion un sind in den Fig. 1-4 dargestellt. Jede solche Schafthalteschiene besteht aus einem nach aufwärts stehenden Hauptteil und einem nach aussen geflanschten horizontalen Teil. Der Hauptteil jeder Schafthalteschiene 18 und 19 ist an den Enden an den Ecken 5 und 6 durch die Schrauben 20 befestigt. Der aufwärts stehende Teil der Schienen 18 und 19 hält die Wählschafte, die Schaftzentrierungsanordnungen und die Anordnungen für die   Arbeitskontakte. Drei   nach aufwärts stehende   Anschlussstücke   62 sind mit jeder Schafthalteschiene aus einem Stück gefertigt zur Montierung der Hilfsjustierung für die Schaftzentrierungsmittel. 



   Der geflanschte Teil der Schafthalteschienen besitzt mit Gewinde versehene Locher zur Aufnahme der Kerne der Wählmagnete Ml-M12 durch Einschrauben und zur Justierung derselben. Die Schafthalteschienen 18 und 19 dienen ausserdem als ein Teil des Rückweges für den magnetischen Fluss der Wählmagnete   Ml-M12.   



   E.   Die Träger-U-Schienen.   



   Die   Träger-U-Schienen   25 bestehen aus einem oberen Schienenteil, wie in Fig. 5 gezeigt, mit lin- 

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 ken und rechten Flanschteilen, welche sich nach unten erstrecken, wie dies im Schnitt in den Fig. 8,9, 10 und 11 dargestellt ist. Die Endteile der oberen Schienenteile sind beschnitten, um die Enden auf den oberen Flanschen der parallelen   Montierungsschienen l   und 3 mittels der Schrauben 26 befestigen zu können. Die Löcher in den oberen Schienenteilen, durch welche die Schrauben 26 hindurchgehen, sind länglich, um die   Träger-U-Schienen   25 in   gewünschter   Weise justieren zu können (s. Fig. 1). 



   Die oberen Schienenteile (s. Fig. 5) tragen die Kontaktstapel und die Haltesteuereinrichtungen. Sie besitzen zu diesem Zweck mit Gewinde versehene Löcher 27 und 28. Die Öffnungen 29 sind dazu da, Stifte bei der Zusammenstellung des Schalters zur Geraderichtung einzuführen. 



   F. Die Rückgangsbegrenzungsschienen. 



   Die Rückgangsbegrenzungsschienen 32, wie sie in Fig. 5 gezeigt werden, bestehen aus schmalen flachen streifenförmigen Gliedern, welche sich vertikal über die Rahmenkonstruktion erstrecken, wobei die flachen Seiten parallel zu den rechten Flanschen der   Träger-U-Schienen   25 liegen. Der Kopfrand ist ausgeschnitten zur Aufnahme der ausgepressten Teile der   Betätigungsglieder   33. Die flachen Teile enthalten   Langlöcher   für den Durchgang der   Rückgangsbegrenzungsschienen-Befestigungsschrauben   30. 



   Die Rückgangsbegrenzungsschicnen 32 sind an den rechten Flanschteilen der   Täger-U-Schienen   25 mittels der Schrauben 30 befestigt und im richtigen Abstand durch die Abstandhalter (Hülsen) 31 gehalten. Die Langlöcher in den Schienen 32, durch welche die Schrauben 30 hindurchgehen, dienen zur Auf-   wärts-oder Abwärtsjustierung   zur richtigen Einstellung der Betätigungsglieder 33. 



   Die Rückgangsbegrenzungsschienen 32 dienen zur Lagehaltung und zur justierbaren Rückgangsbegrenzung der Stirnteile der Betätigungsglieder 33. Die justierbaren Rückgangsbegrenzungsschienen dienen ferner zur richtigen Lagehaltung der Federkontakte 161 und 171 der Stapel in bezug auf ihre festen Kontaktglieder 157, wie später erläutert wird. 



   G. Die Betätigungsglieder. 



   Die Betätigungsglieder 33, von welchen eines in der Fig. 18 dargestellt ist, bestehen im wesentlichen aus einem ebenen Oberteil und einem nach unten reichenden Flanschteil. Der Oberteil jedes Betä-   tigungsgliedes   33 ist an jeder Kante nahe dem Ende ausgeschnitten. Diese Teile lagern drehbar in den Öffnungen der Träger-U-Schienen 25 (S. Fig. 5). 



   Der Oberteil der Betätigungsglieder 33 besitzt eine eingeprägte Vertiefung nahe dem Ende, welche zur Aufnahme der Federpaket-Hebepimpel 165 usw. dient. Die nach unten gerichtete Ausprägung liegt innerhalb der ausgeschnittenen Teile der Rückgangsbegrenzungsschienen 32, so dass der Oberteil der Betätigungsglieder 33 während der ungesättigten Zeit flach auf den Rückgangsbegrenzungsschienen 32 liegt. 



   Die Betätigungsglieder 33 werden durch die justierbaren Rückgangsbegrenzungsschienen 32 in Stellung gebracht. Eine solche Schiene   unterstützt   in ihren Lagen alle   Betätig'mgsglieder   33, wobei sie unter jeder vertikalen Gruppe von Kontaktstapeln, welche eine Kontaktbank 150 darstellen, liegen. 



   Der justierbar montierte Anker 90, welcher die Wänihebel 125 trägt, kann nach aufwärts oder nach abwärts mit solchem Spiel justiert werden, dass die Wählhebel 125 ihre alternativen Wählstellungen einnehmen können, indem das Ende des nach unten gerichteten Flansches des betätigenden Betätigungsgliedes 33 als Folge der Wirkung des Wählmechanismusses für das Ansprechen des Kontaktstapels, unterlegt wird. 



   H. Die   Wählschäfte.   
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  Eine Seitenansicht des Schaftes Sl-2 ist in Fig. 2 dargestellt. Jeder Schaft bestcht in der Hauptsache aus einem Metallrohr 40 mit darauf als ein Stück verbundenen   Fingerftihrungen   135 (s. Fig. 18), durch welche die Wählwirkung des Schaftes gelegentlich seiner Rotation um seine Achse ausgeführt wird. 



   Wie in Fig. 2 gezeigt, ist der Lagerstift 43, welcher aus einem geeigneten Lagermaterial besteht, in den hohlen Teil des Schaftes 40 an einem Ende eingeführt und durch die Niete 44 in seiner Lage gehalten. Das Ende des Lagerstiftes 43 ist zur Aufnahme der justierbaren, an ihrem Ende sphärischen Gegenlagerschraube 45 abgerundet. Der Körper der Schraube 45 ist in einem Gewindeloch der Schafthalteschienen 19, wobei ein genügender Teil des geschlitzten Endes durch die Schafthalteschienen 19 durchragt, damit die Justierung mit einem Schraubenzieher durchgeführt werden kann. Die Schraube 45 dient als ein Justiermittel für die Einstellung des Schaftspieles am Ende desselben. Die Schraube 45 besitzt noch eine sechseckige Sperrmutter 48, um die Schraube in der gewünschten Stellung festzuhalten.

   Diese Anordnung ist sehr vorteilhaft, da der Wählschaft so justiert werden kann, dass er sich mit einem Minimum an Reibung drehen kann. Weiters können die Herstellungstoleranzen ausgeglichen werden.   Ausserdem   sind die Wählschäfte leicht montierbar und demontierbar. 

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   Wie schon erwähnt wurde, kann eine Schaftführungsschiene 13, insbesondere in Schaltern, welche lange Schäfte verwenden, vorgesehen werden, damit jedweder Schaden bei ungeeigneter Behandlung vermieden wird (s. Fig. 7). Die Schienen 13 geben der Rahmenanordnung und den Wählschäften eine grössere Stabilität, vermeiden eine seitliche Abweichung und tragen dazu bei, dass die Schäfte richtig aufgerichtet bleiben. 



   Die andernEnden derWählschäfte werden auf   folgende Weise unterstützt ; ein ankertragenderBlock48,   welcher aus einem geeigneten Lagermaterial hergestellt ist, besitzt einen inneren zylindrischen Endteil, welcher in das hohle Ende des Stabes 40 eingeführt und durch die Niete 47 in seiner Lage festgehalten ist. 



  Der äussere Endteil des Blockes 46 ist abgedreht und bildet einen Halsteil verminderten Durchmessers, um die Reibung zwischen dem Lagerblock und der Schafthalteschiene 18 herabzusetzen. Der Halsteil ist so abgedreht, dass er eine Lagerspitze kleineren Durchmessers erhält, welche in ein abgeflachtes Loch, welches in der Sch2fthalteschiene 18 angeordnet ist, eingreift oder die Schaftstäbe Sl-2 usw. frei auf die   Wählwirkung   der Wählmagnete Ml, M2 usw. ansprechen können. 



   Man sieht, dass der erste, dritte und fünfte   Wählscl1aft   einer Gruppe in der gleichen Art angeordnet ist, nämlich mit der Ankerseite 51 auf der linken Seite der Rahmenanordnung (s. Fig. 1), während der zweite,   viert ?   und sechste Wählschaft in der umgekehrten Art angeordnet ist. Dort sind die Anker auf der rechten Seite. Dementsprechend sind die Magnete MI und M2, M5 und M6, M9 und MIO für den ersten, dritten und fünften Schaft auf der linken Schafthalteschiene 18 angeordnet, während die Magnete M3 und M4, M7 und M8, Mll und M12 für den zweiten, vierten und sechsten Schaft auf der rechten Schafthalteschiene 19 angeordnet sind. Die Anker 51 sind für die   Wählschäfte,   wie in Fig. 2-4 dargestellt, vorgesehen.

   Jeder besitzt einen plattenförmigen Hauptzugteil und einen aus einem Stück geformten abgesetzten Teil, welcher auf der Unterseite des ankertragenden Blockes 46 durch Vernietung mit den. unteren Teil des Rollenstumpfes 70 mittels der Niete 54 befestigt ist. 



   Der Anker 51 hat ein Paar von Flügelteilen 52 und 53, welche aus einem Stück mit dem Anker gefertigt sind. Er ist so angeordnet, dass er entweder durch den Wählmagnet Ml oder M2 angezogen wird. 



  Die normale gegenseitige Stellung der Flügel 52 und 53 jedes Schaftes und der dazugehörigen Wählmagnete (wie z. B. MI und M2) ist in Fig. 3 dargestellt. 



   Der abgesetzte Anker 51 ist so in bezug auf die Schafthalteschienen 18 und 19 angeordnet, dass in der angezogenen Stellung nur ein sehr schmaler Luftspalt zwischen der Rückwand des Ankers und der 
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 geht der magnetische Fluss vom Stirnende des Magneten zum dazugehörigen Flügel (52 oder 53) des betreffenden Ankers 51, wo er den schmalen Luftspalt zwischen der Rückseite des A nkers 51 und der Schafthalteschiene (18 oder 19)   durchläuft und durch die Schafthalteschiene   an das   andere Ende deserregtenMa-   gneten gelangt. Der betreffende Ankerflügel 52 oder 53 wird durch den erregten Magneten angezogen und bewirkt eine Rotation des betreffenden Wählschaftes entweder in einer Richtung oder in der andern Richtung. Es ist zu bemerken, dass der Anker 51 abgesetzt ist.

   Dadurch wird vermieden, dass Teile der Schafthalteschienen 18 und 19 weggeschnitten werden müssen. Der Anker ist daher so ausgelegt, dass jeder Flügel 52 oder 53 im angezogenen Zustand flach auf der Stirnseite des Kernes des Wählmagneten MI usw., zur Verbesserung der Kontaktoberfläche, aufliegt. 



   Die Stirnhaltelage der Ankerflügel 52 und 53 ist dadurch justierbar, dass die Kerne der Wählmagnete   (mol,     M2 usw.)   verschoben werden   können.   Wie in Fig. 3 gezeigt, sind die Kerne dieser Magnete   (mol,   M2   use.) inden   Flanschen der Schienen 18 oder 19 eingeschraubt, durch die Sperrmutter 21 festgelegt und so angeordnet, dass sie sich frei innerhalb ihrer Spulen drehen, so dass der Ankerhub eingestellt werden kann. 



   I. Die Schaftnormallageanordnung. 



   Eine Schaftnormallageanordnung ist dazu vorgesehen, dass die Wählschäfte S1-2 usw. in ihre normale (unerregte) Lage nach vollendeter Wählarbeit zurückgebracht   werden. Eine solche Anordnung besteht,   wie in den Fig. 2 und 4 gezeigt, in. der Hauptsache aus einem justierbaren Tragarm 60, einer Nockenfeder 65, einem Nockenglied 66 und arbeitet mit einer Schaftrolle 69 und einem Achsstumpf 70 zusammen. 



   Alle Schafthalteschienen 18 und 19 haben drei abgesetzte Tragarme 60 (Fig. 2). Das untere Ende des Tragarmes ist mit der Schafthalteschiene 18 oder 19 durch die Nieten 61 verbunden. Das obere Ende ist nach innen abgesetzt und ist justierbar in bezug auf den vertikalen Fortsatz 62 durch die gegenseitig sperrenden Justierungsschrauben festgelegt. Diese bestehen aus einer Hineinziehschraube 64 und einer Herausstossschraube 63, wodurch der Tragarm in geeigneter Weise zur oder von der Schafthalteschiene weggebogen und durch beide Schrauben in seiner Lage festgehalten werden kann. 

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   Die Schraube 63 geht durch das glatte Loch in   dem 1ragarm   60 und wird eingeschraubt im Schraubloch im Fortsatz 62. Wenn die Schraube 63 angezogen wird, dann zieht ihr Kopf den abgesetzten Teil des Tragarmes 60 in bezug auf die Schafthalteschienen 18 und 19 nach innen zu einer Stelle, welche durch die gegenwärtige Einstellung der Schraube 64 vorgeschrieben ist. 



   Die Justierschraube 64 ist in einem Schraubloch in dem abgesetzten Teil des Tragarmes 60 eingeschraubt und ihre abgerundete Stirnseite drückt gegen die Schafthalteschiene (18 oder 19). Wenn nun die Schraube 64 angezogen wird, so stösst das Ende der Schraube gegen die Schafthalteschiene (18 oder 19) und bewegt den oberen abgesetzten Teil des Tragarmes 60 nach aussen. Durch die gegenseitige Zug-und Drucksperrung der Schrauben 63 und 64 wird der Tragarm 60 fixiert. 



   Die justierbaren Tragarme 60 tragen die Nockenfedern 65 und die Schaftarbeitslagekontaktfedern 75. 



  Die Nockenfeder 65, die Federkontakte 75 und ihre Abstandsstücke und isolierte Beilagscheiben werden durch die Schrauben 68 zusammengehalten. 



   Die Nockenfedern 65 bestehen aus einem fachen plattenförmigen Teil aus Federstahl, welcher an seinem Kopfende an dem flachen abgesetzten Teil des Tragarmes 60 mittels der Schrauben 68 befestigt ist (s. Fig. 2 und   4). Der nach   unten gerichtete Teil trägt die Nockenglieder 66, welche an demselben mittels der Nieten 67 befestigt sind. Das Nockenglied 66 besteht im allgemeinen aus einem plattcnförmigen Teil mit einem V-förmig ausgebildeten Nockenteil am unteren Ende, welcher mit den Schaftlagerollen 69 zusammenarbeitet. Die Nockenglieder 66 werden in einem richtig vorgespannten Eingriff mit den Rollen 69 durch die mit dem Tragarm 60 verbundene Feder 65 gehalten.

   So vergrössert oder verkleinert die vorher beschriebene Justierung des Tragarmes 60 die Spannung der Nockenfeder 65 und dadurch auch die Spannung, welche zwischen der Oberfläche des V-förmigen Teiles des Nockengliedes 66 und der eingegriffenen Rolle 69 besteht. 



   Die Schaftlagerollen 69 liegen innerhalb der V-förmigen Teile der Nockenglieder 66 und sind auf den Rollenstummeln 70 angeordnet. Der obere Teil der Rollenstummel 70 hat eine Tragschulter, auf welcher die Rolle 69 gehalten wird. Der obere Teil des Rollenstummels 70 ist abgedreht, um eine Achse zu bilden, auf welcher sich die Rolle 69 dreht. Die Rolle 69 ist mit einer Lagerbeilagseheibe 71 versehen, um die Reibung am Ende herabzusetzen. Sowohl die Rollen 69 als auch die Beilagscheibe 71 werden durch das genietete obere Ende des Stummels 70 zusammengehalten. 



   Das erweiterte untere Ende des Achsstummels 70 erstreckt sich durch eine Öffnung im Wählschaftankertragblock 46 und weiter durch eine Öffnung im abgesetzten Arm des Ankers 51 und wird durch Nietung des unteren Endes festgehalten. 



   Man sieht, dass, sobald ein Wählschaft, z. B. Sl-2, in einer oder in der andern Richtung je nach der Erregung des einen   (mol)   oder des andern (M2) Magneten gedreht wird, sich der   Schaftrollenachsstum-   mel 70 in die. gleiche Richtung bewegt. Die Rolle 69 verlässt dann die Mitte des V-Schlitzes im Nockenglied 66 und bewegt sich zu den abgewinkelten Seiten der Nocke und drückt dadurch das Nockenglied 66 gegen die gespannte Nockenfeder 65 zurück. Sofort nach der Aberregung des Wählmagneten zwingt die Spannung des V-förmigen Schlitzteiles der Nocke 66 die Rolle 69 in die Mittellage, in den V-förmigen Lageschlitz zurückzukehren. Es nimmt daher der Wählschaft, welcher mit einer solchen Rolle und einem solchen Achsstummel zusammenarbeitet, seine normale Lage wieder ein.

   Die Schaftarbeitskontaktfedem 75 werden mit dem Tragarm 60 mittels der Schraube 68 verbunden. Das Nockenglied 66 besitzt einen isolierten Pimpel 76, welcher auf den benachbarten Kontakt der Federn 75 drückt und die Federn zur elektrischen Kontaktgabe bringt, sobald das Nockenglied 66 bei Rotation des entsprechenden Wählschaftes Sl-2 nach innen gestossen wurde. Die Schaftarbeitskontaktfedern können daher für Überwachungszwekke verwendet werden und in einem   Überwachungsstromkreis   anzeigen, dass ein Schaft in eine Wähllage bewegt wurde. 



   J. Der Anker und die Haltemagnete. 



     Als Anker und Haltemagnete für jede vertikale Reihe von Kontaktpaketen ist ein Haltemagnet 80   und ein Anker 90 vorgesehen, welcher die in dieser Reihe gewählten Kontaktpakete und   Halteüberwachungs-   kontakte   betätigt.   Die Haltemagnete 80 sind, wie in Fig. 2 gezeigt, auf dem unteren Flansch der rückwärtigen Montierungsschiene 3, justierbar montiert, u. zw. unterhalb und ganz wenig links von der dazugehörigen   vertikalen   Reihe von Kontaktpaketen. Jeder Magnet 80 besteht aus einer Erregerspule auf einem zylindrischen Magnetkern. Der Kern geht durch die Spule und hat ein vergrössertes oberes Ende 81 (z.

   B. durch Rändelung) um die Spule an Ort und Stelle zu halten und besitzt ein tieferes Ende 82, welches mit einem Gewinde versehen ist und am Ende geschlitzt ist, um eine Schraube zu montieren. Die Spulen der Magnete 80 werden mit Kontaktfahnen 83 versehen. Ein isoliertes Kragenstück 84 umgibt den Kern zwischen dem rückwärtigen Spulenende 85 und der Schiene 3, um den   Chassisteil   der Anschlüsse 83 ausser 

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 Kontakt mit der Schiene 3 zu halten.   Der rückwärtige Spulenkörperteil   ist quadratisch, wodurch er gegen Drehen durch Anliegen auf der Schiene 3 gesichert ist. 



   Das Endteil 82 ist mit einem Gewinde versehen und in ein Schraubloch im unteren Flansch der   Schie-.   ne 3 eingeschraubt, um die Magnete 80 halten und in der Längsrichtung justieren zu können, damit die stirnseitige Begrenzung des Ankers 90 durchgeführt werden kann. Die geschlitzten Teile der mit Gewinde versehenen Enden 82 sind vorgesehen, um die Justierung zu erleichtern. Eine gewöhnliche sechskantige Mutter 87 wird zur Festlegung des Kernes, nach der richtigen Justierung, aufgeschraubt. Der Haltemagnetanker 90 liegt unterhalb der vertikalen Reihe der Kontaktpakete. Jeder Anker ist an seinen Enden drehbar gelagert. Eine Draufsicht eines solchen Ankers 90 wird in Fig. 5 gezeigt, während eine Ansicht im Schnitt in den Fig. 9 und 11 dargestellt ist.

   Unter besonderer Bezugnahme auf Fig. 5 sei hervorgehoben, dass der Anker 90, welcher in dieser Figur gezeigt ist, von der rückwärtigen Schiene 3 bis zur vorderen Schiene 1 reicht und in jeder Schiene drehbar gelagert ist. Er besitzt zwei Hauptteile, welche aus einem Stück bestehen, u. zw.   einen'Anziehungsteil   91, welcher in seiner Wirkung über dem oberen Teil des Kernes des   entsprechenden Haltemagneten   80 liegt und einen in Längsrichtung ausgedehnten Hauptteil 92, welcher unterhalb der zugehörigen Reihe von Kontaktpaketen liegt. 



   Der Anker 90 hat an jedem Ende einen vertikalen Montierungsansatz, um ihn drehbar um die Lagerstifte 109 und 110, welche mit der rückwärtigen Schiene 3 bzw. mit der vorderen Schiene 1 verbunden sind, zu lagern. 



   Der Teil 92 hat einen nach oben gerichteten Flansch 94, welcher sechs Paare von schmalen Schlitzen 95 besitzt. Ein solches Paar ist in der Fig. 18 gezeigt. Der Teil des Flansches 94 zwischen den Schlitzen 95 jedes Paares dient als drehbare Lagerung eines Wählhebels 125. 



   Ein ansatzartiger nach oben gerichteter gekröpfter Teil 101 des Ankers 90 dient dazu, die dazugehörigen   H < 1lteüberwachungskontakte,   sobald der Anker in Arbeitsstellung ist, zu   betätigen.   Die Halte- überwachungsanordnung, wie in Fig. 8 gezeigt, beinhaltet eine Ankerrückführungsfeder 118, welche dazu dient, den Anker 90 in die dargestellte Normallage zurückzuführen. 



   Der Hauptteil 92 des Ankers 90 hat drei mit ihm aus einem Stück gefertigte Tragarme 96, auf welchen eine   U- förmige   Betätigungsschiene 97, z. B. durch Nietung, fest verbunden ist. 



   Eine Ansicht der Betätigungsschiene 97 im Schnitt, wie sie perspektivisch und teilweise in der Fig. 18 gezeigt wird, ist in den Fig. 9 und 11 dargestellt. Eine Ansicht von oben ist in Fig. 5 gezeigt. Die Schiene 97 hat einen verhältnismässig kurzen inneren Flansch 99, welcher als Zwischenlagerung für die Wählhebel 125 dient und einen höheren äusseren Flansch 98, welcher sechs Langschlitze 100 besitzt, um die Wählfinger 125 in schiebender Weise aufzunehmen. Jeder Langschlitz 100 wird in seiner Lage gegengehalten durch ein Paar von Schlitzen 95 im Flansch 94 des Ankers 90, wie dies am besten in Fig. 18 zu sehen ist. 



   Die drei Löcher, welche im Hauptteil 92 des Ankers 90 in Fig. 5 aufscheinen, werden nur während der Zusammensetzperiode des Schalters als   Überprüfungslöcher   verwendet. 



   Ein Restmagnetismusschuh 117 wird, wie in Fig. 18 dargestellt, vorgesehen und an dem Anziehungsteil 91 des A nkers 90 angebracht um jedweden unerwünschten Restmagnetismus zu eliminieren. Der Magnetweg für die Haltemagnete 80 wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 5 beschrieben. Nach Erregung eines der Haltemagnete 80 besteht der magnetische Fluss vom Stirnende des Magnetkernes zum Anziehungsteil 91 des betreffenden Ankers 90 und weiters zum vertikalen Montierungsansatz 93, von welchen er den schmalen Luftspalt, welcher zwischen dem Ansatz 93 und der rückwärtigen Schiene 3 besteht, überbrückt und kehrt durch die Schiene 3 zur Rückseite des erregten Magneten zurück. Der betreffende Anziehungsteil 91 wird dabei vom erregten Magneten angezogen und bewirkt, dass der Anker 90 arbeitet. 



   Die Stirnbegrenzung des Ankers 90 wird durch eine der Länge nach erfolgende Justierung der Haltemagnete bewirkt, wie bereits beschrieben wurde, und die Rückgangsbegrenzung wird, wie in Fig. 2 gezeigt, durch eine justierbare Rückgangsbegrenzungsschraube 115 begrenzt, welche an dem oberen Flanschteil der rückwärtigen Schiene 3 eingeschraubt ist, um mit dem   Anziehungsteil   91 des Ankers in Eingriff zu kommen. Sie wird in ihrer Lage nach der Justierung durch die Sperrmutter 116 gesichert. 



   K. Die Ankernivellierungsanordnung. 



   Der Haltemagnetanker 90 wird an jedem Ende drehbar montiert. Gemäss Fig. 5 ist das rückwärtige Ende des Ankers 90 durch den Lagerstumpf 109 gehalten, welcher durch Nietung an den Stegteil der rückwärtigen Montierungsschiene 3 angebracht ist. Der Lagerstumpf 109 hat eine innere tragende Schulter, deren Durchmesser genügend gross ist, um das Lager auf der inneren Oberfläche der Schiene 3 festzuhalten. Der kleinere Teil eines solchen Lagerstumpfes 109 geht durch eine Öffnung in der Schiene 3 und 

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   wird durch Nietung an seinem äusseren Ende gesichert. Das innere Ende des Stumpfes 109 wird abgedreht, am einen Lagerstift zu bilden, dessen Durchmesser geringer ist, als derjenige der tragenden Schulter. 



  Dieser Stift wird in ein Loch von etwas grösserem Durchmesser im nach oben stehenden Drehansatz 93 des Ankers 90 angeordnet und bildet damit ein einfaches Drucklager. 



  Das andere (vordere) Ende des Ankers 90 wird drehbar auf einem Aussenbordstift 110, wie dies in Fig. 2 und 3 gezeigt wird, montiert. Der Körperteil des Aussenbordlagerstiftes 110 geht durch eine verLängerte Öffnung 111 (s. Fig. 2) im Steg der vorderen Montierungsschiene 1, welche die Ankernjvellieungsmittel trägt. Der innere Teil der Lagerung 110 ist abgedreht und bildet eine Trageschulter von kleilerem Durchmesser um die Reibung zwischen der Schulter und der äusseren Fläche des Ankerfortsatzes 9d, welcher gegen diese drückt, zu vermindern. De. Lagerstift 110 ist weiters zu einem solchen Durchmesser abgedreht, dass er kleiner ist als derjenige der tragenden Schulter zwecks Einführung in eine Öffnung, welche in dem Ankerfortsatz 93 vorgesehen ist, und welcher etwas grösseren Durchmesser besitzt, damit ler Anker frei um diesen Lagerstift 110 sich drehen kann.

   Durch diese Anordnung entsteht also eine einfache Drucklagerung ähnlich wie die Lagerung 109, welche das andere Ende des Ankers 90 dreht mit der Ausnahme, dass das äussere Ende der Aussenbordlagerung 110 nicht direkt in der Rahmenkonstruktion, wo ler Lagerstift 109 liegt, z. B. durch Nietung durch sine Öffnung im oberen Teil der Ankernivellierungsplatte 112 (s. Fig. 2) enthalten ist. 



  Wie vorher beschrieben wurde und wie in Fig. 2 gezeigt wird, geht der A ussenbordlagerstift 110, welcher den Anker 90 drehbar trägt, durch eine verlängerte Öffnung 111 im Steg der Schiene 1 und wird am oberen Teil der Ankemivellierungsplatte 112 befestigt. Die Platte 112 enthält eine verlängerte Öffnung 114, welche direkt unter der Öffnung liegt, welche den Lagerstift 10 enthält und durch welche die Schraube 113 hindurchgehl und in die Schiene 1 hineingeschraubt wird, damit die Platte 112 an der Aussenseite der Schiene 1 gesichert justiert werden kann. Durch Lösung der Schrauben 113 kann die Platte 112 infolge der Langlochöffnung 111 in der Schiene 1, durch welche sie hindurchgeht, gehoben oder gesenkt werden. So wird der Anker 90 justierbar in die gewünschte Stellung gebracht, in welcher er durch die Feststellschraube 112 festgehalten werden kann.

   Die oben beschriebene Ankermoutierung erlaubt einen leichten Zusammenbau des Ankers, eine leichte Justierung und einen leichten Austausch. Der Anker ist leicht ausnehmbar durch Herausdrehen der Schraube 113. Die justierbare Ankermontierung dient dazu, dass das Spiel mit den Betätigungsstücken 33, welches für die Wählhebel 125 zur Einnahme ihrer alternativen Wählstellungen durch Darurterlegen unter die Betätigungsglieder 33 zur Betätigung der Kontaktstapel nach der Wählhandlung-notwendig ist, eingehalten werden kann. 



  L. Der W ählmechamsmus. 



  Je ein Wählhebel 125 ist für jedes Paar von Kontaktpaketen im Schalter vorgesehen und nimmt in seiner normalen (unbetätigten) Stellung eine Lage zwischen dem und unter dem Kontakpaketpaar ein. 



  Die Fig. 2,9 und 11 stellen eine seitliche Ansicht der Wählhebel 125 dar und zeigen den bestehendenAbstand des Hebels vom Betätigungsglied 33. Eine Ansicht der sechs Wählhebel 125 von oben zeigt die Fig. 5, wobei die Hebel senkrecht auf die Betätigungsglieder 33 stehen. 



  Ein solcher Hebel 125 ist insbesondere in der bildhaftenDarstellung der Fig. 18 gezeigt. Er besitzt im allgemeinen eine haarnadelähnliche Form, welche in einer horizontalen Ebene liegt. Der Hebel 125 besteht aus einem Stück Federmaterial und hat ein quadratisch gestaltetes Ende mit parallelen abgesetzten Seiten 127. Die abgesetzten Seitenteile 127 werden innerhalb der Schlitze 100 in den vorderen Flanschteilen 98 derBetätigungs-U-Schiene 97 geführt und unterstützt und durch das obere Ende des rückwärtigen Flansches 99 der Schiene 97 in Arbeitsstellung gelagert. 



  Der Mittelteil 126 des Hebels 125 besteht aus zwei parallelen Teilen, welche nahe den Enden zusammengebogen sind. Sie enden in den offenen Endteilen 129, welche in halbkreisförmiger Weise ausgebildet sind und Lagerflächen abgeben. Die Endteile 129 sind drehbar durch ihre innewohnende Spannung in dem Lagt. r 103 gehalten, wobei das Lager 103 durch das Schlitzpaar 95 im Flanschteil 94 des Ankers 90 gebildet wird. 



  Die Schlitze 100 dienen als Führung der Seitenteile 127 der Wählhebel 125 in ihren entsprechenden Wählstellungen unter ihren zugehörigen Betätigungsstttcken 33 zur Wahl der Kontaktstapel entsprechend der Rotation der Wählschafte Sl-2 bis Sll-12. 



  Die hier beschriebene Methode der Montage der Wählhebel 125 ist eine Methode zum einfachen Einbau und Ausbau dieser Wählhebel. 



  Jeder Wählhebel 125 wird durch die Bewegung der Fingerfeder 130 aus seiner normalen Stellung, entsprechend der Drehung des Wählschaftes, in die eine oder in die andere Wählstellung verschoben.   

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    Die Fingerfeder 130, wie sie in Fig. 18 gezeigt ist, besteht im allgemeinen aus einem sich nach unten erstreckenden haarnadelähnlichen Teil, welcher aus einem einzigen Stück Federmaterial hergestellt ist und an einem Ende aus einer Schleife 131, die sich in die geraden Teile, die sogenannten Bewegungsarme 132, fortsetzt und am andern Ende aus nach auswärts gedrehten Endteilen 133. 



  Die Endteile 133 sind, wie in Fig. 18 gezeigt, nach aussen gedreht, um den Zusammenbau beim Einsetzen der Feder 130 zu erleichtern. Der Teil mit denAr1TIen 132, zwischen welchen der Mittelteil 126 des dazugehörigenWählhebels 125 liegt, dient als nachgiebiger Teil, der so wirkt, dass der dazugehörige Wähl- hebel, falls er nicht zurückgehalten wird, in eine der drei Stellungen getrieben wird (dargestellte Normal- stellung, vordere Wählstellung, rückwärtige Wählstellung) je nach der Rotation des Wählschaftes in der entsprechenden Richtung. 



  Die Arme 132 werden durch den Nackenteil 140 des Fingerführungsstückes 135 angetrieben, gegen welches sie mit Spannung nach innen anliegen. Diese Arme werden innerhalb der Führungsschnitte zwischen den Teilen 137 und 138 geführt. Jeder Finger 132 bewegt sich innerhalb des Führungsausschnittes von dem Nackenteil weg, falls der entsprechende Wählhebel bei der folgenden Rotation der Schaftes festgehalten wird. 



  Der Schleifenteil 131 der Federn 130 ist auf der oberen Oberfläche des Wählschaftes, wie z. B. Sll- 12 in Fig. 18, gelagert und ist etwas lose durch die Ansätze 139 in Stellung gehalten. Die angepasste Spannung der Bewegungsarme 132 der Fingerfedern 130 sorgt daher für eine folgende Bewegung eines solchen Armes, wenn der andere Arm bei der Bewegung des Fingerführungsstückes 135 bewegt wird, wobei beide Arme wie eine lange Feder zusammenwirken. 



  Jedes Fingerftlhrungsstilck 135 besitzt Flügelteile 136, welche innerhalb von Schlitzen im oberen Teil des Wählschaftes, wie z. B. Sll-12, angebracht sind. Das untere Ende des Teiles 135 reicht durch eine geeignete Öffnung im Schaft und wird am Ende vernietet um es fest an Ort und Stelle zu halten. 



  Aus dem eben Bemerkten kann man leicht sehen, dass die Feder 130 einfach in die Anordnung ein- gebracht werden kann. Sie kann auch leicht herausgenommen werden, indem die Seitenarme 132 weiter auseinandergespreizt werden, als die Platte 137, weiters die Feder nach rückwärts gelegt wird, bis sie vom unteren Teil der Fingerführung 135 abgestreift werden kann. Diese beschriebenen Schritte sind eine blosse Umdrehung der Einbauschritte. 



  M. Aufbau der Kontaktbank. 



  Der Aufbau der Kontaktbank wird nun an Hand der Fig. 1, 2 und 8-17 näher erläutert. Die Kontaktbank wird auf dem Schalterrahmen durch dieU-Schienen 25 getragen und besteht aus vertikalen und horizontalen Reihen wahlweise betätigbarer Kontaktpakete. Der Ausdruck" vertikal" wird im Zusammenhang mit den Kontaktpaketreihen in der Kontaktbank gebraucht, welche über dem Schalterrahmen liegen, im Gegensatz zu dem Ausdruck" horizontal", welcher für die Richtung längs des Schalterrahmens verwendet wird. 



  Jede vertikale Kontaktpaketreihe besteht aus zehn Hauptkontaktpaketen (die ersten zehn, gezählt von der vorderen Rahmenschiene) und aus zwei Erweiterungskontaktpaketen (elfte und zwölfte). In der dargestellten Anordnung (s. Fig. 11) hat jedes Hauptfederpaket sechs Kontaktpaare. Funktionell umfassen sie eine Obergruppe von drei und eine Unterg ruppe von drei Kontaktpaaren. Jedes Erweiterungskontaktpaket (s. Fig : 9 und 10) besteht nur aus drei Kontaktpaaren. Im besonderen eine obere oder eine untere Gruppe von K-ataktpaaren in der gleichen vertikalen Reihe. 



  Die Kontaktbank besitzt einen einheitlichen Aufbau bestehend aus vertikalen und horizontalen leitenden Kontaktstreifen 156 und 160, welche zur Erzeugung der Kontaktpakete sich durch die ganze Bank in der kreuzenden Anordnung erstrecken. Solche Streifen wechseln schichtweise ab und werden in Stapeln 150, u. zw. für jede Trage-U-Schiene 25 ein Stück, festgehalten. Die Fig. 1 zeigt die ersten drei Stapel 150 und den letzten Stapel. 



  Wie am besten aus den Fig. 9-11 ersichtlich ist, besteht der Stapel 150 aus Lagen leitender Glieder unter Zwischenschaltung von trennenden Isolierstreifen 154, welche zwischen einem oberen Klemmstreifen 151 und einer quer zum Rahmen liegenden Trage-U-Schiene 25 mittels der Schrauben 153, welche durch den Stapel hindurchreichen, fest zusammengeklemmt sind. 



  Jeder Stapel 150 mitAusnahme des ersten (an der linken Seite des Schalters) beinhaltet sechs leitende Streifen 156, we. lche den Paketen, die die senkrechte Reihe ausmachen und unmittelbar links liegen, zu- geordnet sind. Solche Streifen dienen als gemeinsames Multipel aller festen Kontakte aller Kontaktpakete in dieser vertikalen Reihe, da die nach links überhängenden Endteile der leitenden Streifen 156 die in Frage stehenden festen Kontaktglieder sind. Besser ausgedrückt : Jeder leitende Streifen 158 ist breiter als der Isolationsstreifen 154 und hat einen freien Endteil, welcher nach links aus dem Stapel herausragt und   

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 als feste Kontaktstelle in der betreffenden vertikalen Reihe der Kontaktpakete dient.

   Jeder dieser Streifen 156 hat eine Reihe von Kontaktpunkten 158 (Fig. 14 B), welche an der unteren Seite des   überhängen-   den Teiles angebracht sind und paarweise mit den biegsamen und bewegbaren Kontaktfedern 161 oder   71     zusammenarbeiten.Die überhängendenEndteile   jedes Streifens 156 sind zwischen den Kontaktpunkten 158 ausgeschnitten, damit mehr Licht zur Zone der Kontaktpunkte dringt und um eine direktere Betrachtung der darunterliegenden Kontaktfedern zu erlauben, wobei die ausgeschnittenen Teile 157 stehen bleiben (s. Fig. 14 und 14 B). 



   Die Fig. 12, 13 und 14 zeigen glatte Löcher 152 und 155, sowohl im Klemmstreifen 151, wie auch in den Isolationsstreifen 154. Dort gehen die Schrauben 153 durch. Auch die vergrösserten glatten Löcher 159 in den leitenden Streifen 156 dienen zur Durchführung dieser Schrauben. Die kleinen Löcher, welche in den Fig. 5 und   14-1   gezeigt sind, stellen Uberprülungslöcher dar, welche während des Zusammenbaues der Bank zur Ausrichtung mittels Justierstifte, welche dann,   sobalddieKlemmstreifen151   festgeschraubt sind, wieder herausgenommen werden können, dienen. 



   Wie am besten aus einem Vergleich der Fig. 1 mit den Fig. 9-11 ersehen werden kann, hält jeder Stapel 150 den Basisteil der biegsamen bewegbaren Kontaktfedern 161, 171 der zwölf Kontaktpakete, welche die vertikale Reihe darstellen, die unmittelbar zur Rechten dieser Stapel liegt, zusammen. Jedes der zehn Hauptkontaktpakete einer vertikalen Reihe besitzt sechs Federn 161. 



   Jedes der zwei Erweiterungskontaktpakete (elftes und zwölftes) in der vertikalen Reihe besitzt drei solche Federn 171. Jede Kontaktfeder 161,171 ragt zur Rechten heraus in die Nähe des nächsten folgenden Stapels 150, wobei ihr freies Ende unterhalb der überhängenden linken Randseite des dazugehörigen vertikalen Mujtipelstreifens, welcher im nächsten folgenden Stapel fixiert ist, zusammenarbeitet. 



   Man kann sehen, dass für die erste vertikale Reihe von Kontaktpaketen zwei Stapel notwendig sind, wobei der erste den Basisteil der flexiblen Kontaktfedern trägt und der zweite die vertikalen leitenden Streifen, welche die festen Kontaktglieder der vertikalen Reihe der Kontaktstapeln beinhaltet, trägt. Für jede vertikale Reihe von Kontaktpaketen, welche der ersten folgen, benötigt man nur einen einfachen Stapel. Jeder Stapel zwischen den ersten und den letzten   hält Kontaktelemente   für zwei vertikale Reihen von Kontaktpaketen, nämlich feste Kontaktelemente für die unmittelbar vorangehende vertikale Reihe und bewegliche Kontaktelemente für die folgende vertikale Reihe von Kontaktpaketen. 



   In jeder horizontalen Reihe der Hauptkontaktpakete (Reihen 1-10 gezählt von der Vorderseite des Schalters) sind die sechs Federn 161 jedes Kontaktpaketes fest verbunden mit den entsprechenden horizontalen leitenden Streifen 160, wobei sie in übereinandergelegter Art in dem Stapel 150 zusammengehalten werden. 



   Die Fig. 15,15A und 15B zeigen einen horizontalen Multipelstreifen 160, welcher für die Verwendung in irgendeiner ungerade nummerierten horizontalen Reihe der Hauptkontaktpakete in der Kontaktbank dient. Der Streifen 160 hat die vorher erwähnten Justierlöcher 29, welche dazu dienen, die Justierstifte, welche durch die Stapel während des Zusammenbaues der Bank gesteckt werden, aufzunehmen. 



  Die ausgerundeten Teile an der linken Seite des Streifens bei jedem Punkt'153 sind dazt vorgesehen, Raum für die Halteschrauben 153 herzustellen. Die Federn 161 werden durch Wegschneiden von Teilen aus einem Streifen entsprechend der Umfangslinie der Federn gebildet, wobei ausserdem   Verbindungstei-   le 162 längs jeder Feder 161 vorgesehen sind. Dadurch, dass die Federn 161 in einem kontinuierlichen horizontalen Streifen verbunden sind, ist es nicht mehr notwendig, separate horizontale   Multipelleitel   vorzusehen und ausserdem wird die Montage der biegsamen Federteile vor und während des Zusammenbaues der Bank und die Ausrichtung der Federn 161 in der Bank wesentlich erleichtert. Die gleichen Betracbtungen gelten auch für die festen Kontaktteile, welche mit den vertikalen leitenden Streifen aus einem Stück bestehen. 



   Jeder horizontale leitende Streifen 160 hat Kontaktpunkte 164, welche an der unteren Seite der Kontaktfedern 161 angebracht sind, um mit den Paaren von Kontaktpunkten 158, welche auf den vertikalen Streifen 156 fest angeordnet sind,   zusammenzuarbeiten. Ausserdem   hat jeder Streifen 160 ein vorstehendes Anschlussglied 170, welches mit den selben   oetmAnfangsteil   (das linke Ende bei Einbau in der Kontaktbank des Schalters) fest verbunden ist. Der Teil 171 dient als fester Anschluss, an welchem ein äusserer Leiter angeschlossen werden kann und dient weiter    dazu. den gewünschten. Abstand   der horizontalen Streifen 160 und der dazugehörigen biegsamen Federn 161 im ersten Stapel 150 aufrechtzuerhalten, der nämlich noch keine vertikalen leitenden Streifen 156 des folgenden Stapels 150 besitzt.

   Aus diesem Grunde wird jedes Endglied 170 vorzugsweise von der Materialstärke gemacht, wie die vertikalen leitenden Streifen 156. 



   Wie in Fig. 1 angedeutet ist, existieren zwei Reihen von Anschlussgliedern 170 für jede horizontale 

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 Reihe der Kontaktpakete in der Kontaktbank. In einer bevorzugten Ausführungsweise wird der Streifen 160, wie es besonders in Fig. 15 gezeigt wird, als erster, dritter und fünfter überhängender Streifen verwendet. Für den zweiten, vierten und sechsten Streifen in der überhängenden Anordnung wird der nach rückwärts   herausstehendeAnschlussteil   des Teiles 170 vorzugsweise zu einem Punkt nahe dem rückwärtigen Ende des Streifens 160 verschoben. Diese Anordnung bezieht sich, wie leicht verständlich, bloss auf die Trennung 
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 schluss der äusseren Leiter zu erleichtern. 



   Wenn man nun die Streifen 160 betrachtet, welche in den geradzahligen horizontalen Reihen der Hauptkontaktstapel verwendet werden, so sieht man, dass dieselbe ausgeschnittene Form verwendet wird, aber in umgedrehter Weise, so dass die Verbindungsstücke 162 und die ausgeschnittenen Teile 163 der Vorderseite entsprechend der Ansicht in Fig. 1 angeordnet sind. Auf einem so gedrehten Streifen werden die Kontaktpunkte 164 und die Endanschlüsse 170 auf dem Oberteil angeordnet, so dass eine vollkommen gleiche, jedoch spiegelbildlich angeordnete Feder entsteht (Fig. 5). 



   In der besonders ausgeführten Form der Erfindung nach den Fig. 1-19, in welcher die Erweiterungskontaktpakete 11 und 12 für jede vertikale Reihe verwendet werden, um die Wählkapazität   dp. r   zehn darin enthaltenen Hpuptkontaktpakete zu verdoppeln (sie also von zehn auf zwanzig zu erweitern), besitzen die vertikalen leitenden Streifen 156 keine äusseren Leiter, welche direkt mit ihnen verbunden werden, so wie es bei den horizontalen leitenden Streifen 160 der Fall ist, da die   äusseren   Anschlüsse an die ver- 
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 ten und zwölften (Erweiterungs-) Kontaktpakete der vertikalen Reihe ausgeführt werden.

   Die Kontaktfedern 171 jedes   Erweiterungskontaktpaketes   stellen daher individuelle Kontaktfedern dar, welche nicht mit den Kontaktfedern in den Erweiterungskontaktpaketen, welche in andern vertikalen Reihen liegen multipel geschaltet sind. Jede Kontaktfeder 171 in einem Erweiterungskontaktpaket besitzt die Konstruktion, welche in Fig. 17, 17A und 17B gezeigt ist. 



     WieinFig.   10 dargestellt, nehmen dié Kontaktfedern 171 in dem Kontaktpaket der elften horizontalen Reihe in   der Kontaktbank (das erste Erweiterungspaket   in jeder vertikalen Reihe) die oberen drei Stellen der   beweglichen Kontaktfedern im Kontaktpaket ein und arbeiten   mit den oberen drei leitenden Kontaktstreifen 156 des nächsten folgenden Stapels 150 zusammen. Die Kontaktfedern 171 in jedem Kontaktpaket   der zwölf-     tenhorizontalenReihe der Kontaktbank (das zweite Erweiterungskontaktpaket   in jeder vertikalen Reihe) liegen, wie in Fig. 9 gezeigt, in der Stellung der unteren drei beweglichen Federn des Kontaktpaketes und ar -   beiten mit den unteren drei vertikalen leitenden St ifen 156 des   nächsten folgenden Stapels 150 zusammen. 



   Die Kontaktfeder 171, wie in Fig. 17 gezeigt, mit den auf ihrer Oberseite befestigten Kontaktfedern ist zur Verwendung in dem elften Kontaktpaket jeder vertikalen Reihe geeignet. Das durchlöchert nach vorwärts 3ich erstreckende Ende 173 dient als Anschlusspunkt für die Verbindung äusserer Leiter im allgemeinen gemäss dem Stromlaufdiagramm nach Fig. 19. Die Teile 173 jedes Kontaktpaketes in der elften horizontalen Reihe ragen über die Kontaktfedern in der zwölften Reihe der Kontaktpakete. 



   Zur Verwendung der Teile 171 gemäss Fig. 17, 17A und 17B in der zwölften horizontalen Reihe der Kontaktpakete werden dieselben umgedreht, bevor die Kontaktpunkte daran befestigt werden, wodurch die Anschlussstücke 173 auf die Vorderseite und der Federteil 171 an die Rückseite des Schalters gelangt. 



  Die Kontaktpunkte werden dann auf der Oberseite des Teiles in seiner umgedrehten Lage angebracht, wodurch ein Teil entsteht, welcher das genaue Spiegelbild der Fig. 17 ist. Die Anschlussteile 173 jedes Kontaktpaketes in der zwölften horizontalen Reihe liegen daher unter den Kontaktfedern der elften horizontalen Reihe der Kontaktpakete. Es wird in Betracht gezogen, dass die drei lokalen Leiter 202 (Fig. 19) für jede vertikale Reihe von Kontaktpaketen an die Kontaktbank angeschlossen werden, um die Endanschlüsse 173 des elften Kontaktpaketes mit den Kontaktanschlüssen 173 des dazugehörigen zwölften Kontaktpaketes miteinander zu verbinden. Die Leiter 202 sind in   de.   Aufbauansicht zur Vereinfachung der Zeichnungen weggelassen.

   Während der Verdrahtung werden die   drei. äusseren   Leitern, welche zu den zwei Er-   weiterungskontaktpaketen   in derselben vertikalen Reihe führen sollen, leicht an die Anschlüsse 173 des elften Kontaktpaketes, welches über den Kontaktfedern in dem dazugehörigen zwölften Kontaktpaket liegt, angeschlossen. 



   In jedem zwischenliegenden Stapel 150 sind die Federglieder 171 von gleicher Materialstärke als die horizontalen leitenden Streifen 160 und dazu geeignet, ohne spezielle Vorkehrungen, in den Stapel zu passen. Im ersten Stapel 150 ist der Basisteil jedes Federgliedes 161 durch einen Abstandhalter 176, welcher darüber gelegt ist, versehen und welcher eine Stärke besitzt, welche der Stärke der Endglieder 170, welche im ersten horizontalen Streifen 160 der erstenHorizontalreihen liegen, angepasst ist. In dem letzten Stapel 150 ist der Raum gegenüber jeder Feder 171 in der elften und zwölften horizontalen Reihe 

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 durch den Abstandsstreifen 180 (Fig. 4 und 10) ausgefüllt, welcher die gleiche Stärke besitzt wie die   Fe-   dern 171 und die Streifen 160. 



   N. Betätigung der Kontaktpakete. 



   Die Betätigung jedes Kontaktpaketes der Kontaktbank wird durch Biegen der beweglichen Federn nach oben bewirkt, wobei dieselben mit ihren dazugehörigen festen Kontakten In Eingriff kommen. Zu diesem Zweck wird jedes dieser Kontaktpakete mit einem Betätigungspimpel 165 oder 174 versehen, welcher am besten in den Fig. 9-11 gezeigt ist. Die Betätigungspimpel 125 werden für die   K0ntaktpakete   in den ersten elf horizontalen Reihen verwendet, während kürzere Pimpel 174 für die Kontaktpakete in der zwölften (zweiten Erweiterung-) horizontalen Reihe verwendet sind. Jeder dieser Pimpel ragt durch einen in der Mitte gelegenen Teil der flexiblen beweglichen Federn seines Kontaktpaketes hindurch und hat einen   stufenförmigen   Hebungsteil, welcher in jeder Federebene nach vorne ragt.

   Vorzugsweise wird jede Kontaktfeder leicht nach unten gebogen gegen den Hebungsteil des Pimpels. 



   Wie am besten in den Fig. 15 und 17 gezeigt ist, besitzt jede Feder 161 oder 171 einen den Pimpel aufnehmenden Schlitz, welcher genügend lang ist, dass der   BetätiguI1gspimpel   165 oder 174 von seiner Endseite-her leicht durchbewegt werden kann. Diese Pimpel sind in geeigneter Weise dadurch mit ihren Kontaktpaketen zusammengebaut, dass sie nach unten durch die Schlitze der Feder von oberhalb der Kontaktbank eingeführt werden, nachdem die letztere auf andere Weise vollständig zusammengebaut wurde. 



  Dadurch, dass man den Fuss des Pimpels etwas weiter nach rückwärts rückt in seiner Lagerung auf dem Betätigungsglied, kann der Mittelteil jeder Feder des Federpaketes nach oben gebogen werden, wie   z. B.   durch ein geeignetes Sprengwerkzeug, soweit, dass der Pimpel körperlich nach vorne in die illustrierte wirksame Stellung vorwärts bewegt werden kann. Wenn die Kontaktfedern dann ausgelassen werden, rasten sie auf ihren zugehörigen Stufenteilen und halten den Fuss des Pimpels in seinem Unterstützungsteil in dem darunterliegenden Teil 33. Das Kopfende des Pimpels hat einen nach vorne gerichteten Teil, welcher in eine schmale Öffnung vor der Öffnung zur Aufnahme des   pimpels   liegt, um den Oberteil des letzteren in der dargestellten nach vorne gerichteten Lage zu halten.

   Falls es gewünscht wird, kann ein Pimpel 165 oder 174 durch Umkehr des beschriebenen Zusammenbaues ersetzt werden. 



   Wenn ein Betätigungsglied 33 infolge des darunterliegenden Ankers, welcher arbeitet, gehoben wird, wenn der betreffende Wählhebel 125 unter das Betätigungsglied 33 durch eine Kontaktbankwählhandlung daruntergeschoben wird, dann wird der Betätigungspimpel 165 oder 174, welcher darauf gelagert ist, gehoben und biegt seine beweglichen Federn 161 oder 171 nach oben, bis die Kontaktpunkte jeder Feder mit demjenigen der   dazugehörigen   vertikalen Kontaktstreifen 156 zusammenkommen. Jede weitere nach oben gerichtete Bewegung (Überhub) des Betätigungspimpels bewirkt, dass die beweglichen Federn biegen, sobald der Kontaktdruck aufgebaut worden ist.

   Die Grösse der Durchbiegung der Feder oder des Überhubes des Betätigungspimpels ist eine ziemlich genaue Anzeige des Kontaktdruckes, welcher in einem Paar 
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 wird durch die vorher beschriebene Justierung der Stirnhubbegrenzung des dazugehörigen Ankers 60 bestimmt (dadurch, dass die Längslage des Kernes des   Haltemr. gneten   justiert worden ist). 



   0. Überprüfung des   Komaktpaneies   und seine Justierung. 



   Wie mehr oder weniger aus dem vorhergehenden ersichtlich ist, ist ein Ziel der Erfindung, Teile vorzusehen, welche, wenn sie zusammengebaut sind, in der beschriebenen Kontaktbank in der Hauptsache so   funktionieren, dass   sie keine Justierhandlung innerhalb der Bank erfordern, ausser einigen Kontaktfedern, welche in geringem Masse deformiert (z. B. gebogen oder verdreht) werden müssen. Aus diesem Grunde ist der Pimpel in einem   wesentlichenAbstand vom   freien Ende der Kontaktfedern 161oder 171 angeordnet, weswegen ein ziemlich gross gehaltener Überhub eines Betätigungspimpels notwendig ist, um einen bestimmten Kontaktdruck aufzubauen.

   Es werden daher die normalen geringen Variationen in der Höhe der Stapel, in der Höhe der Kontaktpunkte, welche an den Teilen 156,161 und 171 angeordnet sind und an   derSteifigkeit   der Teile nur   verhältnismässig   kleine Variationen des Kontaktdruckes unter den Kontaktpaaren eines Kontaktpaketes und von einem Kontaktpaket zum andern in einer vertikalen Reihe ausgeglichen. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung war es, so die Teile zueinander anzuordnen, dass der Punkt in der Bewegung des Ankers, bei welchen jede Kontaktfeder mit ihrem fixen Kontaktpunkt in Eingriff kommt, direkt beobachtet werden kann. Weiters, dass alle Kontaktpunkte des Kontaktpaketes zur gleichen Zeit zumindestens indirekt,   z. B.   mit einem geeigneten Spiegel, betrachtet werden können und dass ausserdem jede Kontaktfeder genügend deformiert ist und dass ferner jede Kontaktfeder, welche nicht genügend deformiert ist, einen oder beide festen Kontakte berührt und der gewünschte Punkt des Ankerhubes in 

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 leichter Weise justiert werden kann, bis die Kontakte tatsächlich geschlossen werden.

   Die Tatsache, dass eine Kontaktfeder 161 oder 171 genügend verdreht wurde, dass einer ihrer Kontaktpunkte im wesentlichen vor den andern schliesst, kann man dadurch beobachten, dass ein Ende des Kreuzkopfes der Federn vor dem andern Ende gestoppt wird. Eine kompensierende Verdrehung der Kontaktfeder kann derselben erteilt 
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 in einer vertikalen Reihe wird die Verdrehung besser durchgeführt, wenn das Werkzeug längs der Seite des Kontaktpaketes eingeführt wird, welche von den Teilen 162 (Fig. 15) wegliegt, welche die Kontaktfedern horizontal verbinden, da dort an der Seite mehr Platz ist, um das Verdrehungswerkzeug einzuführen. Zu diesem Zweck besteht z.

   B. ein verhältnismässig grosser freier Raum zwischen dem zweiten und dem dritten Kontaktpaket in jeder vertikalen Reihe, sowie zwischen dem vierten und fünften usw. für die Verbindungsteile 162, da zwei benachbarte   Kontaktslapel   in dem Raum zwischen den Kontaktpaketen, welche unmittelbar den ungeradzahligen Kontaktpaketen folgen. 



   Die Anordnung der Kontaktpunkte einer Kontaktfeder 161 oder 171 weit voneinander entfernt und nahe den Enden des Kreuzkopfes sichert eine   verlässlich   Doppelkontaktarbeitsweise, dadurch, dass die Kontaktfeder sich ziemlich leicht verdreht, um den Kontaktdruck auszugleichen, wenn ein Punkt vor dem andern schliesst. Weiters, wenn ein Fremdstoffteilchen einen Kontaktpunkt physisch daran hindert, zu   schliessen, dann   schliesst nichtsdestoweniger während der Überhubbewegung der zweite Kontakt infolge der Verdrehungsfähigkeit der Kontaktfeder.

   Falls eine Betrachtung der Kontaktpunkte eines einfachen Kontaktpaketes der Bank gewünscht wird, dann kann ein geeigneter zweiteiliger Spiegel verwendet werden, welcher parallele Arme hat, die so voneinander entfernt sind, dass sie entlang des Kontaktpaketes hin-und hergeführt werden können und welcher verhältnismässig schmal genug ist, um im freien Raum längs der Federn des Kontaktpaketes einzudringen. Wenn die Arme des zweiteiligen Spiegels in die Bank mit seinen Enden längs der Linie, welche nach unten geht und nach rechts ungefähr in einem 45-grädigen Winkel von der Ebene der Bank geht, dann ist das Bild der Kontaktpunkte in einer Stellung direkt über dem Spiegel in der Sichtlinie der Arme des Spiegels sichtbar. 



   Falls alle Kontaktpunkte einer Bank untersucht werden sollen, dann kann ein geeigneter   kammähn-   licher Spiegel verwendet werden, welcher eine Ansicht, wie oben erklärt, von allen Kontaktpunkten aller Kontaktpakete der gleichen vertikalen Reihe zeigt. 



   P. Die Kontaktstapel für die   Halteüberprüfung.   



   Fig. 8 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 8 der Fig. 1. Jeder Haltemagnetanker besitzt zusätzlich zu den   zwölf Wählkontaktpaketen, welche eine Reihe von Kontaktpaketen in der Kontaktbank darstel-   len, eine Vorrichtung, welche die Kontaktstapel für die Halteüberprüfung genannt wird, wobei diese Vorrichtung jedes Mal betätigt wird, sobald der Haltemagnetanker bewegt wird. Wie in Fig. 1 gezeigt, werden diese Kontaktstapel für die Halteüberprüfung auf dem rückwärtigen Teil der kreuzenden   U-Schie-   nen 25 montiert und liegen ihrerseits entgegengesetzt den vertikalen Reihen der Kontaktpakete in der Kontaktbank. Sie werden in einer Reihe von Stapeln durch Schraubenpaare 186 festgehalten.

   Jeder Kontaktstapel für die Halteüberprüfung enthält normal offene Kontakte (181, 182) und eine   Ankerrückfüh-   rungsfeder 118. 



   Die normal offenen Halteüberprüfungskontakte eines Kontaktpaketes bestehen aus zwei festen Kontaktgliedern 181 und ihren dazugehörigen Kontaktfedern 182. Jedes Kontaktpaket besitzt einen Hebepimpel 183, welcher durch ein Betätigungsglied 33, dessen freies Ende auf dem nach oben gerichteten abgesetzten Teil 101. des dazugehörigen Halteankers 90 liegt, wobei die Halteüberprüfungskontakte bei der Betätigung eines solchen Ankers geschlossen werden. Sie können z. B. in einem Kontrollstromkreis anzeigen, dass der dazugehörige Halteanker betätigt worden ist. 



     DieAnkerrückführungsfeder   118 dient zur   vollständigen Rückführung   des Ankers 90 in seine Normalstellung nach dem Ansprechen und hält ausserdem den   Betätigungspimpel 183   in Stellung. 



   Jeder Kontaktstapel für die Halteüberprüfung enthält weiters ein Paar nach innen unter Spannung gehaltene Kontaktfedern 184, welche normalerweise einen elektrischen Kontakt untereinander herstellen. 



  Die obere Feder 184 ist in ihrer Längsseite geschlitzt, um den nach oben sich erstreckenden Pimpel des Kontrollknopfes 185 aufzunehmen. Ein solcher Knopf kann von Hand aus vorwärts geschoben werden, unterhalb dem nach unten abgesetzten Teil der oberen Feder, um die Feder 184, falls es   gewünscht wird,     auseinanderzubringen. Die   Federn können als ein Arbeitskontakt verwendet werden und werden in der dargestellten Lage bloss aus Gründen der Sparsamkeit und leichteren Bedienbarkeit angeordnet, da sie nicht durch die Betätigung oder des Loslassens des darunterliegenden Halteankers 90 beeinflusst werden. 



   Kontaktteile 181, 182 und 184 sind vorgesehen und besitzen nach rückwärts vorstehende Anschlussstücke, wie mit 187 in Fig. 1 bezeichnet. 

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   Q. Figur 19. 



   Die Fig. 19 ist eine skizzenhafte Darstellung eines Beispieles der elektrischen Verbindungen des Schalters. Diejenigen Kontaktpakete der Kontaktbank, welche in der ersten, zweiten und in der zehnten bis zwölften horizontalen Reihe liegen, sind für die ente, zweite und letzte vertikale Reihe gezeigt, entlang welchen dieKontaktstapel für die   Haliessberprüfung   HP und die Haltemagnete 80 für diese vertikalen Reihen liegen. Die eingekreisten Zahlen 1, 2 und 10-12 kennzeichnen die horizontalen Reihen oder die entsprechenden Kontaktpakete in einer vertikalen Reihe. Die Teile MI, M2 und M9 - M12 sind Wählmagnete für die entsprechenden horizontalen Reihen der Kontaktpakete. Jede dargestellte vertikale Reihe von Kontaktpaketen hat einen separaten Satz von Dreileitern 200, welche dazugehören und Eingangsleiter genannt werden.

   Zwanzig Stück Dreileiterausgangssätze   1 - 20   sind vorgesehen, u. zw. zwei für jede horizontale Reihe der Hauptkontaktpakete und der Kontaktpakete 1 - 10 jeder vertikalen Reihe. Jeder Satz von Eingangsleitern 200 wird mit den Kontaktfahnen 173 der Kontaktfedern   der Erweiterungskontaktpake-   te (11 und 12) in der betreffenden vertikalen Reihe verbunden. Die Dreileiterausgangssätze   1 - 20   werden mit den Kontaktfahnen 170 der horizontalen Vielfachstreifen 160 und folglich mit den Kontaktfedern 161 fest verbunden. 



   Die sechs vertikalen Multipelstreifen   156   in der tatsächlichen Konstruktion werden hier aus Gründen der Einfachheit in Art von Drähten gezeigt, welche die fixen Kontakte einer vertikalen Reihe der Kontaktpakete im Multipel zusammenschalten. 



   Wenn ein Satz von Eingangsleitern 200 mit einem   der Sätze der Ausgangsleiter 1-10   verbunden werden soll, dann wird eine der betreffenden ersten zehn horizontalen Reihen der Kontaktpakete ausgewählt, längs welcher die elfte horizontale Reihe und die   gewählten Kontaktpakete   in der vertikalen Reihe betätigt werden, zu welcher die letztgenannten Leiter 200 gehören. Der betreffende Haltemagnet 80 wird aus diesem Grunde erregt und erregt gehalten, solange als die Verbindung gewünscht wird.

   Diese Betätigung des   Kontaktpaketes verbindetdiebetreffendenEingangsleiter   200 durch die   nungeschlossenenKontakte   des dazugehörigen elften Kontaktpaketes, weiters die drei dazugehörigen Leiter 156 (die oberen drei vertikalen   leitenden Streifen 156 in dem betreffenden Stapel 150) und die oberen drei Kontaktpaare   eines geschlossenen   KontaktpaketesderKontaktpakete   1-10 inder vertikalen Reihe mit dem   dazugehörigenAusgangssatz   1-10. 



  Während alle   sechsKontaktpaare in den letztgenanntenKontaktpaketen   geschlossen   sind, ist die Schliessung   der unteren dreiKontaktpaare eine bloss zn dieser Zeit unwirksame Handlung, da die   dazugehörigen   Leiter 156 be' den normalerweise offenen Kontakten des unbetätigten zwölften Kontaktpaketes uffen bleiben. 



   Wenn die gleichen Eingangsleiter 200 mit einem der Sätze der Ausgangsleiter   11-20 verbunden   werden sollen, dann ist die Wirkungsweise die gleiche, ausser dass das betreffende zwölfte Kontaktpaket ausgewählt und betätigt wird anstatt des elften Kontaktpaketes. Bei dieser Wirkungsweise werden die unteren drei Kontaktpaare des betätigten   Hauptkontaktpaketes   und die unteren drei leitenden Streifen im Stapel 150 an Stelle der oberen drei wirksam. 



   Die Fig. 19   zeigt,   weiters die elektrischen Verbindungen für die dargestellten Haltemagnete 80 für die   Halteüberprilfungskontakte   131 und 182 und für die Betätigungskontakte 184. 



   Die die Arbeitsstellungen ihrer Wählschäfte   (z. B. Sl-2)   anzeigenden Kontakte 75, welche zu den Wählmagnetpaaren gehören, sind in einem typischen Stromkreis dargestellt. Um einen solchen Stromkreis zu schliessen, müssen die Kontakte 75,   wachs   mit dem Wählschaft Sll-12 verbunden sind und die Kontakte 75, welche mit einem der andern fünf Wählschäfte verbunden sind, geschlossen sein. Das   "Schliessen   der die Arbeitsstellung der Wählschäfte anzeigenden Kontakte 75 kann dem Stromkreis   z. B.   dem   Kontrollstromkreis   anzeigen, dass die   Wählaktion beendet   ist. 



   Nun sei die Wirkungsweise der erläuterten Schalteranordnung näher beschrieben. 



   A. Die Wirkungsweise der Wählmagnete. 



   Wie im Zusammenhang mit der Fig. 19 ausgeführt wurde, brauchen zwei Wählkontaktpakete für jede Verbindung durch den Schalter ein Hauptkontaktpaket (Horizontalreihen 1-10) und ein Erweiterungskontaktpaket (Horizontalreihen 11 und 12). 



   Die Wahl der Kontaktpakete, welche die erste und elfte horizontale Reihe (Kontaktpakete 1 und 11 in jeder vertikalen Reihe) umfasst, um dadurch den Ausgangsleiter 1 der Fig. 19 zu erreichen, wird nun beschrieben. 



   Die Wahl der horizontalen Reihe der Kontaktpakete erfolgt durch eine Erregung des Wählmagneten Ml (Fig. 1, 3,4 und 19). Der unter diesen liegende Flügel 53 des dazugehörigen Ankers 51 wird dadurch nach oben angezogen und kommt in Eingriff mit dem Magneten Ml, wodurch der erste Schaft Sl-2 in einer dem Uhrzeigersinn en1gegengesetzten Richtung gedreht wird, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Daraufhin werden die Wählfinger 135 des Schaftes Sl-2, u. zw. einer für jede vertikale Reihe von Kontakt- 

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 paketen nach vorwärts   gedrücktineineStellung unterhalbderhorizontalenReihel.

   Bei jedernichtbenützten   vertikalen Reihe von Kontaktpaketen (in welcher der Halteanker 90 in seiner Normallage ist), wird das Vordrücken des   Wäh1fíngers   135 des Schaftes SI-2 durch seineFingerfeder   130 bewirken, dass der dazugehörige   
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 unter sein Betätigungsglied 33 (Fig. 11) der ersten   horizontalenReihevonKont'aktpaketengebracht. Das ge-   schieht vorzugsweise bei jedem Hebel 125, so dass der Hebel das Ende seines Gleitschlitzes 100 erreicht. Das erste Kontaktpaket ist dadurch in jeder benützten vertikalenReihe indem Schalter gewählt.

   Der Wählschaft   kannsoeingestelltwerden(durchVeränderungderLagedesKernesderWählmagnete), dass   er infolge eines geringen   grösserenwinkels, als fürdie Wählhebel 125 gebrauchtwird, dieEndstellung (am Endeder   Schlitze 100) erreicht, um sicherzustellen, dass alle Wählhebel sich genügend drehen. Dieser Überschuss an Schaftdrehung   kann durch   die innewohnende   Biegsamkeit der beschriebenen F ingerfe : lern 130   zugelassen werden. Die betreffenden Bewegungsarme 132 jeder Fingerfeder 130 geben bloss nach, sobald der abgesetzte Teil 127 des Wählhebels 125 seine Endstellung in seinem Schlitz 100 erreicht hat. 



   Wenn irgendeine vertikale Reihe des Schalters benützt ist im Augenblick wo die Wählhandlung, welche oben beschrieben wurde, stattfindet, dann bewirkt die gehobene Lage der   Betätigungs-U-Schiene   97 eines Halteankers 90, dass der betreffende abgesetzte Seitenteil 127 des Wählhebels 125 einer solchen vertikalen Reihe die Seite des betreffenden Betätigungsgliedes 33 berührt, wie dies am besten in Fig. 18 gesehen werden kann. Diese Wirkung vermeidet, dass ein solcher Wählhebel 125 die Wählstellung erreicht, dass jedoch die volle Wirkung des Wählschaftes dadurch nicht   beeinflusst   wird, da der betreffende Bewegungsarm 132 der dazugehörigen Fingerfeder 130 sich bloss biegt, sobald der Wählschaft seine Bewegung vollendet. 



   Wie am besten aus den Fig. 2 und 4 ersehen werden kann, drückt die oben beschriebene Drehung des Schaftes 1-2 den darauf angeordneten Schaftrückstellungsrollenstumpf 70 nach vorne. Die Rolle 69, welche auf dem Stumpf 70 lagert, wird hiebei zur Vorderseite des Schalters bewegt, u. zw. aus seiner Stellung von der Mitte des V-förmig gebogenen Teiles des unteren Endes des Nockengliedes 66. Das Nockenglied 66 wird hiebei nach innen gedrückt entgegen der Spannung der Nockenfeder 65. Wenn die Schaftbewegung nahezu beendet ist, dann werden die arbeitsstellungsanzeigenden Federn 75 durch den Pimpel 76, welcher vom Nockenglied 66 getragen wird, geschlossen. 



   Die Wahl der elften horizontalen Reihe (Kontaktpaket 11 in jeder vertikalen Reihe) wird durch Er- 
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 schrieben, dreht. 



   B. Wirkungsweise des Haltemagneten. 



   Nach der oben beschriebenen Wahl der horizontalen Reihen 1 und 11, wobei die Ausgangsleiter 1 (Fig. 19) gewählt werden und während die betreffenden Magnete MI und Mll erregt erhalten bleiben, wird der Haltemagnet 80, welcher mit einem unbesetzten Satz von Eingangsleitern 200 verbunden ist, erregt. 



  Der daran hängende Teil 81 des Halteankers 90 wird daraufhin nach unten angezogen und in Eingriff gebracht mit dem vorstehenden Ende 81 des Kernes des Magneten 80, wobei die Ankerkonstruktion um die Zapfenlagerung, welche vorher beschrieben wurde, gedreht wird. Dies dreht und hebt die angebrachten Betätigungs-U-Schienen 97 mit allen ihren Wählhebeln 125. Jeder Wählhebel 125 geht unwirksam zwischen den dazugehörigen Betätigungsgliedern 33 durch, ausser im Falle des gewählten ersten und elften Kontaktpaketes. Dort, nämlich bei dem ersten und elften Kontaktpaket dieser Bank, werden die Betätigungsglieder 33 durch die nun darunterliegenden überbrückenden Teile der ersten und sechsten Wählhebel 125 gehoben. Die darüberliegenden Hebepimpel 165 (s. Fig. 11) des ersten Kontaktpaketes und der Hebepimpel 175 (s.

   Fig. 10) des elften Kontaktpaketes werden dabei gehoben und dadurch ihre Kontaktedern 161 und 171 nach oben mitgeführt. 



   Wenn der Ankeranzug nur unvollständig ausgeführt wird, dann werden die Kontakte, welche am vorderen Ende der biegsamen Federn 161 und 171 angebracht sind, diejenigen berühren, welche von dem zahnförmigen Teil 157 der betreffenden dazugehörigen Festkontaktstreifen 156 herunterhängen. Der letzte Teil der Bewegung des Ankers bewirkt ein Durchbiegen der Federn 161 und 171, wobei der Kontaktdruck an allen beteiligten Punkten aufgebaut wird. Der Haltemagnet 80 der beteiligten vertikalen Reihe wird solange erregt, als die aufgebaute Verbindung aufrecht erhalten werden soll. 



   Die Kontakte 181 und 182 der dazugehörigen Halteüberwachungsanordnung werden entsprechend jeder Betätigung eines Ankers 90 geschlossen, ungeachtet der Tatsache, welches Kontaktpaket in seiner vertikalen Reihe gewählt und betätigt worden ist. 



   C. Rückführung der Wählmagnete. 



   Die erregten Wählmagnete (Ml und Mll) in dem angenommenen Beispiel können unmittelbar nach 

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 der Betätigung des Halteankers 90 aberregt werden. In diesem Falle wirken die Nockonfedern 65 und die Nockenglieder 66, welche mit der Rolle 69 und dem Rollenstumpf 70 verbunden sind und auf den betref- 
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 schäfte in ihre normalen Stellungen zurückführen. Die Rollen 69 wirken in entgegengesetzter Weise in ihren dazugehörigen V-förmigen Teilen der Nockenglieder 66. Die Normalstellung eines Schaftes ist dann erreicht, wenn seine Rolle in die tiefste Stellung eines solchen V-Ausschnittes einrastet. Infolge der Rückkehrbewegung der Nocke 69 nimmt die betreffende Schaftarbeitsstellungsanzeigefeder 75 wieder ihre geöffnete Stellung, wie in Fig.   l   dargestellt, ein. 



   Wenn die Wählschäfte   Sl-2   und Sll-12 in ihre Normalstellung   zurückgebracht werden, dann   kehren ihre unbenützten Wählhebel 125 mit ihnen zurück. Nur die Hebel 125, durch welche die gewählten Kontaktpakete in der betreffenden Bank betätigt wurden, werden in der gewählten Stellung durch den nach unten gerichteten Druck gehalten, welcher durch die biegsamen Federblätter im betätigten Kontaktpaket ausgeübt wird. Die rückwärts gelegenen Bewegungsarme 132 der betreffenden Fingerfedern 130 bleiben in der gewählten Stellung und biegen sich, sobald die Wählschäfte Sl-2 und S11-12 in ihre Normalstellung zurückkehren, während die dazugehörigen vorderen Bewegungsarme 132 mit dem Schaft zurückkehren. 



   D. Rückführung des Haltemagneten. 



   Wenn der erregte Magnet 80 in der Folge aberregt wird, dann dreht sich der Anker 90 in seine normale Stellung zurück, infolge des Gewichtes   derBetätigungs-U-Schiene   97 und der zusätzlich nach unten wirkenden Federspannung der Ankerrückstellungsfeder 118 (Fig. 8) in der Halteüberprüfungsanordnung. Die Spannung der biegsamen Federkontakte in den betätigten gewählten Kontaktpaketen hilft im ersten Teil der Rückstellbewegung. 



   Wenn die nach unten gehendeU-Schiene 97 gesenkt wird, dann werden die ersten und sechsten Wählhebel 125 vom ersten und elften Betätigungsglied 33 freigegeben, wodurch die Federwirkung des rückwärtigen Bewegungsarmes 132 der Fingerfeder 130, welche gegen den mittleren Teil 126 der Wählhebel 125 ausgeübt wird, bewirkt, dass die Wählhebel sich selbst mit den Fingerfedern 130 der dazugehörigen Schafte Sl-2 und Sll-12 in eine Stellung ausrichten, welche in den Fig. 5 und 18 gezeigt ist.   h.   Die Wahl anderer Ausgänge. 



   Im vorhergehenden Beispiel wurde der Ausgang 1, welcher aus drei Leitern besteht, welche anden oberen 
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 pakete in einer gewünschten vertikalen Reihe folgte, um die Eingangsleiter 200 einer solchen vertikalen Reihe mit den Leitern im Ausgang 1 zu verbinden. 



   Falls die Leiter im Ausgang 11, welche durch die unteren drei Kontaktstreifen in der ersten horizontalen Reihe dargestellt sind, eine Verbindung dorthin haben sollen, dann ist die Wahl die gleiche, mit der Ausnahme, dass statt der elften horizontalen Reihe von Kontaktpaketen die zwölfte neben der ersten horizontalen Reihe gewählt wird. Dies wird durch eine Erregung der Wählmagnete Ml und M2 bewirkt, welche ihre   dazugehörigen   Schafte Sl-2 und Sll-12 in die betreffenden Richtungen drehen. Mit dieser durchgeführten Wahl bewirkt die Erregung irgendeines Haltemagneten 80, dass der Halteanker 90 die ersten und zwölften Kontaktpakete schliesst.

   Wenn das zwölfte Kontaktpaket in der betreffenden vertikalen Reihe geschlossen wird (anstatt der elften Reihe), werden die unteren drei der vertikalen leitenden Streifen 156 wirksam anstelle der oberen drei und die   betreffendenEingangsleiter   200 werden mit den Leitern im Ausgang 11 an Stelle derjenigen im Ausgang 1 verbunden. Die Ausgänge 2-10 werden durch Wahl und Betätigung des entsprechenden Hauptkontaktpaketes   2 - 10   parallel zum Erweiterungskontaktpaket 11 in der gewünschten horizontalen Reihe belegt. Die Ausgänge   12 - 20   werden durch Wahl   und Betätigung   des entsprechenden Kontaktpaketes 2 - 10 in einer vertikalen Reihe parallel zum Erweiterungskontaktpaket 12 belegt. 



   Es ist natürlich einzusehen, dass jeder Ausgang, welcher zu einem gewissen Zeitpunkt gewählt ist (durch die Wahl der   gewünschtenhorizontalenReihe derHauptkontaktpakete   zusammen mit   der gewünsch-   ten horizontalen Reihe der Erweiterungskontaktpakete), mit jedem beliebigen Eingangspfad 200 verbunden werden kann, was davon abhängt, welcher Halteanker durch seinen dazugehörigen Haltemagnet 80 betätigt wird. 



   Nun wird die abgeänderte Bankausführung, welche in den Fig. 20-24 dargestellt ist, beschrieben : Die Bankkonstruktion gemäss Fig. 20 zeigt dieselbe Anzahl und die gleiche Anordnung von vertikalen und horizontalen Reihen von Kontaktpaketen und die gleiche Zahl und Anordnung von Eingangs-und Ausgangsleitern, wie die Hauptausführung der Erfindung. Der Unterschied liegt in den vertikalen und horizontalen 

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 leitenden Streifen, deren Funktion in bezug auf die Anordnung der biegsamen Kontaktfedern der Kontaktpakete und der festen Kontaktglieder dazu umgedreht wurde. 



   In der Fig. 20 sind die Teile 1, 3 und 25 der Reihe nach die vordere Schiene und die   rückwärtige   Schiene des Schalterrahmens und das U-förmige kreuzende Glied. Die Stapel in Fig. 20 sind mit 250 bezeichnet. Jeder Stapel entspricht einem Stapel 150 in der Hauptausführung mit dem Unterschied der angeführten geänderten Konstruktion der vertikalen und horizontalen leitenden Streifen, welche darin festgeklemmt sind. 



   Die Glieder,   261   sind biegsame Kontaktfedern, welche den Teilen 161 in der Hauptausführung entsprechen, aber anstatt dass sie aus einem Stück mit den horizontalen Kontaktstreifen geformt sind, werden diese Kontaktfedern aus einem Stück mit den vertikalen leitenden Streifen 256 geformt, welche die vertikalen leitenden Streifen 156 in der Hauptausführung ersetzen. Jeder Streifen 256 kann als ein kamm- ähnliches Glied bezeichnet werden, mit Kontaktfedern 261, welche dessen Zähne bilden. Jeder vertikale leitende Streifen 256 ist deshalb aus verhältnismässig dünnem Flachmaterial hergestellt. Die Federn 261 werden vorzugsweise an der Stelle des elften Kontaktpaketes der unteren drei Stufen 256 weggelassen. 



   Die horizontalen leitenden Streifen 160 der Grundausführung werden in der Fig. 2 durch die horizontalen leitenden Streifen 266 ersetzt, welche gleich sind, ausser dass sie so geformt sind, dass sie die fixen Kontaktglieder an Stelle der beweglichen Kontaktglieder enthalten. Sie können daher aus einem relativ dicken Material hergestellt werden. Jeder Streifen 260 besitzt einen verhältnismässig grossen Teil für die Einführung in jeden Stapel 250 und einen relativ schmalen Teil 262, welcher die zusammengeklemmten Teile in einem fortgesetzten Streifen verbindet. Der Teil des Streifens 260, welcher in jedem Stapel 250, welcher dem ersten folgt, eingeklemmt ist, besitzt einen Teil, welcher den Stapel zur linken überragt und auf welchem Kontaktpunkte angebracht werden können, welche mit der oberen Seite der Kontaktfedern 261 zusammenarbeiten.

   Die Endteile 270 werden aus einem Stück mit den betreffenden horizontalen leitenden Streifen 260 geformt. 



   Die festenKontaktglieder der elften und zwölften Reihe der Kontaktpakete sind in jedem Stapel 250 vorgesehen, welcher dem ersten folgt, durch die Kontaktteile 272, welche darin in einer Höhe in bezug auf die Lagen der horizontalen leitenden Streifen 260 angeordnet sind. Jeder Teil 272 hat einen Endteil 273, welcher vom rechten Ende desselben hervorragt und einen Kontaktteil, welcher aus dem linken Ende desselben hervorragt, um das freie Ende seiner dazugehörigen Kontaktfeder zu überragen.

   Die unteren drei Glieder 272 in einem Stapel werden an der Stelle des zwölften Kontaktpaketes zusammengebaut und mit dem Endteil 273 mit der elften Reihe der Kontaktpakete ausgerichtet, während die Teile 272 für die oberen drei Stellungen im Stapel auf umgedrehte Weise, wie gezeigt, zusammengebaut sind, um als Kontaktglieder in der elften horizontalen Reihe der Kontaktpakete zu dienen. 



   Die Fig. 21-24 zeigen eine abgeänderte Art der Bankkonstruktion gemäss der Fig. 20, welche für eine schmälere Kontaktbank angewend et werden kann, welche nur zehnhorizontale Reihen von   Kötaktpaketen   besitzt und welche nur zehn Ausgangssätze an Stelle von 20 vorsieht. Der grundsätzliche Unterschied besteht in der Tatsache, dass die vertikal leitenden Streifen 356 zusammen mit den andern Teilen der Stapel 350 kürzer sind und einen Raum über den gekreuzten Gliedern 35 frei lassen, welcher in den andern Ausführungsformen durch die horizontalen Reihen der Erweiterungskontaktpakete (elften und zwölften) ausgefüllt ist. 



   Die biegsamen Kontaktfedern 361 der verschiedenen Kontaktpakete stellen Teile dar, welche aus einem Stuck mit den entsprechenden vertikalen leitenden Streifen 356 gebildet sind. Jeder vertikale leitende Streifen 356hat einen Endteil 373, welcher als eine damit fest verbundene Enderweiterung ausgebildet ist, an welche die Eingangsleiter angebracht werden können. Wenn man keine Erweiterungspakete hat, dann erfordert der Schalter nach Fig. 21 und 22 weder einen sechsten Wählschaft (Sll-12) anderer Ausführung noch seine zugehörigen Teile. Die Anschlüsse 391 (Fig. 21 und 22), welche an den Stirnenden der vertikalen leitenden Streifen 356 angebracht sind, ragen nach vorne aus den Stapeln 350 hervor, in welchen die Streifen 356 liegen.

   Ein Kontakt mit ihnen kann durch einen geeigneten Prüfstecker hergestellt werden, um eine Prüfverbindung zu den vertikalen leitenden Streifen und den Eingangsleitern (nicht gezeichnet), welche damit verbunden sind, vorzusehen. Ähnliche Anschlüsse können für die Konstruktion nach Fig. 20 durchgeführt werden. 



   Wie in Fig. 22 gezeigt wird, welche eine Vorderansicht der Konstruktion nach Fig. 21 darstellt, gibt es drei Kontaktpaare in jedem Kontaktpaket, welche Anordnung dann verwendet wird, wenn drei Leiter in jedem Eingangs-und Ausgangsweg vorgesehen sind. 



   In der Fig. 23 ist ein horizontaler leitender Streifen 260 gezeigt, wie er in der Konstruktion nach 

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 Fig. 20-22 verwendet wird, nachdem die Teile herausgeschnitten sind, aber bevor sie in ihrer Lage spezialisiert sind durch Vorsorge der Anschlüsse 270. Entweder der eine oder der andere Anschlussteil 270 muss vom Streifen entfernt werden, z. B. durch eine Abschneideaktion, bevor der Streifen in die Kontaktbank eingebaut wird. wobei der Anschluss in einer Lage für einen ungeradzahligen Streifen des Stapels und in anderer Lage für einen geradzahligen Streifen belassen wird. 



   Die Fig. 24 ist eine Ansicht eines vertikalen Kontaktstreifens 356 der Fig. 21 nachdem er ausgeschnitten, jedoch bevor einer der Anschlussteile 373 entfernt wurde, um ihn als einen ungeradzahligen oder einen geradzahligen Streifen im Stapel zu kennzeichnen, um eine   Übereinanderschichtung   der Anschlussteile zu erhalten. 



   Obwohl der beschriebene Schalter in der horizontalen Stellung gezeigt und beschrieben wurde, ist es selbstverständlich, dass er auch in irgendeiner andern gewünschten Stellung montiert werden kann. Die   Ausdrücke wie"vertikal","horizontal","Vorderseite","Rückseite"u. dgl. wurden hautpsächlich aus    Gründen der Klarheit und Einfachheit verwendet. Es ist natürlich selbstverständlich, dass irgendein solcher Ausdruck, wie er auch in den folgenden Ansprüchen genannt wird, bloss relativen Bezug hat und nicht als Beschränkung der Erfindung ausgelegt werden darf. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kreuzschienenschalter, in welchem Stapel von Kontaktgliedern in sich kreuzenden vertikalen und horizontalen Richtungen angeordnet sind, welche durch einen Wählschaft ihrer Reihe einer Richtung gewählt und durch eine Halteschiene ihrer Reihe anderer Richtung betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rahmen (1, 2, 3, 4) vorgesehen ist, innerhalb welchem   Wählschäfte (Sl-2... Sl1-S12)   und Halteankerschienen (90) mit darauf befestigten Halteschienen (97) zur Auswahl und Betätigung bestimmter Kontaktstapel angeordnet sind und ausserhalb des Rahmens eine Kontaktbank angeordnet ist, wobei an den Wählschäften   (Sl-2... Sl1-S 12)   Wählfinger (130) zur Verstellung von Einstellgliedern (125) zur Betätigung des ausgewählten Kontaktstapels vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Kontaktbank für einen Kreuzschienenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass leitende Streifen (156, 160) in horizontalen (160) und in vertikalen (156) Reihen abwechselnd übereinander angeordnet sind, in ihren Kreuzungspunkten zu stapeln (150) durch Zusammenschaltung von Isolatoren (154) mechanisch verbunden sind, in einer (vertikalen) Reihe die festen (157) Kontaktglieder und in der senkrecht dazustehenden (horizontalen) Reihe die beweglichen (161) Kontaktglieder angeordnet sind, wobei diese Kontaktglieder (157, 161) vorstehende Teile der leitenden Streifen (156, 160) sind.
    3. Kontaktbank nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen und EMI18.1
    4. Kontaktbank nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den vertikalen Kontaktstreifen (159) verbundenen Kontaktglieder (157) auf der andern Seite als der des Kontaktstreifens aus dem Stapel (150) herausstehen und dadurch mit den andern Kontaktgliedern (161) der horizontalen Streifen in Berührung kommen können, wobei letztere ebenfalls so schmal ausgeführt sind, dass schacht- ähnliche Öffnungen durch das Gitterwerk entstehen, durch welche die Kontaktglieder beobachtet und justiert werden können.
    5. Kontaktbank nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapel biegsame Kontaktfedern (161) enthalten, wobei ein Ende dieser Kontaktfedern eingespannt und das andere frei ist und diese Kontaktfedern am nicht eingespannten Ende Kontaktteile (164) besitzen, welche in der Ebene der Kontaktfeder vorspringend sind, während der Rest der Feder schmäler ist, um die Beobachtung und Justierung der Kontaktfedern zu erleichtern.
    6. Kontaktbank nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vorspringenden Kontaktteile auf beiden Seiten der Feder gleich sind.
    7. Kontaktbank nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf den vorspringenden Teilen die Kontaktpunkte (164) so weit wie möglich aussen angebracht sind, um die sichere Kontaktgabe zu ermöglichen, welche durch diese Anbringung der Doppelkontakte durch leichtere Verdrehbarkeit der Feder gesichert ist.
    8. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen EMI18.2 <Desc/Clms Page number 19> rungsschienen (25) zur Aufnahme der Kontaktbank angeordnet sind und dass die Halteanker (90) bzw. die darauf angeordnetenHalteschienen (97) zwischen dengenanntenSchienen unterabhängig von diesen angeordnet sind, so dass die Kontaktbank zusammen mit dem Rahmen vor Einbau oder nach Einbau der Halteanker bzw. der darauf angeordneten Halteschienen einbaubar ist.
    9. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, uass Halteelektro- magnete (80) zur Betätigung der Halteanker bzw. der darauf angeordneten Halteschienen auf einem EMI19.1 bank zusammen mit dem Rahmen vor Einbau oder nach Einbau der Halteelektromagnete einbaubar ist.
    10. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteanker (90) bzw. die darauf angeordneten Halteschienen (97) unabhängig von den übrigen Teilen dadurch justierbar sind in bezug auf die übrige Anordnung, dass ein Lager (113) in Richtung zu der Kontaktbank oder in Richtung von der Kontaktbank verschiebbar einstellbar (Langloch 111) ausgebildet ist.
    11. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Schiene (1) des Rahmens im Querschnitt L-forming ausgebildet ist, wobei der senkrechte Teil des L senkrecht steht und der waagrechte Teil des L oben und nach dem Innern des Rahmens liegt und die hintere Schiene (3) des Rahmens C-förmig ausgebildet ist, wobei der senkrechte Teil des C senkrecht steht und die beiden waagrechten Teile des C nach dem Innern des Rahmens liegen, die Schienen zum Befestigen der Kontaktstapel (25) an den oberen Flanschen der genannten Schienen (1, 3) senkrecht zu diesen befestigt sind, die Halteanker (91) direkt und unterhalb der Kontaktbank an die genannte Schiene (1, 3) montierbar sind und.
    die Halteelektromagnete (80) auf dem unteren Flansch der rückwärtigen Schiene (3) des Rahmens montiert sind, wodurch die Kontaktbank, der Halteanker (91) und die Halteelektromagnete (80) unabhängig voneinander auf dem Rahmen montierbar sind.
    12. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Rückgangsbegrenzungsschrauben (115) zur Begrenzung der Ankerluft im oberen Flansch der rückwärtigen Montierungsschiene (3) eingeschraubt sind und dass die Höhe der Halteelektromagnete (80) zur Justierung des Ankerspieles einstellbar ist (82,87).
    13. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass drehbare Wählschäfte (Sl-2, S3-4, S5-6, S7-8, S9-10, Sll-12) verwendet sind, welche aus einer Normallage heraus in einer von zwei Richtungen drehbar sind, um die gewählte Reihe der Stapel zu wählen, dass ferner die Wählschäfte kreuzende Betätigungsschienen (97) angeordnet sind, welche die gewählten Stapel betätigen, weiters gekennzeichnet durch Schaftlager (45, 48, 43 und 46, 47) in Lagerplatten (18, 19) für die Lagerung del Wählschäfte, weiters durch Magnete (MI - M12) zur Betätigung der Wählschäfte, wobei diese ausserhalb der Lagerplatten liegen, weiters durch Anker (51),
    welche innerhalb der Lagerplatten liegen und sich ausserhalb dieser erstrecken und dort mit dem Magneten zusammenarbeiten und schliesslich durch Rückstellungsvorrichtungen für jeden Wählschaft, welche zwischen den Lagerplatten liegen und zur Rückstellung der Wählschäfte in ihre normale Stellung dienen, bestehend aus einem auf jedem Schaftende angebrachten radialenArm (70) mit Endstück (69) und einem auf der Lagerplatte (18) in seiner Lage in Richtung längs des Wählschaftes justierbaren (63, 64) Montierungsstück (60) mit darauf angebrachtem Druckfederstück (65,66).
    14. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Endstück (69) als Rolle ausgebildet ist, welche in das V-förmig ausgebildete Druckfederstück (66) in der Nor- EMI19.2 rückbringt.
    15. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1, 2 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf den drehbaren Wählschäften in den Abständen der Kontaktstapel Wählfinger (130) angeordnet sind, dass jeder Wählfinger in haarnadelähnlicher Form zwei Federarme (132, 133) besitzt, welche die Stapelwählvorrichtung (126) von aussen berühren.
    16. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wählfinger (130) in einem Führungsstück (135) eingespannt ist, welches an einem Ende mit dem Wählschaft verbunden ist und mit dem ändern Ende die Arme der nach innen vorgespanntenFederarme (132) in einem an einem Ende offenen Schlitz fühlt und die Wählfingerarme auf dieses Führungsstück hinausragen.
    17. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Kontakte durch ein Betätigungsstück (Kamm 165) aus ihrer in einer Ebene liegenden Lage gehoben und in elektrische Verbindung mit den festen Kontakten kommen. <Desc/Clms Page number 20>
    18. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteschienen (97) auf ein Betätigungsglied (33) nur bei Zwischenlage einer Betätigungsfeder (125) das Betä- tigungostück (183) heben und bei Fehlen einer solchen Zwischenlage eine Betätigung entfällt.
    19. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsfeder haarnadelähnlich ausgebildet ist, in Schlitzen des Halteankers (90) einerseits und in einem Schlitz (100) der Halteschiene (97) anderseits geführt ist und durch den Wählfinger (130) von einer Mittelstellung in die eine oder in die andere Lage gebracht wird.
    20. Kreuzschienenschalter nach den Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass Rückgangsbegrenzungsschienen (32) angeordnet sind, welche (durch Langlöcher) in einer oder an beiden Achsenden verstellbar sind, um den Hub der Betätigungsstücke (165) zu begrenzen.
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