AT203268B - Schädlingsbekämpfungsmittel - Google Patents

Schädlingsbekämpfungsmittel

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AT203268B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schädlingsbekämpfungsmittel     Zum Aufbringen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf die Pflanzenoberfläche werden im wesentlichen zwei Verfahren angewendet : Das Spritzverfahren und das Stäubeverfahren. 



  Beim Spritzverfahren wird eine im allgemeinen etwa 1% Wirkstoff enthaltende Spritzbrühe versprüht. Zur Behandlung von einem Morgen Land benötigt man z. B. 400-600 Liter Spritzbrühe. 



  Beim Stäubeverfahren wird demgegenüber eine pulverförmige Mischung aus Wirkstoff und inerten festen Verdünnungsmitteln auf das in Frage kommende Gebiet verstäubt. Dieses Verfahren hat den   
 EMI1.1 
    Schädlingsbekämpfungsmittels auskommt.das Stäubeverfahren   den Nachteil, dass der aufgebrachte Staub nicht genügend haftet. Besonders an der PHanzenunterseite haftet der Staub   nur unvoll-   ständig. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein neuartiges Stäubemittel, welches die oben genannten Nachteile dieser Mittel nicht besitzt. Gegenstand der Erfindung ist ein festes, zur Verstäubung geeignetes   Schädlingsbekämpfungsmittel,   welches neben einem Wirkstoff und inerten   Füll-bzw.   Trä-   gerbstoffen   hygroskopische Mittel, vorzugsweise Kalzium- under/oder Magnesiumchlorid, enthält und sich dadurch auszeichnet, dass es als Haftmittel ausschliesslich Leim, vorzugsweise Celluloseleim, enthält. 



     ! Das hygroskopische Mittel zieht   aus der Luft Feuchtigkeit an, wodurch der'vorhandene Leim klebrig wird und eine gute Haftfestigkeit des Präparates bewirkt. 



   Es ist   zwar bekannt, Stäubemitteln   zur Er-   höhung   der Haftfähigkeit Aminoplaste und Härtungsbeschleuniger und gegebenenfalls zusätzlich noch Leim zuzusetzen ; diese Mittel haben jedoch den Nachteil, auf der   Pflanzenoberfläche   so fest zu fixieren, dass sie sich durch Wasser nicht mehr abspülen und auch dann nicht mehr entfernen las- sen, wenn sie ihren Zweck bereits erfüllt haben. 



   Für die Praxis ist jedoch ein Stäubemittel erforderlich, das innerhalb eines angemessenen Zeitraumes (beim Weinbau z. B. innerhalb von 4-12 Wochen) durch Regen oder künstliche Bewässerung von der Pflanzenoberfläche entfernt werden kann. Die vorliegenden Stäubemittel erfüllen diese Bedingungen und besitzen die für die Anwendung in der Praxis notwendige richtig dosierte Haftfähigkeit. 



   Die   erfindungsgemässen     Stäubemittel bieten   den Pflanzen einen gut'wirksamen Schutz vor Pflan-   zenschädlingen,   ohne das Pflanzenwachstum zu behindern oder so fest zu haften, dass sie nach längerer Zeit durch natürliche Bedingungen (Regen) nicht wieder entfernt werden können. 



   Beispiele : 
 EMI1.2 
 :74,   4Gew.-%   Talkum. 



  2. Kupfer-Haftstaub :
17,   6 Gew. -%   Kupferoxychlorid   4, 0 Gew. -% CaC12. 6 Hp      2,   0 Gew.-T Methylcellulose   76, 4 Gew.-%   Talkum. 



  3. Zineb-Schwefel-Staub:
13,1Gew. -%Zinkäthylen-bis-dithiocarbamat
25, 0 Gew.-% Mahlschwefel   2, 0 Gew.-% MgC !.. 6HH 0 2, OGew.-% OaCl,. 6H, 0   
3,0Gew. -%Methylcellulose
54, 9 Gew.-% Talkum. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Feste, zur Verstäubung geeignete Scadlingsbe- kämpfungsmittel aus einem Wirkstoff, inerten Füll- bzw. Trägerstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT85558A 1957-02-22 1958-02-06 Schädlingsbekämpfungsmittel AT203268B (de)

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