AT203005B - Verfahren zur Herstellung von neuen Estern des Piperidyl-(2)-phenylcarbinols und von deren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Estern des Piperidyl-(2)-phenylcarbinols und von deren Salzen

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AT203005B
AT203005B AT261758A AT261758A AT203005B AT 203005 B AT203005 B AT 203005B AT 261758 A AT261758 A AT 261758A AT 261758 A AT261758 A AT 261758A AT 203005 B AT203005 B AT 203005B
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AT
Austria
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piperidyl
phenylcarbinol
salts
esters
preparation
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Application number
AT261758A
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English (en)
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Robert Michel Jacob
Nicole Marie Joseph
Original Assignee
Rhone Poulenc Sa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung von neuen Estern des   Piperidyl- (2)-phenylcarbinols   und von deren Salzen - Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Estern des   peridyl- (2)-   phenylcarbinols und von deren Salzen. 



   Diese Ester entsprechen der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 in der R Wasserstoff oder eine Methyl- oder Äthylgruppe bedeutet. 



   Das Piperidyl-(2)-phenylcarbinol: 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
   A und B [vgl.{Base F. = 176 - 1780 C (Kapillare) (Crook und Mc. Elvain geben 171 - 173  C an) B Hydrochlorid F. = 120 - 1220 C (Kapillare).   



   Die vorliegende Erfindung betrifft nur die Herstellung von Estern der Form B und von deren Salzen in Form der racemischen Produkte oder ihrer optisch aktiven Isomeren. 



   Gemäss der Erfindung können die neuen racemischen oder optisch aktiven Ester der Form B durch Um- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 lagerung einer zwischen einer starken Säure und einem Alkohol der Form A oder B der allgemeinen Formel : 
 EMI2.1 
 in der R die oben angegebenen Bedeutungen besitzt, gebildeten Additionsverbindung hergestellt werden. 



  Diese Umlagerung wird mit Vorteil bei einer Temperatur oberhalo von Zimmertemperatur, beispielsweise bei etwa 1000 C, durchgeführt. Im Falle der Form A ist die Reaktion durch eine Epimerisierung zur Form B begleitet. Die Umwandlung der so erhaltenen Ester in ihre Salze mit Säuren erfolgt in an sich bekannter Weise. 



   Die erhaltenen racemischen Ester können gegebenenfalls durch direkte optische Spaltung il. ihre optisch aktiven Isomeren getrennt werden. 



   Die neuen Verbindungen besitzen sehr interessante   zentralstimulierende   Eigenschaften, die sich beim Tier (Ratte) insbesondere durch eine motorische Hyperaktivität und eine Steigerung der psychischen Befähigung, gewisse Teste auszuführen, bemerkbar machen. Die Essigsäurereester sind in dieser Hinsicht die aktivsten. Die   entsprechenden   Alkohole sowohl von der Form B als auch von der Form A und die Ester der Form A sind praktisch in therapeutisch anwendbaren Dosen auf diesem Gebiet unwirksam. 



   Die optisch aktiven Verbindungen besitzen qualitativ analoge Eigenschaften wie die racemischen Produkte. Sie unterscheiden sich jedoch quantitativ durch die Intensität ihrer Wirksamkeit, die ihnen auf Grund der   beträchtlichen Unterschiede ihrer Sekundärwirkungen   eine vorteilhaftere Verwendung verleihen kann. Insbesondere ist das linksdrehende   l-Acetoxy-l-phetiyl-l-piperidyl- (2')-meth < 'nhydrochlorid Form   B von ausserordentlichem Interesse. 



   Es sei betont, dass bei diesen Estern die Exitationsperiode nicht von einer Depressionsperiode gefolgt ist, wie dies bei gewissen andern Stimulantien, wie beispielsweise dem Amphetamin, der Fall ist. 



   Die Ester der Form B sind daher auf Grund ihrer besonderen Aktivität therapeutisch bei der Behandlung von   Ermüdungs- und Depressionszuständen   verwendbar. 



   Die folgenden Beispiele   erläutern   die Erfindung, ohne sie zu beschränken. 



     B e i s p i e 1 1 : Man löst 5 g [1-Acetyl-piperidyl- (2)]-phenyl-carbinol,   Form   A,     in 60 cm3 wasser-   freiem Benzol und versetzt mit 60   cm'einer 4 -igen Lösung   von Salzsäure in Äther. Den so erhaltenen Niederschlag wäscht man mit Äther und trocknet. 1, 5 g dieses Produktes werden   l 1/2   Stunden auf 1150 C erhitzt, wobei zuerst Schmelzen und anschliessend wieder Kristallisation auftritt. Die so erhaltene Masse wird mit Methanol und anschliessend mit wasserfreiem Äther gewaschen. Man erhält so 0, 625 g 1-Acet-   oxy-l-phenyl-l-piperidyl- (2')-methan-hydrochlorid, Fo : m   B, F. =   229 - 2300   C (Kapillare). 



   DasalsAusgangssubstanzverwendete [1-Acetyl-piiperidyl-(2)]-phenylcarbiol,FromA,kannerhalten werden, indem man ein Gemisch aus 19, 1 g   Piperidyl- (2)-phenylcarbinol,   Form A, und 24 cm3 Essigsäureanhydrid 10 Minuten auf 700 C erwärmt. Man kühlt ab, behandelt mit Wasser und versetzt nach und nach mit Natriumbicarbonat bis zu einem pH-Wert von 6,5. Dann extrahiert man das gebildete Amid mit Chloroform, verdampft das   Lösungsmittel,   nimmt den Rückstand in Benzol auf und versetzt mit Petrol- äther. Man erhält so 17,8 g   [1-Acetyl-piperidyl- (2) ]-phenylcarbinol,   Form A, vom F. = 1480 C. 



   B e i s p i e l 2: Man löst 2 g [1-Acetyl-piperidyl-(2)]-phenylcarbinol, Form B, vom F.   = 1450 C in   30 cm3 Benzol und versetzt mit 6 cm3 einer   15%-gen   Lösung von Salzsäure in Äther. Man wäscht den so erhaltenen Niederschlag mit Äther, trocknet und erhitzt 11/2 Stunden auf 1200 C. Man erhält so 2, 2 g   l-Acetoxy-l-phenyl-l-piperidyl- (2')-methan-hydrochlbrjd,   Form B, das mit dem in Beispiel 1 erhaltenen identisch ist. 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 : Man last 1 g [1-Acetyl-piperidyl- (2) ]-phenylcarbinol, Form B. jnl-piperidyl- (2')-methan-hydrochlorid, Form B, vom F. = 168 - 1690 C. 



   Beispiel 5 : Man verfährt wie in Beispiel 2, aber ausgehend von linksdrehendem [1-Acetyl-pi-   peridyl- (2)]-phenylcarbinol,   Form B, und erhält   linksdrehendes 1-Acetoxy-l-phenyl-l-piperidyl- (2')-   
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. =-60 C (c=o, 4%PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Estern des Piperidyl- (2)-phenylcarbinols der allgemeinen Formel : EMI3.2 in der R Wasserstoff oder eine Methyl- oder Äthylgruppe bedeutet und von deren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine aus einer starken Säure und einem racemischen oder optisch aktiven Alkohol der Form A und B der allgemeinen Formel : EMI3.3 in der R die oben angegebenen Bedeutungen besitzt, gebildete Additionsverbindung, vorteilhaft bei einer Temperatur oberhalb von Zimmertemperatur, umlagert und einen so erhaltenen Ester der Form B gewünschtenfalls in seine Salze mit Säuren überführt.
AT261758A 1957-02-07 1957-09-19 Verfahren zur Herstellung von neuen Estern des Piperidyl-(2)-phenylcarbinols und von deren Salzen AT203005B (de)

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