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Elektrisches Megaphon.
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z. B. im Flugsicherungsdienst, bei Sicherheitsbehörden (Polizei od. dgl.) sogenannte elektrische
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Entfernungen etwa in der Grössenordnung von 200 m und mehr durch mündliche Benachrichti-
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Der Gegenstand der Erfindung betrifft nun ein elektrisches Megaphon mit Lautsprecher und zweckmässig mehrstufiger Verstärker, wobei das wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin besteht, dass der Lautsprecher zur wahlweisen Ver-
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ter teilweiser Heranziehung einzelner Verstärkerstufen des Megaphons an einen Kopfhörer anschaltbar ist.
Gemäss einer beispielsweisen Anordnung nach der Erfindung wird ein elektrisches Megaphon so ausgebaut, dass der darin enthaltene Lautsprecher als Mikrophon verwendet wird. Zu. diesem Zweck wird durch eine geeignete Umschaltvorrichtung der Lautsprecher von der Endstufe abgetrennt und anstatt des bisherigen Mikrophons in den Eingang
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Die Fig. 3 zeigt ein Schaltungsschema imRah- men der Erfindung zur zusätzlichen Erzeugung eines Telegraphietones und die Fig. 4 ein Schema für die gleichzeitig eingeschalteten Schalter zur Fig. 4, wobei in. den waagrechten Kolonnen mitai die geschlossenen.
Schalter für den normalen Sprechverkehr, mit II die geschlossenen Schalter für ein verstärktes Hören und mit III die geschlossenen Schalter mit einer Signalabgabe mittels des
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gezeichnet, durchErzeugung einer in der Frequenzlage versetzten Nachricht und deren Empfang ermöglicht wird.
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ze die gleichzeitig geschlossenen Schalter an, wobei mit I eine normale Schaltung für normale Sprache als Geber, mit II den normalen Sprachempfänger, mit III die eingeschalteten Schalter für den Sender zur Abgabe einer gegenüber dem Original versetzten Frequenzlage gesprochenen Nachricht und mit IV den dazugeschalteten Emp- fänger im zweiten, dem Gegengerät bezüglich der eingeschalteten Schalter angedeutet sind.
Mit a, b und c sind beispielsweise drei Verstärkerstufen bezeichnet, die untereinander verbunden sind. Davon sind z. B. zwei Stufen a undb die Vorstufen, c die Endstufe des elektrisch gesteuerten Megaphons, wobei mit d der richtungsempfindliche Exponentialtrichter des Megaphons bezeichnet ist. Mit e ist das Mikrophon bezeichnet, das vor dem Eingang liegt, wobei zwischen zwei Verstärkerstufen, z. B. zwischen der letzten Vorstufe b und der Endstufe c der Verstärkerstufen ein Kopfhörer f vorgesehen ist. Die Verstärkerstufen a, b und c sind durch entsprechende elektrische Leitungen mit eingebauten Schaltern 7,8 und 9 an eine gemeinsame Stromquelle g (z. B. eine Trockenbatterie) angeschlossen.
Das Mikro- phon s ist mittels der Schalter I bzw. 2 entweder an die Verstärkerreihe a, b und c anschaltbar oder es ist eine Leitung mittels eines Schalters S unmittelbar an die Lautsprechereinrichtung im SchaJ1trichter anschaltbar, wobei ein Schalter 6 wahlweise dieses Megaphon mit den Verstärkerstufen verbindet oder von diesen abschaltbar ist,
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das Megaphon mit im Trichter eingebau-tem Lautsprecher als richtungsa'bhän. giges Sprach- empfangsgerät verwendet werden kann. Zwischen der Verstärkerstufe b und der Endstufe c ist ein Schalterpaar 3 und 4 vorgesehen, das einerseits,
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z.
B. der Schalter 3 die direkte Verbindung der Verstärkerstufen a, bund c zulässt, wenn er geschlossen ist, anderseits bei Offenstellung desselben und Schliessen des Schalters 4 die Endstufe c abgeschaltet und der Kopfhörer über die Vor-
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schlossen werden kann.
Aus der Fig. 2 geht hervor, wie die Verwendung des Gerätes einerseits als Schallsender, an-
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entsprechenden Felder unter den Ziffern 1-9, die den Schaltern 1-9 der Fig. 1 entsprechen, die Stellung der Schalter für die Verwendung des Ge- rätes als Schallsender angezeichnet. Die Schalter 1,
4 und 5 sind geöffnet, die Schalter 2, 3, 6,7, 8,
9 sind geschlossen. Da die Schalter 1, 4 und 5 geöffnet sind, ist der Kopfhörer f und die Lei- tung j abgeschaltet, das Mikrophon eingeschaltet und es kann eine Nachricht übermittelt werden.
In dem zweiten Fall, in welchem die Schalter 2,
3 und 6 geöffnet und die anderen geschlossen sind, ist das Mikrophon abgeschaltet, ebenso die End- stufe c und die Leitung j eingeschaltet, sowie der
Kopfhörer angeschlossen. Der Trichter d dient nun als richtungsabhängiges Schallaufnahmegerät und im Kopfhörer kann die Nachricht empfangen werden.
Zur Einregelung der Lautstärke dient z. B. ein
Lautstärkeregler h zwischen den zwei Stufen a und b, wobei dieser durch ein randrierfes Rädchen bei der Ausführung langsam verstellt und einge- stellt werden kann.
Die Fig. 3 zeigt ein Schaltbild unter Verwen- dung des Erfindungsgegenstandes nach Fig. l für die zusätzliche Erzeugung eines Telegraphietones und den Empfang desselben. Ein Teil der im Ge- rät vorhandenen Verstärkerstufen z. B. der Stufen a und b wird durch Betätigen eines Schalters zur
Erzeugung einer Niederfrequenzschwingung herangezogen. Zu diesem Zweck ist die oben ge-
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Schalter offen.
Durch Drücken der Taste T können Morse-
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Reihe III dem eben genannten Signalisieren mit Taste entspricht, in welchem Falle die in dieser
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Der Vorteil dieser Ausbildung besteht vor allem in der Vergrösserung der maximalen Reichweite
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od. dgl. eine Sprechverständigung unmöglich gemacht wird.
In dem Falle der Tastung mit Telegraphie werden aber die rhytmischen Signale, die
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Empfanges der demodulierten Frequenzen im Prinzip veranschaulicht. Die vom Mikrophon e abgegebene Sprechspannung wird in den Stufen a und b verstärkt. In'einem Zusatzgerät sind ein Oszillator, Osz ein Mischteil M, ein Filter F und ein Demodulator untergebracht ; die von den Verstärker-Vorstufen a und b abgegebene Sprechspannung aus dem Mikrophon e wird mit der vom Oszillator Osz erzeugten Frequenz in der Mischstufe M gemischt. Am Ausgang dieser Stufe M treten die Trägerfrequenzen sowie die beiden Seitenbänder aus. Falls erforderlich, kann mit dem Filter F eine Unterdrückung verschiedener Mischprodukte vorgenommen werden. Die vom Mischteil M abgegebene Spannung wird über den Schalter 14 am Eingang der Endstufe c über den geschlossenen Schalter 6, an den Lautsprecher d geschaltet.
Die Endstufe muss zur verzerrungsfreien Verstärkung der modulierten Trägerschwingung geeignet sein. Dasselbe gilt für den verwendeten Lautsprecher. Ein anderer Weg ist der, die Modulation in der Endstufe selbst vorzunehmen, wobei der Materialaufwand in diesem Falle erheblieh geringer wird. Es ist dann nur der Oszillator Osz zur Erzeugung der Trägerschwingung erforderlich. Dit Funktion der Vorstufen bleibt auch hiebei unverändert.
Der Empfang einer solchen Nachricht weist
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In der umgekehrten Richtung wird die verstärkte Ausgangsspannung nun jedoch nicht dem Kopfhörer f zugclührt, sondern über die geschlossenen Schalter 10 und 12 dem Demodulator Dem. Am Ausgang dieses Demodulators Dem tritt die Niederfrequenz auf, die dem Kopfhörer zugeführt wird.
Diese Ergänzung der eingangs dargestellten Erfindung hat den Vorteil, dass ohne Verwendung eines eigenen, besonderen und entsprechend geeigneten Gerätes eine Verständlichkeit der übertra-
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genen Nachricht für nicht informierte Personen ausgeschlossen wird. Falls die Versetzung des Sprachspektrums in eine Frequenz über 15. 000 Hertz erfolgt, ist. die Ausstrahlung einer solchen Nachricht überdies völlig unihötbar.
Gleichzeitig kann eine noch grössere Störfreiheit erreicht werden, da der Geräuschpegel ausserhalb des Hörbereiches wesentlich niedriger liegt. Es ist also prinzipiell in dem eben geschilderten Falle als Ausführung eine akustische Trägerfrequenz verwendet mit den entsprechenden Seitenbändem, die entweder innerhalb oder ausserhalb des Hörbereiches liegen.
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nach Fig. 5 die durch Kreuze angezeigten ge- schlossenen Schalter für die eingangs erwähnten vier Möglichkeiten der Schalterstellungen mit den
Bezifferungen I-IV.
PATENTANSPRÜCHE : l. Elektrisches Megaphon mit Lautsprecherein- richtung Mikrophon und zweckmässig mehrstufi- ger Verstärker, dadurch gekennzeichnet, dass der
Lautsprecher mit Exponentialtrichter zur wahlwei- sen Verwendung als richtungsabhängiges Mikro-
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einzelner Verstärkerstufen an einen Kopfhörer an- schaltbar ist.