AT202038B - Vulkanisiervorrichtung - Google Patents

Vulkanisiervorrichtung

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AT202038B
AT202038B AT123756A AT123756A AT202038B AT 202038 B AT202038 B AT 202038B AT 123756 A AT123756 A AT 123756A AT 123756 A AT123756 A AT 123756A AT 202038 B AT202038 B AT 202038B
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AT
Austria
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halves
holder
sole
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AT123756A
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English (en)
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Spezialmaschinen Co U E Ludwig
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Publication date
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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 mit Schaft und anvulkanisierter Gummisohle nebst Formdeckleiste im Querschnitt. 



   Auf dem Tisch 10 ist ein Ständer 11 mit beispielsweise durch Handhebel bedienbarem Exzenterkopf 12 vorgesehen, der den Leisten 13 trägt, der beispielsweise mittels eines Halters 15 und eines Kugelbolzens 17 in einer Lagerschale gehalten ist. Exzenterkopf 12 und Leisten 13 sind um die horizontale Achse 14 schwenkbar am Ständer 11 gelagert. 



   Der Leisten 13 hat gegenüber dem Ständer 11 drei Schiebe- und drei Winkelfreiheiten, d. h. er lässt sich in drei Koordinaten verschieben und drehen. Der Tisch 10 trägt ferner einen Führungsrahmen   31,   in dem der Rahmenhalter 29 verschiebbar gelagert ist. Mit dem Rahmenhalter 29 ist der Formrahmen 30, in dem die Sohlenplatte   32 a   lotrecht bewegbar eingesetzt ist, auswechselbar verbunden. Sowohl der die auswechselbare Sohlenplatte 32 a aufnehmende Formrahmen 30 als auch der Rahmenhalter 29 sind zweiteilig ausgeführt, so dass man verschiedene Formrahmen 30 mit verschiedenen Sohlenplatte 32 a für verschiedene Schuhgrössen und-formen einsetzen kann.

   Der zweiteilige Formrahmen 30 liegt auf dem Rahmenhalter. 29 auf und findet sowohl an den Längsseiten 29 a als auch an den Breitseiten 29 b des Rahmenhalters 29 bzw. dessen nach oben stehenden Rändern Anlage. Dadurch ist der zweiteilige Formrahmen am Rahmenhalter geführt. Ausserdem sind beide Formrahmenteile 30 an den nach oben stehenden Rändern des Rahmenhalters 29 befestigt. Die Rahmenhalterhälften 29 und damit die Formrahmenhälften 30 sind nach verschiedenen Richtungen, wie weiter unten beschrieben, verschiebbar gelagert. 



   Die Betätigung der Sohlenplatte   32 a   für den Vulkanisationsvorgang erfolgt mittels eines Soh-   lenstempels   32, der mit dem in einem Lager lotrecht geführten Stempelbolzen 37 versehen ist. Der Antrieb des Sohlenstempels 32,37 erfolgt mittels Exzentergetriebes 33 über Hebelgestänge 34 unter Zwischenschaltung eines elastischen Zwischengliedes, beispielsweise einer Feder 35. 



   Zur Höheneinstellung der Sohlenplatte 32 a bzw. des Stempels 32,37 für die verschiedenen Sohlendicken ist ein Gewindebolzen 36 vorge- 

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 sehen. Das Exzentergetriebe 33 ermöglicht die Ausübung eines grossen Druckes auf den Sohlenstempel auf kürzestem Wege bei geringem Kraftaufwand. 



   Die Hälften des geteilten Rahmenhalters 29 und des Formrahmens werden gemeinsam mittels je eines Knickhebelverschlusses 57 verschoben (Fig. 2). 



   In den Fig. 4 und 5 wird der zweiteilige Rahmenhalter 29 und mit diesem der zweiteilige Formrahmen 30 mittels eines auf beide Hälften des Rahmenhalters 29 wirkenden Knickhebelverschlusses 58, 59,69 und 72 betätigt. Diese Ausführung ist besonders vorteilhaft, da das Schliessen und öffnen mit einem einzigen Handgriff ermöglicht wird, während bei der Ausführung nach Fig. 2 und 3 zwei Handgriffe betätigt werden müssen. 



   Wird der Handgriff 69 nach rechts im Uhrzeigersinne bewegt, addieren sich nach und nach die Längen der beiden Hebel 58 und 59, so dass dadurch die beiden Lager 70, 71 und damit die beiden Rahmenhalterhälften sich in entgegengesetzter Richtung auseinanderbewegen. Dabei ist es möglich, dass sich zunächst nur eine Rahmenhalterhälfte öffnet, weil bei der anderen die Reibung grösser ist. Sobald die eine Rahmenhalterhälfte jedoch den Anschlag 60 erreicht hat und nicht mehr weitergleiten kann, muss nun zwangsläufig auch die andere Rahmenhalterhälfte die öffnungsbewegung ausführen. 



   Fig. 4 a zeigt die geöffnete Stellung. Aus dieser Figur ist ersichtlich, dass die Längen der Hebel 58 und 59 so abgestimmt sind, dass die Öffnungsstellung erreicht ist, wenn die bei- den Hebel 58 und 59 in einer geraden Linie verlaufen. Es sind nun Massnahmen vorgesehen, um die Rechtsdrehung des Handhebels 69 zu begrenzen, u. zw. so, dass der Handhebel 69 so- weit betätigt werden kann, dass die Hebel 58 und 59 miteinander einen stumpfen Winkel ein- schliessen, der nach unten geöffnet ist, d. h. der
Knickhebelverschluss wird bis über den Tot- punkt geöffnet, wodurch die Öffnungsstellung der Rahmenhalterhälften 29 verriegelt wird. 



   Zum Schliessen der Form wird der Handgriff
69 nach links entgegen dem Uhrzeigersinn ge- dreht, wodurch sich die Entfernung der Lager 70 und 71 zueinander allmählich verringert, so dass sie in der Endstellung gleich der Länge des
Hebels 59 abzüglich der Länge des Hebels 58 ist. Die beiden Hälften des Rahmenhalters 29 bewegen sich dabei zwangsläufig zueinander, wobei es vorkommen kann, dass zunächst eine
Hälfte des Rahmenhalters 29 bis an den An- schlag 61, der zwischen den Rahmenhalterhälf- ten 29 liegt, gezogen wird und dann nicht wei- tergleiten kann. Zwangsläufig wird nunmehr die andere Hälfte nachgezogen. 



  Der gekrümmte Teil des Hebels 59 ist so aus- gebildet, dass er sich erst dann gegen die Welle
72 legt, wenn der Totpunkt überschritten ist und somit eine feste Verriegelung der Schliessstellung erfolgt. 



   Gegebenenfalls kann für die geschlossene Stellung als Anschlag auch die Sohlenplatte   32 a   unter Fortfall des Anschlags 61 dienen. 



   Durch diese Art der Betätigung von Formrahmen 30 und Rahmenhalter 29 wird gegen- über der bekannten Spindelbetätigung eine erhebliche Zeiteinsparung erzielt. 



   Aus Fig. 2 geht hervor, dass auch der Formrahmen 30 in jeder Hälfte zusätzlich zu den im Rahmenhalter 29 eingesetzten elektrischen Heizmitteln 62 besondere, unabhängig von der Heizung des Rahmenhalters 29 geschaltete elektrische Heizmittel 63 aufweist. Die Heizung 62 ist ständig eingeschaltet und hält an sich die richtige Vulkanisationstemperatur. Bei plötzlicher Abkühlung, z. B. beim Einlegen des anzuvulkanisierenden Gummis in die Form, wird über einen Thermostat die Heizung 63 eingeschaltet, die für einen schnellen Temperaturausgleich sorgt, so dass auch zu Beginn der Vulkanisation bereits die richtige Temperatur vorhanden ist. Auf diese Weise wird also die Temperatur stets konstant auf der richtigen Höhe gehalten. 



   In Fig. 6 ist dargestellt, wie zum Anvulkanisieren von Gummisohlen, beispielsweise an Rahmenschuhen, an dem Formrahmen 30 eine abhebbare Formdeckleiste 67 vorgesehen sein kann. Diese Formdeckleiste 67 fasst von oben über den Schuhrand 68 und klemmt diesen fest, so dass die Gummisohle lediglich von unten gegen die gesamte Fläche der Schuhsohle anvulkanisiert wird, ohne dass der Gummi über den Rand nach oben herüberfasst bzw. herüberquellen kann. Nach der Vulkanisation wird der überstehende Schuhrand   68,   der auf dem Formrahmen 30 während des Vulkanisationsvorgan- ges Anlage gefunden hat, abgeschliffen. 



   Die Formdeckleiste 67 kann beispielsweise durch in der Zeichnung nicht dargestellte be- kannte mechanische Mittel, wie Knickhebel od. dgl. in Arbeitsstellung gebracht und gehalten werden. 



   Die in der Zeichnung angegebenen Exzenter- getriebe für Leisten und Sohlenplatte gewähr- leisten eine einwandfreie Bedienung auch durch ungeschultes Personal. 



   Die Erfindung bezieht sich nicht nur auf die
Herstellung von Schuhwerk mit anvulkanisier- ter Gummisohle, sondern ebenso auf ein Schuh- werk mit Sohlen aus aufschäumbaren Stoffen, insbesondere auf Polyurethanbasis. Es hat sich gezeigt, dass es möglich ist, Sohlen, u. zw. so- wohl Lauf- als auch Zwischen- sowie gegebenen- falls Brandsohlen, mit Vorteil aus Schaumkunst- stoffen auf Polyurethanbasis herzustellen, wo- bei es günstig ist, die Schaumkunststoffsohlen gleichzeitig bei der Herstellung und Formung fest mit dem Schuhschaft zu verbinden. Hiefür kann gegebenenfalls eine zusätzliche Zwischen- lage beispielsweise in Form eines Rahmens zwi- 

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   schen   Schuhschaft und Sohle zwischengeschaltet werden, um eine besonders gute Haftung sowie gegebenenfalls eine Wärmeisolierung des Schuhschaftes beim Ausschäumen zu erzielen.

   Neben der Verarbeitung von Kunststoffen auf Polyurethanbasis, wie z. B. auf Polyurethankombinationen, können mit Vorteil auch Schuhe mit Sohlen aus anderen Schaumstoffen, wie z. B. auf der Basis von Polystrol, Acetylcellulose od. dgl. hergestellt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Vulkanisiervorrichtung zum Anvulkanisieren einer Gummisohle an einen Schuhschaft mit Hilfe eines zweiteiligen Formrahmens, dadurch gekennzeichnet, dass der Formrahmen (30) in einen Rahmenhalter (29) eingesetzt ist, wobei jede Formrahmenhälfte sowohl an den Längsseiten (29 a) als auch an den Breitseiten (29 b) bzw. an den nach oben stehenden Rändern des Rahmenhalters (29) anliegt und an diesem geführt und befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des zweiteili- gen Formrahmens (30) und des Rahmenhalters (29) mindestens ein Knickhebelverschluss vorgesehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Hälfte des Formrahmens (30) und des Rahmenhalters (29) ein Knickhebelverschluss angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur gemeinsamen Betätigung des zweiteiligen Formrahmens (30) und des Rahmenhalters (29) ein einziger auf beide verschiebbare Hälften einwirkender Knickhebelverschluss (58, 59) vorgesehen ist, der, ohne sich an einem Festpunkt abzustützen, ausschliesslich an den Rahmenhalterhälften befestigt ist und deren Öffnungs- und Schliessbewegung mitmacht und dass die Öffnungs- und Schliessbewegung der Rahmenhalterhälften in der Endstellung durch Anschläge (60 bzw. 61) begrenzt ist und dass in an sich bekannter Weise der Knickhebelverschluss (58,59) durch Umlegen des Hebels (58) über dem Totpunkt in der Schliessstellung verriegelt ist.
AT123756A 1955-06-08 1955-06-08 Vulkanisiervorrichtung AT202038B (de)

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