AT87153B - Vulkanisationsform für Schuhwerk. - Google Patents

Vulkanisationsform für Schuhwerk.

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AT87153B
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vulcanization
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Dirk Frans Wilhelmi
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Dirk Frans Wilhelmi
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vulkanisationsform für Sehuhwerk. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die bereits bekannte Art von Vulkanisationsformen für Schuhwerk, die aus einem Leisten, Umfangsformteilen und einem andrückbaren Sohlenformstück gebildet sind, und besteht im wesentlichen darin, dass der Leisten an Spitze und Ferse mit verschiebbaren, sich der Form des Schuhes anpassenden Klötzen versehen ist, die nach erfolgter Aufbringung des Unterwerkes auf den Leisten durch ein geeignetes Hebelwerk o. dgl. nach aussen bewegt werden und dadurch das Unterwerk in gleichmässige Spannung versetzen. In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens steht das die Bewegung der Klötze bewirkende Hebelwerk in unmittelbarer Verbindung mit einer die Umfangsformteile zusammenhaltenden Schliessplatte, wodurch eine wesentliche Vereinfachung der ganzen Vorrichtung erzielt wird. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. 



  Fig, i ist ein Längsschnitt durch den Leisten, die Aussenform und die Schliessplatte, Fig. 2 eine Unteransicht der ganzen Vorrichtung, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie   A-A   der Fig. i und Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des in der Form vulkanisierten Unterwerkes für Schuhwerk. 



   Der Leisten 5 ist an der Spitze mit einem in herausgeschobener Stellung dargestellten Block 6 und an der Ferse mit einem Block 7 versehen. Diese Teile werden gleichzeitig durch   e'nen   Anschlag 8 bewegt, welcher mit der Schliessplatte 9 verbunden ist und auf die Doppelhebel 10, 11 einwirkt, die um die Bolzen 12, 13 drehbar sind. Sobald der Anschlag 8 von dem Leisten entfernt wird, beeinflusst er die schiefen Kanten   14, 15   der Doppelhebel, was zur Folge hat, dass dieselben mittels der Kupplungsstangen   16,   17 und der Schubstange 18 die Blöcke 6, 7 zurückziehen. Sobald die Zurückziehung beendet ist, verlaufen die Führungskanten 14, 15 ungefähr parallel.

   Wird der Anschlag 8 zurückbewegt, so wirkt er in ähnlicher Weise auf die anderen Hebelarme der Doppelhebel 10, 11, was zur Folge hat, dass die Blöcke 6,7 wieder in die dargestellte Stellung zurückkehren. 



   Sobald das konfektionierte, aus Kanevas, Gummigemisch und Füllstücken bestehende Unterwerk, das bereits ungefähr die Gestalt nach Fig. 4 besitzt, auf den Leisten aufgebracht ist, schliesst man zweckmässig mittels einer mechanisch bewegten Zange die   Umfangsformstücke     19, 20.   Schliessen dieselben genau aneinander, so kann man die Schliessplatte 9 um die unteren Teile der Umfangsformstücke 19 und 20 legen, wodurch die Blöcke 6 und 7 durch die Wirkung des Anschlages 8 nach aussen geschoben werden. Hierauf wird die Sohlenform   25   mit ihren Stellbolzen   26   in die entsprechenden Löcher   21,   22, 23,   24   der   Umfangsformstücke   eingelegt, so dass diese auch nach oben nicht ausweichen können. 



   Bei Aufbringung des Unterwerkes auf den Leisten wird bereits ein Druck auf dasselbe erzeugt, was jedoch zunächst die Bildung von Stauungen und Falten an der Spitze und Ferse zur Folge hat. Diese Falten werden aber durch das Herausschieben der bewegbaren Teile des Leistens sofort entfernt, weil der Kanevas durch die Verlängerung des Leistenumfanges in Spannung versetzt wird. Nunmehr folgt das Andrücken der Sohlenform unter Ausübung eines grossen Druckes, welcher während der ganzen Dauer des Vulkansierens aufrecht erhalten wird. Während der Ausübung dieses Druckes müssen der Leisten 

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 und die Umfangsformteile starr an Ort und Stelle gehalten werden, was durch die Unterstützung des Leistens durch die Schliessplatte und mittels der an der Sohlenform vorgesehenen, mit den Umfangsformteilen zusammenarbeitenden Führungen erfolgt. 



   Der auf die Sohlenform ausgeübte hohe Druck verteilt sich ungeachtet der geringen Elastizität des Gummigemisches infolge des Umstandes, dass der Leisten durch das Schliessstück kräftig gestützt wird, auf das ganze Unterwerk vollkommen gleichmässig. 



   Beim Lösen der Form nach erfolgter Vulkanisation erleichtern die eingezogenen Teile 6 und 7 das Abnehmen des vulkanisierten Schuhwerkes, da der Aussenumfang des Leistens verkürzt ist. 



     PATEXT-ANSPRt'CHR   :
Ii Vulkanisationsform für Schuhwerk mit einem Leisten, Umfangsformteilen und einem Sohlenformstück, dadurch gekennzeichnet, dass der Leisten an der Spitze und an der Ferse mit je einem verschiebbaren Klotz vers. ehen ist, zum Zweck, Faltenbildung zu vermeiden und eine gleichmässige Verteilung stärkerer Drücke zu erzielen.

Claims (1)

  1. 2. Vulkanisationsform nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Hebelwerk o. dgl., mittels dessen beide Klötze gleichzeitig nach aussen gedrückt oder hineingeschoben werden können.
    3. Vulkanisationsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Umfangsformteile zusammenhaltende Schliessplatte beim Aufsetzen gleichzeitig den Mechanismus zum Bewegen der verschiebbaren Leistenklötze betätigt.
AT87153D 1919-01-24 1920-01-27 Vulkanisationsform für Schuhwerk. AT87153B (de)

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