AT201443B - Sperrbares Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Sperrbares Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
AT201443B
AT201443B AT201443DA AT201443B AT 201443 B AT201443 B AT 201443B AT 201443D A AT201443D A AT 201443DA AT 201443 B AT201443 B AT 201443B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
differential gear
coupling sleeve
motor vehicles
web
claw
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Dipl Ing Ledwinka
Milan Dipl Ing Cvetnic
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steyr Daimler Puch Ag filed Critical Steyr Daimler Puch Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT201443B publication Critical patent/AT201443B/de

Links

Landscapes

  • Retarders (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sperrbares Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge 
Sperrbare Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge sind bereits in verschiedener Ausführung bekannt. Die Sperrung erfolgt meist durch Kupplung des einen   Abtriebsrades   mit dem Steg bzw. dem Ausgleichgetriebegehäuse, so dass die Getriebezähne die vollen Antriebskräfte zu dem im Vortrieb verbleibenden Fahrzeugrad übertragen müssen, was bis zu einer Verdoppelung der Zahnbelastung und-beanspruchung gegenüber dem normalen Fahrbetrieb führt und zu einer entsprechend grösseren Bemessung der Verzahnung zwingt. Diesen Nachteil vermeidet eine andere bekannte Konstruktion durch eine die beiden Abtriebe unmittelbar verbindende Kupplungsmuffe, die mittels eines am Ausgleichgetriebegehäuse aussen angeordneten Schaltringes verschiebbar ist.

   Dabei ist die Kupplungsmuffe in einem vom Steg gebildeten Auge gelagert, wird über einen im Steg untergebrachten, doppelarmigen Hebel betätigt und steht in   unnittel-   barer drehfester Verbindung mit der einen Radantriebswelle, während sie zur Kupplung mit der andern Radantriebswelle nur eine Klaue aufweist. Diese Ausführung ist jedoch zur Anwendung bei Schwinghalbachsen ungeeignet ; es gewährleistet die Lagerung bzw. Führung der Schaltmuffe im Auge des Steges nicht die genaue koaxiale Lage der Muffe gegenüber den Radantriebswellen bzw. den Naben der Abtriebskegelräder. Da nur eine Klaue vorhanden ist, ist das Einrücken der Sperre während der Fahrt praktisch ausgeschlossen. Ausserdem ist eine verhältnismässig komplizierte Stegausbildung erforderlich, und es kann der im Steg untergebrachte Schalthebel nur schwach dimensioniert werden. 



   Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile und die Schaffung eines Ausgleichgetriebes, das für Schwinghalbachsen geeignet ist und ohne Vergrösserung der Abmessungen sowie ohne eine Vergrösserung der Zahnbelastungen und-beanspruchungen auch während des Fahrbetriebes gesperrt werden kann. 



   Die Erfindung geht von einem sperrbaren Ausgleichgetriebe mit einer die beiden Abtriebe unmittelbar verbindenden, mittels eines am Ausgleichgetriebe aussen angeordneten Schaltringes verschiebbaren Kupplungsmuffe aus und besteht darin, dass die an ihren Enden Klauenkränze tragende Kupplungsmuffe beiderseits in den hohlen, innenseitig mit Gegenklauenkränzen versehenen, die Gelenkköpfe von schwingbaren Radantriebswellen aufnehmenden Naben der Abtriebsräder gelagert, vom Stegbolzen des Ausgleichgetriebes in einem Langloch durchsetzt und mit dem Schaltring durch wenigstens einen durch eine Durchbrechung des Ausgleichgetriebegehäuses geführten starren Arm verbunden ist. Da nur die Abtriebsradnaben unmittelbar gekuppelt werden, bleibt die für Schwinghalbachsen übliche Ausbildung des Ausgleichgetriebes unverändert erhalten.

   Trotz des dadurch bedingten grossen Innendurchmessers der Abtriebsradnaben bzw. der Kupplungsrruffe ist keine Vergrösserung des Durchmessers des   Ausgleichgetriebegehäu-   ses erforderlich, weil die Muffe in den Naben und nicht in einem vom Steg gebildeten Auge gelagert ist. 



  Als Steg wird lediglich ein einfacher Bolzen und nicht ein komplizierter Bauteil verwendet. Die Verbindung der Kupplungsmuffe mit dem aussen vorgesehenen Schaltring erfolgt baulich vereinfacht und betriebssicher über robuste Arme ohne Gelenkverbindung. Die Vielzahl der Klauen gestattet die Schaltung während des Fahrbetriebes, und die Kupplungsmuffe ist den Abtriebsradnaben gegenüber in der genau richtigen Axiallage sicher geführt. Die Kupplungsmuffe wird durch den Stegbolzen auf Drehung mitgenommen. Beim Einrücken der Sperre erfolgt zunächst eine Kupplung zwischen dem Steg und dem einen Abtriebsrad und dann erst die unmittelbare Verbindung beider Abtriebsräder miteinander. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen Fig.   l   und 2 einen Achsantrieb im waagrechten und senkrechten Mittelschnitt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Mit 1 ist das Ausgleichgetriebegehäuse bezeichnet, an dem das mit dem Kegelritzel 2 kämmende Antriebstellerrad 3 befestigt ist und in dem die   Abtriebskegelräder   4,5 gelagert sind. Das Ausgleichgetriebegehäuse 1 hält den Stegbolzen 6, auf dem die umlaufenden Ausgleichkegelräder 7 lagern. Die Abtriebsräder 4,5 besitzen eine hohle Nabe, in die die schwingbaren Radantriebswellen 8 (nur in Fig. 2 auf der einen Seite dargestellt) mit ihren Gelenkköpfen eingreifen. Die Naben sind innenseitig mit je einem Klauenkranz 9,10 versehen. Ferner ist in den Naben eine Kupplungsmuffe 11 verschiebbar gelagert, die entsprechende Gegenklauen 12, 13 aufweist.

   Der Klauenkranz 9 ist breiter als der Klauenkranz 10, und es ist auch in der dargestellten entkuppelten Stellung der Abstand zwischen den Klauen 9 und den Gegenklauen 12 geringer als jener zwischen den Klauen 10 und den Gegenklauen 13, so dass beim Verschieben der Kupplungsmuffe 11 zuerst die Klauen 9, 12 und dann erst die Klauen 10, 13 zum Eingriff kommen. 



  Es ist ersichtlich, dass der Stegbolzen 6 die Kupplungsmuffe 11 in einem achsnormalen Langloch 14 durchsetzt, um der Kupplungsmuffe 14 eine Verschiebemöglichkeit zu geben. 



   Auf dem Ausgleichgetriebegehäuse 1 ist ein Schaltring 15 verschiebbar gelagert, in den eine Schaltgabel 16 eingreift. Das Ausgleichgetriebegehäuse 1 weist Durchbrechungen 17 auf ; der Schaltring 15 ist durch zwei Arme 18, die durch die Durchbrechungen 17 in das   Ausgleichgetriebegehäuse   eingreifen, mit der Kupplungsmuffe 11 verbunden. Wird die Schaltgabel 16 mittels der Stange 19 verschoben, so hat dies auch eine Verschiebung des Schaltringes 15 und mit diesem der Kupplungsmuffe 11 zur Folge, so dass die drehfeste Verbindung zwischen den Antriebsrädern 4,5 hergestellt oder unterbrochen und dadurch die Sperre ein-oder ausgerückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sperrbares Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge mit einer die beiden Abtriebe unmittelbar verbindenden, mittels eines am Ausgleichgetriebegehäuse aussen angeordneten'Schaltringes verschiebbaren Kupplungsmuffe, dadurch gekennzeichnet, dass die an ihren Enden Klauenkränze (12, 13) tragende Kupplungsmuffe (11) beiderseits in den hohlen, innenseitig mit Gegenklauenkränzen (9, 10) versehenen, die Gelenkköpfe von schwingbaren Radantriebswellen (8) aufnehmenden Naben der Abtriebsräder (4,5) gelagert, vom Stegbolzen (6) des Ausgleichgetriebes in einem Langloch (14) durchsetzt und mit dem Schaltring (15) durch wenigstens einen durch eine Durchbrechung (17) des Ausgisichgetriebegehäuses (l) ge" führten starren Arm (18) verbunden ist.
AT201443D 1957-07-20 1957-07-20 Sperrbares Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge AT201443B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT201443T 1957-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT201443B true AT201443B (de) 1959-01-10

Family

ID=3669316

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT201443D AT201443B (de) 1957-07-20 1957-07-20 Sperrbares Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT201443B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2324528C3 (de)
DE2324528B2 (de) Sperrbares Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge
AT201443B (de) Sperrbares Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge
DE1049245B (de) Sperrbares Ausgleichsgetriebe fuer Kraftfahrzeuge
CH362925A (de) Sperrbares Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge
DE659561C (de) Achsantrieb fuer Kraftfahrzeuge
DE500958C (de) Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen
DE653995C (de) Anordnung der Treibraederwelle in der schwingbaren Halbachse von Kraftfahrzeugen
DE380787C (de) Taumelradumlaufgetriebe fuer konachsiale Wellen
DE1072105B (de) Vorrichtung zum Schalten eines Rückwärtsganges und einer Pankverriegelung
DE867659C (de) Steuereinrichtung fuer Fahrzeuge
DE1068567B (de)
AT209732B (de) Laufräderantrieb
AT302823B (de) Verteilergetriebe für Kraftfahrzeuge mit Hinter- und Vorderachsantrieb
DE394772C (de) Vorrichtung zum Verhueten des Aufbaeumens von Motorzugwagen
DE903658C (de) Aussenantriebseinrichtung an einem Geschwindigkeitswechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge
DE739012C (de) Selbstsperrendes Ausgleichgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT221954B (de) Kupplungshülse für Mehrganggetriebenaben
DE1157488B (de) Selbstsperrendes Differentialgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT106275B (de) Differentialgetriebe für Kraftwagen od. dgl.
DE817845C (de) Vorrichtung zur Drehmomentuebertragung bei Kraftraedern mit Kardanantrieb
AT123904B (de) Als Ausgleichsgetriebe wirkende Mitnehmerkupplung mit begrenztem Freilauf, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE362334C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE763138C (de) Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge mit in die Kraftuebertragung eingeschaltetem Turbogetriebe
DE343283C (de)