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Stossdämpfer
EMI1.1
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Diestellung des Stossdämpfers im Querschnitt ein konkaves Profil 36 aufweisenden Umfangsfläche versehen ist.
Die elastischen Reibelemente D ähneln den Federelementen C insofern, als sie ebenfalls Metall- platten 38 aufweisen, die an einem dazwischenliegenden Gummiblock 40 angebracht sind. Dessen Sei- tenflächen weisen jedoch kein konkaves Profil auf, sondern erstrecken sich über den Rand der Metall- platten 38 hinaus und sind mit je zwei Reibbacken 46 verbunden. Diese Reibbacken 46 stehen mit den inneren Längsflächen 48 des Gehäuses A in Berührung (Fig. 3). Wenn der Stossdämpfer annähernd in dem für ihn vorgesehenen Ausmass belastet ist, berühren die Reibbacken 46 auch die Flächen48'des Gehäuses.
Die Reibbacken 46 bestehen aus einem Metallstreifen und entsprechen im wesentlichen dem Seitenprofil der inneren Mantelfläche.
Jeder der beiden an einem Block 40 angebrachten Backen 46 erstreckt sich über etwas weniger als die Hälfte des Umfanges eines Gummiblockes 40. In der Nähe der Anbringungsstelle der Reibbacken 46 ist der Gummiblock 40 leicht ausgekehlt, damit ein allmählicher Übergang vorhanden ist.
Es versteht sich, dass der Stossdämpfer auf beiden Seiten einer sich durch ihn erstreckenden vertikalen Längsmittelebene symmetrisch ausgebildet ist.
Zum Zusammenbau des Stossdämpfers wird in das Gehäuse A ein Federelement C eingesetzt, das die
Innenfläche der Rückwand 8 berührt. Dann wird ein elastisches Reibelement D durch das offene Ende des
Gehäuses eingeführt und vorgeschoben, bis es an dem vorher eingesetzten Federelement C anliegt. Darauf werden nacheinander zwei Gruppen von Elementen in das Gehäuse eingesetzt, die aus je zwei Federelementen C1111deinemReibelement D bestehen. Dann folgen vier Federelemente C, welche die Anordnung derGummielemente abschliessen. Jetzt wird der Stössel in das Gehäuse eingesetzt und die ganze Anordnung zusammengedrückt, worauf die Schrauben 30 durch die miteinander fluchtenden Öffnungen in den Lappen 22 und 24 gesteckt und durch Aufschrauben der Muttern 31 befestigt werden.
Wenn der Stossdämpfer im Betrieb einem Schlag oder Druck ausgesetzt wird, wie es bei Zugbewegungen vorkommt, gleitet der Stössel teleskopartig in dem Gehäuse und drückt dabei die Federelemente C und die Reibelemente D zusammen. In den mit den einspringenden Rändern 36 ausgebildeten Federelementen C wird dabei der Gummi derart verformt, dass die an den Rändern befindlichen freien Räume ausgefüllt werden. Die andern Elemente D üben auf die Reibbacken eine seitlich gerichtete Kraft aus, so dass die Backen reibungsschlüssig fest an die Innenflächen des Gehäuses A angedrückt werden. Nach Wegnahme der Druckbelastung kehren die Gummiblock der Federelemente in ihren Normalzustand zurück, so dass die feste Reibungsberührung aufgehoben und der Stossdämpfer mit Sicherheit entlastet wird.
Die Backen 46 und die Gummiblöcke 40 können natürlich so ausgebildet werden, dass eine einheitliche Reibungsberührung jeder Backe in ihrem ganzen Ausmass mit der benachbarten Innenfläche des Gehäuses gewährleistet ist.
Man kann auch eine fortschreitende Reibungsberührung erzielen, bei der anfänglich ein Teil jeder Backe mit der Innenfläche des Gehäuses in Reibungsberührung steht und der übrige Teil der Backe erst bei Erhöhung der Belastung mit den Gehäusewänden in Reibungsberührung tritt.
Die beschriebene und dargestellte bevorzugte Konstruktion stellt nur ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, das auf die verschiedenste Weise abgeändert und den jeweiligen Anwendungsbedingungen angepasst werden kann. Zum Beispiel kann zur Veränderung der Federkonstante die Dichte des Gummis verändert oder es kann die Innenfläche des Gehäuses keilförmig ausgebildet werden. Es ist ferner möglich, an beiden Enden des Gehäuses je einen Stössel vorzusehen. Weitere im Rahmen des Erfindungsgedankens mögliche Abänderungen liegen im Bereich fachmännischer Massnahmen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Stossdämpfer mit einem am hinteren Ende geschlossenen Reibgehäuse, einem am vorderen Ende des Gehäuses in diesem verschiebbar sitzenden Stössel und mehreren aus Gummi bestehenden Federelementen, an denen wenigstens eine Reibbacke angebracht ist, welche reibungsschlüssig an den Wänden des Gehäuses angreift, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den mit Reibbacken versehenen Federelementen Federelemente ohne Reibbacken mit einer im Querschnitt ein konkaves Profil aufweisenden Umfangsfläche in Gruppen angeordnet sind.