AT201292B - Verfahren zur Herstellung neuer hochmolekularer, alkalilöslicher Polykohlensäureester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer hochmolekularer, alkalilöslicher Polykohlensäureester

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer hochmolekularer,   alkalilöslicher Polykohlensäureester   
 EMI1.1 
 setzt die saure Gruppen enthaltenden Dioxy- verbindungen, gegebenenfalls im Gemisch mit anderen Dioxyverbindungen, mit Bis-chlorkoh- lensäureestern von Dioxyverbindungen, wie
Glykol-bis-chlorkohlensäureester, Butandiol-1,4- bis-chlorkohlensäureester, Hydrochinon-bis-chlor- kohlensäureester, 4, 4'-Dioxydiphenyl-bis-chlor- kohlensäureester und   2, 2- ( 4, 4'-Dioxydiphenyl) -   propan-bis-chlorkohlensäureester, in Gegenwart von organischen inerten Lösungsmitteln unter
Zusatz von säurebindenden Mitteln, wie tertiären organischen Aminen, um. 



   Die Aufarbeitung der Reaktionsmischung kann z. B. so erfolgen, dass man, wenn in Gegenwart säurebindender Mittel und organischer Lösungsmittel, wie Methylenchlorid und Benzol, gearbeitet wurde, das Reaktionsgemisch in verdünnter Natronlauge in der Kälte löst, die organische Schicht abtrennt, die wässerige Schicht filtriert und das Polycarbonat aus dem Filtrat durch Ansäuern ausfällt, oder dass man das organische Lösungsmittel aus dem Reaktionsgemisch nach Ansäuern mit verdünnter Salzsäure abdestilliert und das Polycarbonat abfiltriert. 



   Die neuen Polycarbonate sind ausser in einer Reihe organischer Lösungsmittel, wie Aceton, Tetrahydrofuran, Dioxan, Dimethylformamid,   Methanol-Benzol- und Äthanol-Benzol-Gemi-    schen, in wässerigen Alkalilösungen, wie Natronoder Kalilauge und Sodalösung, löslich. Aus Lösungen mit flüchtigen Lösungsmitteln lassen sich durch Verdunsten derselben Filme und   Überzüge   herstellen. So können die neuen Polykohlensäureester z. B. unter Herstellung von Überzügen auf Pharmazeutica verwendet werden, die erst im alkalischen pH-Bereich des Verdauungskanals wirksam werden sollen. 



     Beispiel l :   In eine Lösung aus 79 Gew.- 
 EMI1.2 
 Rühren bei etwa   00   C in 1, 5 Stunden   24, 6 Gew.-   Teile Phosgen eingeleitet. Nach Rühren über Nacht bei Zimmertemperatur wird mit 50 Gew.Teilen Wasser versetzt, 2 Minuten gerührt und nach Zusatz von 450 Gew.-Teilen 2-n-Salzsäure weitere 15 Minuten gerührt. Anschliessend wird unter Rühren im Vakuum Methylenchlorid ab- 

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 destilliert und der Rückstand filtriert. Der Filterrückstand wird mit Wasser chlorfrei gewaschen und im Vakuum bei 80  C getrocknet. 



   Das getrocknete Produkt löst sich z. B. in Natronlauge und Sodalösung, ausserdem in organischen Lösungsmitteln, wie Aceton, Tetrahydrofuran, Dioxan, Dimethylformamid, Me-   thanol--Benzol- und Äthanol-Benzol-Gemischen.    



   Aus organischen oder organisch-wässerigen Lösungen erhält man nach Verdampfen des   lösungsmittels   klare Filme. 
 EMI2.1 
 unter Rühren bei etwa   00   C in 30 Minuten eine Lösung von   23, 7 Gew. -Teilen   Pyridin in 40 Gew.Teile Methylenchlorid. Nach Rühren über Nacht bei Zimmertemperatur wird mit verdünnter Salzsäure angesäuert und unter Rühren im Vakuum Methylenchlorid abgedampft. Nach Filtration des Rückstandes wird der Filterrückstand mit Salzsäure und anschliessend mit Wasser gewaschen, bis im Waschwasser kein Chlor mehr nachweisbar ist. Der Filterrückstand wird im Vakuum bei   800 C getrocknet.   



   Das trockene Produkt zeigt ähnliche Löslichkeiten wie das in Beispiel 1 beschriebene. 



   Aus organischen oder organisch-wässerigen Lösungen erhält man nach Verdampfen des Lösungsmittels klare Filme.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung neuer hochmolekularer, alkalilöslicher Polykohlensäureester, dadurch gekennzeichnet, dass man saure Gruppen enthaltende Dioxyverbindungen, gegebenenfalls im Gemisch mit anderen Dioxyverbindungen, in an sich bekannter Weise mit Bis-halogenkohlen- säureestern oder Phosgen umsetzt.
AT201292D 1956-06-02 1957-05-08 Verfahren zur Herstellung neuer hochmolekularer, alkalilöslicher Polykohlensäureester AT201292B (de)

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