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Luftfilter mit ein Wartungssignal auslösendem Unterdruckschalter
Die Erfindung betrifft einen Luftfilter in Verbindung mit einem ein Wartungssignal auslösenden Unterdruckschalter, in welchem ein bewegliches und ein ortsfestes Kontaktglied vorgesehen sind.
Es ist bekannt, an den Gehäuseunterteil eines Luftfilters über einen Rohrstutzen ein Unterdruckschaltergehäuse anzuschliessen und in diesem eine gegen eine Druckfeder abgestützte, kolbenartige Kontaktplatte anzuordnen, von der aus ein Kontaktstift durch die Wandung des Schaltergehäuses ins Freio ragt.
Dieser Kontaktstift steht über eine Batterie mit dem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges in Verbindung.
Bei einem innerhalb des Luftfiltergehäuses auftretenden Unterdruck wird die Kontaktplatte entgegen dem Druck der im Druckschaltergehäuse befindlichen Feder bewegt und kommt dann gegen einen in das Schaltergehäuse eingesetzten Kontaktstift zur Anlage, der seinerseits über ein Kabel mit der Anzeigevorrichtung am Armaturenbrett verbunden ist.
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für eine derartig genaue Lage der Druckfeder innerhalb des Schaltergehäuses gesorgt pferden, bats eine vollkommen zentrische Druckeinwirkung gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wesentlich vereinfachte Vorrichtung zur Anzeige einer notwendigen Wartung des zum Luftfilter gehörenden Filtereinsatzes zu schaffen, wobei Federungsmittel entbehrlich gemacht und unter Vermeidung der den bisher bekannten Einrichtungen anhaftenden Unvollkommenheiten eine wirtschaftliche Herstellung ermöglicht wird.
Die erfindungsgemässe Einrichtung kennzeichnet sich in erster Linie dadurch, dass bei zweiteiliger Ausführung des Unterdruckschalters eine Gehäusehälfte, der eines der Kontaktglieder zugeordnet ist, von einem Wandungsteil des Reinluftraumes des Luftfilters gebildet wird, und dass die andere, das zweite Kontaktglied aufnehmende und gegen Masse isolierte Gehäusehälfte in die erstere einsteckbar-z. B. durch Einfalzen - mit dieser verbunden ist.
Nach der Erfindung ist als die eine Gehäusehälfte des Unterdruckschalters bildender Wandungsteil der Boden des Filtergehäuses vorgesehen.
Die Erfindung kennzeichnet sich weiterhin dadurch, dass die eine Gehäusehälfte im Filtergehäuseboden von einer konkaven, mit einem Luftloch versehenen Einprägung gebildet wird, an deren Scheitelpunkt das ortsfeste Kontaktglied angeordnet ist, und dass die Einprägung eine Auflagefläche aufweist, gegen die ein an der einsteckbaren Gehäusehälfte befindlicher Dichtungs- und Isolierring anliegt.
Erfindungsgemäss ist das ortsfeste Kontaktglied in Form eines Gewindestiftes in eine am Scheitelpunkt der Einprägung des tuftfiltergehäusebodens vorgesehene Gewindehülse eingeschraubt und dadurch einstellbar gemacht.
In Ausgestaltung der Erfindung trägt die ebenfalls mit einem Luftloch versehene einsteckbare Gehäu- sehälfte, an welcher mittels einer Klemmschraube und deren Muttern ein Kabelschuh befestigt ist, eine sich in der Ebene des Dichtungs- und Isolierringes erstreckende und die Gehäusehälften trennende Metallmembran.
Wenn man die mit der Metallmembran versehene Gehäusehälfte abnehmbar gestalten will, so wird an deren nach aussen gerichteter Stirnseite eine Isolierplatte mit vorzugsweise abgerundeter Oberfläche vorgesehen, gegen welche ein Spannbügel anliegt, der am Filtergehäuseboden schwenkbar befestigt und in ein Widerlager einrastbar ist.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Dämpferfilter mit-im Gehäuseboden eingefalztem Unterdruckschalter dargestellt, und es zeigen Fig. 1 den Luftfilter im Längsschnitt, teilwei-
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se in Seitenansicht und Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Unterdruckschalter in vergrössertem Massstab.
Im Boden 1 des von einem Deckel 2 abgeschlossenen Luftfiltergehäuses 3, das den Filtereinsatz 4 aufnimmt, ist eine mit einem Lúftloch 5 versehene konkave Einprägung 6 vorgesehen, die einen Gehäuseteil des Unterdruckschalters 7 bildet.
Am Scheitelpunkt der Einprägung 6 ist eine Gewindehülse 8 für einen Gewindestift 9 angeordnet, der eines der Kontaktglieder bildet und einstellbar ist. An der Einprägung 6 ist ferner eine Auflagefläche 10 vorgesehen, gegen die ein an der Gehäusehälfte 11 des Unterdruckschalters 7 befindlicher Dichtungs- und Isolierring 12 anliegt. Den Abschluss der Gehäusehälfte 11 gegenüber der Gehäusehälfte 6 bildet eine sich in der Ebene des Dichtungs-undlsolierringes 12 erstreckende und indiesem gehaltene Metallmembran 13, Die Gehäusehälfte 11 weist ein Luftloch 14 und ferner eine Klemmschraube 15 auf, durch deren Muttern 16 ein Kabelschuh 17 festgeklemmt wird.
Das in dem Kabelschuh 17 einzusetzende Kabel 18 führt zu einer vorzugsweise am Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges vorgesehenen Anzeigevorrichtung 19, die über ein Kabel 20 und eine Batterie 21 an Masse 22 angeschlossen ist.
Sobald eine Verstopfung des Filtereinsatzes 4 auftritt, ergibt sich im Reinluftraum 23 des Luftfilters ein Unterdruck, durch welchen die Metallmembran 13 gegen die Spitze 24 des Kontaktgliedes 9 zur Anlage gebrabht wird. Hiedurch wird ein Stromkreis geschlossen, so dass die Anzeigevorrichtung 19 durch Betätigung eines optischen bzw. akustischen Signals zur Wirksamkeit kommt.
PATENTANSPRÜCHE ;
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1. Luftfilter mit ein Wartungssignal auslösendem Unterdmckschalter, in welchem ein bewegbares und ein ortsfestes Kontaktglied vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass bei zweiteiliger Ausführung des Schalters eine Gehäusehälfte (6), der eines der Kontaktglieder (9) zugeordnet ist, von einem Wandungsteil (1) des Reinluftraumes (23) des Luftfilters gebildet wird, und dass die andere, das zweite Kontaktglied (13) aufnehmende und gegen Masse (22) isolierte Gehäusehälfte (11) in die erstere einsteckbar und-z. B. durch Einfalzen - mit dieser verbunden ist.