AT20081B - Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Bogenlampen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Bogenlampen.

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AT20081B
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  Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Bogenlampen. 



   Die vielen Versuche, Bogenlampenkohlen mit Metallsalzen zu versetzen, sind zum grössten Teile daran gescheitert, dass entweder die Farbe des   Lichtes ungunstig beeinflusst   wurde oder die abgesonderten Schlacken so ungünstig wirkten, dass das   Mehrergcbnis von   Licht im Vergleich damit nicht in Betracht kam. 



   Langdauernde Versuche haben nun ergeben, dass die Stoffe Fluor und Brom. am zweckmässigsten verbrannt mit Kalzium-, Magnesillm-oder dgl. Metallsalzen. ein Licht vun angenehmer, schwach gelber Farbe und sehr grosser Intensität abgeben, wenn der Gehalt an Fluor wenigstens   5%   der   Gesamtkol1lenmischung   ausmacht. Am   zweckmässigste   sich eine Mischung mit 30 bis 500/Fluorkalzium erwiesen, wie   überhaupt   die Intensität des Lichtes mit dem höheren Gehalt an Metallsalzen bis zu 70 bis   800/t)   festgestellt ist. 



  Indessen lassen die Nebenwirkung der erzeugten Schlacke und die verringerte Festigkeit der auf diese Weise hergestellten Kohle einen derartig hohen Zusatz wenig ratsam erscheinen. 



   Es war überhaupt ein Zusatz von über 25% Metallsazlen bisher fast   unmöglich   und deshalb die Mehrlichtausbeute so gering, dass mit dem Zusatz kaum ein Vorteil gewonnen schien, denn es trat schon bei 20   bis 25/,, Zusatz nach   kurzer   Zelt cine Yeraschl1ng nnd   innere Zersetzung der Kohle infolge der Hitze ein (und um so schneller, je höher der Prozentsatz war), bis die Verwendung eines glasartigen Überzuges auf der Kohle den   Übelstand   beseitigte und zugleich Gelegenheit bot, gleichzeitig mit diesem   Über/.guge Stoffe   an die Aussenseite der Kohle zu bringen, welche auf das Verhalten der sich am Aussenrande stets absondernden Schlacke der Metallsalze in günstiger Weise einwirkte. 



   Da nämlich die Ausscheidungen bei mit Metallsalzen versetzten Kohlen nicht ganz
7. vermeiden sind, so muss darauf hingearbeitet werden, dass sie entweder als harte'Teile oder in Tropfenform abfallen. Die mit Fluorkalzium versetzten Kohlen z. B. zeigen eine leichtflüssige, gelbe Schlacke, welche langsam erkaltet und den Übelstand zeigt, dass, wenn genügend Schlacke am Rande der Kohle zusammengeschmolzen ist, ein Tropfen abfällt, der, bevor er erkaltet, am Rande der unteren negativen Kohle sofort festhaftet, nach und nach einen förmlichen Ring um den Rand der Kohle bildet und das Brennen derselben sowie die   Lichtstrahlung   auf die   ungünstigste   Weise beeinflusst.

   
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 sei es, dass derselbe ans Borax, Kieselsäure oder anderen Materialien besteht, kann die
Schlackenbildung so   beeinflusst werden,   dass sie sofort nach Ablösung erstarrt und unwirksam an der unteren negativen   Kohle heruntergleitet.   



   Am leichtesten schmelzbar wird die Schlacke, wenn durch den Überzug möglichst noch mehrere chemische Bestandteile derselben zugeführt werden, also etwa durch Wasser- glasanstrich noch eine Mischung von Natron und   Kalksdlzen   aufgetragen wird. 



   Die mit fluorkalzium-, Magnesium- oder anderen Metallsalzen versetzten Kohlen brennen sehr unruhig, wenn nicht eine genügende Menge Kali, Bor oder Natron mit der Kohlen- mischung zusammengebacken   wird',   und zwar üben Bor, Kali oder Natron auf die Be-   ruhigung   durch Beimengung dieser Salze in   kalzinierten   Zustande die beste Wirkung aus, 

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 EMI2.1 
 Kohlenmasse neben Kalzium-,   Magnesium-u. dgl. Metallsalzen   so viel Fluor-oder Bromsalz zugesetzt wird, dass der   Fluor-bezw. Bromgehalt   mindestens 50/0 der ganzen Masse beträgt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die fertigen Elektroden mit einem glasartigen Überzug aus Wasserglas oder dgl. versehen werden, welche beim Zusammenschmelzen mit der entstehenden Schlacke diese leichter flüssig macht, zum Zwecke, ein leichtes Abfallen der Schlacke zu bewirken.
AT20081D 1899-06-26 1900-02-05 Verfahren zur Herstellung von Elektroden für Bogenlampen. AT20081B (de)

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