AT200624B - Kopplungsarmer Trägerstromsternvierer - Google Patents
Kopplungsarmer TrägerstromsternviererInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kopplungsarmer Trägerstromsternvierer Gegenstand der Erfindung sind Trägerstromstemvierer, die im Bereich der üblichen Frequenzen besonders kopplungsarm sind. Bei der Herstellung von Trägerstromstemvierem werden für die Beurteilung der Güte derselben die niederfrequent gemessenen Kopplungswerte zugrunde gelegt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass für Stemvierer, die für. hohe Betriebsfrequenzen bestimmt sind, diese Art der Beurteilung nur in Sonderfällen EMI1.1 Summe einer Reihe von Einzelkopplungswerten ergeben. Wenn einzelne Glieder dieser Summe klein sind, d. h. innerhalb einer gewissen Toleranz liegen, so wird der Stemvierer auch bei den höchsten Frequenzen brauchbare Eigenschaften aufweisen. Ist die niederfrequent gemessene Kopplung aus der Summe gro- sser entgegengesetzter Einzelwerte entstanden, so ist der Sternvierer, obgleich der niederfrequent gemessene Kopplungswert z. B. Null ist, für eine Ausnutzung bei hohenFrequenzen im allgemeinen unbrauchbar, weil die grossen entgegengesetzten Kopplungen, die sich bei der niederfrequenten Messung ausgleichen, bei hohen Frequenzen unterschiedliche, sich nicht kompensierende Phasendrehungen, hervorrufen. Es kann daher ein Sternvierer mit relativ grossem Kl-Wert für die Hochfrequenzausnutzung günstiger sein, als ein solcher mit einem K-Wert gleich Null, sofern dieser Wert als Summe grösserer entgegengesetzter Einzelkopplungen entstanden ist, der erstere Kl-Wert dagegen aus gleichmässigen kleineren Einzelkopplungen. Daraus ergibt sich, dass die niederfrequent gemessenen Kopplungswerte im allgemeinen nicht für die Beurteilung der Eigenschaften einer mit Trägerfrequenz betriebenen Kabelanlage herangezogen werden können. Aus dieser Erkenntnis heraus ist es erforderlich, eine differenziertere Betrachtung der Kopplungeigenschaften der Werklängen vorzunehmen. Auf Grund eingehender Untersuchungen besteht der erfindungsgemässe Vorschlag bei Trägersttomsternvierern der eingangs genannten Art darin, dass sie aus solchen Teilabschnitten der Werklängen zusammengesetzt werden, deren Einzelkopplungen im wesentlichen gleiche Absolutwerte besitzen, so dass sich der resultierende Kopplungswert als Summe nur kleiner, sich unwesentlich voneinander unterscheidender Einzelwerte ergibt, nicht aber als Summe grosser entgegengesetzter Einzelkopplungen. Durch entsprechende Wahl der Reihenfolge dieser Teilabschnitt beispielsweise nach abwechselnden Vorzeichen, werden Werklängen erhalten, bei denen sich die infolge der bei höheren Frequenzen wirksam werdenden Phasendrehungen entstehenden Störspannungen für einen bestimmten Frequenzbereich weitgehend einander kompensieren. Wird eine Werklänge beispielsweise in n-Abschnitte unterteilt, die resultierende Kopplungen besitzen, die sich nicht als Summe entgegengesetzter grosser Kopplungen ergeben und so zusammengebaut sind, dass sich Teilabschnitte mit entgegengesetzten Vorzeichen abwechseln, so wird eine Kurve der Nahnebensprechkopplungsvektoren erhalten, wie sie als Beispiel in der Zeichnung dargestellt ist. In dem gewählten Beispiel ist aus der Grösse der Vektoren zu erkennen, dass im Gebiet bis zu etwa 250 kHz die Kopplungsvektoren besonders klein und damit nur geringe Nahnebensprechkopplungen. : wirks. àm sind, während bei darüber hinausgehenden Frequenzen die Kopplungsvektoren unzulässig hohe Werte annehmen. Dabei stellt die Zeichnung den Verlauf der Spitze der Kopplungsvektoren in Abhängigkeit von der Frequenz in der Gauss'schen Zahlenebene dar. Die Zahlen bedeuten die Frequenzen, bei denen die Messungen erfolgen, in kHz. Der Toleranereis schliesst die Kopplungsvektoren ein, denen bedingungsgemässe Nebensprechwerte entsprechen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Trägerstromstemvierer, der im Bereich der üblichen Trägerfrequenzen besonders kopplungsarm ist, dadurch gekennzeichnet, dass er aus solchen Teilabschnitten der Werkslängen zusammengesetzt ist, d Einzelkopplungen im wesentlichen gleiche Absolutwerte besitzen, so dass sich der resultierende Kopplungswert als Summe nur kleiner, sich unwesentlich voneinander unterscheidender Einzelwerte ergibt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT200624T | 1956-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT200624B true AT200624B (de) | 1958-11-25 |
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ID=3669007
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|---|---|---|---|
| AT200624D AT200624B (de) | 1956-06-15 | 1956-06-15 | Kopplungsarmer Trägerstromsternvierer |
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| AT (1) | AT200624B (de) |
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1956
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