AT200558B - Kartei - Google Patents

Kartei

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AT200558B
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Description


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  Kartei 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kartei mit einem mit einer Grundplatte ge- lenkig verbundenen, in die Offenstellung beweg- lichen Deckel, an dessen Innenseite schwenkbar angeordnete Karteikarten vorgesehen sind und einer Auswählvorrichtung für die Karteikarten. 



  Bei einer bekannten Kartei dieser Art besteht die Auswählvorrichtung aus einem in einem Schlitz gleitend geführten Wählknopf und einem damit verbundenen Haken zum Anheben der Karteikarten. Dieser Haken befindet sich im Abstand von einer an der Karteikarte vorgesehenen Lasche und untergreift diese Lasche. Durch das Anheben des Deckels wird bewirkt, dass der Haken die ausgewählte Karte fasst und anhebt. Der Haken muss hiebei derart angeordnet sein, dass er sich unterhalb der untersten Karte befindet, da er ja die untere Fläche jeder Karte des Kartenstapels erfassen muss. Der Abstand, welchen dieser Haken zurücklegen muss, bevor er die Kartei fasst, ändert sich mit der Höhe des Kartenstapels, was zu einer Beschädigung der Karten führt. 



   Erfindungsgemäss ist nun die Anordnung so getroffen, dass die Auswählvorrichtung von einem am Deckel verschiebbar angeordneten Magneten und einem magnetisierbaren Teil an den Karteikarten gebildet ist, wobei bei geschlossenem Deckel jeweils eine Karteikarte mit dem Magneten kuppelbar ist und beim Öffnen des Deckels mit diesem in die geöffnete Stellung bewegbar ist. 



   Bei der Kartei nach der vorliegenden Erfindung wird somit die ausgewählte Karte von dem darüber angeordneten Magneten angezogen und mit dem Deckel der Kartei magnetisch gekuppelt, bevor der Deckel geöffnet wird. Hiedurch wird die Möglichkeit einer Beschädigung der Karteikarten wesentlich verringert und die Lebensdauer der Karten entsprechend erhöht. Die magnetische Wirkung hält solange an, bis die Wählvorrichtung mit der Hand in eine andere Stellung verschoben wird. Die erfindungsgemässe Kartei zeichnet sich insbesondere auch durch ihre Einfachheit und Handlichkeit aus. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Kartei, Fig. 2 ebenfalls eine perspektivische Ansicht mit dem Deckel in zwei verschiedenen Lagen, Fig. 3 einen Grundriss, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der 
Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3. 



   Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht des unteren Randes des Deckels, Fig. 7 eine Karteikarte, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie   8-8   der Fig. 7, Fig. 9 eine Ansicht einer Metallzunge einer Karteikarte, Fig. 10 eine Variante zu Fig. 8,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht des Wählers,
Fig. 12 einen Kartenträger in Endansicht, Fig. 13 einen solchen Träger von unten gesehen, Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie 14-14 der Fig. 1 und Fig. 15 einen Schnitt durch die Grundplatte und den sich in offener Stellung befindlichen Deckel. 



   Die dargestellte Kartei besitzt eine Grundplatte 10 und einen schwenkbar angeordneten Deckel   11,   in welchen eine Anzahl Karten 12 mit Name, Telephonnummer, Anschrift oder sonstigen Angaben, Preiskarten, Katalogblättern oder andern Blättern mit verschiedenen Angaben eingesetzt werden können. Diese Karten sind übereinander angeordnet und haben vorzugsweise die gleichen Dimensionen. Alle Karten ausser der untersten, weisen einen Vorsprung 13 auf, der mit einer Zunge 14 aus einem magnetisierbaren Metall (Fig. 7,9) versehen ist. Dieser Metallteil könnte aber auch innerhalb der Karte liegen, wie bei 14 a in Fig. 10 dargestellt. Auf die Zunge 14 wirkt ein von einem Wähler 16 getragener Magnet 15 ein. 



   Der Wähler 16 weist einen Schlitz 17 auf (Fig. 11), der ihn in einen äusseren Betätigungsknopf 18 und einen inneren Magnetträger 19 unterteilt, in welch letzterem der Magnet 15 befestigt ist. Die Vorderwand 22 des Deckels besitzt einen Längsschlitz   21,   durch welchen sich der Knopf 18 des Wählers 16 erstreckt. Durch Handbetätigung des Knopfes 18 kann der Wähler 16 über die Zungen 14 der Vorsprünge 13 der Karten 12 geführt werden. Um diese Bewegung zu erleichtern und die Karten leicht kuppeln und entkuppeln zu können, ist der Magnet 15 abgerundet (Fig. 11). 
Die Karten werden regelmässig angeordnet, wobei die Vorsprünge 13 seitlich und in der Höhe versetzt angeordnet sind. Obwohl die Karten und die Zungen verhältnismässig dünn sind, muss doch dafür gesorgt werden, dass alle Zungen 14 sich in gleichem Abstand vom Magneten 15 befinden.

   Dies wird durch eine schräg- 

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 liegende Platte 23 erreicht, auf welcher die Kar- ten 12 liegen. 



   Der Deckel 11 ist schwenkbar auf einer Stange25 angeordnet, die an ihren Enden 26 gekröpft ist. 



   Diese Enden 26 erstrecken sich durch die Seiten- wände 27 des Deckels und sind in vertikalen
Lappen 28 gelagert. An den Enden 26 sind
Schraubenfedern 29 angeordnet, deren eine
Enden innen am Deckel   11,   und deren andere
Enden auf der Grundplatte 10 anliegen. Der
Deckel 11 ist dadurch federbelastet und ist be- strebt, in seine offene Stellung (strichpunktiert in Fig. 2) zu gehen. Die Karten   12   werden dabei mitgenommen. Um den Deckel in Schliessstellung zu halten, ist auf seiner Vorderwand 22 ein Vorsprung 31 vorgesehen, der in eine Aussparung einer Haltestange 33 der Grundplatte 10 eingreift. Diese Haltestange 33 weist Lappen 34 auf, die auf den vorderen freien Enden zweier im Abstand voneinander angeordneter, bei 37 unter der Grundplatte befestigter Blattfedern 36 angebracht sind. 



   Wenn somit bei geschlossenem Deckel 11 die Haltestange 33 nach unten gedrückt wird, so gleitet die Kante 38 dieser Stange über den Vorsprung 31 und der Deckel wird selbsttätig in die Stellung   A   verschwenkt. In dieser Lage sind der Deckel und die Stange 25 von einer Blattfeder 39 gehalten, die an der Hinterseite 41 des Deckels befestigt ist und deren Ende gegen die Stange 25 angepresst wird, um den Deckel in der Stellung   A   zu halten. 



   Um die Karten 12 schwenkbar im Deckel 11 anordnen zu können und um ein leichtes Aus- wechseln derselben zu erlauben, sind Träger 45 vorgesehen, die an dem Deckel 11 befestigt sind. 



   Wie aus den Fig. 3,12 und 13 ersichtlich ist, sind diese Träger mit Flanschen 46 versehen, die in entsprechenden Schlitzen 47 der hinteren Kante 48 (Fig. 7) der Karten 12 eingeführt werden. Da die Karten 12 verhältnismässig dünn sind, können ohne weiteres die Ränder der Schlitze 47 über die Flanschen 46 gedrückt werden, um die Karten zu befestigen, oder aber zu lösen. Um den Deckel 11 in Schliessstellung zu bringen (Fig. 1 und 3), weisen die Platte 23 und die Grundplatte 10 einen Schlitz 49 auf, in welchen der gebogene Teil des Trägers hineinragen kann. 



   Die metallische Zunge 14 (Fig. 7,8, 9) ist am Vorsprung 13 mittels eines umgebogenen Flansches 51 befestigt. Ferner besitzt die Zunge 14 ein   Zünglein     52,   das durch einen Schlitz des Vorsprunges 13 eingeführt und umgebogen wird (Fig. 8) ; dadurch ist diese Zunge 14 gesichert. Gemäss der Ausführungsform nach Fig. 10 ist die Zunge 14 direkt in der Karte 12 gehalten. In beiden Fällen wird der metallische Teil 14 bzw.   14 a vom   Magneten 15 leicht angezogen, wenn dieser von Hand bewegt wird. 



   Dank seiner runden Form kann der Magnet leicht über die Zungen 13 hinweg bewegt werden, um eine Karte anzuziehen und eine andere ma- 
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 der Fall, ob nun der Deckel 11 geschlossen (Fig. 1) oder offen (Fig. 2) ist. In diesem letzteren Fall kann der Wähler 16 im Schlitz 21 verschoben werden, um die gewünschten Karten 12 freizugeben. Die im Deckel enthaltenen Karten können somit leicht und schnell durchgesehen werden. 



   Der Deckel 11 weist vorzugsweise einen durchsichtigen Streifen 53 auf, der sich über die ganze Breite des Deckels erstreckt und ein Blatt mit irgendwelchen Kennzeichen 54 (Buchstaben, Nummern) festhält. Diese Kennzeichen werden 
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 schnellerem Wählen eingetragen. Die Kennzeichen könnten aber auch direkt auf den Deckel 11 aufgedruckt werden. Grundplatte und Deckel können aus Metall oder Kunststoff bestehen. 



   In der beschriebenen Kartei können also die Karten magnetisch mit dem Deckel gekuppelt werden. Der Wähler 16 wird bis zum gewünschten Kennzeichen 54 verschoben, dann wird die   Haltestange 33 niedergedrückt,   der federbelastete Deckel öffnet sich bis zur Stellung A. Die untere Seite der gewählten Kalte kann gelesen werden, während die nächste Karte auf dem Stoss bleibt. Der Deckel kann von Hand bis in die Stellung B verschwenkt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kartei mit einem mit einer Grundplatte gelenkig verbundenen, in die Offenstellung beweglichen Deckel an dessen Innensteite schwenkbar angeordnete Karteikarten vorgesehen sind und einer Auswählvorrichtung für die Karteikarten, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswählvorrichtung von einem am Deckel (11) verschiebbar angeordneten Magneten   (15-18)   und einem magnetisierbaren Teil (14, 14a) an den Karteikarten gebildet ist, wobei bei geschlossenem Deckel (11) jeweils eine Karteikarte mit dem Magneten (15-18) kuppelbar ist und beim Öffnen des Deckels (11) mit diesem in die ge-   öffnete   Stellung bewegbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Kartei nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetisierbare Teil (14 a) der Karte in eine von jeder Karteikarte (12) vor- springende Lasche (13) eingesteckt ist.
    3. Kartei nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf der Grundplatte (10) schräg angeordnete Auflageplatte (22, 24) für die Karteikarten, welche die stufenförmig verlaufenden magnetisierbaren Teile (14) der Karten (12) im wesentlichen in eine horizontale Ebene bringt. 4. Kartei nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an der Rückwand (41) des Deckels (11) angeordnete Feder (39), welche den Deckel nach dem Öffnen in einer annähernd senkrechten oder horizontalen Lage hält, wobei die ausge- wählte Karteikarte und die folgenden Karten (12) im wesentlichen flach liegen.
AT200558D 1956-08-24 1956-08-24 Kartei AT200558B (de)

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