AT200555B - Verfahren zum Färben von Gebilden aus Polyestern bzw. Cellulosetriacetat - Google Patents

Verfahren zum Färben von Gebilden aus Polyestern bzw. Cellulosetriacetat

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AT200555B
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Austria
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cellulose triacetate
polyesters
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Walter Hees
Otto Dr Schneider
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Bayer Ag
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  Verfahren zum Färben von Gebilden aus Polyestern bzw. Cellulosetriacetat 
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein
Verfahren zum Färben von Gebilden aus Poly- estern bzw. Cellulosetriacetat mit Dispersionsfarbstoffen. Das Verfahren besteht darin, dass man das Färben in Gegenwart der Methylester der o-, m- und bzw. oder p-Kresotinsäuren, in emulgierter Form, durchführt. 



   Da die vorgeschlagenen Ester wasserunlöslich sind, ist dafür zu sorgen, dass sie im Färbebad in emulgierter Form vorliegen ; zweckmässig setzt man sie in Mischung mit Emulgatoren, wie z. B. mit anionaktiven oder nichtionogenen Emulgiermitteln, ein. 



   Die an den vorgeschlagenen Estern erforderlichen Mengen lassen sich durch Vorversuche von Fall zu Fall leicht ermitteln ; im allgemeinen erweisen sich Mengen von 2 bis 6 g/l Färbeflotte je nach der gewünschten Tiefe der Ausfärbung als ausreichend. 



   Als Dispersionsfarbstoffe können die unter diesem Begriff bekannten Farbstoffe verwendet werden, vgl. hiezu z. B.   Diserens :"Die   neuesten Fortschritte in der Anwendung der Farbstoffe" Basel, 1949, Band 2, Seite   254 ff.   



   Das erfindungsgemässe Verfahren gestattet Gebilde, d. h. Fäden, Fasern, Gewebe und Folien, aus Polyestern vom Typ des Polyäthylenterephthalats, sowie von Cellulosetriacetat in tieferen Tönen mit Dispersionsfarbstoffen zu färben, als die in Gegenwart der bereits vorgeschlagenen Ester unsubstituierter oder durch Chlor-, Nitro-, Hydroxy- bzw. Amingruppen substituierten Salicylsäuren der Fall ist. 



   Beispiel 1 : Polyesterfasern aus Polyäthylenterephthalat werden im Flottenverhältnis 1 : 40 in ein Bad eingebracht, welches im Liter 0, 75 g des Dispersionsfarbstoffes   1 -Amino-4- oxy-2 -   bromanthrachinon und 5 g einer Mischung aus 83 Gew.-Teilen o-Kresotinsäuremethylester und 
17   Gew.-Teilen   eines Emulgatorgemisches aus gleichen Teilen eines Aralkylsulfonates und eines nichtionogenen Polyglykoläthers enthält. An- schliessend wird in üblicher Weise 2 Stunden bei   96-98 C   gefärbt. Man erhält dann eine tiefe
Rotfärbung von ausgezeichneter Lichtechtheit. 



   Beispiel 2 : Polyesterfasern aus Polyäthylen- terephthalat werden im Flottenverhältnis 1 : 40 in ein Bad eingebracht, das im Liter 0, 75 g des
Dispersionsfarbstoffes   1- Oxy - 4 - (p-toly1) amino-   anthrachinon und 5 g einer Mischung aus 83 Gew.-
Teilen eines Gemisches aus o-, m-oder p-Kresotinsäuremethylester   sowie 17 Gew.-Teilen des im   Beispiel l angeführten Emulgatorgemisches enthält. Bei der in üblicher Weise während 2 Stunden bei   96-98   C   durchgeführten Färbung wird eine tiefe Blaufärbung erzielt, die eine vorzügliche Lichtechtheit aufweist. 



   Beispiel 3 : Fasern aus Cellulosetriacetat werden im Flottenverhältnis von 1 : 40 in ein Bad eingebracht, welches im Liter 0, 75 g des Dispersionsfarbstoffes   1 - Oxy - 4 - (p-tolyl) amino-   anthrachinon und 5 g einer Mischung aus 83 Gew.Teilen o-Kresotinsäuremethylester und 17 Gew.Teilen eines Emulgatorgemisches aus gleichen Teilen eines   Araklsulfonates   und eines nichtionogenen Polyglykoläthers enthält. Anschliessend wird wie üblich   1   Stunden bei   96   C   gefärbt. 



  Man erhält eine tiefe Blaufärbung von ausgezeichneten Echtheitseigenschaften. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Färben von Gebilden aus Polyestern bzw. Cellulosetriacetat mit Dispersionsfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man das Färben in Gegenwart der Methylester der o-, m-und bzw. oder p-Kresotinsäuren, in emulgierter Form, durchführt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT200555D 1956-08-30 1957-08-21 Verfahren zum Färben von Gebilden aus Polyestern bzw. Cellulosetriacetat AT200555B (de)

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