AT200082B - Permanentmagnetscheider, bestehend aus einem Gehäuse mit darin rotierender Magnetwalze - Google Patents

Permanentmagnetscheider, bestehend aus einem Gehäuse mit darin rotierender Magnetwalze

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AT200082B
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Heinrich Dipl Ing Spodig
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Spodig Heinrich
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  Permanentmagnetscheider, bestehend aus einem Gehäuse mit darin rotierender Magnetwalze 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Gefolge davon auch eine gleichmässigere Gefügeausbildung. Abgesehen davon kann man aber auch, wenn sich eine vollkommene Gleichmässigkeit in der Gefügeausbildung damit auch eine Gleichmässigkeit im
Magnetfeld nicht erzielen lässt, um diesen Ringmagneten 2 ein ferromagnetisches   Rohrstück   3 ziehen, welches als Polschuh die Kraftlinien sammelt und dieselben gleichmässig auf der gesamten Walzenoberfläche wieder verteilt. 



   An Stelle eines kompakten oder aus einzelnen Stücken zusammengesetzten Ringmagneten 2 lassen sich auch, wie in Fig. 3 dargestellt, auf der Achse 1 ein oder mehrere Stabmagnete 4 gleichpolar und radial anordnen, wobei dann zur Schaffung eines homogenen Magnetfeldes die frei aufragenden Pole ebenfalls von einem Rohrstück 3 umgeben werden. Je nach der Länge der Magnetwalze werden die Stabmagnete entweder dicht oder in Abständen auf der Achse 1 hintereinander aufgesetzt. 



   Der eine oder andere so hergestellte Walzenkörper wird nun in ein seiner Grösse und Form angepasstes Gehäuse 5 eingesetzt, welches nur aus magnetisch leitendem Material besteht. Hiefür kommen Grauguss, Temperguss, Eisen oder Stahl bzw. irgendein anderes, den Magnetismus leitendes Material in Frage. Die Achse 1 des Walzenkörpers ist in den   Gehäusestimwänden   drehbar gelagert, u. zw. derart, dass eine innige Berührung mit der Achse 1 und den entsprechenden Teilen des Gehäuses erfolgt. Besonders dafür geeignet sind Sintereisenlager 6 bzw. solche Lager, die keine oder nur unwesentliche magnetische Unterbrechungen hervorrufen.

   Es wird dann erreicht, dass die Polarität der Achse 1 von dem Gehäuse 5 als Rückschlusskörper übernommen und ein magnetisches Sperrfeld zwischen dem Walzenkörper und den diesen Körper einschliessenden Gehäuseteilen einschliesslichDeckel gebildet wird. Das eine aus dem Gehäuse 5 herausgeführte Ende 7 der Achse 1 dient dem Anbringen der Antriebselemente bzw. eines Getriebemotors, mittels welchem die Magnetwalze in Umdrehung versetzt wird. Die als Rückschlusskörper dienenden   Gehäusestirnwände sind   in einem grösseren Abstand von der Walze gehalten als die zu dieser liegenden Längswände, damit seitliche Streuverluste völlig vermieden werden.

   Ein zu beiden Seiten der Magnetwalze angeordneter nichtmagnetischer Flansch 8 dient zusätzlich noch als Abschirmung und auch entsprechend seiner Grösse zugleich als   Zwangsführung für   das Medium, welches von der einen Längswand über eine Einlaufrinne 9 auf die Breite der Magnetwalze in den Scheider einläuft. In Pfeilrichtung bewegt sich das Medium durch das sich zwischen Magnetwalze und Gehäuse befindende Sperrfeld zur andern Längsseite, wo es unterhalb eines Abstreifers durch eine Öffnung 10 aus dem Scheider gereinigt wieder austritt. Die aufgefangenen Teilchen werden von der Walze entgegen dem Flüssigkeitsstrom aus dem Bereich des Mediums herausgeführt und schliesslich über einen Abstreifer 11 abgeschieden.

   Während des Transportes der Teilchen bewegen dieselben sich in einem immer gleich starken Magnetfeld, da durch die Anpassung des Gehäuses an die Form der Walze zwischen diesen Teilen ein gleichbleibender Abstand und damit auch ein gleichbleibendes Magnetfeld gewährleistet ist. Auch im Bereich des Abstreifers ist die Magnetstärke noch unverändert und es wirkt von dem unter dem Abstreifer 11 verlaufenden Magnetfeld eine Zugkraft, die das Abgleiten der auf dem Abstreifer 11 liegenden Teilchen begünstigt.. 



   An Stelle einer einzigen Magnetwalze können in einem entsprechend grösseren ferromagnetischen Gehäusekasten auch mehr als eine Magnetwalze gleichzeitig angeordnet werden. In Fig. 6 ist nach dem gleichen erfindungsgemässen Prinzip   z. B.   ein mit zwei Walzen arbeitender Magnetscheider wiedergegeben. Die Walzen haben entgegengesetzte Drehrichtung bei gleicher Oberflächenpolarität und schliessen eine vom Gehäuseboden 14 hochgeführte Wand 15 ein, die den Gegenpol S'zu den entgegengesetztpolarisierten Magnetwalzen bildet. Gleichzeitig dient diese Wand 15 der gleichmässigen Verteilung der in den Scheider einfallenden Medien, die über entsprechende auf dem Deckel 13 angebrachte Leitmittel 12 herangeführt werden und in Pfeilrichtung den Längswänden zulaufen. Hier treten die Medien gereinigt durch die Öffnungen 16, 17 wieder aus dem Scheider aus.

   Die aufgefangenen Teilchen werden durch je einen an den Längsseiten des Gehäuses angebrachten Abstreifer 18 abgeschieden. 



   Die beschriebene Arbeitsweise des Magnetscheiders wird nicht beeinflusst, wenn man das die Oberfläche der Magnetwalzen bildende Rohrstück nicht fest auf den Magnetpolen anordnet, sondern für sich auf der bzw. den Achsen lagert und durch einen gesonderten Antrieb in Umdrehung versetzt, wobei dann die Achse bzw. Achsen und die darauf angebrachten Magnetpole feststehen. 



   Aus fabrikatorischen Gründen ist es zweckmässig, die Magnetwalzen, die mit einzelnen auf der Achse radial angeordneten Magnetstäben aufgebaut sind, auf ihren frei aufragenden Polen mit Polschuhen zu versehen. Diese ermöglichen ein besseres Aufschieben des Rohrstückes   3,-da   sie zuvor auf einen einheitlichen Durchmesser abgedreht werden können, was die blossen Magnetstäbe wegen ihrer Härte nur schlecht zulassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Permanentmagnetscheider, bestehend aus einem Gehäuse mit darin rotierender Magnetwalze, dadurch gekennzeichnet, dass die in Ein- oder Mehrfachanordnung vorgesehene Magnetwalze ein oder mehrere eingebaute Magnetkörper besitzt, die mit ihrem einen Pol zum Walzenmantel gerichtet sind und mit ihrem anderen Pol das Gehäuse als Gegenpol zur Magnetwalze gegensätzlich polarisieren. EMI3.1
    3. Magnetscheider nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringmagnet (2) von einem Mantel (3) aus magnetisch leitendem Material umschlossen und an seinen Stirnseiten von je einem den Ringmagneten (2) und den Mantel (3) übergreifenden Flansch (8) aus nichtmagnetischem Material abgedeckt ist.
    4. Magnetscheider nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringmagnet (2) aus einzelnen segmentartigen Stückmagneten zusammengesetzt ist.
    5. Magnetscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse (1) ein oder mehrere Magnetstäbe (4) radial und gleichpolar angebracht sind, deren frei aufragenden Pole ebenfalls von einem Mantel (3) aus magnetisch leitendem Material umgeben sind.
    6. Magnetscheider nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Magnete (2,4) umgebenden Mäntel (3) fest auf den Polen aufliegen.
    7. Magnetscheider nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mäntel (3) auf der Achse (1) drehbar gelagert und die Magnete (2,4) mit der Achse in den Gehäusestirnwänden befestigt sind.
    8. Magnetscheider nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse und der Deckel der Form der Magnetwalze angepasst ist.
AT200082D 1952-11-04 1953-10-16 Permanentmagnetscheider, bestehend aus einem Gehäuse mit darin rotierender Magnetwalze AT200082B (de)

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AT200082B true AT200082B (de) 1958-10-10

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