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StraBenreinigung8wagen.
Vorliegende Erfindung hat auf Vorrichtungen zum Besprengen und Waschen von Strassen Bezug, die aus einem auf Rädern angebrachten Behälter bestehen, der unter dem Druck von Pressluft stellende Flüssigkeit enthält und eine Düse oder deren mehrere aufweist, durch welche die Flüssigkeit aus dem Gefässe entleert wird.
Die Zeichnung veranschaulicht als Ausfülirungsbeispiel eine Anordnung eines Strassen- reinigungswagens gemäss der vorliegenden Erfindung. Fig. 1 ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 ein Grundriss.
1 ist ein Flüssigkeit enthaltendes Gefäss, welches auf Rädern angebracht ist, 2 ein Einlassventil, durch welches der Behälter mit unter Druck stehender Flüssigkeit gefüllt werden kann und 3 ein Lufteinlassventii, durch welches eine gewisse Menge Luft in den Behälter eingepumpt werden kann, ehe man ihn mit Wasser füllt.
Der Wasserwagen ist mit Düsen 4,4 versehen, durch welche das Wasser ausströmen gelassen wird und weist gewöhnlich, wie dargestellt, bloss drei Räder auf, wobei die beiden Hinterräder 5, 5 derart angeordnet sind, dass sie den grösseren Teil des Gewichtes des Behälters tragen, während das dritte Rad 6 vorne in der Mittellinie des Wagens liegt und die Stangen oder die Deichsel trägt, so dass die Abgabe von Wasser, etwa von einer nahe der Mitte des Behälters und unterhalb desselben liegenden Stelle, nach vorne hin und unter einem kleinen Winkel zur Fahrtrichtung des Wagens erfolgen kann, ohne das Wasser auf die Beine des Pferdes gelangen zu lassen.
Anstatt eines Rades f ; können zwei Räder in kleinerem Abstande voneinander als die Räder 5,5 angewendet werden, ohne dass hiedurch das Ausströmen des Wassers nach vorne hin in beträchtlichem Masse gestört würde.
Die Düsen 4,4 sind an dem Behälter befestigt, und zwar vorteilhaft mittels Drehoder Kugelverbindungen 10, welche die Möglichkeit bieten, sie wagerecht oder lotrecht in jedem Sinne zu verstellen und zu verdrehen. Dies bezweckt, den Wagenfübrer instand zu setzen, die Düsen und hiedurch den Wasserstrom so zu richten, dass er den Anforderungen entspricht, welche sich bei Strassen bei verschiedener Breite und verschiedenem Zustande der Strasse ergeben.
Die Düsen können etwa in den gezeichneten Stellungen an den Enden von querliegenden Zuführrohren 8 angeordnet sein, welche von dem zwischen Vorder-uns Hinterrädern liegenden Teil 9 des Behälters ausgehen ; die Anordnung der Düsen kann
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Verzahnung mit einer nahe beim Führer 10* angeordneten Handkurbel 8b in Verbindung steht. Der Wasserauslass kann quer zum Wagen und unterhalb desselben von jeder Seite aus gerichtet werden oder es kann jede Düse benutzt werden, um Wasser auf die derselben benachbarte Strassenseite zu spritzen.
Die Anordnung ist eine derartige, dass der Wasserwagen längs der Strassenmitte gefahren werden kann und dass, indem man beide Düsen benutzt, die ganze Strassenbreite gewaschen oder besprengt werden kann oder dass, sobald man bloss eine der Düsen benutzt, bei einer Fahrt die eine Strassenseite und bei der Rückfahrt die andere gewaschen wird.
Bei der Anordnung der Einzelheiten dieses Wasserwagens ist es dem Wagenführer möglich, den Wasserstrom zu sehen und zu beurteilen, ob das Wasser die Strasse in wirksamer Weise wäscht oder benetzt, je nach dem Falle, der vorliegt.
Ferner wird dadurch, dass der Wasserstrom von den Rädern vollkommen abgehalten wird, nicht nur die Besprengung der Strasse eine bessere, sondern es wird auch eine Beschädigung der Räder verhindert, indem auf die Achsenlage kein Wasser und kein Sand kommt.
Der Behälter liegt rückwärts auf einer Kurbelachse 11 auf, so dass sein Schwerpunkt gesenkt wird, um dadurch die Stabilität und die Gebrauchsfähigkeit im allgemeinen zu erhöhen ; der Hauptbolzen 12 des vorderen Wagengestells ist in einem an der Vorderseite des Behälters befestigten Traglager 13 angeordnet. Dieses ruht auf Federn 14, 14.
15 ist. ein an einem Hebel 150. sitzender Schwimmer ; der Hebel 150. ist an einer Spindel 16 befestigt, welche durch Stopfbüchsen in den Wandungen einer Lagerbüchse 17 angeordnet ist und aussen ein Rollensegment 18 trägt, an weiches ein Ende einer Schnur 19 befestigt ist, deren anderes Ende an dem ausgewuchteten Zeiger einer doppelseitigen Kreisteilung 20 befestigt ist, die an der Vorderseite des Behälters für den Wagenführer sichtbar befestigt ist. Sobald der Wasserspiegel sich ändert, verstellen die Bewegungen des Schwimmers in entsprechender Weise den Zeiger über der Scheibe, welche derart geteilt ist, dass sie die Wassermenge anzeigt, die im Behälter noch vorhanden ist.
Die Kreisteilung kann auch derart eingerichtet sein, dass der Zeiger den Luftdruck anzeigt, welcher ausserdem noch an einem Luftdruckmanometer sichtbar gemacht sein kann.
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Nahe an dem Bebälterboden befindet sich ein weiterer Schwimmer 22, der, wenn sich das Wasser über einem bestimmten Stand befindet, einen Hahn oder ein Ventil 23, mit welchem er verbunden ist. geschlossen hält ; sinkt der Wasserspiegel aber unterhalb dieses Standes und erscheint es daher ratsam, weitere Wasserausgabe anzuhalten, so fällt bei weiterer Wasserausgabe der Schwimmer 22, wodurch der Hahn oder das Ventil 23 betätigt wird und ein Luftstrom aus dem Behälter durch das an ihrem Ende nun offene Rohr 24, den Hahn 23 und das Rohr 2411 zu einer Pfeife 25 strömt, so dass der Wagenführer die weitere Wasserausgabe absperren kann.
Anstatt eines hörbaren Signals oder neben einem solchen kann durch das in der angegebenen Art erfolgende Öffnen des Hahns oder Ventils 23 ein sichtbares Signal betätigt werden. Es kann auch eine weitere Vorrichtung vorgesehen sein, durch welche, wenn nach dem Abgeben eines oder beider erwähnten Signale noch immer Wasser ausgegeben wird, ein Wasserstrahl auf den Wagenführer gespritzt wird. Zu diesem Zwecke kann mit dem Schwimmer 22 ein Hahn oder Ventil 26 ver- bunden sein, an welches ein Rohr 27 anschliesst, dessen äusseres Ende gegen den Wagenführer gerichtet ist.
Vorteilhaft ist es, an dem vorderen Wagengestell einen Schirm 29 anzubringen, welcher zwischen dem Wasserstrom und dem Tiere liegt und letzteres deckt, wenn auch der Wagenführer unachtsamerweise das Pferd zur Seite lenkt, während Wasser ausströmt. so dass ersteres in eine Linie mit dem Wasserstrom käme.
Da die Bedingungen, bei welchen das Waschen und jene, bei welchen das Besprengen erfolgt, nicht identisch sind und es für den Wagenlenker wichtiger ist, die Tätigkeit des Wassers beim Waschen zu überwachen, so können in manchen Fällen die beiden vorwärts gerichteten Düsen 4,4 beim Waschen und eine Düse 30 oder deren zwei am hinteren Wagenende speziell für die Zwecke des Besprengens oder Benetzen benutzt werden. Ausserdem ist ein zusätzlicher Auslasshahn 31 und ein Schlauch 32 von geeigneter Länge mit einer Düse vorgesehen, welcher beim Waschen der Bürgersteige, der Strassen oder bei Höfen oder Alleen in Gebrauch genommen wird, so dass auch diese durch den in dem Wagen enthaltenen
Wasservorrat bei stehendem oder langsam bewegten Wagen gewaschen werden können.
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können unmittelbar an der Vorderseite des Wagens angeordnet sein.
Vorteilhaft weisen die Düsen eine flache Bodenplatte und eine gegen diese gekrümmte obere Platte auf, welche letztere vermittels Schrauben ersterer genähert und von ihr entfernt werden kann, um den Querschnitt des ausfliessenden Wasserstreifens nach Bedarf zu ändern. Kin an der Deckplatte befestigter Dichtungsstreifen aus Leder oder Kautschuk,
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solcher Weise auf die Strassenoberfläche auftrifft, dass es scheuernd auf die Strasse wirkt, so dass der Schmutz, welcher von der Strassenoberfäche entfernt wird, vorwärts und seit- wärts gebracht wird, bis er den Rinnstein erreicht, worauf er durch den Abzugkanal abfliesst.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Strassenreinigungswagen mit einem unter Druck stehendes Wasser enthaltenden lIehaItor mit vorwärts und seitwärts gerichteten Ausströmdüsen, dadurch gekennzeichnet,
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einen Hahn öffnet, welcher Druckluft durch ein l'ohr zu einer Signalpfeife oder einem optischen Signal strömen lässt und hei weiterem Sinken des Wasserspiegels einen zweiten Hahn öffnet, wodurch Wasser auf den Wagenlenker gespritzt wird.