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Vorrichtung zur Verteilung des Gasstromes bei Gasfernzündern.
Mit der im Stamm-Patente Nr. 18475 beschriebenen Vorrichtung zur Verteilung des Gasstromes bei Gasfcrnzündern kann auch eine gruppenweise Speisung von Gaslampen hergestellt werden. Bei älteren bekannten Anordnungen zur gruppenweisen Speisung von Gaslampen, bei denen jeder Brenner eine Verteilungsvorrichtung erhält, besitzen die Abschlussscheiben der Fernzünder der verschiedenen Lampengruppen Bohrungen von ungleicher
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Löcher haben.
Bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Anordnung ist dies jedoch unnötig, da die in dem Stann-Patent Nr. 18475 beschriebene Hohltrommel H es zulässt. für alle feststehenden Ventilkörper K aller Lampengruppen eine gleiche Anzahl von Gas- durchlässon und für alle le Hohltiommeln H aller Lampengruppen eine andere gleiche
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achtundfestschendeKörpermitzweiLöchernverwendetwerden.
Fig. 1 stellt die Verteilungsvorrichtung des Stamm-Patentes im Schnitt dar ; K ist
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Fig. 3 zeigt die Schleifseite der Ventilkörper K der für eine längere Brenndauer bestimmten Lampengruppe I mit Bohrungen auf Teilstrich 1 und auf Teilstrich 7. Fig. 4 zeigt die
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auf Teilstrich 1 und auf Teilstrich 6.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Für den Fall, dass bei beiden Brennergruppen die Bohrungen auf Teilstrich 1 der Ventilkörper K und der Hohltrommeln H zusammpnfallcn, ist der Gasfluss zu der Brennergruppe 1 mit Ventilkörpern gemäss Fig. 3 freigegeben, da auch die Bohrungen 7 sich decken, während das Gas zu der Brennergruppe 11 mit Ventilkörpern nach Fig. 4 abgesperrt ist, weil im Teilstrich 6 der lIohltrommel keine Bohrung vorhanden und folglich die Verbindung zwischen dem Trommelinneren und der Bohrung im Teilstrich 6 des Ventilkörpers K unterbrochen ist.
In dieser Stellung befinden sich die Uohltrommeln zur Nachtzeit, wenn der Betrieb der Brennergruppe 1 aufrecht erhalten, derjenige der Gruppe 11 aber eingestellt werden soll.
Die Drehung bezw. Fortschaltung der Hohltrommeln aller Lampengruppen erfolgt in üblicher Weise gleichzeitig und um dasselbe Mass (g Teilstrich) in Richtung des Pfeiles
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mehr mit den Teilstrichen : 1, 7 der Ventilkörper K zusammenfallen, keine Bohrungen vorgesehen sind. Auch der Gaszufluss zur Brennergruppe 11 bleibt bei dieser Fortschaltung
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strich 12 der Trommeln, der nunmehr mit dem Teilstrich 1 der Ventil körper sich deckt, keine Bohrung vorhanden ist. Der Gaszufluss zu beiden Brennergruppen ist also gesperrt. In dieser Stellung befinden sich die Trommeln zur Tageszeit.
Bei weiterer Fortschaltung der Brennergruppe 1 fallen die mit Bohrungen versehenen Teilstriche 11, 5 mit den Teilstrichen 1, 7 der Ventilkörper K zusammen, so dass der Gaszunuss freigegeben wird ; dasselbe geschieht auch bei den Brennern der Gruppe II, indem die Bohrungen 11, 4 der Hohltrommeln mit den Bohrungen 1, 6 der entsprechenden Ventil- körper K zusammenfallen. Beide Brennergruppen werden also gespeist. Diese Einstellung der Ilohltrommeln erfolgt zur Abendzeit.
Bei weiterer Fortschaltung der Hohltrommeln wird stets aufeinander folgend der Gaszufluss zur Brennergruppe 1 freigegeben, gesperrt und wieder freigegeben, bei der Brennergruppe 11 hingegen gesperrt und freigegeben.
In der vorbeschriebenen Einrichtung und Lochanordnung liegt ein grosser Vorteil für die Herstellung der Ventile, indem nicht nur für alle Lampengruppen gleichartig gebohrte Hohltrommeln H, sondern auch gleichartig gebohrte Körper K verwendet werden können.
In der Praxis werden zweckmässig alle Körper K auf Teilstrich 1, 6 und 7 gebohrt ; die Löcher 6 und 7 werden dann mit Gewinde versehen ; es wird dann je nach Erfordernis das Loch 6 oder 7 mit einem kopflosen Schräubchen verschlossen, welches ein wenig unter der Schleiffläche zurücksteht.