AT19413B - Kuvertverschließmaschine. - Google Patents

Kuvertverschließmaschine.

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AT19413B
AT19413B AT19413DA AT19413B AT 19413 B AT19413 B AT 19413B AT 19413D A AT19413D A AT 19413DA AT 19413 B AT19413 B AT 19413B
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AT
Austria
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envelope
carriage
brush
support plate
sealing machine
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Application number
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English (en)
Inventor
Charles James Fancher
Original Assignee
Charles James Fancher
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Description


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  Kuvertverschliessmaschine. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, in welcher   Briefkaverts   aufgestapelt werden, um bei Betätigung der   1\faschilW au   der gummierten Kante angefeuchtet und dann mit dieser Kante gegen das Kuvert zwecks Verschlusses desselben gepresst zu werden. Im allgemeinen besteht die Maschine aus einem Füllschacht, unter welchem in der Querrichtung ein Schlitten bewegt werden kann, der bei seiner Bewegung die Verschlussklappe des Kuverts erfasst und hiebel das unterste Kuvert von dem Füllschacht wegbewegt.

   Dieser Schlitten besitzt eine   Anfouchtovorrichtung,   die bei Bewegung des Schlittens über den gummierten Teil des Kurverts bewegt wird und die   Verschlussklappe   hiebei gegen eine unter Federwirkung stehende Auflageplatte drückt, so dass in der richtigen Weise das Anfeuchten der Gummistreifen erfolgen kann. Durch die weitere Bewegung des Schlittens   wird das Kuvert zwischen   ein oder mehrere Rollenpaare geführt, die die   Verschlussklappe   fest gegen den übrigen Teil des Kuverts pressen. 



   Auf den Zeichnungen veranschaulicht Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht der Maschine vom hinteren   ans gesehen, während Fig.   2 einen Schnitt nach   Linie 2-2   der Fig. 3 
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   Schnittansicht   durch einen Teil der Maschine. Fig. 5 zeigt in ähnlicher Weise wie in Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Maschine. 
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 angeordnet sind. Die beiden Winkelstücke 15 sind an den Seitenteilen befestigt, während die   WinkelstUcko 16   in   wagorechtor   Ebene zu gleiten vermögen, um diese   Behälter   je nach (tor Grösse des Kuverts einstellen zu können.

   Die   Winkelstücke JC ruhen desha ! b   auf den Führungsstangen 17 auf, die an den feststehenden Winkelstücken 15 befestigt sind, wobei 
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 stehen untereinander durch die drehbare   Welle 19   in Verbindung, die gleitbar an der Rückseite der Winkelstücke 16 angebracht ist und mit Zahnrädern 20 ausgestattet wird, die in die Zähne 17a der Stangen 17 eingreifen. Durch Drehung der geriffelten Scheibe 21 wird die Welle 19 gedreht und hiedurch kann man die Winkelstücke 16 in der angegebenen Weise einstellen. In dem die Kuverte aufnehmenden Behälter ist eine Beschwerungsplatte 22 vorgesehen, welche die Kuverte. nach unten drückt. Vom hinteren Ende des Aufnahmebehälters aus führt eine Platte 23 nach der oberen Querstange 12, so dass die später erläuterten Innenteile der Maschine durch diese Platte verdeckt werden.

   Unterhalb des Aufnahmebahälters ist der Schlitten 24 angeordnet, der an den Seiten Ansätze   24'besitzt   (Fig. 1), die durch Schlitze 10 in den Seitenwandungen 10 der Maschine herausragen und somit zur Führung des Schlittens in wagerechter Ebene dienen. Der Schlitten 24 besitzt einen nach rückwärts vorstehenden Ansatz 24b (Fig. 4), der sich für gewöhnlich gegen die 

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 Unterseite des untersten. Kuverts anlegt und bei der Rückwärtsbewegung des Schlittens zwischen Verschlussklappe des Kuverts mit letzterer selbst eingreift, um hiedurch das unterste Kuvert mitzunehmen, wie aus der punktierten Stellung des Schlittens nach   Fig. 4   hervorgeht.

   Um die aufgestapelten Kuverte während der Rückwärtsbewegung des Schlittens am vorderen Ende zu unterstützen, sind die Winkelstücke 15 am Unterende mit rechtwinklig abgebogenen Teilen   15"   ausgestattet (Fig. 4). An den Ansätzen 24'des Schlittens 4 sind die Glieder 25,26 (Fig. 1 und 3) angelenkt, von denen das Glied 25 mit einem Kettenrade 27 verbunden ist, das durch eine Kette 28 mit dem Kettenrade 29 in Eingriff steht. 



  Letzteres Rad sitzt auf der   Welle 30,   die quer zur Maschine direkt unterhalb der Platte 23 angeordnet ist und eine Handkurbel 31 trägt, so dass durch deren Drehung das Kettengetriebe in Bewegung gesetzt worden kann. Seibstverständlich könnte man die Maschine auch durch einen Motor antreiben. Das Kettenrad 27 sitzt auf der Welle   32,   die quer durch die Maschine   hindurchführt   und an dem einen Ende eine Kurbel 33 trägt ; letztere ist mit dem Glied 26   verbunden.   Bei einer Drehung der Handkurbel 31 kann somit der Schlitten 24 rückwärts und vorwärts bewegt werden. An der Stange 11 ist das   WU88orrescrvoir,     M   beispielsweise mit Hilfe der federnden Klammern 35 befestigt (Fig. 4). 



  Dieses Reservoir besitzt nach   rückwärts   zu einen Ansatz 34a, in welchem ein Schwamm oder sonstiger   w8sseransaugender Körpl'r   36 eingesetzt ist. Dieser Körper ragt aus der Wandung des Reservoirs und feuchtet eine Bürste 38 an, die an der Welle 37 vorgesehen ist. Letztere ist in Ansätzen 24e des Schlittens gelagert. Die Welle 37 besitzt auch ein Zahnrad 39, welches in Eingriff mit der feststehenden Zahnstange 40 steht. Bei Verschiebung des Schlittens 24 wird durch dieses Zahnradgetriebe die Bürste 38 mit der
Welle 37 gedreht und feuchtet hiebei die gummierten Teile der Verschlussklappe des Kuverts an. In den Armen   ;'00 der Seitenteile 10   der Maschine ist eine   Scbwingwelll'41   gelagert 
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 Schlittens anschlagen kann.

   Der   Hebe !   56 ist bei   5f ? (Fig.   3) an dem Schlitten 24 drehbar gelagert und wird in der in Fig. 4 veranschaulichten Stellung durch die Feder 57 gehalten. 



  Durch den Hebel 56 wird bei der Bewegung des Schlittens 24 die Auflageplatte 45 mitgenommen, so dass sie um die Welle 41 in einem Kreisbogen schwingt. Durch diese Bewegung kommt allmählich der Zapfen 24'ausser Eingriff mit dem Hebel   56,   wodurch 
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 bis sie sich gegen den Schlitten 24 anlegt. Diese Auflageplatte dient dazu, sich gegen die Aussenseite der Verschlussklappe der Kuverts anzulegen, um diese Klappe vor Beginn der Einwirkung der Pressrellen gegen das Kurvert zu drücken. Direkt hinter den Winkel- 
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 Wolle wird durch die Feder 48 in die in Fig. 4 veranschaulichte Stellung gedrückt, so dass die Platte 47 vorhindorn kann, dass mehr als ein Kuvert auf einmal von dem Stapel wegbewogt wird. 
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 sind mit Zahnrädern 53,54 ausgestattet, die in Eingriff mit dem Zahnrad 55 der Welle 32 stehen. 



   Nimmt man an, dass sich die verschiedenen Teile der Maschine in der in Fig. 4 veranschaulichten Lage befinden, so wird durch die Rückwärtsbewegung (nach links) des Schlittens 24 die Bürste 38 ausser Berührung mit dem Schwamm 36 kommen, während der Ansatz 24b des Schlittens unter die Verschlussklappe des Kuverts gelangt. Gleichzeitig stösst der Hebel 56 gegen den Zapfen   450.   der Auflageplatte 45, so dass auch diese Platte mit dem Schlitten bewegt wird. Das unterste Kuvert wird bei dieser Bewegung des Schlittens unter der Anschlagplatte 47 herausbewegt, wobei die Bürste 38 bei ihrer fortgesetzten Drehung mit dem gummierten Teil der Verschlussklappe des Kuverts in Berührung 

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 kommt und somit diesen anfeuchtet.

   Sobald dieses geschieht, stösst die Bürste die Auflage-   platte nach rückwärts und nach unten, so dass letztere nicht mehr in Berührung mit dem Schlitten steht. Diese Platte wird infolgedessen die Verschlussklappe des Kuverts fest   gegen die Bürste pressen, bis schliesslich die erwähnten Teile die in Fig. 4 punktiert veranschaulichte Lage einnehmen. In diesem Augenblick wird das verschobene Kuvert von den Rollen 49, 49a erfasst werden.   Die Bürste 3B kommt   dann ausser Berührung mit der 
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 werden. Die Bewegung des Schlittens 24 erfolgt dann in umgekehrter Richtung, wobei sich auch die Bürste 88 in der umgekehrten Richtung dreht und hiebei die Auflageplatte 45 wieder in Eingriff mit dem Schlitten 24 gelangen kann.

   Der Schlitten bewegt sich weiterhin in die 
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 Bürste   88   wieder in Berührung mit dem Schwamm   36   gelangen kann. 



   In Fig. 5 ist eine wichtige   Änderung   der beschriebenen Konstruktion   veranscharlicht.   



  Die Auflageplatte 45b ist dort ebonfalls mittelst der Arme 42a an der Welle   41   an- 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :   t. Kuvortverschtiessmaschino, dadurch gekennzeichnet, dass   durch einen beweglichen Schlitton die   Vorhhtssktappo   des untersten Kuverts eines Kuvertstapels erfasst und von diesem Stapel webewegt wird, wobei der gummierte Teil der Klappe angefeuchtet und dann gegen das   Kuvert angepresst   wird.

Claims (1)

  1. 2. Kuvortvorschliossmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb eines in seiner Grösse verstellbaren, durch Winkelstücke gebildeten Behälters für die Kuvorto ein durch geeignete Getriebe hin und her beweglicher Schlitten (24) vorgesehen ist, welcher mit einem Ansatz bei seiner Bewegung über die Verschtussklappe des untersten Kuverts zwecks Mitnahme desselben greifen kann und bei seiner Bewegung durch ein Zahnradgetriebe die Drehung einer mittelst eines Schwammes angefeuchteten Bürste bewirkt, so dass letztere mit dem gummierten Teil der sich gegen eine schwingbaro Auf- EMI3.4
    3. Kuvertverschliessmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schlitten zur Bewegung des Kuverts ein unter Foderwirkung stehender Hebel (56) vorgesehen ist, welcher bei der Bewegung des Schlittens die an schwingbaren, unter Federwirkung stehenden Armen angebrachte Auflageplatte (45) soweit mitnimmt, dass die Vorschlussklappe des Kuverts sich nach unten biegen kann, um den Zutritt der sich bei der <Desc/Clms Page number 4> Bewegung des Schlittens drehenden Bürste (98) zum gummierten Teil der Verschlussklappe zu ermöglichen, worauf der federnde Hebel die Auflageplatte (45) freigibt und somit diese die Verschlussklappe des Kuverts federnd gegen die Bürste drückt, während dann bei der Weiterbewegung des Schlittens die Bürste die Auflageplatte soweit nach unten bewegt,
    dass das Kuvert ungehindert von den Pressrollen (49, 49 & ) erfasst werden kann.
    4. Kuvertverschliessmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite des Kuvertstapols eine schwingbare, unter Federwirkung stehende Anschlagplatte (47) vorgesehen ist, welche verhindert, dass mehr als ein Kuvert auf einmal von dem Stapel weggenommen wird.
    5. Kuvertverschliessmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte mit Fingern (58) ausgestattet ist, auf welchen eine Anschlagplatte (47a) so lange aufruht, bis ein an dem sich bewegenden Schlitten vorgesehener Ansatz (60) die federnde Anschiagplatto in die Höhe hebt, um hiedurch den Austritt eines Kuverts zu ermöglichen, wobei gleichzeitig die Auflageplatte direkt durch die Anfeuchtbarste aus ihrer Normalstellung geschwungen wird.
    6. Ausführungsform der Kuvertvorschlicssmaschino nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem beweglichen Schlitten eine die Bürste (38) tragende Welle gelagert ist, welche durch ein Zahnrad (39) in Umdrehung gesetzt wird, das bei Bewegung des Schlittens sich auf einer Zahnstange (40) abrollt,
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