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angeklebt werden.
Um eine Verschiebung der vordersten Briefumschläge auf der Plattform 6 beim Aufwärtsgauge der später beschriebenen Platte 14 zu verhindern, ist ein Arm 15 vorgesehen, der mit seinem hinteren Ende bei 16 in einer an der Querschiene 4 angeordneten Stütze 17 drehbar gelagert ist. Der Arm 15 besitzt an seinem vorderen Ende eine Platte 18, die auf den Briefumschlägen
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Briefumschläge in ihrer Lage zu halten. Das rückwärtige Ende des Armes 15 ist umgebogen, so dass der Arm 15 in seiner gehobenen Lage infolge der Reibung zwischen diesem Ende und der Stiitze 17 gehalten wird. In dieser in Fig. 1 strichliert angedeuteten Stellung des Armes kann ein neuer Pack Umschläge auf die Zuführungsplatte 6 gelegt werden.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist ein Pack von Briefumschlägen 19 auf jeder Plattform vorgesehen. Der zuzuklebende Briefumschlag befindet sich zuvorderst auf der oberen Plattform und wird von dieser nach der unteren Plattform 7 gefühlt, wo er als letzter an den daselbst befindlichen Pack angereiht wird.
Die als Klappenöffner dienende vertikal geführte Anhalteplatte 14 J ist oberhalb der Kante 6" der Plattform 6 angeordnet und mit seitlichen Schiebern ausgerüstet, die an den tangen : 21
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sind Puffer 22 angeordnet, die den Schiebern 20 beim Abwärtsgange der Platte 14 als Polster dienen. Der untere mit eitlem Vorsprung 14" versehene Teil der Platte 14 befindet sich stets vor den Briefumschlägen der Plattform 6. Unterhalb der Plattform 7 und ein wenig hinter ihrer Vorderkante ist ein Träger 23 vorgesehen, von dem sich eine Reihe von Anhaltefingern 2. J durch Löcher dieser Plattform und durch Löcher der Querschiene b des Maschinengestelles senkrecht nach oben erstreckt.
Die Enden des Trägers 2. 3 sind durch Stangen 25, die an seitlich sich erstreckenden Bolzen 26 der Schieber drehbar gelagert sind. mit den Schiebern 20 und somit
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Bewegung ausführen müssen. Wenn also die Platte 14 nach oben bewegt wird, befinden sich die Finger 24 in gehobener Lage vor den zwischen den Fingern und dem Schieber liegenden Brief- n schlägen ; sobald die Platte 14 nach unten gedrückt wird, gelangen die Finger ausser Eingriff mit den Briefumschlägen.
Die Träger 1 besitzen vertikale Schlitze 1a, in welchen Stangen vorgesehen sind, die an
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Zweck dieser Platte ist, die Briefumschläge gegen den unteren Schieber zu drücken, wodurch ein Ankleben der befeuchteten Klappen erzielt wird und weiters die Briefumschläge auf der Platt-
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Die eigentliche Befeuchtungsvorrichtung, die die Klappen der Briefumschläge anfeuchtet, besteht aus zwei umgekehrten Trögen 48, die an der Innenseite mit einer Masse 49 aus aufsaugendem Material, wie Filz oder dgl., angefüllt sind. Diese Tröge sind an der Hinterseite der Querstange des Rahmens 50, dessen Arme auf der Welle 45 innerhalb der Gelenke 46 angeordnet sind, an gebracht. Die beiden Tröge der Befeuchtungsvorrichtung sind genügend voneinander getrennt. um den Vorsprung 1411 der Platte 14 vorbeigehen zu lassen, wenn die genannten Teile in dessen Nähe gelangen. Zu dem gleichen Zwecke ist auch die Querstange des Rahmens 50 bei 50a ausgebogen.
An den Lagern für die Welle 45 sind Federn 51 angeordnet, die mit den angrenzenden Teilen des Rahmens 50 in Eingriff treten und bestrebt sind, die Befeuchtungsvorrichtung nach abwärts zu drücken, um einerseits das aufsaugende Material 49 mit der feuchten Masse 10 in in dem Wasserbehälter 9 in Berührung zu bringen und andererseits ein Anleuchten der gummierten Seite der Briefumschlagklappe zu bewirken.
Wenn die Welle 45 vermittelst der Arme 32 und der oben beschriebenen Zwischenglieder samt dem mit ihr verbundenen Befeuchtungsteil nach rückwärts bewegt wird, wird der Rahmen 50 gegen die Wirkung der Federn 51 angehoben. Dieses geschieht mittels einer Stange 52, die mit
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Eine Welle 56, die in den Trägern 1 unterhalb der Plattform 6 gelagert ist. besitzt an den äusseren Enden Kurbelarme 57, die vermittelst Gelenke 58 mit den Druckarmen 28b verbunden sind, u. zw. ist ein jedes dieser Gelenke bei 59 an dem benachbarten Kurbelarm und bei 60 an dein Druckarm angelenkt. In den Trägern 1 ist unterhalb der Welle 56 eine Welle 61 gelagert : an den äusseren Enden dieser Welle sind gebogene Kurbelarme 62 bei 63 mit den Gelenken 64 schwingbar verbunden, die mit ihren oberen Enden gleichzeitig mit den Stangen 2. 5 an den seitlich
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die Kurbelarms 62 und die Gelenke 64 gehalten werden und wobei die schwingbaren Punkte 63 ein wenig hinter der vertikalen Ebene durch die Welle 61 zu liegen kommen.
Da diekurl) elariiie 62 in dieser Stellung an Vorsprüngen an den Trägern 1 anstossen, wird hiedurch eine weitere Be-
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Wenn nun der Handgriff 75 von der in der Fig. 1 gezeichneten Stellung nach der in der Fig. 6 gezeichneten Lage bewegt wird, betätigt der Bolzen 74 den Arm 72, der unmittelbar die Welle 61 in Umdrehung versetzt, so dass die Kurbelarme 62 und die Gelenke 64 freigegeben werden, worauf die Platte 14 und die Finger 24 sich nach unten bewegen. Diese Bewegung findet statt, solange der Bolzen 74 noch mit dem Arme 72 in Berührung ist. Zur selben Zeit werden die Kurbel- arme 57 tod die Gelenke 58 die Druckplatte 30 emporheben und die Arme 32 vermittelst der mit diesen verbundenen Glieder nach innen ziehen.
Die Platte 14 gelangt bei ihrem Niedergang zwischen die Klappe 19a und der Hülle des vorderen Briefumschlages auf der Plattform 6 und drückt vermittels des Vorsprunges 74* die Klappe nach unten. Die Druckplatte 36 hat sich hiebei nach rückwärts bewegt, um mit den Briefumschlägen auf der Plattform 7 in Eingriff treten zu können und um diese an Stelle der zurückgezogenen Finger, die sich vollkommen unterhalb der Plattform 7 befinden, in ihrer Lage zu halten.
Wenn die Arme 32 zurückschwingen, gleiten die Enden der Stangen 52 über die Daumen 53, so dass hiedurch die Befeuchtungsvorrichtung entgegen der Wirkung der Federn 51 von dem in den) Wasserbehälter vorgesehenen aufsaugenden Material abgehoben wird und in weiterem Verlaufe in Berührung mit der gummierten Oberfläche der Klappe 19a kommen kann. Das aufsaugende Material 49 ist durch die Berührung mit dem Material 10 befeuchtet worden. Während der Kückwärtsbewegung der Schieber 40 kommen sie mit den Schiebern 39 in Berührung und bringen die Unterstützungsschiene 41 unter die Klappe 19*.
Durch Weiterdrehung des Handgriffes 75 nach der in Fig. 7 gezeigten Stellung werden die Arme 32 weiter zurückgeschwungen und die Enden der Stange 52 verlassen die Daumen. 53, worauf die Federn 57 unmittetoar die Befeuchtungsvorrichtung auf die gummierte Oberfläche der Klappe 19a drücken, die nun fest zwischen der Befeuchtungsvorrichtung und der Unterstützung 41 gehalten wird. Zu derselhen Zeit wird die Platte 30 noch weiter emporgehoben und die Druckplatte 36 noch stärker gegen die Umschläge der Plattform Î gepresst, so dass hiedurch die Klappen auf die l-rückseiten der Briefumschläge gedrückt werden. Der Bolzen 74 kommt in Berührung mit dem Arm 73 und betätigt ihn.
Dieser verursacht vermittelst der in der Fig. 4 gezeigten Zahnräder eine Umdrehung der Welle 61 und ein Anheben der Platte 14 und der Finger 24.
Die weitere Drehung des Handgriffes 75 nach der in der Fig. 9 gezeigten Stellung verursacht o n Emporheben der Platte 14 nach ihrer höchsten Stellung, u. zw. durch Vermittlung des
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schlitten die genannten Briefumschläge gehalten werden, wenn die Druckplatte wieder nach vorn bewegt wird. In dem Augenblie !., wo der Kreislaut vollkommen beendet ist, gehen die Enden der Stange 52 unterhalb der vorderen Enden der Daumen 53 hinweg, die um ihre Drehzapfen 54 gegen die Wirkung der Federn 55 schwingen, worauf sie an den oberen Kanten der Arme 2 gehalten werden.
Verschiedene Abänderungen in der Form, Grösse und Bauart der verschiedenen Teile der Maschine können hiebei vorgenommen werden, ohne dass das wesentliche Merkmal der Erfindung verändert wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Briefumschlagschliessmaschine mit zwei übereinander angeordneten Plattformen zur Aufnahme der Briefumschläge, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der oberen Plattform in einem Pack aufgestellten, zu verschliessenden Briefumschläge (19) durch eine mit einer Unterstützung (41) für die Klappe des Umschlages zusammenarbeitende Befeuchtungsvorrichtung befeuchtet und hierauf durch einen Schieber (30) zur unteren Plattform (7) geführt werden, worauf das Verschliessen der Umschläge in aufrechter Stellung zwischen zwei gegeneinander drückende Platten (11, 36) erfolgt.