AT19174B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leimmilch aus fertigem, bis zu 100% freies Harz enthaltendem Harzleim. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leimmilch aus fertigem, bis zu 100% freies Harz enthaltendem Harzleim.Info
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leimmilch aus fertigem, bis zu 100% freies Harz enthaltendem Harzleim.
Es ist eine bekannte Tatsache, dass die Herstellung von Leimmilch aus Harzseife, d. h. eine Emulsion der Harzseife mit heissem Wasser umso schwieriger wird, je mehr freies Harz in der Harzseife enthalten ist. Es entstehen hiebei, wenn das Wasser nicht heiss genug ist und die Untermischung keine energische, leicht Ausscheidungen von Rohharz, welche zu Verlusten führen und den Leim unverwendbar machen können. Die vorliegende Erfindung
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Gegenstand, wodurch es ermöglicht wird, Harzseife mit höchstem Gehalt von freiem Harz mittelst heissen Wassers zur Emulsion zu bringen. Dies ermöglicht es dem Papierfabrikanten, einen Harzleim bis zu 60/0 Alkali gekocht tadellos zu emulgieren.
Die fertige Leimmilch zeigt darin auch die Eigentümlichkeit, dass sie in wenig Stunden selbst den feinsten Schmutz absetzt, so dass selbst aus den geringwertigsten Harzmarken reiner Leim entsteht.
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ständig Wasser zugeleitet worden kann, entnommen. Auf diese Weise entsteht eine starke Bewegung des Leimwassers, wodurch die Emulsion noch verstärkt wird. Nach Beendigung dieses Prozesses wird das Leimmilchgefäss mit kaltem Wasser vollgefüllt. Die Temperatur beträgt dann nur noch ca. 25-300 ('und die Leimmilch ist entweder zur baldigen Ver- wendung oder zur Überführung in fernere Reservoire behufs Absetzenlassens von Schmutz und Unreinheiten fertig.
Her Erfolg dieses Verfahrens zeigt sich darin, dass die Leimgefässe vollk0l4. men rein bleiben, da kein Harz ausgeschieden wird. Der nach einigen Stunden ab- gesetzte Schmutz kann ausgekehrt oder ausgespritzt werden.
Die zur Ausübung des Verfahrens nötige Vorrichtung ist auf der Zeichnung in
Seitenansicht dargestellt. Die zur Entleerung kommenden Harzseifenfässer a ruhen auf dem Harzseifen-Vorratsbehälter b. Von der Dampfleitung c führt eine Abzweigung d in den Behälter b, um daselbst als Heizschlange zu enden. Die Heizschlange hat den Zweck, die Harzseife nur soweit warm zu halten, dass diese gut nach dem Messgefäss e fliessen kann. In letzterem erfolgt noch eine weitere Erwärmung durch das Heizrohr f, welches gleichfalls von der Dampfrohrleitung c ausgeht. Befindet sich die jeweils benotigte Harz- seifenmenge in dem Messgefäss e, so wird der gleichfalls an die Dampfleitung c an- geschlossene Dampf-, Wasser-, Strahl- oder MIschapparat g geöffnet und die Harzseife letzterem zugeführt.
Das unterhalb e bei dem Buchstaben 9 an den Strahlapparat an- schliessende gekrümmte Rohr dient zur Zuführung des heissen Wassers zu dem Strahl- I apparat 9 und ist gemäss der Zeichnung zu dem Leimbottich h geführt, kann aber auch
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mit einem besonderen Gefäss, welches auf der Zeichnung nicht skizziert ist, verbunden werden. Der hier direkt zuströmende Dampf erhöht die Temperatur des Gemisches von Harzleim und Wasser, falls letzteres auf 75-800 C erhitzt worden war, bis auf ca. 1000 C ;
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ein Absetzen der nunmehr gewonnenen Leimmilch ausgeschlossen ist. Man lässt letztere nun in die Leimreservoire i laufen, von wo aus sie durch die Rohrleitung k den Messgefässen der Holländer zugeführt wird.
Es ist ersichtlich, dass an Stelle des Dampfstrahlgebläses auch entsprechend konstruierte Pumpen, Gebläse etc. Verwendung finden können.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Leimmilch aus fertigem, bis zu 1000/0 freies Harz enthaltendem Harzleim, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgewärmte Harzleim unter gleichzeitiger direkter Zuführung von Dampf und heissem Wasser unter Druck und Temperaturerhöhung innerhalb eines Strahlapparates zerstäubt, gelöst und gemischt wird zwecks Bildung einer sich nicht absetzende Leimmilch-Emulsion.
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Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, bestehend aus einem Strahlapparat (g), dem aus besonderen Gefässen Harzleim, Wasser und Dampf zugeführt werden und der als Verbindung der einzelnen Gefässe mit dem Lösegefässe dient. EMI2.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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