AT18784B - Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von Treibriemen. - Google Patents

Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von Treibriemen.

Info

Publication number
AT18784B
AT18784B AT18784DA AT18784B AT 18784 B AT18784 B AT 18784B AT 18784D A AT18784D A AT 18784DA AT 18784 B AT18784 B AT 18784B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
belt
engaging
drive belts
pulley
arms
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Johann Kuyk
Original Assignee
Karl Johann Kuyk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Johann Kuyk filed Critical Karl Johann Kuyk
Application granted granted Critical
Publication of AT18784B publication Critical patent/AT18784B/de

Links

Landscapes

  • Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?     18784.     KARL JOHANN KUYK IN   MONT ST.   AMAND-LEZ-GAND   (BELGIEN). 



   Vorrichtung zum Ein-und Ausrücken von Treibriemen. 



   Die bisherigen Einrichtungen zum Ein- und Ausrücken von Treibriemen hatten den Nachteil, dass entweder, wie bei den gewöhnlichen   Riemengabeln, beide Ränder   des betreffenden Riemens stark angegriffen und beschädigt wurden oder doch mindestens einer der   Rander, wie   bei jenen Vorrichtungen, bei denen der Riemen mittels geeigneter Spannrollen auf die   Riemschcibe   geleitet und durch einen gegen den Riemenrand drückenden Arm wieder ausgerückt wird. 



   Die Abnutzung der seitlichen Riemenrader war bei den bisherigen Vorrichtungen   um   so grösser, je   grosser die Riemenspannung,   die Laufgeschwindigkeit und die zu übertragende Antriebskraft war. Bei   Übertragungen   grösserer   Antriebskräfte   erforderte das   Ein- und Ausrücken   der Treibriemen mit den bisherigen Vorrichtungen einen bedeutenden Kraftaufwand und war oft nur schwer und langsam zu bf-werkstelligen, da die zur Verschiebung der Riemengabel notwendige Kraft von der   bedienenden Person ausgeübt werden     musste, wenn   nicht besondere mechanische Vorrichtungen zur Erleichterung des Ein- und 
 EMI1.1 
 Stelle hin zu gleiten zwingt, nach der er gebracht werden soll, d. h.

   beim   Einrücken von   der Los-auf die Festscheibe und umgekehrt beim Ausrücken von dieser auf die   Losscheibe.   



  Weder bei der Einrück- noch bei der Ausrückbewegung werden die seitlichen   Mander   des Riemens von der Vorrichtung berührt und daher auch in keiner Weise abgenutzt. 



   Ferner gestattet die vorliegende Vorrichtung das Ein- und Ausrücken der Riemen, auch solcher, die grössere Arbeitskräfte übertragen, mit verhältnismässig geringem Kraft- 
 EMI1.2 
 seitliche Verschiebung des Riemens selbsttätig infolge der Wirkung der schiefen Ebene und des   Riemenzuges   erfolgt. 



   Auf der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform in der   Vorderansicht,   während Fig. 2 eine Seitenansicht derselben darstellt. Die beiden Arme 8 und 9 (Fig. 1 und 2) sind an einem oberhalb der Riemscheiben befindlichen Rahmen 1 angebracht. Diese Arme sind um die   Zapfen 2 bezw.   3 derart drehbar, dass sie auf die ebene Fläche des Riemens zur Wirkung gelangen. Einer der Arme, 9, ist etwas   oberhalb des anderen Armes   gelegen, damit die   beiden Arme ungehindert bewegt   werden können.

   Wenn man beispiels : weise an dem zum Einrücken dienenden Arm 9 mittels des daran befindlichen Handgriffes 11 zieht und den Arm nach dem auf der Losscheibe 17 laufenden Riemen bewegt, lässt man den Riemen auf den Arm 9 herabgleiten, bis er gegen den Drehzapfen 3, d. h. auf die Festscheibe zu liegen kommt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Es ist eine grössere Anzahl solcher Zapfen 2 und 3 angeordnet'und je nachdem man die Arme 8 und 9 auf die näher oder entfernter von der Riemscheiben gelegenen Drehzapfen aufbringt, dienen die letzteren zur Bewegung von Riemen verschiedener Spannunggrade. Auf den Armen 8 und 9 sind zur Verhinderung einer zu grossen Verschiebung des Riemens Anschläge 10 vorgesehen, die entweder, wie in der Zeichnung dargestellt, oberhalb der Drehzapfen oder auf den Handgriffen 11 oder endlich an beiden Stellen angebracht sind. Um jegliche Abnutzung bei etwa eintretendem Anlegen des Riemens gegen die Anschläge 10 zu vermeiden, können die Anschläge mit einer auf ihnen lose drehbaren Kappe versehen sein. Die Arme 8 und 9 können übrigens zu demselben Zweck mit ähnlichen Kappen oder Hülsen versehen sein. 
 EMI2.1 
 aufgepresst.

   Um zu'verhindern, dass durch unvorsichtige Handhabung der Riemen über die Riemscheibe hinaus verschoben wird, sind in den Muffen 4 und 5 Aussparungen 19 und ferner am Rahmen befestigte, denselben entsprechende Zapfen 7 vorgesehen, wodurch die Drehung der Arme 8 und 9 begrenzt wird. 



   Die zum Ein-oder zum Ausrücken dienende Handhabung der Arme 8 und 9 geschieht teils unmittelbar mit der Hand durch Einwirkung auf die Arme, teils mittels irgendeiner durch die Anordnung der Maschinen bedingten mechanischen Vorrichtung beliebiger Art, die   natürlich   auch durch die Lage des Ortes, der dem mit der Bedienung betrauten Arbeiter 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Ein-und Ausrücken von Treibriemen, dadurch gekennzeichnet, dass für die Voll-und Leerscheibe je ein an der inneren Breitseite des Riemens anliegender, mit einer glatten Hülle umgebener Ausrückhebel (8, 9) derart um einen ausserhalb der anderen Scheibe befindlichen Bolzen (2, 3) drehbar gelagert ist, dass der Riemen bei Drehung des Hebels mit seiner inneren Breitseite längs desselben von einer auf die andere Riemscheibe gleiten muss, wobei ein Abgleiten des Riemens durch auf den Hebeln angebrachte Anschläge (10) ausserhalb der Riemscheiben verhütet wird.
AT18784D 1903-01-20 1903-01-20 Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von Treibriemen. AT18784B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT18784T 1903-01-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT18784B true AT18784B (de) 1905-01-10

Family

ID=3522961

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT18784D AT18784B (de) 1903-01-20 1903-01-20 Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von Treibriemen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT18784B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2058858A1 (de) Hebezeug-Zange
AT18784B (de) Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von Treibriemen.
DE150968C (de)
DE3615328C2 (de) Überlastsicherung für die Vorschublängsbewegung der Greiferschienen von Transferpressen
DE571186C (de) Reibschienenhammer
DE527173C (de) Durch einen Fuehlfinger gesteuerte Vorrichtung zum schnellen und Iangsamen Heben desStapeltisches
DE237821C (de)
DE541446C (de) Einrichtung zum Heben, Senken und zum Kippen eines Wagens, Kuebels o. dgl.
DE513908C (de) Ausrueckbarer Stoffschieber an Naehmaschinen
DE694805C (de) Gewichtsausgleich fuer aufklappbare Apparatedeckel
DE373618C (de) Tischantrieb fuer Werkzeugmaschinen mit geradliniger Hin- und Herbewegung und schnellem Ruecklauf, insbesondere fuer Hobelmaschinen
DE617638C (de) Bewegliches Wehr mit Aufsatzklappe
DE593596C (de) Ein- und Ausrueckvorrichtung fuer Reibungskupplungen von Pressen, Scheren u. dgl.
DE1750976C (de) Antrieb fur Ventile, Schieber od dgl mit Elektromotor, Handrad und Dreh momentbegrenzung
DE641547C (de) Ortsveraenderliche Hebebuehne fuer Fahrzeuge
AT152790B (de) Aufspulvorrichtung.
DE240553C (de)
DE705906C (de) Rotierendes Werkzeug
DE902812C (de) Antrieb von Spannwerkzeugen
AT43003B (de) Rechenmaschine mit Einstellrädern von veränderlicher Zähnezahl und mit einem verschiebbaren Zählwerkschlitten.
DE1088384B (de) Pressluftbetaetigte Handschleifmaschine
DE414373C (de) Presse, Schere o. dgl. mit zwei gleichzeitig gegeneinander bewegten Werkzeugen
DE201403C (de)
DE542373C (de) Vorrichtung zur fortlaufenden Pruefung von Garn o. dgl. auf Festigkeit
DE536689C (de) Vorrichtung zum Schalten der verschiedenen Gaenge bei Werkzeugmaschinen