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Österreichische PATENTSCHRIFT 17507.
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UND WILLIAM ARTHUR BALMER HEEREY IN COLOMBES (FRANKREICH).
Wechselgetriebe.
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Wechselgetriebe, bei welchem das Wesentliche in einer Einrichtung besteht, die es ermöglicht, die jeweilig nicht in Eingriff mit dem Triebwerk stehenden Räder still zu setzen. Hiedurch wird der Wirkungsgrad des Motors beträchtlich erhöht, weil alle unnötige Reibung vermieden wird. Ferner wird die Haltbarlceit des Getriebes infolge der Ausschaltung des Leerlaufes der nicht arbeitenden Räder erhöht.
Auf den beigefügten Zeichnungen ist eine Anführungsform des neuen Wechselgetriebes dargestellt, welches drei verschiedene Geschwindigkeiten für das Vorwärtsfahren und eine Geschwindigkeit für das Rückwärtsfahren zulässt. Es zeigt Fig. 1 einen Grundriss bei teilweise vorgenommenen Schnitt, Fig. 2 einf Seitenansicht und Fig. H einen Schnitt nach A-A der Fig. 1.
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mittels eines geeigneten Mechanismus die Wagenräder an. Die Welle f t. rägt an ihrem inneren Ende ein Zahnrad b. Der nach inne liegende Teil dieser Welle ist mit einem Schlitz versehen, in welchem sich ein keilähnlicher Kupplungsteil i in der Längsrichtung der Achse e frei verschieben kann.
Eine in jenem Schlitz angeordnete Feder j wirkt gegen den Teil i und ist bestrebt, denselben gegen die Welle 9 zu drücken. Auf der Welle ! I sind zwei Zahnräder A'und von verschiedenen Durchmessern befestigt. In der Nabe des Zahnrades k oder in dem Ende der Welle 9 ist ein dem Kuppelteil i gegenüberliegender Ausschnitt vorgeschen, welcher das Kupplungsstück aufnimmt, wenn dieses unter der
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des Kupplungskeites benutzt werden.
Auf einer Platte e', welche den Boden der unteren Hälfte a des Gehäuses bildet,
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gekehrte Bewegung ergibt.
Für die Ein- und Ausrückung des Kupplungsteiles dient folgende Vorrichtung : Auf dem Rahmen v sind zwei kleine Säulen f'und g'angeordnet, welche an ihren oberen Enden ein Querstück h' tragen. Gegen dieses stützt sich ein Hebel i', welcher an dem Gehäuse bei j1 schwingbar befestigt ist und dessen freies Ende gegen einen Bund k'des Kupplungsstückes I drückt, so dass letzteres unter dem Einflusse der gespannten Feder j gehalten wird,.
In dem Teil h'befindet sich ein Ausschnitt h2 in solcher Anordnung, dass er bei der Verschiebung des Rahmens v im geeigneten Augenblicke den Hebel i'freigibt, wodurch dieser zurückfährt und der Kupplungsteil i unter dem Einflusse der Feder j sich vorwärts bewegt und in die Aussparung des Zahnrades k oder in das Ende der Achse 9 desselben greift, wodurch die Wellen e und g gekuppelt werden, so dass, wie erwähnt, die höchste Geschwindigkeit erreicht wird. Zum Feststellen des Gleitrahmens v in seinen verschiedenen Stellungen dient folgende Einrichtung :
Der Rahmen t, ist an seiner unteren Seite mit Nuten q'versehen, u. zw. mit so vielen, als verschiedene Stellungen desselben vorhanden sind.
In der Bodenplatte e'des Gehäuses ist eine mit einem Gleitkeil m'versehene Gleitstange l'gelagert, welche vermittels eines doppelarmigen Hebels t, einer Gleitstange y und einer Gabel x mit dem beweglichen Teil f der Kupplung in Verbindung steht. Durch auf eine irgend geeignete Weise erfolgendes Verschieben der Gleitstange l'kann deren Gleitkeil m'mit irgendeiner der Nuten q'in Eingriff gebracht werden, wodurch der Rahmen v in der dieser Nut entsprechenden Stellung festgestellt ist. Der Gleitkeil m'muss derart an der Stange l'angeordnet sein, dass beim Verschieben des Kupplungsteiles f behufs Entkupplung der Gleit- kcii ssn nicht eher ausser Eingriff mit dem Rahmen v gelangen kann, bevor nicht die Entkupplung vollständig erfolgt ist.
Die Bewegung des Gleitrahmens kann von dem Fahrersitz des Wagens aus mittels eines einzigen Hebels erfolgen, welcher z. B. durch ein Schwingstück n'oder eine andere
Vorrichtung betätigt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wechselgetriebe für stumpf aneinander stossende Wellen, gekennzeichnet durch ein Gleitstück (v) mit drei, mit den entsprechenden Triebrädern (k, ! bezw. h) der ge- triebenen und der treibenden Welle in Eingriff zu bringenden Sätzen von Wechselrädern, von denen der eine Satz (o, p) etwa in der Mitte des Gleitstückes und die beiden anderen
Sätze (m, u und q, ', s) zu den Enden desselben derart angeordnet sind, dass durch Ver- schieben jenes Gleitstückes dz u. zw.
bis zur Beendigung seines Weges, in der einen oder anderen Richtung, eines der aussenliegenden Wechselrädersätze unter Ausschaltung des anderen, aussenliegenden und des mittleren Wechselrädersatzes, dagegen durch nur teil- weises Verschieben des Gleitstückes aus einer seiner Endstellungen der mittlere Wechsel- rädersatz unter Ausschaltung der beiden aussenliegenden Wechselrädersätze zum Eingriff gelangt.
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