AT167337B - Tafelbauweise - Google Patents

Tafelbauweise

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AT167337B
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Ferdinand Froestl
Franz Thurn
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Ferdinand Froestl
Franz Thurn
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  Tafelbauweise 
Die Erfindung betrifft eine Tafelbauweise mit Raumhöhe erreichenden Tafeln, welche zu geschlossenen Wänden stumpf aneinandergestellt und an einem tragfähigen Rahmen-oder Fachwerkbau befestigt sind. 



   Gemäss der Erfindung wird eine im Aufbau besonders einfache, in der Wärmedämmung ausgezeichnet wirkende und im Materialaufwand äusserst sparsame Wandung dadurch gebildet, dass aus einer auf Querleisten befestigten Lage Brettern und einer darauf aufgebrachten Wärme- 
 EMI1.1 
 zwei Wandschichten, nämlich einer Aussen-und einer Innenwandschicht, unter Zwischenschaltung eines Luftspaltes in einen eventuell rundumlaufenden Falz eines die ganze Hauswand umfassenden tragfähigen Rahmen eingesetzt sind, wobei die Tafeln der einen Schichte gegenüber den Tafeln der anderen Schichte mit den Stossfugen versetzt und miteinander zu einer starren tragfähigen Wandung an mehreren Punkten verbunden sind. 



   In der Zeichnung ist eine nach der erfindunggemässen Bauweise hergestellte Wandung veranschaulicht, u. zw. ist die Wand in den Fig. 1 und 2 in zwei verschiedenen Massstäben im Vertikalschnitt dargestellt. Aus der Fig. 3 ist ein Wandteil im Schaubild veranschaulicht. 



   Die Tafeln bestehen aus einer Lage vertikal nebeneinander in einer Ebene angeordneter Bretter   1,   welche mit mehreren Querleisten 2 zu einer starren Einheit fest verbunden sind. Auf der ebenen Seite der so gebildeten Tafel ist eine Wärmedämmschichte 3 bretterstark aufgebracht, welche der Tafel eine dichte, mit einer Putzschichte versehene Oberfläche gibt. Diese Tafeln haben beispielsweise das Flächenausmass von   1 m x 2-5 m   ; sie sind daher in ihrer Länge der Raumhöhe angepasst und infolge ihrer Festigkeit vollbelastbar. Die Querleisten 2 stehen oben und unten ihrer ganzen Länge nach vor der Stirnkante der Platte etwas vor und bilden auf diese Weise gleichzeitig eine Falzleiste. 



   Für diese Tafeln ist ein besonderer, eine ganze Wand eines Raumes oder Hauses einnehmender Rahmen 4 aus Beton vorgesehen, welcher in der Fussleiste und in der aufsetzbaren Kopfleiste je eine Nut 5 zum Einstellen der Tafeln besitzt. Diese Nut 5 ist so breit gehalten, dass zwei horizontale Querleisten und eine vertikale Mittelleiste 6 nebeneinander Platz finden. Die Profilbreite des Rahmens 4 entspricht der Wandstärke der aus zwei Schichten, u. zw. einer Aussen-und einer Innenwandschichte, bestehenden Tafelwandung. Beide Wandschichten bestehen aus in einer Ebene stumpf aneinandergeschlossenen Tafeln, welche mit der Dämmschicht nach aussen gekehrt eine sowohl nach innen als auch nach aussen glatte bereits verputzte Fläche bilden (Fig. 3,4).

   Die Tafeln der äusseren Wand- schichte sind gegenüber den Tafeln der inneren
Wandschichte um die halbe Tafelbreite versetzt, so dass keinerlei Wärmebrücken entstehen können.
Zwischen den beiden Wandschichten sind Bretter 6 stehend als Zwischenlage nahe den vertikalen Stossfugen 11 und in der Plattenmitte eingesetzt. Diese Bretter 6 schaffen zusammen mit den Querleisten 2 einen zur Aufnahme der Gas-, Wasser-und elektrischen Installationsleitungen bestimmten Hohlraum zwischen den beiden Wandschichten der als Wärmedämmschichte dient. Die Tafeln der Aussenwandschichte und der Innenwandschichte werden durch geeignete Verbindungsmittel, wie z. B. Schrauben 7, zu einer starren Einheit miteinander verbunden, wobei die Schraubenbolzen sowohl die Querleisten 2 und die Bretter 6 ausser der Bretterlage 1 durchsetzen und die Schraubenköpfe in die Putzschichte versenkt werden.

   Die einzelnen Tafeln der einen Wandschichte können oben und unten an im Rahmen 4 eingebaute Ankerbänder 8 mittels Schrauben 9 befestigt werden. Die oberen Ankerbänder 10 sind nachspannbar im aufsetzbaren Rahmenteil befestigt. Auf diese Weise sind auch der Rahmen und die Tafeln starr miteinander verbunden und bilden eine Einheit. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Tafelbauweise mit Raumhöhe erreichenden Tafeln, welche zu geschlossenen Wänden stumpf aneinandergestellt und an einem tragfähigen Rahmen-oder Fachwerkbau befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer auf Querleisten   (2)   befestigten Lage Brettern   (1)   und einer darauf aufgebrachten Wärmedämmschichte   (3)   bestehende tragfähige Tafeln mit der Dämmschichte jeweils nach aussen gekehrt in zwei Wandschichten, nämlich einer Aussen-und einer Innenwandschicht, unter Zwischenschaltung eines Luftspaltes in einer eventuell rundumlaufenden Nut   (5)   eines die ganze Hauswand umfassenden tragfähigen Rahmens   (4)   eingesetzt sind,

   wobei die Tafeln der einen Schichte gegenüber den Tafeln der anderen Schichte mit den Stossfugen versetzt und miteinander zu einer starren tragfähigen Wandung an mehreren Punkten verbunden sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Tafelbauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafeln der Aussenwandschichte und die Tafeln der Innenwandschichte EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT167337D 1949-07-16 1949-07-16 Tafelbauweise AT167337B (de)

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AT167337T 1949-07-16

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ID=3653833

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AT (1) AT167337B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194551B (de) * 1963-05-22 1965-06-10 Wilhelm Kempf Aus Fertigteilen zusammengefuegte Wandkonstruktion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1194551B (de) * 1963-05-22 1965-06-10 Wilhelm Kempf Aus Fertigteilen zusammengefuegte Wandkonstruktion

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