AT306315B - Stahlskelettbau - Google Patents

Stahlskelettbau

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AT306315B
AT306315B AT250268A AT250268A AT306315B AT 306315 B AT306315 B AT 306315B AT 250268 A AT250268 A AT 250268A AT 250268 A AT250268 A AT 250268A AT 306315 B AT306315 B AT 306315B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Stahlskelettbau mit an Säulen angeschlossenen Primärdeckenträgern und diese verbindenden Sekundärdeckenträgern. Bei den bekannten Ausbildungen dieser Art sind in das Stahlskelett in situ oder unter Verwendung vorgefertigter Platten hergestellte Wände eingebaut. Diese Wände stehen auf den Deckenträgern und diese Deckenträger behindern Wasser-, Gas- und elektrische Installationen, bei welchen die Rohre und Kabel in der Wand verlegt werden müssen. Im Bereich der Wand zwischen den   Deckenträgem   sind bei den bekannten Bauarten Stemmarbeiten erforderlich und im Bereich der Deckenträger bereitet es Schwierigkeiten, diesen auszuweichen, um Installationen, wie beispielsweise Abfallrohre, an den   Deckenträgem   vorbei von einem Geschoss ins andere zu führen. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, diese Nachteile bei einem solchen Stahlskelettbau zu vermeiden und besteht im wesentlichen darin, dass zumindest ein Teil der biegestreifen Primärdeckenträger und bzw. oder Sekundärdeckträger von zwei in Abstand nebeneinanderliegenden und in Längsabständen miteinander verbundenen Trägerteilen gebildet sind, welche zwischen Obergurt und Untergurt Durchbrechungen und zwischen den Verbindungsstellen einen vertikal durchgehenden freien Zwischenraum aufweisen, und dass zumindest ein Teil der Wände als Hohlwände ausgebildet ist, deren Zwischenraum mit dem Zwischenraum zwischen den Trägerteilen vertikal fluchtet.

   Dadurch, dass die Träger aus im Abstand nebeneinanderliegenden Trägerteilen zusammengesetzt sind, und die Wandelemente auf diesen Trägerteilen aufgebaut sind, können über alle Geschosshöhen durchgehende vertikal verlaufende Hohlräume geschaffen werden, welche einerseits die Möglichkeit einer guten Isolierung ergeben und anderseits aber vor allem eine durchgehende Verlegung von Installationsleitungen ermöglichen. Dadurch, dass diese Trägerteile zwischen Obergurt und Untergurt Durchbrechungen aufweisen, ist es ermöglicht, im Fussboden bzw. Deckenbereich verlaufende Installationsleitungen in diese vertikalen Hohlräume einzuleiten.

   Diese Trägerteile sind zweckmässig Fachwerksträger, welche grosse Durchbrechungen zwischen den Stäben aufweisen, und gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind diese Trägerteile als Vierendeel-Träger ausgebildet, welche infolge der vertikalen Stiele, welche Obergurt und Untergurt miteinander verbinden, die beste und einfachste Möglichkeit für die Durchführung von Installationsleitungen ergeben. Vorzugsweise ist hiebei der Hohlraum der Hohlwände über die Durchbrechungen zwischen Obergurt und Untergurt der Träger mit einem von der Fussbodenkonstruktion und der Untersicht der Decke begrenzten Hohlraum verbunden. Hiebei kann die Fussbodenkonstruktion am Obergurt des Deckenträgers aufliegen und die Untersicht am Untergurt der Trägerteile aufgehängt sein.

   Es ergeben sich auf diese Weise auch horizontal verlaufende Hohlräume zwischen Fussboden und Untersicht, welche dadurch, dass die Trägerteile mit Durchbrechungen ausgebildet sind, mit den vertikal verlaufenden Hohlräumen im Zusammenhang stehen. Auch hier ist wieder die beste Verbindung zwischen den vertikal verlaufenden Hohlräumen und den horizontal verlaufenden Hohlräumen bei der Ausbildung der Trägerteile als Vierendeel-Träger gegeben. Es ergibt sich somit ein zusammenhängendes System von durchgehenden vertikalen und durchgehenden horizontalen Hohlräumen, welches für die Verlegung von Wasser-, Gas- und elektrischen Installationen und insbesondere für die Verlegung von Abfallrohren der sanitären Anlagen, alle Möglichkeiten offen lässt.

   Diese Hohlräume können dann mit Glas- oder Steinwolle angefüllt werden, um eine gute   Wärme- und   auch Schallisolierung zu schaffen. 



   Zweckmässig sind Obergurt und Untergurt der aus Vierendeel-Trägern bestehenden Trägerteile von U-Profilen gebildet, welche unter Zwischenschaltung von Distanzstücken miteinander verschweisst sind. Ferner können von der Oberseite des Obergurtes eines Deckenträgers zur Unterseite des Untergurtes des andern Deckenträgers reichende Wandsteher, vorzugsweise aus U-oder C-Profilen, vorgesehen sein. Dadurch, dass diese Wandsteher nur Stockwerkshöhe aufweisen und von der Oberseite des Obergurtes zur Unterseite des Untergurtes reichen, d. h. also nicht in die Zwischenräume zwischen den Trägerteilen der Deckenträger hineinreichen, ist der Vorteil gegeben, dass diese Wandsteher frei ausgerichtet und in eine Flucht gebracht werden können, wodurch sich ohne zusätzliche Massnahme fluchtende Wandflächen erzielen lassen. 



   Ferner ist es vorteilhaft, die Säulen aus I-Profilen aufzubauen, deren Flanschen zur Bildung von Installationshohlräumen zu einem Kastenquerschnitt geschlossen sind. Es ergeben sich hiebei zwischen den Flanschen der 1-Profile senkrechte Kanäle von verhältnismässig grossem Querschnitt, welche zur Unterbringung von Abfallrohren ausgenutzt werden können. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch erläutert. 



   Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen einen Primärträger, wobei Fig. l eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie   III-III   der Fig. l darstellt. Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen einen Sekundärträger, wobei Fig. 4 eine Seitenansicht, Fig. 5 eine Draufsicht und Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 4 darstellt. Weiters zeigen Fig. 7 einen Verlegungsplan der an die Säulen angeschlossenen Primärträger und der an diese angeschlossenen   Sekundärträger, Fig. 8   einen Horizontalschnitt einer Wand und Fig. 9 in grösserem Massstab einen Schnitt durch eine Säule. 
 EMI1.1 
 gleichfalls von   U-Profilen gebildete Stiele-4-miteinander   verbunden sind.

   Die beiden   Vierendeel-Träger     - la   und   lb-sind   unter Zwischenschaltung von von U-Profilen gebildeten   Distanzstücken --5--   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 miteinander verschweisst, so dass zwischen den beiden   Vierendeel-Trägern--la   und   lb-- Hohlräume --6--   entstehen. Mit ihren Enden sind diese von den beiden   Vierendeel-Trägern--la   und lb--gebildeten 
 EMI2.1 
 geteilten Gurten. 



   Wie Fig. 7 zeigt, sind an die Säulen --7-- die Primärträger --1-- angeschlossen und diese Primärträger werden wieder durch die Sekundärträger --8-- unter Bildung eines Trägerrostes verbunden. Auf diesen Sekundärträgern liegen profilierte Bodenbleche-13--, auf welchen der Fussboden aufgebaut wird. 



   Wie Fig. 8 zeigt, sind zwischen den   Obergurten--2--des jeweiils   unteren Primärträgers und den Untergurten --3-- des jeweiligen oberen Primärträgers   Wandsteher--18--aus U-oder   C-Profilen eingesetzt. 



  Diese Wandsteher sind unten mit Winkelblechen --14-- unter Vermittlung von Schrauben--14'-- 
 EMI2.2 
 
Primärträger-l-aufsitzen.--14-- sind mit den Obergurten --2--, beispielsweise durch eingeschossene Bolzen, verbunden. Mit diesen   Winkeln --14-- sind   die Steher --18-- durch Schrauben --14'-- verbunden. Während die Steher --18-- am oberen Ende mittels des   Schraubenbolzens --17-- und   der Klemmplatten --15,16-festgespannt sind, greifen die   Schrauben --14-- in   vertikale Langlöcher ein, um eine statische Überbestimmung zu vermeiden.

   Die Winkel --14-- sind durchlaufend und bilden gleichzeitig einen dichten Abschluss der Verbindung zwischen Fussboden und Wand. 
 EMI2.3 
    --32-- und Untersicht --28-- miteinanderHohlräume--31--können   zur besseren Isolierung mit Isoliermaterial, wie beispielsweise Glas- oder Steinwolle, ausgefüllt werden. 



   Fig. 8 zeigt die Ausbildung bei Aufbau von Wänden auf den Primärträgern. Gegebenenfalls können auch auf den   Sekundärträgern--8--Zwischenwände   in ähnlicher Weise aufgebaut werden, wobei hier auch der Zwischenraum zwischen den beiden Trägerteilen --8a und 8b-- die Verlegung von Installationen ermöglicht. 



   Fig. 9 zeigt in der Draufsicht den Anschluss der Primärträger und der Sekundärträger an eine Säule --7--. 
 EMI2.4 
 
Winkel--34--festgeschweisst,- steht wieder mit den Deckenhohlräumen --31-- über die Durchbrechungen der Sekundärträger --35-- in Verbindung sowie auch mit den Hohlräumen --33-- zwischne den Flanschen der Säulen --7--, welche für die Unterbringung von senkrechten Leitungen ausgenutzt werden können. Diese Hohlräume ermöglichen auch die Unterbringung von Luftkanälen mit sehr grossem Querschnitt. 



   Fig. 9 zeigt eine Mittelsäule. Bei an der Aussenwand angeordneten Säulen --7-- muss nur ein einhüftiger Sekundärträger vorgesehen sein. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Stahlskelettbau mit an Säulen angeschlossenen Primärdeckenträgern und diese verbindenden EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> Obergurt (2,10) und Untergurt (3,11) Durchbrechungen und zwischen den Verbindungsstellen einen vertikal durchgehenden freien Zwischenraum (6,12) aufweisen, und dass zumindest ein Teil der Wände als Hohlwände (18,25, 26) ausgebildet ist, deren Zwischenraum mit dem Zwischenraum (6,12) zwischen den Trägerteilen vertikal fluchtet. EMI3.1 Hohlwände über die Durchbrechungen zwischen Obergurt und Untergurt der Träger mit einem von der Fussbodenkonstruktion und der Untersicht der Decke begrenzten Hohlraum verbunden sind.
    EMI3.2 (2,10) und Untergurt (3,11) der von Vierendeel-Trägern gebildeten Trägerteile (la, lb, 8a, 8b) aus U-Profilen bestehen, welche unter Zwischenschaltung von Distanzstücken (5,9) miteinander verschweisst sind.
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