DE838367C - Verfahren zur Herstellung von Waenden, insbesondere fuer Wohngebaeude und Geschaeftsgebaeude - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Waenden, insbesondere fuer Wohngebaeude und Geschaeftsgebaeude

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DE838367C
DE838367C DEP25047A DEP0025047A DE838367C DE 838367 C DE838367 C DE 838367C DE P25047 A DEP25047 A DE P25047A DE P0025047 A DEP0025047 A DE P0025047A DE 838367 C DE838367 C DE 838367C
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DE
Germany
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wall
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concrete
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DEP25047A
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Gottfried Schindler
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • E04B1/20Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stonelike material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Wänden, insbesondere für Wohngebäude und Geschäftsgebäude
    \acli dem erfindungsgemäßen \"erfahren zur
    llerstelluiig \on Wänden, itisilwsondere für \\%ohn-
    gebä u(le tin<1 (@eschäftsgeliäuKie, werden der
    1 ifihenrichtung %-eriatifen(le. unten und oben offene
    und t@enigstens zuni Teil einen in sich geschlosse-
    nen Querschnitt aufweisende Schaltitigen mit
    min(lesteti; eitlem Innenausbauelement, z. B. einer
    Wandplatte, fest verbunden, zwecks Bildung eitler
    ausgesteiften, transportfälligen Stehwand, so (laß
    nach clvni @er:ctzen dersellKii, also an der Bartstelle,
    durch Ausbetonieren der Schalungen Pfeiler eines
    zti bildenden lletonskelettcs entstehen.
    "1'ransjiortfäliige Stehwände erwähnter Art kön-
    uen in der Werkstatt auf Vorrat hergestellt, nach
    lle(larf transl)orticrt und an (leg Baustelle rasch
    -ersetzt t\,crden: init 1iilfe solcher Wände lassen
    :icli In kurzer Zeit an Bartstellen
    benutzbare Gebäude für die verschiedensten Zwecke aufbauen. Die Aussteifung der Stehwand mittels der Schalungen ermöglicht es, der Stehwand auf verhältnismäßig einfache Weise eine solche Widerstandsfähigkeit zu geben, daß ihre Form auch beim Transport, selbst auf große Strecken, erhalten bleibt. Durch Auffüllen der Schalungen mit Beton wird die Wand an der Baustelle verankert und zugleich durch das entstehende Betonskelett die Festigkeit der Wand, z. B. ihre Tragfähigkeit, erstsprechend erhöht. Dabei kommt man für diese mehr untergeordnete Arbeit der Herstellung eines Betonskelettes an der Baustelle sebbst mit entsprechend wenig Baumaterial aus.; die Schalungen können gegebenenfalls zum Teil oder im ganzen im voraus mit einer Bewehrung ausgestattet werden. Zweckmäßig wird an der Stehwand mindestens ein Teil einer horizontal verlaufenden Schalung vorgesehen, welcher zur Bildung eines die Betonpfeiler vereinigenden Betonunterzuges bestimmt ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren soll beispielsweise an Hand der Zeichnung näher erklärt werden. In derselben sind zwei Ausführungsbeispiele der ebenfalls Gegerestand der Erfindung bildenden `'Fand veranschaulicht.
  • Eig. i zeigt das erste Beispiel im Aufriß; Fig. 2 ist ein waagerechter Schnitt nach .der Linie II-II in Fig. i; Fig. 3 und 4 sind senkrechte Schnitte nach den Linien III-111 und IV-IV in Fig. i ; Fig. 5 zeigt das zweite Beispiel im Aufriß; Fig.6 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 5 ; Fig. 7 und 8 sind senkrechte Schnitte nach den Linien VII-VII und VIII-VIII der Fig. 5.
  • Im ersten Beispiel ist eine rechteckige Wand gezeigt, für deren Herstellung eine ursprünglich volle, zweckmäßig aus einer Sperrholzplatte bestehende Tafel i verwendet ist, die somit in ihrer Ebene und folglich, was besonders wichtig ist, :in Diagonalrichtung eine entsprechende Steifigkeit hat. Die starre Tafel i entspricht in der Länge und Höhe annähernd den vorgesehenen Abmessungen einer verankerten Wand eines Gebäuderaumes, so daß sie sieh an Ort und Stelle leicht in der erforäerlichen Weise anordnen bzw. an andere, ebenfalls nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Wände anfügen läßt. An der einen Seite der Tafel i sind mittels Brettern vier senkrechte Schalungen 2 gebildet, die für sich mit der Tafel i durch ein an ihr aufliegendes Schalungsbrett fest verbunden und mit der Unterkante der Tafel i bündig sind. Zwei Schalungen 2 sind außenseitig mit den Höhenrändern der Tafel i bündig; die beiden andern Schalungen 2 (haben untereinander gleichen Abstand von den beiden äußeren Schalungen, so daß sich im _'Vifriß ein symmetrisches Gebilde :in bezug auf die quer zurTafelebene stehende senkrechte Mittelebene der Tafel i ergibt. Die in bezug auf Fig. i und 2 rechtsseitige äußere Schalung 2 ist auf der dem betreffenden Höhenrand der Tafel i entsprechenden Seite offen, wogegen die übrigen -drei senkrechten Schalungen 2 quadratischen, also einen in sich geschlossenen Querschnitt haben. Die senkrechten Schalungen 2 sind unten offen und münden mit ihrem ebenfalls offenen oberen Ende in eine auf der gleichen Seite der Tafel i an derem oberen Rand vorgesehene waagerechte Schalung 3, die im Querschnitt aus drei Brettern gebildet und oben offen ist; die Schalung 3 ist mit der Tafel i durch das an ihr anliegende Schalungsbrett fest verbunden. Die Schalungen 2 und 3 bilden ein mit der Tafel i fest zusammenhängendes Gerippe, durch welches die Steifigkeit die Tafel i sowohl in ihrer Ebene als auch quer dazu verstärkt wird.
  • Die mit Hilfe der Schalungen in allen Richtungen ausgesteifte, transportfähige Stehwand ist vorzüglich geeignet zur Aufnahme von in der @\'andebene wirkenden Kräften, wie z. B. Eigengewicht und zusätzliche Lasten bei vertikalem Transport. Tafel und Schalungen wirken so zusammen, daß die Wand nach dem Versetzen ohne zusätzliche Abstützungen die bei .der Erstellung des Baues sich ergebenden Lasten übernehmen kann, nämlich das Gewicht des Betons bis zu seinem Erhärten sowie der Decke und etwaiger weiterer von der Wand zu tragender Bauelemente.
  • Im Mittelteil der Tafel i ist eine Öffnung 4 eingezeichnet, welche unterhalb der Schalung 3 beginnt und sich bis zum unteren Ende der Tafel i erstreckt. Im Bereich dieser Öffnung .4, welche in Anbetracht ihrer Größe und Lage an der Tafel i zweckmäßig erst nach erfolgtem Aufstellen der Wand an der Baustelle ausgeschnitten wird, ist ein dreiflügliges Fenster 5 mittels seines Rahmens 6 angeordnet. Dieses Fenster 5 ist zur Tafelebene zurückgesetzt; der feste Fensterrahmen 6 ist an den einander zugekehrten Seiten der inneren zwei Schalungen 2 und am betreffenden Teil der Schalung 3 befestigt. Unterhalb des unteren Schenkels des Fensterrahmens 6 ist an derTafel i ein hinsichtlich der Tafelebene zurückgesetzter Heizkörper 7 vorgesehen, welcher einen Bestandteil einer Zentralheizungsanlage bildet und an den inneren zwei Schalungen 2 festgemacht ist, an denen auch die Steigleitung 8 (in Fig. 4 nicht gezeichnet) und die Rückleitung 9 des Heizwassers angebracht sind; beide Leitungen 8 und 9 stehen für Anschlußzwecke oben etwa:: über die .Tafel i vor. Unterhalb des Heizkörpers 7 ist ein die beiden inneren Schalungen 2 verbindendes Bodenbrett io vorgesehen. Zwischen der gemäß Fig. i links außen befindlichen Schalung 2 und der ihr benachbarten inneren Schalung 2 ist an der Tafel i eine elektrische Leitung i i verlegt, die für Anschlußzwecke oben etwas über die Tafel hinausgeht und unten zu einer ebenfalls an der Tafel i angebrachten Anschlußdose 12 führt. In die waagerechte Schalung 3 ist eine nur in Fig.3 gezeichnete Bewehrung 13 eingebracht, welche vier parallel liegende Eisenstangen hat; selbstverständlich können auch die senkrechten Schalungen 2 mit Bewehrungen ausgestattet sein.
  • Die in beschriebener Weise in der Werkstatt hergestellte Stehwand, die einen starren Körper mit glatten Seitenflächen bildet, läßt sich .gut und ohne Gefahr der Formveränderung zur Baustelle befördern und daselbst auf dem vorbereiteten Boden aufstellen. hach erfolgtem Aufstellen der Wand werden die Schalungen 2 und 3 zwecks Verankerung und Versteifung der Wand mit Beton ausgefüllt.
  • Dabei entsteht ein in einer Flucht liegendes, zusammenhängendes Betonskelett, das in den Schalungen 2 mit quadratischem Querschnitt drei Pfeiler und in der Schalung 3 einen Unterzug aufweist; in der einen offenen Querschnitt besitzenden, in Fig. i und 2 rechtsseitig äußeren senkrechten Schalung 2 entsteht durch Einfüllen des Betons ein Pfeiler für unmittelbaren Anschluß an eine in entsprechender Weise vorbereitete. (nicht gezeichnete) Stehwand, welche zur beschriebenen Stehwand in gleicher Flucht oder rechtwinklig dazu aufgestellt ist.
  • Für die Herstellung des Betonskeletts wird verliältnisniäßig wenig Wasser gebraucht, und dieses vermag auf die Tafel i zufolge der an ihr befestigten Schalungsbretter keinen nachteiligen Einfluß auszuüben; auch die i.ihri<-en Teile der Wand leiden nicht unter der Feti@litigkeit, welche mit dein Beton eingebracht wird, da einerseits die Betonquerschnitte verhältnismäßig klein sind und anderseits der Beton gegen die ihn umgebenden verhältnismäßig großen Hohlräume austrocknen kann. Die Tafel i der Wand li ldet gleichzeitig Innenfläche des mit ihr abzugrenzenden Gebäuderaumes. Somit ist die "Tafel i außer Verbindungselement für die Schahingett ? und 3 zugleich ei" Innenausbauelement; weitere Innenaushauelemente sind Fenster 5, 6, Ileizkfit-1)er 7, Leitungen 8, 9 und t i. Es könnten an der Tafel i bzw. an der Wand noch andere Innenausbauelemente, z. B. solche für sanitäre Zwecke usw., vorgesehen werden; der Ausdruck Innenausbatielemente ist vorliegend iniweitestgehendenSinne des Wortes zti verstehen. Die oben offene Schalun 3 der einzelnen Stehwand ermöglicht eine zweck<lienliclie Verbindung aller Wände mit der Decke; gegebenenfalls kann an der einzelnen Stehwand auch nur eine, z. B. nur die untere Seite einer horizontal verlaufenden Schalung zur Bildung eines @ie Betonpfeiler vereinigenden Betonunterzuges vorgesehen werden.
  • Die beschriebene Stehwand kann gewünschtenfalls nachträglich, d. h. früher oder später nach dem Erstellen des Gebäudes, weiter ausgebaut werden. 1-iierzu sind z. B. gemäß Fig. 2 die links- , und rechtsseitig an (las Fenster #5. 6 anschließenden zwei inneren Schalungen 2 auf der einander abgekehrten Seite je mit einer Leiste 15 versehen, und es sind auf der gegeniil)erliegen-deti Seite der zwei äußeren Schalungen 2 ebenfalls solche Leisten 15 vorhanden, und gemäß Fig. 3 ist auch auf der Unterseite der Sclialutig 3 eitle derartige Leiste 15 angebracht. Diese Leisten i 5 sind als Anschläge für wärmeisolierende Füllplatten 16 bestimmt, wie in Fig. 2 punktiert angedeutet. Diese Füllplatten 16 werden in den zwischen zwei benachbarten Schalungen '2 vorhandenen Raum eingebracht und an genannten Leisten i 5 sowie gegebenenfalls an den nagelbare Flächen darstellenden Schalungen 2 und 3 befestigt. I,l>euso wird mittels einer Füllplatte 14 (Fig. 4) die 1#ensterbriistungerstellt. Die Wand kann ferner auf der Außenseite, wie in Fig. 2, 3 und d punktiert an-, c( Ieutet ist, mit einer auf den Schalungen 2 und 3 zu lx!festigendeti, als Fassadenverkleidung dienenden Platte 17 versehen werden. Die Füllplatten oder Verkleidungen können ohne Rißgefahr verputzt werden, da das I3etotiskelett praktisch nicht arbeitet. :\n Stelle von Verkleidungsplatten könnte an den Schalurigen 2 ititd 3 z. 15. auch ein Ral)itzneflecht als @'erputztr:iger angebracht werden.
  • Wie sich aus vorstehenden Erklärungen ergibt, k(innen die Schalungen 2 11114 3 zum Festhalten von Innenausbaueleinenten benutzt werden. Gegebenenfalls können zur Befestigung von In.nenausbauelenienteti bestimmte Anker durch die Schalttogen hindtirc@hgezogeti werden, um in der Folge vom eingefüllteit und erstarrtet Beton festgeli<tlten ztt werden; dies kommt insbesondere dann in Betracht, wenn einzelne Schalungsbretter nachträglich wieder entfernt werden sollen, was keine besonderen Schwierigkeiten bietet. Für die Schalungen werden zweckmäßig Bretter aus Holz oder Preßstoff verwendet, welche sich gegenseitig gut verbinden lassen und am Beton eine Wärme- und Schallisolation bilden.
  • Wie in Fig.2 durch punktierte Linien angedeutet, könnte die Stehwand auch eine größere Länge haben, als beim gegebenen Beispiel angenommen wurde, um für mehr als einen Gebäuderaum dienen zu können; ferner 'könnte die Wand sich in der Höhenrichtung über mehrere Gebäuderäume erstrecken. Auch könnte die Wand gewünschtenfalls in mehrere Teilstücke unterteilt sein, die sich zwecks Bildung einer starren Stehwand fest, zusammenfügen lassen.
  • Die in Fig. i und 2 linksseitig äußere senkrechte Schalung 2 könnte gegebenenfalls statt einen in sich geschlossenen auch einen offenen Querschnitt besitzen, um durch Einfüllen von Beton auch an dieser Stelle einen Verbindungspfeiler herstellen zu können. Unter Umständen können aber auch alle an der Stehwand vorgesehenen senkrechten Schalungen einen in sich geschlossenen Querschnitt aufweisen. Auch kann die Stehwand für entsprechenden Bedarf nur ein einziges Innenausbauelement besitzen.
  • Im zweiten Beispiel ist eine Stehw #and gezeigt, in deren Mittelteil gemäß Fig. 5, 6 und 8 zwischen den zwei inneren Schalungen 2 (an Stelle des Fensters im ersten Beispiel) eine einflüglige Tür 18 mittels ihres Rahmens i9 eingebaut ist, wobei als unterer Rahmenschenkel ein auf einer Leiste aufsitzendes Bodenbrett 2o dient. Der Türrahmen i9 ist mit Hilfe von nur in Fig. 6 angedeuteten Beschlägen 21 an den beiden inneren Schalungen 2 und gegebenenfalls auch an der oberen Schalung 3 befestigt. Der Raum zwischen der einzelnen äußeren Schalung 2 und der benachbarten inneren Schalung 2 ist hier auf derjenigen Seite, welche der zum ersten Beispiel entgegengesetzten Innenseite des Gebäuderaumes entspricht, mit Hilfe der Tafel i und einer einflügligen Tür 22 mit Rahmen 23 abgeschlossen, so daß je ein Wandkasten 24 gebildet ist. Die Türrahmen 23 sind mittels der schon erwähnten Beschläge 21 an den inneren Schalungen 2 sowie mittels ebenfalls nur in Fig.6 gezeichneten Beschlägen 25 an den äußeren Schalungen befestigt. An Stelle von zwei könnte gegebenenfalls auch nur ein Wandkasten vorgesehen werden.
  • Wenn die im Mittelteil der Stehwand für das Fenster bzw. für die Tür vorgesehene Öffnung vor dem Transport der Wand an der Tafel i angebracht wird, wird letztere im Bereich dieser Öffnung, z. B. mittels Streben, provisorisch versteift.
  • Die für die Tafel i gemäß den beschriebenen Ausführungsbeispielen vorgesehene volle Platte kann auch in deren Funktion übernehmende Elemente aufgelöst werden, wodurch sich entsprechend an Materialaufwand und Gewicht einsparen läßt. Es können hierzu die Pfeilersclialungen durch über sie beinweglaufende Diagonalstäbe in der Wandebene starr miteinander verbunden und ausgesteift werden. Statt dessen kann auch eine Tafel verwendet werden, die in ein Gitterwerk finit sich kreuzenden Stäben aufgelöst ist, welche schräg zu den Pfeilerschalungen verlaufen und zur Aufnahme der Diagonalkräfte bestimmt sind; das Gitter kann z. B. drei Lagen Stäbe aufweisen, wobei die Stäbe der zwei äußeren Lagen in ein und derselben Richtung verlaufen, mit welcher sich die Stäbe der mittleren Lage kreuzen. Mit Hilfe der erwähnten I)iag<lnalstäbe bzw. dem Gitterwerk ist es hei verhältnismäßig geringem Querschnitt möglich, eine ausreichende Aussteifung zu erreichen, so daß die Wand sich nicht durchbiegt. Durch die ini erwä'hnteil Gittwerk zwischen den Gitterstäben vorhandenen Hohlräume 'können gegebenenfalls dem Innenausbau des Gebäuderaumes dienende Leitungen, insbesondere elektrische Leitungen, verlegt werden, womit Aussparungen im Betonskelett vermieden werden. Das Gitterwerk ist zweckmäßig so gestaltet, daß es als Unterlage für das zur Bildung der inneren Wandfläche vorgesehene .Material dienen kann, z. B. für Verkleidungsplatten aus Holzfasern oder Sperrholz oder auch für Räbitzgeflecht, falls ein Verputz angebracht werden soll. Falls die Stehwand mit einem Verschlußkörper für eine an ihr vorgesehene Öffnung ausgerüstet wird, werden die Gitterstäbe zwecks Bildung dieser Öffnung mit Vorteil erst nach dem Versetzen der Stehwand in der erforderlichen Weise ausgeschnitten.
  • Gegebenenfalls können an der Stehwand zur Aufnahme von Beton bestimmte Schalungen z. B. auch in der Weise gebildet werden, daß zwei zueinander parallele Tafeln vorgesehen und zwischen diesen Querwände angeordnet Nverden.
  • Im Sinn der Erfindung hergestellte Stehwände lassen sich natürlich außer für Wohngebäude und für Geschäftsgebäude auch zur Erstellung von Bauten anderer Art verblenden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Wänden, insbesondere für und Geschäftsgebäude, dadurch gekennzeichnet, daß in der Höllenrichtung verlaufende, unten und oben offene und wenigstens zum Teil einen in sich geschlossenen Querschnitt aufweisende Schalungen (2) mit mindestens einem Innenausbauelement fest verbunden werden, zwecks Bildung einer ausgesteiften, transportfähigen Stehwand, so daß nach dem Versetzen derselben durch :'@usl>etonieren der Schaltin.gen @ Pfeiler eines zu bildenden Betonskeletts entstellen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stehwand mindestens ein Teil einer horizontal verlaufenden Schalung (3) vorgesehen wird, welcher zur Bildung eine die Betonpfeiler vereinigendcii I@etonuntei-zugec bestimmt ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stehwand in der Länge und Höhe annähernd nach den vorgesehenen Abmessungen einer verankerten Wand eines Gebäuderaumes hergestellt wird. .4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeilerschalungen durch über sie hinNveglaufende Diagonalstäbe in der Wandebene ,starr untereinander verbunden und ausgesteift werden. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeilerschalungen auf einer Seite einer Tafel (i) vorgesehen werden, welche die Pfeilerschalungen in der Wandebene starr miteinander verbindet und die notwendige Diagonalaussteifung übernimmt. 6. Verfahren nach Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeilerschalungen auf der Außenseite einer dem Innenausbau dienenden Tafel (1) vorgesehen werden. 7. Verfahren nach Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Tafel (i) verwendet wird, die in ein Gitterwerk mit sich kreuzenden Stäben aufgelöst ist, welche schräg zu den Pfeilerschalungen verlaufen und zur Aufnähme der Diagonalkräfte bestimmt sind. B. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Pfeilerschalungen ein Verschlußkörper (5 bzw. 18) für eine Öffnung (4) in der Wand angebracht wird. g. Verfahren nach _-Insprüchen 1, 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (5 bzw. 18) derart zwischen zwei Pfeilerschalungen angeordnet wird, @daß die für den Verschluß'körper (4 bzw. i8) vorgesehene Öffnung (4) in der Stehwand nach dem Versetzenderselben ausgeschnitten werden kann, so daß die Tafel (i) für den Transport der Stehivand ihre urspriingliclie volle Funktion beibehält. io. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekewzeichnet, daß a) die Stehwand in der Länge und Höhe annähernd nach den vorgesehenen Abmessungen einer verankerten Wand eines Gebäuderaumes hergestellt wird. b) mindestens ein horizontal verlaufender Schalungsteil (3) vorgesehen wird, welcher für die Herstellung eines die Betonpfeiler vereinigenden Betonunterzuges Bestimmt ist, c) zwischen zwei Pfeilerschalungen mindestens ein Befestigungsteil eines Verschlußkörpers (6 bzw. 18) für eine in der Stehwand vorgesehene Offnung (4) angebracht wird. d) die Stehwand mit weiteren Innenausbauelementen versehen wird, e) eine Tiber die Schalungen verlaufende Tafel ( i ) finit diesen fest verbunden wird. ii. Verfahren nach Ansprüchen i und io, dadurch gekennzeichnet, (lall eine Tafel (i) verwendet wird, die in ein Gitterwerk mit sich kreuzenden Stäben aufgelöst ist, welche schräg zu den Pfeilerschalungen verlaufen und zur Aufnahme der Diagonllkräfte bestimmt sind und als Unterlage für (las zur Bildung eimr inneren Wandfläche vorgesehene ':Material dienen und wolx@i die Stäbe zwecks Bildung der in Gier Stehwand für einen Verschlußkörper (5 bzw. 18) vorgesehenen Öffnung (4) erst nach dem Versetzen der Stehwand in der erforderliclien Weise #xusgeschnitten werden. 12. `'erfahren nach :lnsprüc'he21 i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einem 'feil der Schalungen (2, 3) Bewefhrungen eingebracht «erden. 13. Wand, insbesondere für Wohngehäude und fiirGeschäftsgebäude, gekennzeichnet durch Schalungen (2.3), die so ausgestaltet und mit wenigstens einer als Innenausbauelement dietiendeii Tafel (i) verbunden sind, daß eine in allen Richtungen ausgesteifte transportfähige Stehwand gebildet ist, wobei erwähnte Schalungen nach dein Versetzen der Wand zwecks Verankerung und endgültiger Versteifung derselben zur Aufnahme von Beton bestimmt sind. 1.
  4. 4. Wand nach :\tispruc'h 13, dadurch gekennzeichnet, claß die Tafel (i) in der Länge und Höhe annähernd den vorgesehenen Abmessungen einer verankerten Wand eines Gebäuderaumes entspricht. 15. Wand nach Ansprüchen 13 und rd, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tafel (i) Schalungen (2) solcher Art vorgesehen sind, daß durch Auffüllen derselben mit Beton Pfeiler eines Betonskelettes entstehen. 16. Wand nach Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Fenster (5) ausgestattet ist. 17. Wand nach Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß .sie mit einer Tür (18) ausgestattet ist. 18. Wand nach Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß an derselben unter Benutzung der Tafel (i) und der Schalungen wenigstens ein Wandkasten gebildet ist. 1g. Wand nach Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeicnliet, daß an derselben soweit dem lnnenausbau des herzustellenden Gebäudes dienende Elemente angebracht sind, daß an der Baustelle .der Innenausbau auf die Ausführung untergeordneter Ausbauarbeiten beschränkt werden kann. 20. Wand nach Ansprüchen 13 und 14, gekennzeichnet durch Anker, 'welche durch Schalungen hindurchgezogen sind und der Befestigung von Innenausbauelementen dienen.
DEP25047A 1945-05-24 1948-12-16 Verfahren zur Herstellung von Waenden, insbesondere fuer Wohngebaeude und Geschaeftsgebaeude Expired DE838367C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1980000163A1 (en) * 1978-06-29 1980-02-07 L Ekstroem Wall

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WO1980000163A1 (en) * 1978-06-29 1980-02-07 L Ekstroem Wall

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