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Löschvorrichtung
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Er kann mit seinem hinteren Ende einen um Kante 4 schwingbaren Hammerführungsrechen 5 so weit anheben, dass seine Zinken 7 vor die Vierkantstifte 8 der Hämmer 6 zu stehen kommen.
Die Zinken 7 sperren in ihrer angehobenen Lage die Hämmer C, so dass diese nicht ausschwingen und die Zahlentypen des Druckwerkes nicht gegen das Papier und die Gummiwalze schlagen können. Somit ist das Druckwerk der Maschine ausgeschaltet. Durch die Korrekturtaste 1 wird zugleich eine Schwingwelle 9 verschwenkt. Die Schwingwelle 9 geht unter der Tastatur von rechts nach links hindurch. Sie ist an der oberen Tastaturplatte 11 gelagert. Sie trägt einen Daumen 10, der unter den Stift 28 der Korrekturtaste 7 ragt. Der Daumen 10 sitzt fest auf der Welle 9. Er besitzt einen abgebogenen Lappen 15 (Fig. 1-3). Auf der Schwingwelle 9 ist lose drehbar eine Klinke 12 angeordnet. Letztere wird durch eine auf der Welle 9 aufgeschobene
Schenkelfeder 13 mit ihrem Arm 14 gegen den abgebogenen Lappen ? J des Daumens 10 gedrückt.
Beim Verschwenken des Daumens 10 und damit der Welle 9 durch die Taste I legt sich die Klinke 12 gegen einen Ansatz 16 des langen Hebels 2, welcher von dem Stift 28 der Taste 1 hinuntergedrückt wird und klinkt schliesslich über den Ansatz 16, so dass der lange Hebel 2 unten gehalten und die Hämmer 6 des Druckwerkes der Maschine während des Maschinenganges am Anschlagen verhindert sind.
An der linken Seite der Maschine ist auf der
Schwingwelle 9 ein Hebel 18 (Fig. 4 und 5) verstiftet. Dieser greift zwischen zwei Stifte der "Nichtaààier"- Taste 19 der Rechenmaschine.
Beim Drehen der Welle 9 durch die Korrekturtaste 1 drückt der Hebel 17 die "Nichtaddier"-
Taste 19 hinunter und hebt einen um eine feste
Achse 22 schwingbaren Hebel 20 an, so dass er in bekannter Weise den (nicht gezeichneten) Addierer ausschaltet und selbst durch eine Klinke 21 für die Dauer eines Maschinenganges festgehalten wird. Erst gegen Ende des Maschinenganges gibt die Klinke 21 den Hebel 20 frei, so dass er selbst, so wie alle anderen durch die Korrektur- taste 1 betätigten Organe, in seineRuhelage zurück- kehren kann. Am rechten Ende der Schwingwelle 9 ist ein Hebel 22'befestigt.
Dieser stösst beim Aus- schwingen der Welle 9 durch die Taste 1 eine
Stange 23 (Fig. 2, 7), welche zum Motor führt,
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Hebel 18 die Taste 19 niedergedrückt und der Hebel 20 angehoben und dadurch der Addierer ausgeschaltet und schliesslich der Motor durch den Hebel 22'eingeschaltet.
Der Hebel 20 wird bis zum Ende des Maschinenganges durch die Klinke 21 festgehalten und dann ausgelöst, so dass die Taste 19 und die Taste 1 in die Höhe geht und ihre Steuerorgane in die Ruhelage zurückkehren.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an einer Zehntasten-Rechen- maschine zum Löschen falsch eingetasteter Zahlen, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrekturtaste (1) gleichzeitig einen Hebel (2) betätigt, welcher die Sperrung der Druckhämmer (6) bewirkt, ferner eine für wiederholtes Addieren derselben Zahl dienende Taste (24) auslöst und schliesslich eine unter der Tastatur angeordnete Schwingwelle (9) dreht, die mit Organen zum Abschalten des Zählwerkes und zum Einschalten des Motors dient.